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jagdhuette
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Halbdaggl
Geil auch, dass die große C D U nun als letzte ihr Personal beisammen hat, wenn sie es denn hat. Eine wahre Volkspartei. Ähnlich der Volksmusik kaum zu ertragen und viel zu präsent.

Frank N Furter
Grünenintern hatte Habeck gegen die Frau Baerbock wohl keine Chance. Hört sich vielleicht gemein an, aber ich kann mir kaum was anderes vorstellen. Hätte sich Habeck da durchsetzen wollen, hätten viele wieder die Geschichte vom weißen, alten Mann erzählt. Insofern: Hut ab an Herrn Habeck, dass er sich das verkneifen konnte.

Ich bin wirklich gespannt, ob Frau Baerbock mit ihrer Art genügend Vertrauen in der Gesamtbevölkerung finden kann. Vom Gefühl her, so wie ich meine Landsleute zu kennen glaube, hätte Habeck hier mehr erreichen können.

Aber ob nun Baerbock, Laschet oder Söder Kanzlerin werden, ist mir eh solange egal, wie ich bisher noch nicht ein einziges konkretes Wort darüber vernommen habe, was sie eigentlich genau machen wollen, wenn sie das Amt denn mal erringen würden? Ist eine der Personen aus diesem Triumvirat wirklich willens mit dem alten Politikstil der Ära Kohl und Merkel zu brechen? Und wäre ein solches Unterfangen in diesem erstarrten Land überhaupt noch realistisch?

Wenn keine dieser drei Person reformerische Traktion auf die Straße bekommt, können sie das wegen mir sogar am Ende komplett unter sich ausmachen und wir sparen uns gerne auch noch die albernen Wahlen. Macht ja dann eh kein Unterschied, über wessen Unterhaltungswert am Ende demoskopisch orakelt wird.


Frank N Furter
halensee hat geschrieben:Welcher Bundeskanzlerin hat das in den letzten 50 Jahren getan und dann auch noch Wort gehalten? Ist eine rein rhetorische und keine politische Frage. Nächste Frage. Dienen sie dem Volk, der Partei oder sich? Ist da u.U. der Meineid schon vorprogrammiert?


Im Prinzip ja. Schröder hat mit seiner Agenda aber schon noch etwas gemacht, was extrem unpopulär war. Das muss man ihm schon anrechnen. Im Ergebnis hat er damit halt die SPD abgewickelt. Ob und wie und wo die Hartz-Reformen gewirkt haben, will ich damit noch überhaupt nicht bewertet haben. Es ging mir nur darum, wenigstens in einem Beispiel aufzuzeigen, dass in den letzten 50 Jahren sich noch jemand als BK getraut hat, etwas extrem Unpopuläres durchzuziehen. Ich vermute und befürchte aber fast, dass Schröder heute, angesichts der Folgen, auch nicht mehr den Arsch dafür in der Hose hätte.

Leider stehen wir vor Problemen, die gar nicht anders anzupacken sind, als dass der Bürger dieses Landes Abstriche und Einschränkungen hinnehmen muss. Alleine was uns der Klimawandeln abfordern würde, wollten wir ihn denn mal ernsthaft, besser gesagt vorbildlich beispielhaft, in unserem Land entgegen treten.

Im Moment fahren wir führungslos auf Autopilot, weil sich keiner mehr traut das Steuer anzufassen. Das kann nicht allzulange gut gehen.


Rufus
Granadaseggl
Wäre Röttgen Vorsitzender, hätte es die Union jetzt einfacher, der wollte ja gar nicht Kanzler werden, stattdessen wäre es heute Söder.
Jetzt ist vieles möglich:
Söder wird Kandidat, Laschet tritt zurück, Merz wird dessen Nachfolger und rebelliert gegen den Kanzlerkandidaten Söder "seit wann wedelt denn der Schwanz mit dem Hund???
:mrgreen:

Cantona
https://www.ruhrbarone.de/annalena-baer ... hat/198303

Annalena Baerbock: Die Kanzlerin, die sich Deutschland verdient hat!

In Politik | Am 19. April 2021 | Von Stefan Laurin

Die Grünen stellen Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin auf und geben Deutschland damit die Chance, zu sich selbst zu stehen.

Mit Annalena Baerbock haben die Grünen über 40 Jahre den Bürgern der Bundesrepublik ein attraktives Angebot gemacht: Schon lange vor der Gründung der Grünen waren viele in diesem Land skeptisch, wenn es um neue Technologien ging und hielten Wirtschaftswachstum für ein Problem. Die Grünen haben nicht den “vorpolitischen Raum” und die “Zivilgesellschaft” erobert, sie gingen aus ihr hervor. Es war ein saturiertes Bürgertum, dass den Aufstieg der Grünen ermöglichte und durch Jobs im Öffentlichen-Dienst, in vom Steuerzahler alimentierten Organisationen und Initiativen oder lukrativen Erbschaften vor den Unbilden  des wirtschaftlichen Alltags mit all seinen Risiken geschützt war und daran hat sich nichts geändert. Im Kern leben sie von den Ideen und der Arbeit anderer, aber das wollen die meisten von ihnen gar nicht so genau wissen. Dagegen sind sie sich sehr sicher, allen anderen ihren Lebensstil vorschreiben zu können, denn sie wissen ja, was das ist, das “gute Leben”.

Wenn Deutschland sich ehrlich macht, wählt es Baerbock zur Kanzlerin. Grünes Denken bestimmt ohnehin schon lange die Politik. CDU und SPD haben sich diesem Zeitgeist ergeben und gehen davon aus, dass der Öko-Pietcong irgendwie modern wäre und auch ein großer Teil der Medien hängt dieser Idee an.

Nein, eine Kanzlerin Baerbock bedeutet keine Revolution. Der Wahnsinn der Energiewende mit dem Doppelausstieg aus Kohle und Kernenergie läuft seit Jahren, Identitätspolitik bestimmt zusehends die öffentlich-rechtlichen Anstalten, die Verwaltungen und die Universitäten. Die Bedeutung von Industrie, Ingenieurs- und Naturwissenschaften für den Wohlstand dieses Landes ist weitgehend vergessen. Angst und Betroffenheit sind hoch angesehene Gefühle und wer sich in seiner Ruhe gestört wird hat immer Recht, egal ob er gegen den Bau von Wohnungen, Flüchtlingsunterkünften oder eine neue Schule protestiert.

Zu diesem Land, das in Bigotterie und Realitätsverweigerung  zu seinen romantischen Wurzeln zurück will, passt Baerbock. Sie würde nichts anderes tun als, den kulturprotestantischen Weg der Askese weiter zu gehen, den Merkel in den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft eingeschlagen hat.

:bounce:

...bin echt gespannt auf den Ausgang der Wahl....

:vfb:

Auswurf
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Grasdaggl
hat der freie journalist schonmal eine schraube reingedreht,
oder sonst was produktives vorzuweisen ?
Wenn Nein - tschüssikowski herr laurin

sackhohles, klischeetriefendes gewäsch seinerseits
das ist doch keine Musik



Cantona
Unter Westfalen hat geschrieben:Der arme Cantona muss sich jetzt ein halbes Jahr lang über 2 Frauen ärgern.


...über den Söder mindestens genauso....

:vfb:


Frank N Furter
Deutschland müsste dringend seine überbordende Bürokratie verschlanken und digitalisieren. Gesetze vereinfachen, Verfahren vereinfachen. Bürgernahe Selbstverwaltungsportale einrichten. Den lähmenden Datenschutz einhegen. Das grassierende Beamtentum zurückdrängen, die Klagewut an den Gerichten eindämmen. Wir brauchen hands-on Kümmerer und weniger Ärmelschoner, die bei jeder Sache erst mal 6 Wochen ihre Zuständigkeit prüfen. Die Realität sieht leider anders aus:

Baerbock: Juristin
Söder: Jurist
Laschet: Jurist
Scholz: Jurist

Der/die nächste(r) Kanzler:in ist also in jedem Fall ein Aktenhengst oder ne Aktenstute.

Auswurf
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Grasdaggl
ja dann nehmen wir doch den trottel landwirt von den freien wählern aus bayern (aiwanger)
oder henkel, falls er noch lebt und ne politische heimat findet.

vielleicht auch einen verbrecher aus der autobauerriege


was soll die schmalspurvorverurteilung?
Ein guter politiker kann fucking aus jeder berufsgruppe kommen
das ist doch keine Musik

CoachingZone
Halbdaggl
Zumindest sind die Juristen gut darin, eine Sache von vielen Seiten zu betrachten. Sie sollten es halt nur nicht nur deswegen tun, um andere anzugreifen oder zu verteidigen...

... und Frau Baerböck sieht sich als Völkerrechtlerin, das ist dann schon eine etwas spezielle Juristin...

Wer ihren Lebenslauf noch nicht kennt, dem empfehle ich den SZ+-Artikel:

Klimaschutz, Europa-, Außen- und Sicherheitspolitik: Das politische Portfolio der gebürtigen Niedersächsin ist seit ihrem Parteieintritt dicker geworden. In gut 15 Jahren hat sie es von der Brüsseler Praktikantin über die Spitze des Landesverbands Brandenburg der Grünen zum Bundestagsmandat gebracht, 2018 an die Parteispitze mit Robert Habeck und zur Frontfigur der Grünen.

[...]Nun ist es aber nicht so, dass Baerbock schon immer ganz rauf wollte oder gar ins Kanzleramt. Eigentlich wollte sie schreiben, Kriegsberichterstatterin werden, bezeichnet sich gern als Völkerrechtlerin. Dabei hat sie zunächst Politik und Öffentliches Recht in Hamburg studiert und in London dann einen Master in Völkerrecht draufgesetzt. Die Doktorarbeit über Naturkatastrophen und humanitäre Hilfe brach sie 2013 ab, damals zog sie in den Bundestag ein. Immer wieder sah man Baerbock in grünen Programmkommissionen sitzen, also dort, wo Politik nach Arbeit riecht und ohne Applaus auskommen muss.

[...]Im Streit um die Lausitzer Braunkohle etwa hat sie sich immer wieder von Bergarbeitern ausbuhen lassen müssen. In der Zeit hoher Flüchtlingszahlen gründete sie einen Verein für Geflüchtete - nur um Parteifreunde etwas später darauf hinzuweisen, dass humanitäre Migrationspolitik nicht funktionieren könne ohne konsequentere Abschiebung auch straffälliger Asylbewerber. Beim ungeliebten Thema Wehretat stimmte sie ihre Leute vorsichtig auf Kompromisse ein, dann wieder signalisierte die Reala Zustimmung zu grüner Gentechnik.

[...]Annalena Baerbock, das ist eine, der das Stillhalten schwerer fällt als das Loslegen. Sie könne manchmal "innerlich explodieren", wenn die Politik auf der Stelle trete, wie damals in der Flüchtlingskrise oder jetzt in der Pandemie, erzählte sie vor einer Weile. Millionen Kindern könne geholfen werden in der Corona-Zeit, wenn endlich Konzepte für Schulen und Kindergärten entwickelt würden, aber nichts passiere, "da kriege ich innerlich Anspannung".


https://www.sueddeutsche.de/politik/gru ... -1.5268774
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Frank N Furter
Auswurf hat geschrieben:Ein guter politiker kann fucking aus jeder berufsgruppe kommen


Berufsgruppe? Was für ne Berufsgruppe? Das sind notorische Parteiapparatschniks. Schau Dir doch mal deren Lebensläufe an. Deutschland bräuchte einen Unternehmer oder jemandem mit Unternehmergeist, und nicht jemanden, der von frühester Jugend davon träumte im Staatsdienst Korinthen zu kacken.

Auswurf
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Grasdaggl
und nicht jemanden, der von frühester Jugend davon träumte im Staatsdienst Korinthen zu kacken.

so verhält sich das also ganz genau bei den dreien
- schön, dass Du dir dessen so pi mal daume gewiss bist.

dann check doch mal die lebensläufe aller vorgänger
seit adenauer
- oder was hat bismarck studiert?
das ist doch keine Musik


higgi
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Grasdaggl
Heißt ja nicht umsonst Judikative.
Dass das die Juristen anzieht wie Scheiße die Fliegen, liegt irgendwo in der Natur der Sache.

Wenn man sich aber so Leute anschaut wie Kühnert oder Amthor, dann scheint es auch Fälle zu geben, bei denen das vorbestimmt ist.
von daher

de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:Deutschland müsste dringend seine überbordende Bürokratie verschlanken und digitalisieren. Gesetze vereinfachen, Verfahren vereinfachen. Bürgernahe Selbstverwaltungsportale einrichten. Den lähmenden Datenschutz einhegen. Das grassierende Beamtentum zurückdrängen, die Klagewut an den Gerichten eindämmen. Wir brauchen hands-on Kümmerer und weniger Ärmelschoner, die bei jeder Sache erst mal 6 Wochen ihre Zuständigkeit prüfen. Die Realität sieht leider anders aus:

Baerbock: Juristin
Söder: Jurist
Laschet: Jurist
Scholz: Jurist

Der/die nächste(r) Kanzler:in ist also in jedem Fall ein Aktenhengst oder ne Aktenstute.


das stimmt und ist in der Tat ein Problem, finde ich
Don't criticize what you can't understand

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Das TV-Duell verspricht heute schon, ein Kracher zu werden, atemlose Spannung, zum Reißen angespannte Nerven. In der CDU-Ecke nein, in der CDU-Bütt Armin "Funkenmarieschen" Laschet, in der SPD-Ecke Olaf "Scholz-O-Mat" Scholz. Wird da eigentlich Frau Baerbock auch eingeladen? An sich ist sie ja die Kanzlerkandidatin der Grünen. Also müssten sie ja. Aber bislang waren da ja immer nur CDU und SPD vertreten. Selbst Guido "18 %" Westerwelle-Mobil war 2002 ja nicht eingeladen. Das könnte dann das Ganze doch etwas spannender machen. Hab isch eijentlich schon mal jesacht, dat mir dieser rheinländische Singsang auf die Nerven jeht? Aber wir Schwaben können ja die Rheinländer mit unserem wunderschönen Dialekt zurücknerven. Und wenigstens ist der Rheinländer nicht "ein Buch am Lesen" oder "dat Auto am Waschen". Und im Münsterland auch nicht, oder? Immerhin, das ist tröstlich.

Für alle, die es verdrängt haben:

Bild

Bild

Wobei dem armen Westerwelle das ja der Möllemann aufgenötigt hat.

Gegen Söder hätten vermutlich Silberkugeln funktioniert...



„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).




Frank N Furter
killroy hat geschrieben:Was ist daran erstaunlich?


Okay, hatte ich nicht ausgeführt, killroy. Ich fand erstaunlich, dass er am Ende darüber spricht, nicht mehr sachlich, über politische Inhalte bewertet worden zu sein, sondern über Äußerlichkeiten, was seiner Meinung nach zu einer Sexismusdebatte geführt hätte, wäre er eine Frau.

Also ertmal habe ich von solchen Debatten gar nichts mitbekommen. Also überhaupt keine Form von Debatte darüber, wer von beiden worin sich vom anderen unterscheidet. Du?
Bei dem Statement muss ich davon ausgehen, dass das eine rein grüneninterne "Diskussion" war. Und da ich eigentlich genauso aussehe wie Habeck, frage ich mich natürlich, was man eigentlich an diesen feschen jungen Mann äußerlich auszusetzen hatte? :mrgreen: