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Tamasi
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Allmachtsbachel
Meck-Pomm reitet vor:

Zur Corona-Bekämpfung können Gaststätten und andere Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern nun ein zusätzliches Tool einsetzen. Die Luca-App ist nun digital an die Gesundheitsämter im Nordosten angedockt. Mit Hilfe der App soll die Kontaktnachverfolgung während der Lockdown-Öffnung erleichtert werden. Die Landesregierung hat für knapp 440.000 Euro eine Landeslizenz für die dazugehörige Software erworben. Mittels dieser sollen die Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern mit der von der Luca-App genutzten Infrastruktur verbunden werden.

Das Land habe allerdings keine App gekauft, sondern die Lizenz für das gesamte Luca System, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel (SPD) auf einer Videopressekonferenz. Seit Donnerstagabend sind alle acht Gesundheitsämter im Land an das Luca-System angeschlossen. Das geschah schneller als ursprünglich geplant, denn eigentlich sollte dieser Prozess erst im April abgeschlossen sein. Damit kann die Luca-App in der kommenden Woche flächendeckend in Betrieb gehen. Mit dem System können Besucher von Geschäften, Gaststätten, Kulturbetrieben, Hotels, Behörden und anderen ihre Kontakte dokumentieren. Die Gesundheitsämter können dann im Fall eines nachgewiesenen Corona-Falls auf die verschlüsselten Kontaktdaten zurückgreifen.

"Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, in dem die Luca-App flächendeckend genutzt werden kann", sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Von den am Markt befindlichen Lösungen erfülle Luca die Anforderungen am besten. Diese schnelle Möglichkeit zur Nachverfolgung von Kontakten sei eine wichtige Voraussetzung, um öffentliche Einrichtungen Schritt für Schritt wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. "Zugleich entlasten wir die Gesundheitsämter, die schnell und sicher Infektionsketten nachverfolgen und unterbrechen können", so Schwesig. Menschen ohne Smartphone können vor Ort von Hand in das System eingetragen werden oder sich einen individuellen QR Code für die dauerhafte Nutzung selbst im Internet ausdrucken, erklärte Minister Pegel.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... pp102.html

Sehr gut. Und SO kann man dann öffnen. Nicht "wir machen ganz normal wieder auf und wundern uns dann, dass die Zahlen wieder steigen". Wir sind dem Virus nicht völlig machtlos ausgeliefert. Wir müssen nur endlich die Waffen benutzen. Auch die digitalen.

higgi
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Grasdaggl
Ja da steckt dieser pfiffige Rostocker Bürgermeister dahinter.

Guter Mann. Ist der berliner Politikerkaste um Lichtjahre enteilt.
Für Internet Angela ist das alles zu viel
von daher

Tamasi
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Allmachtsbachel
Manuela Schwesig ist auch nicht ganz unclever. Endlich mal wird eine der zahlreichen Chancen genutzt. Da kann man - auch für die eigene Politikkarriere - so viel gewinnen... Spricht für Schwesig, aber noch viel mehr gegen die anderen MP-Kollegen.

Spielgerät
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Halbdaggl
Wer gibt in der Pandemie den Ton an?
Merkel
Altmeier
Spahn
Braun

Was eint die 4?
Keine Kinder, keine Affinität für digitale Lösungen (ok, dem Spahn tut man mit letzterem vielleicht etwas Unrecht)

Was funktioniert in der Pandemie am wenigsten bei uns?
Der Umgang mit der Situation der Kinder und Jugendlichen und der Einsatz von Technik (Tracing, Gesundheitsämter etc).

Und daran wird sich auch nichts ändern, solange Merkel es nicht zulässt, dass auch andere, kritischere Expertenstimmen, die unterschiedliche Ansätze zur Problemlösung verfolgen, im Umfeld der Entscheider angehört werden.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

de mappes
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Spamferkel
manche Bundesländer ziehen die Notbremse bei dreitägiger Ü100-Inzidenz einfach nicht, dafür wollen sie die Lockerungen, die versprochen waren gemäß Tabelle, wieder einkassieren.
Inzidenz unter 100 hätte bedeutet, deutlich mehr sport nächste woche
wenn nun die u100 weiter eingehalten wird, soll trotzdem nicht gelockert werden, weil mehr Mutanten-Anteil und wegen der Astra Zeneca Geschichte

Dann erzählt uns doch auch einfach keinen Scheiss mehr...mehrtägige Beratungen bringen nur eine schäbige Tabelle hervor...und die halten sie nichtmal ein, weil Mutanten auf dem Vormarsch und Probleme beim Impfen...hallo???!!!!
Das war doch vor 2 Wochen schon klar, dass es diese Unbekannten gibt.
Wahrlich Politik-Versagen
Dann sagts einfach: wir wissen garnicht, wie sich irgendwas entwickelt...bleibt zu Hause...wir melden uns
Don't criticize what you can't understand





AxelKruse_FG
Granadaseggl
Von Curevac kommen leider auch keine stimmungsaufhellenden Neuigkeiten:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 50143.html

Wenn die Ende Juni ihre Zulassung erhoffen, wird diese auf Tests mit einer Virus-Variante basieren, die längst von anderen Mutanten abgelöst sein wird. Der Gründer und Mastermind Dr. Hoerr mußte letztes Jahr krankheitsbedingt ausscheiden. Vielleicht liegt darin die Ursache, daß es nicht vorangeht. Jetzt ist ein Jurist vorn dran.

Angeblich soll das mRNA-Verfahren auch die Erfindung von Hoerr gewesen sein und die Mainzer haben das kopiert. Ist aber nur Hörensagen. Es wäre aber nicht das erste Mal, daß die Erfinder im Schatten bleiben und die Vermarkter ins Licht rücken.

knaust
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Lombaseggl
Das sagt I. Hoerr dazu:

Sie haben die Technologie erfunden, doch Ihr Konkurrent Biontech hat den ersten Covid-19-Impfstoff auf den Markt gebracht. Wurmt Sie das?

Im Gegenteil, ich freue mich, dass es überhaupt so schnell einen Impfstoff gibt, und dazu noch einen auf RNA-Basis. Ich will genauso wie Sie, dass wir die Pandemie in den Griff kriegen. Zudem zeigt die Zulassung anderer RNA-Impfstoffe, dass das Prinzip funktioniert. Bei Curevac haben wir vor Beginn jeder Forschung ein klares Produktprofil erstellt. Bei RNA war wegen ihrer Instabilität eine zentrale Frage, wie wir stabile Impfstoffe entwickeln können. Impfstoffe, die auf zweistellige Minusgrade gekühlt werden müssen, kann man nicht weltweit verwenden. Das geht in Spezialkliniken, aber man muss auch an Länder in Afrika oder Asien denken. Deshalb zielten wir von vornherein darauf, den Impfstoff zumindest bei Kühlschranktemperaturen lagern zu können. Biontech und Moderna hingegen haben – und das ist völlig legitim – primär auf Geschwindigkeit gesetzt. Das ist ein wichtiger Parameter, aber nicht der einzige. Böse Zungen behaupten, Curevac habe geschlafen. Das ist ungerecht: Auch wir haben Tempo gemacht, aber halt auch die Temperaturstabilität und die Dosis berücksichtigt.


Das vollständige Interview:
https://www.nzz.ch/wirtschaft/curevac-g ... ld.1602797

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Vielen Dank für den Fund!

Unbedingt noch zitierenswert:

Wir hatten dann am hintersten Ende der Messe einen Stand, für den sich niemand interessierte.

Und vor allem das hier:
Wir haben ein Problem. Wir brauchen einen Kredit, aber wir haben keine Sicherheiten.

Was für eine Geschichte!

CoachingZone
Halbdaggl
Habe es - glaube ich - irgendwann schon mal geschrieben: Wenn wir dieser Schxxx-Pandemie etwas zu verdanken haben, dann die Tatsache, dass deswegen genug Geld zur Verfügung gestellt worden ist, um diese neue (i.e. innovative und - wie man mittlerweile weiß - exzellent funktionierende) Impfstoff-Technologie zur Marktreife zu bringen.

Schade, dass Curevac als "Erfinder" diesbezüglich zurückgefallen ist, gerade weil sie global und anwendungsfreundlich gedacht haben. Dennoch ist im Angesicht einer weltweiten Pandemie halt zunächst einmal insbesondere Geschwindigkeit gefragt und dann erst Anwendungsfreundlichkeit. BioNTech beispielsweise arbeitet seit geraumer Zeit auch an einer besser lagertauglichen Variante, aber der erste sehr effektive Impfstoff ist eben auch schon auf dem Markt. Und das zählt letztendlich :!: (Da beißt die Maus keinen Faden ab, wie meine Großmutter zu sagen pflegte...)
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

AxelKruse_FG
Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben: Dennoch ist im Angesicht einer weltweiten Pandemie halt zunächst einmal insbesondere Geschwindigkeit gefragt und dann erst Anwendungsfreundlichkeit. BioNTech beispielsweise arbeitet seit geraumer Zeit auch an einer besser lagertauglichen Variante, aber der erste sehr effektive Impfstoff ist eben auch schon auf dem Markt. Und das zählt letztendlich :!: (Da beißt die Maus keinen Faden ab, wie meine Großmutter zu sagen pflegte...)

Das wollte ich nicht schreiben aber genau das habe ich gedacht bei der Lektüre des Interviews. In der Zeit, in der Curevac einen stabilen Impfstoff entwickelt und testet, hat Pfizer schon Millionen Dosen verimpft und damit vielleicht Zehntausende von Leben gerettet. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, daß dieses Argument weniger schwer wiegt als irgendwelche Lagerschwierigkeiten.

Spielgerät
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Halbdaggl
AxelKruse_FG hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben: Dennoch ist im Angesicht einer weltweiten Pandemie halt zunächst einmal insbesondere Geschwindigkeit gefragt und dann erst Anwendungsfreundlichkeit. BioNTech beispielsweise arbeitet seit geraumer Zeit auch an einer besser lagertauglichen Variante, aber der erste sehr effektive Impfstoff ist eben auch schon auf dem Markt. Und das zählt letztendlich :!: (Da beißt die Maus keinen Faden ab, wie meine Großmutter zu sagen pflegte...)

Das wollte ich nicht schreiben aber genau das habe ich gedacht bei der Lektüre des Interviews. In der Zeit, in der Curevac einen stabilen Impfstoff entwickelt und testet, hat Pfizer schon Millionen Dosen verimpft und damit vielleicht Zehntausende von Leben gerettet. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, daß dieses Argument weniger schwer wiegt als irgendwelche Lagerschwierigkeiten.


Curevac verfolgt, wie ich das verstanden habe, einen anderen Ansatz, nicht zuletzt weil auch die Gates-Stiftung dahinter steht. Der Focus liegt auf der einfachen logistischen Handhabung (Kühlschranktemperatur), der Anpassungsfähigkeit an Mutanten und der einfachen Herstellungsmöglichkeit mittels eines "Impfdruckers"
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... g-100.html
Die zu rettenden Leben, von denen du sprichst, sieht Curevac vermutlich eher in den ärmeren Staaten. Was angesichts von mehr als 100 Ländern, in denen noch keine einzige Impfdose verabreicht wurde, nicht ganz falsch zu sein scheint.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

jagdhuette
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Halbdaggl
Die beiden Strategien ergänzen sich meines Erachtens sehr gut und kommen sich nur wenig in die Quere.

BIONTECH hatte das Ziel so schnell wie möglich einen Impfstoff auf den Markt zu bringen. Dieser ist anscheinend auch hochwirksam und in recht großen Mengen verfügbar. Für einige Industrienationen ist dadurch das Thema Corona zunächst gebannt und ein Stück weit besteht dadurch die Möglichkeit zur Normalität zurück zu kehren. Dafür haben sie aber auch von Anfang an mit einem sehr starken Partner zusammen gearbeitet und regional versucht unterschiedliche Preise durchzusetzen. (was ich gelesen habe zahlt Israel ca 44€ pro Dosis und die EU 11€)

CureVac hatte sich einerseits später dazu entschieden sich voll auf Covid zu konzentrieren als Biontech und zweitens auch einen "nachhaltigeren" Ansatz gewählt. Der Impfstoff soll wenn er endlich da ist auch für die 5 Mrd Menschen erreichbar sein, für die aktuell BIONTECH aktuell keine Option ist. Dadurch lassen sich auch zukünftige Mutationsrisiken reduzieren, was allen zu Gute kommt. Ich gehe davon aus, dass wenn die Produktionskapazitäten aller CureVac Partner(Bayer, Novartis, Wacker Chemie, Rentschler Pharma) startklar sind, dann wird CureVac einen enormen output haben und schnell viel Impfstoff absetzen.

Dass ein Impfstoff mit Risiken oder einer der nie fertig wird für CureVac fatal wäre ist auch klar. Denn das ist deren große Chance auf den Markt zu kommen und auch für Krebstherapie und andere Einsatzgebiete, die mRNA Technik aus den Laboren in die Apotheken zu bringen.

Frank N Furter
Ihr habt das schon mitbekommen, oder? In Brasilien wurden bei einigen Patienten bereits mehrere Mutanten gleichzeitig nachgewiesen. Das bedeutet, dass die Zeit der langsamen Evolution vorbei ist. Ab jetzt bringt die Evolution ihre stärkste Waffe ins Gefecht: die Rekombination. Verschiedene Viren können sich in menschlichen Zellen rekombinieren. Das erhöht die Evolutionsgeschwindigkeit so um den Faktor 10-100.

Es ist leider überhaupt nicht mehr unwahrscheinlich, dass dieses Jahr noch zwei Dinge geschehen:
1. Es tauchen die ersten Mutanten auf, gegen die keiner der bisherigen Impfstoffe eine Hilfe ist und auch keine Vorerkrankung mit der Urvariante.
2. Eine dieser rekombinierten Varianten ist hochansteckend weil sie schneller und höher repliziert. Womit sie dann auch deutlich tödlicher würde.

CoachingZone
Halbdaggl
Yep.

Und wem haben wir die Chose zu verdanken :?:

Den Coronaleugnern unter den Staatschefs, die die "Ist ja bloß ne Grippe" einfach laufen lassen :!:

(Allerdings hätte dann Dein Vorschlag mit dem Laufen-lassen im vergangenen Winter auch nicht den Effekt der Herdenimmunität nach sich gezogen, oder?)
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Cantona
Gibts des hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:
Gibts des hat geschrieben:https://www.sueddeutsche.de/politik/kommunen-tuebingen-palmer-fordert-mehr-moeglichkeiten-auch-waehrend-der-pandemie-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210317-99-856103
In Tübingen
Gibt’s des
Tagesticket. Gute Sache... :nod:


wir waren voll die Touri-Voyeure und sind hin :oops: , ne, wir hatten halt Zeit und Lust, es war schön, ein Becher Cappuccino in der Sonne vor der Stiftskirche, als alles geöffnet hatte - aber noch ohne Tagesticket - und prompt alle(s) Wichtige vor dem Rathaus gesehen.

Ich war voll angefixt von Federle/Palmer 8)


DAS:
https://www.phoenix.de/sendungen/ereign ... 89315.html

ist jetzt schon zwei Wochen alt, und Spahn und Konsortien kaspern immer noch mit Zahlenwerten umeinernander. Das ist der tatsächliche Skandal. Wir könnten alles öffnen und hätten die Positiv-Fälle als Quarantäne-"Beifang"...


Federle auch bei der Will vor ein paar Wochen, dort hat sie erzählt, wie sie im Oktober letzten Jahres auf das Sozialministerium Ba-Wü zugegangen ist, zur Beschaffung der Schnelltests: von seiten des Ministeriums bestand kein Interesse.
Sie hat die Schnelltests in Eigenregie mittels Spenden (privat, Unternehmen, Stadt Tübingen) beschafft, hat zum Teil bestellt, ohne zu wissen, ob sie das nötige Geld zusammenkratzen kann.

Frank N Furter
CoachingZone hat geschrieben:(Allerdings hätte dann Dein Vorschlag mit dem Laufen-lassen im vergangenen Winter auch nicht den Effekt der Herdenimmunität nach sich gezogen, oder?)


Mit heutigem Kenntnisstand würde man die Corona-Pandemie jedenfalls nicht mehr über ein Jahr einfach auf geringerem Niveau durchlaufen lassen. Das war die schlechteste aller Varianten, auch wenn es natürlich diejenige Variante war, die Politiker glauben lassen musste einen guten Kompromiss zwischen Gesundheit und Wirtschaft gefunden zu haben.

Die beste Lösung wäre es gewesen, damals einen weltweiten 2 monatigen totalen Lockdown durchzuführen. Aber das heute zu schreiben ist eigentlich eitler Unfug. Denn mit Ländern und Regierungschefs wie Trump, Bolsonaro, Orban und Konsorten, gab und gibt es bisher nie eine "globale" Lösung. Wären aber 30-40 große Länder ausgeschert, hätte es auch keinen totalen Lockdown geben können.

Ob "meine Lösung" funktioniert hätte, kann ich natürlich mangels Erprobung weder behaupten noch beweisen. Das einzige was man sagen kann, ist, dass diese Methode bisher, bei anderen Viren ganz gut funktioniert hat. Nur dass wir beispielsweise bei einer Grippe die Vulnerabelsten nicht isolieren, sondern vorher impfen.

Wundermann
Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:Mit heutigem Kenntnisstand würde man die Corona-Pandemie jedenfalls nicht mehr über ein Jahr einfach auf geringerem Niveau durchlaufen lassen.

Genau das wurde aber immer so dargestellt, dabei natürlich nicht explizit erwähnt. Die Kurve abflachen bedeutet nichts anderes als in die Länge ziehen. Die Fläche unter der Grenzkurve bleibt ja doch gleich. Es sei denn der Verlauf der Kurve kann durch andere Einflüsse verändert werden (Impfstoff oder Sommer) . Da vor einem Jahr keiner der Experten die Entwicklung eines Impfstoffes in so kurzer Zeit vorhergesagt hat, war zumindest denen klar um welche zeitlichen Dimensionen es sich handelt. Es ging somit immer nur um die Kapazitätsgrenzen des Gesundheitswesens und die Vermeidung der Triage. Bei einer massenhaften Anwendung der Triage hätte die Medizin sicherlich Vorgaben von der Politik eingefordert.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend ein Politiker bereit wäre hier Entscheidungsgrundlagen zu liefern, sprich Todesurteile auszusprechen.

Mit Ausnahme der AFD vielleicht.

Tamasi
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Allmachtsbachel
halensee hat geschrieben:EMA empfiehlt weiterhin Astra-Zeneca

Gut so. Zur Klarstellung gehört aber: Die EMA hat Astra-Zeneca nie gestoppt o.ä. In D hieß es in den letzten Tagen immer, man müsse jetzt erstmal "die Entscheidung der EMA abwarten". Es gab aber gar keine neue Entscheidung, die EMA ist nie von ihrer Empfehlung abgerückt. Die hatte die ganzen letzten Tage Bestand.

Kleinigkeit in der Formulierung, aber das nervt mich total.

Es lag ganz allein an Spahn & Co., dass AZ in Deutschland gestoppt wurde und so auch weiter in Verruf geraten ist. Eine rein politische Entscheidung um von der mangelnden Impforganisation abzulenken.


witzfeld
Lombaseggl
Corona macht mir Sorgen. Allerdings bin ich völlig hilflos weil ich nicht weiß, wieviel Bahnschwellen es zwischen Stuttgart und Ulm gibt. Das ist doch existenziell.

Iron
Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Die beste Lösung wäre es gewesen, damals einen weltweiten 2 monatigen totalen Lockdown durchzuführen.


:? :roll: und dann noch der Hinweis auf die bösen Länder...