Ja, Corona Pilot Stadt, Boris, Uni Kliniken, Sozialminister?
Hat für mich ein Gschmäckle.
Hat für mich ein Gschmäckle.
Tamasi hat geschrieben:Mich würde wirklich mal die Begründung der Regierung interessieren, warum sie die EMA - auf einmal! - ignorieren. Bei der Zulassung der Impfstoffe wartet man ja auch immer brav, was die EMA sagt und traut sich nicht selbst vor.

jagdhuette hat geschrieben:Allerdings wäre mir eine Frau lieber. Am besten eine mit Kindern.
Cantona hat geschrieben:jagdhuette hat geschrieben:Allerdings wäre mir eine Frau lieber. Am besten eine mit Kindern.
Ursula von der Leyen?
jagdhuette hat geschrieben:wenn die Pharmaindustrie nicht eine wahnsinnige Leistung erreicht hätte. Aber statt diese mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einzusetzen, kauft man in bester Loriot Manier, in großer Menge den günstigsten Impfstoff. Deutschland hat jetzt die ganze Vorratskammer voller Senf. Danke Uschi, danke Jens.
halensee hat geschrieben:Jetzt stellt sie sich hin und sagt "ich kann ja nicht auch noch selbst kicken".
higgi hat geschrieben:Es gibt halt paar Dinge die nicht gehen
Kosenamen von mappes zu bekommen, gehören da dazu
Tamasi hat geschrieben:Naja, rückblickend auf die 16 Jahre tritt man Angela Merkel sicher nicht zu nahe, wenn man ihr attestiert, dass sie keine Macherin ist. Das scheint wahrlich nicht ihre Stärke zu sein. Sie hat andere Stärken, schon okay.
Aber in so einer Krise reicht "vorsichtiges Verwalten" nicht. Ich bleibe dabei, ein Soldo ist kein Spielmacher. Der braucht jemanden an seiner Seite, der das Spiel macht. Spoiler: Altmaier und Braun sind dafür auch nicht geeignet. Momentan spielen wir mit lauter 6ern.
Die 6 ist auch eine Schulnote.

halensee hat geschrieben:S'Angela ist für mich eher Trainer und Sportdirektor in einem und hat in den letzten 16 Jahren eine Mannschaft wie Schalke zusammengestellt. Jetzt stellt sie sich hin und sagt "ich kann ja nicht auch noch selbst kicken".
Soldo war nie ein Spielmacher aber ein extrem wichtiger Spieler. Ad hoc fällt mir kein Soldo in der jetzigen Regierungskoalition ein. Lauterbach finde ich aktuell gut, aber der kann ja nichtkickenreden.


halensee hat geschrieben:S'Angela ist für mich eher Trainer und Sportdirektor in einem.
jagdhuette hat geschrieben:Das ist echt die nächste Frechheit. Mittlerweile bekommt man die Dinger an jeder Straßenecke für unter 1€. Anscheinend war das davor ein ganzes Jahr lang unmöglich. Und man hat sie anscheinend noch verknappt, um die notleidenden Apotheken mit Mondpreisen zu subventionieren.
Vektorimpfstoffe gegen Covid-19 enthalten im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen genetische Information in Form von DNA. Diese könnte theoretisch ins Erbgut integrieren. Experten schätzen die Gefahr jedoch als gering ein.
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Genveränderungen, so machte es bei Impfskeptikern die Runde, könnten die neuen Vakzinen verursachen. Bezüglich der Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna war es einfach, diese Befürchtungen zu zerstreuen. Denn diese bestehen aus mRNA, die im Zellplasma in ein Protein übersetzt wird. In den Zellkern, den Ort, wo unsere genomische Erbsubstanz lagert, gelangt die mRNA nicht.
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Astra-Zeneca. Für diesen ist diese Argumentation nicht anwendbar. Denn dabei handelt es sich (wie auch bei den Kandidaten von Johnson&Johnson/Janssen und dem russischen Impfstoff »Sputnik V«) um einen Vektorimpfstoff auf der Basis eines Adenovirus. Das bedeutet, das Gen für das Spike-Protein des Coronavirus wird, übersetzt in DNA, in ein Adenovirus eingebaut, dem zuvor die für die Vermehrung notwendigen Gene entfernt wurden.
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Die DNA des Adenovirus muss in mRNA umgeschrieben werden. Dafür muss sie in den Zellkern, denn nur dort sind die entsprechenden Enzyme vorhanden.
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Daraus ergebe sich verglichen mit den mRNA-Impfstoffen ein höheres Risiko für Langzeitschäden.
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»Aber spontan auftretende Mutationen, durch die ein Gen funktionsuntüchtig wird, kommen in gesunden Zellen gar nicht so selten vor – und diese natürlichen Veränderungen sind 1000-mal häufiger als eine solche Integration der DNA eines Adenoviruses in eine Säugetier-DNA«, sagt Kochanek. Diese Angaben beziehen sich allerdings auf Leberzellen von Mäusen, während die Vektorimpfstoffe beim Menschen in den Oberarmmuskel injiziert werden. »Am liebsten würden wir jetzt natürlich wissen, wie Muskelzellen reagieren, aber dort ist es quasi unmöglich, Integrationen quantitativ festzustellen, erst recht nicht beim Menschen.« Der Muskel sei ein nahezu ruhendes Gewebe mit geringer Zellteilungsrate, deshalb gehe er davon aus, dass die Integrationsrate dort deutlich niedriger sei als in der Leber.
Krebs in Muskelzellen (Myosarkome) ist denn auch sehr selten. »Außerdem würde das Immunsystem Zellen, in denen ein Adenovirus-Vektor sich ins Genom integriert hätte, sehr wahrscheinlich spätestens nach wenigen Wochen abgetötet haben«, sagt Kochanek. »Ich sehe deshalb in den Corona-Impfstoffen auf Basis von Adenoviren keine langfristige Gefahr.«
Auch Virologen sehen keine Risiken. »Wir Menschen haben regelmäßig Adenovireninfektionen«, sagt Professor Dr. Friedemann Weber, Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen. »Sie verursachen Erkältungssymptome, Augenentzündungen oder Magen-Darm-Probleme, aber Spätfolgen wie Tumorerkrankungen kennen wir nicht – trotz intensiver Forschung über Jahrzehnte.«
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Allerdings benutzt dieser Impfstoff ein Virus, das sonst nur bei Schimpansen vorkommt. Von Hamstern ist bekannt, dass sie Tumoren entwickeln können, wenn sie mit menschlichen Adenoviren vom Typ 12 infiziert werden. »Mensch und Schimpanse sind sich aber genetisch so ähnlich, dass ich nicht davon ausgehe, dass beim Menschen Zellen entarten durch den Vektor«, sagt Weber. »Vor allem: Den Impfvektoren fehlen Gene, die normalerweise den Zellzyklus manipulieren, deshalb können sie sich ja auch nicht vermehren.«
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»Aber im Vergleich zu einem potenteren mRNA-Impfstoff, bei dem diese Gefahr deutlich geringer ist und der höhere Effizienz gegen SARS-CoV-2 zeigt, ist dann plötzlich nicht mehr einsichtig, weswegen man den rekombinanten Adenovirusimpfstoff verwenden sollte.«
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»100-prozentige Sicherheit gibt es bei einem Impfstoff nun mal nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit, durch den Astra-Zeneca-Impfstoff zu Schaden zu kommen, ist extrem gering verglichen mit dem Risiko, durch Covid-19 dauerhafte Schäden davonzutragen.«
