Tamasi hat geschrieben:Unter Westfalen hat geschrieben:Wundermann hat geschrieben:Die Grünen sind doch die Kinder der früheren FDP Wähler. Hier in BW zumindest.
Nein, nein.
Doch, doch. Durchaus. BW, das Stammland der Liberalen... und heute quasi der Grünen. Mein Vater hat stets FDP gewählt (liberal!) und ich das, was Wundermanns These bestätigt. Bisher zumindest.
Mag sein, dass sich das in BW anders dargestellt hat, als in NRW.
Ich habe mal eben auf die Schnelle die Ergebnisse der Landtagswahlen in BW überflogen. Die geben wenig her, um die Theorie zu stützen.
Kannst Du mir vielleicht mal die Gründe nennen, die einen langjährigen FDP-Wähler bewogen haben könnten, zu den Grünen zu wechseln. Einzige Erklärung wäre für mich 1982 die "Wende". Aber die Sozialliberalen als treibende Kraft der Grünen? Ich kann es mir nicht vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
So wie es in Wikipedia steht, habe ich es für NRW in Erinnerung:
Als „grundlegende Alternative“[9] zu allen etablierten Parteien angetreten, betonten die Grünen in ihrem ersten Parteiprogramm von 1980 ihren Charakter als ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei.[11][12] Die sozial- und wirtschaftspolitischen Forderungen trugen erkennbar die marxistische Handschrift der aus den K-Gruppen zu den Grünen übergetretenen Ökosozialisten.[13] Zu diesen zählen die „Realos“ Winfried Kretschmann, Ralf Fücks, Krista Sager (alle Kommunistischer Bund Westdeutschland) oder Jürgen Trittin (Kommunistischer Bund). Lange bestimmten erbitterte Auseinandersetzungen zwischen „Fundis“ und den pragmatisch orientierten „Realos“ das Ringen um die inhaltlichen Grundlinien der Grünen.[9]Die SPD hat den historischen Fehler gemacht, dass sie die Grüne Bewegung unterschätzt und den Erhalt der Arbeitsplätze an Rhein und Ruhr als oberste Maxime propagiert hat.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai