Unter Westfalen, well said.Advocate (2019) |
Lea Tsemel, jüdische Anwältin (im Juni 76 Jahre):
"Israeli have no right to tell Palestinians how to struggle.
The Israeli public has gradually promoted me from "devil's advocate" to "human rights lawyer".
...I'm a lost cause. - A rebell with a lost cause!
In June 1967, I was a law student. They called it a: "War for Peace".
In my naïveté , I totally believed it.
I always see the person behind the case. I'm a very angry optimistic woman."
SWR
Porträt einer Menschenrechtsanwältin Dokumentarfilm im Ersten: „Lea Tsemel, Anwältin“
Seit über 50 Jahren führt Israels Siedlungspolitik auf der einen und die Forderung der Palästinenser nach einem eigenen, offiziell anerkannten Staat auf der anderen Seite zu blutigen Auseinandersetzungen. Inmitten dieses Konflikts und des von Israel beanspruchten Gebiets kämpft die jüdische Anwältin Lea Tsemel für Gerechtigkeit, Gleichheit, Vorurteilsfreiheit und die Unschuldsvermutung – auch für die palästinensische Minderheit. Rachel Leah Jones und Philippe Bellaiche haben für die israelisch-kanadische Dokumentarfilm „Lea Tsemel, Anwältin“ in Koproduktion mit SWR und NDR die Menschenrechtlerin ein Jahr lang bei der Verteidigung des 13-jährigen Ahmad begleitet. Dessen Fall veranschaulicht das Dilemma des nationalen Konflikts....
Hintergründe zum Film
„Lea Tsemel, Anwältin“ ist eine israelisch-kanadische Produktion in Koproduktion mit dem SWR und NDR.
Die Dokumentarfilmer Rachel Leah Jones und Philippe Bellaiche haben die Menschenrechtsanwältin über den Zeitraum eines Jahres begleitetet und sowohl privates als auch historisches Archivmaterial gesammelt. Damit zeichnen sie parallel zu dem Geschehen um Ahmads Prozess Tsemels privaten und beruflichen Werdegang nach und stellen die Frage, welchen Preis sie persönlich für ihren Kampf um Gerechtigkeit bezahlt.
Antworten geben auch ihr Ehemann und ihre beiden Kinder.
Im Januar 2019, kurz nach der Weltpremiere des Films auf dem Sundance Film Festival, wurde der Anwalt Tareq Barghout festgenommen.
Nach einem Monat geheimdienstlicher Verhöre, mit Maulkorberlass und Verweigerung eines Rechtsbeistands, hat er seine eigenen Plädoyerverhandlungen eingeleitet. Er wurde wegen Schießens auf israelische Ziele angeklagt, wartet aber noch auf das Urteil. Lea Tsemel ist jetzt auch seine Anwältin.....
https://www.swr.de/unternehmen/kommunik ... t-106.html
The Guardian
'Do not despair of losing so often' – Lea Tsemel, the Israeli lawyer who defends Palestinians
She has been called a traitor and the Israeli government tried to block an award-winning new film about her work and spirit.
https://www.theguardian.com/tv-and-radi ... lestinians
Die Anwältin, die immer verliert
Die jüdische Anwältin Lea Tsemel setzt sich vor israelischen Gerichten für die Belange der Palästinenser ein.
Sie verteidigt auch Terroristen.
Lea Tsemel ist eine jüdische Anwältin, die seit 50 Jahren Palästinenser in Israel verteidigt: Terroristen, Demonstranten, politische Gefangene und Fundamentalisten. Sie sieht sich als Vorkämpferin für Menschenrechte an. Einmal sagt sie über ihre Motivation im Dokumentarfilm „Lea Tsemel, Anwältin“, den die ARD am heutigen Mittwoch um 22.45 Uhr ausstrahlt: „Ich bin Israelin und Besatzerin. Da es mir nicht gelungen ist, das Regime, das an der Macht ist, zu ändern, bin ich bereit, Fälle zu übernehmen, in denen sich Menschen bewusst gegen die Besatzung wehren.“
Als der Film Anfang Juni auf einem Tel Aviver Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und mit einem Preisgeld von umgerechnet 17.500 Euro bedacht wurde, meldete sich die israelische Kulturministerin Miri Regev. „Keine Film-Spezialeffekte können verdecken, welche Arbeit Tsemel gegen den Staat Israel und seine Bürger macht“, kommentierte Regev den Preis. Mit den Spezialeffekten spielte sie auf die Eigenart des Films an, die angeklagten Palästinenser mit einem visuellen Stilmittel comichaft zu verfremden, so dass ihre Identität geschützt bleibt.
Die beiden Filmemacher Rachel Leah Jones und Philippe Bellaiche folgen der 73-jährigen Anwältin vor allem bei einem Fall. Zwei junge Palästinenser jagten mit Messern Passanten in Jerusalem durch die Straßen, bis sie Sicherheitskräfte niederschossen. Einer der beiden Terroristen, erst 13 Jahre alt, überlebte die Schüsse. Es ist vielleicht der Schlüsselmoment der Dokumentation, weil der Zuschauer die Ereignisse in Bild und Ton präsentiert bekommt. Aufnahmen von Überwachungskameras werden mit der Amateur-Aufnahme eines Passanten zusammengeschnitten. Dieser hat gefilmt, wie die Kugeln den Palästinenser auf den Schienen der Jerusalemer Straßenbahn trafen....
https://www.israelnetz.com/gesellschaft ... -verliert/
I could write several novels about what I do not know.




