Grad deswegen wär's ja interessant, wenn Trampel sich äußern würde. Der hat den Deal doch eingefädelt.
Das wird der Grund sein. Der liegt noch mit ner Überdosis Schampus am Spreeufer und kann nicht mal mehr fucking buchstabieren.
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!
Spielgerät hat geschrieben:Wie zur Hölle kommt man also auf die Idee, dieser Tennor-Holding seine Kohle anzuvertrauen, damit die es beim Big Shitty Club versenkt? Außer Schwarz- oder Drogengeld fällt mir wirklich nicht viel dazu ein.
Solch hart eingenommenes Geld doch erst recht nicht.
Das sollte man zwar waschen, aber deshalb tut man es doch nicht versenken.
Wenn es mit der Hertha wirklich gewaschen werden soll, dann würde das ja bedeuten, dass es grundsätzlich zurück fließen soll. Viel Spaß dabei ...
Der JIRGEN hat das TT (Tenor-Theator) vorhergesehen und deswegen frühzeitig hingeschmissen


Angry Wasenhuhn hat geschrieben:Das wird der Grund sein. Der liegt noch mit ner Überdosis Schampus am Spreeufer und kann nicht mal mehr fucking buchstabieren.
Palm Springs hätt ich gesagt, somewhere on the edge of the desert.
Vermutlich ist er am Spreeufer eingeschlafen und in Palm Springs aufgewacht.
Aber nochmal zum Investment:
Irgendwo stand mal, dass das Ganze eine Wette auf das Fallen von 50+1 sei. Wenn das passiert, stehen die Käufer Schlange. So die Wette.
Aber nochmal zum Investment:
Irgendwo stand mal, dass das Ganze eine Wette auf das Fallen von 50+1 sei. Wenn das passiert, stehen die Käufer Schlange. So die Wette.
Herrlich
https://www.sueddeutsche.de/sport/hertha-bsc-1.5389367
Reich zu sein, ist auch nicht leicht
Hertha BSC hat schon viele, viele Millionen seines Investors geopfert - und gleicht dabei einem neureichen Provinz-Millionär, der beim unbedarften Einkaufen überall ausgenommen wird.
Kommentar von Philipp Selldorf
375 Millionen Euro hat Lars Windhorst mit seiner Fondsgesellschaft im Laufe von knapp zwei Jahren in Hertha BSC investiert. Auf den ersten Blick sieht das nach einer Menge Geld aus, und auch beim zweiten Hinsehen darf man immer noch meinen, dass die Hertha mit so einer Summe endlich den seit Jahrzehnten ersehnten gesellschaftlichen Aufstieg schaffen sollte. Wenn Jahn Regensburg mit einem Spieler-Gehaltsvolumen von weniger als sechs Millionen Euro (jährlich, nicht monatlich) eine stabile Existenz in der zweiten Liga finanzieren kann und nun sogar eine Karriere als Tabellenführer entwickelt - was müsste dann erst mit einem Berg Spielgeld in der aufstrebenden Großstadt Berlin gelingen?
Das aktuelle Zahlenbild des Liga-Betriebs gibt auf diese Frage keine ermutigende Antwort, aber natürlich bedeuten zwei Niederlagen zum Saisonstart noch nicht das Scheitern des Investment-Projekts. In Kreisen etablierter deutscher Spitzenklubs dürften die fortgesetzten Berliner Probleme jedoch mit einer gewissen Befriedigung registriert worden sein: Ein verschärfter Verdrängungswettkampf und eine Expansion der Hertha ins Europacup-Drittel der Tabelle ist vorerst nicht zu erwarten.
Wie schwierig das Dasein im Profifußball ist, wenn auf einmal finanzielle Bedürftigkeit herrscht, führt gerade der SV Werder vor, der zuletzt seine Profi-Abteilung einem Rausverkauf unterzogen hat wie ein Unternehmen in Abwicklung. Die Hertha zeigt, wenn auch kaum zum Trost der traurigen Bremer, dass auch plötzlicher Reichtum schlechte Laune schaffen kann. Beim Versuch, das solide mittelmäßige Team in einen beachteten internationalen Wettbewerber zu verwandeln, hat Hertha schon viele, viele Windhorst-Millionen geopfert, aber ein Fortschritt ist nicht zu erkennen.
Unter neuer Führung wird stattdessen gerade gelöscht, was die alte Führung angerichtet hatte, als sie zwei Monate vor dem Beginn der Seuche und dem daraus folgenden Einbruch des Transfermarktes auf Einkaufstour ging. Nach der Übernahme von Tousart, Piatek, Cunha und Ascacibar waren schon mal 100 Millionen weg und Manager Michael Preetz verkörperte dabei ein klassisches Motiv: Den neureichen Provinz-Millionär, der beim unbedarften Einkaufen überall ausgenommen wird.
Auch durch das notfallbedingte Comeback von Pal Dardai ist die Hertha beim Aufbruch in die Zukunft erst mal wieder in der mittelmäßigen Vergangenheit gelandet. Dardai ist ein amüsanter und charmanter Mensch, sein Fußball ist weder das eine noch das andere. Mit seinen Sicherheitsgeboten prägt er ein sportliches Bild, das nicht zu den teuer bezahlten Ambitionen passt, und mit seinen Vorlieben betreibt er eine Personalpolitik, die ebenfalls einer freiwilligen Selbstbeschränkung gleicht. Im Mittelfeld regiert angeberisch der alternde Boateng, während der sicher nicht immer pflegeleichte, aber potenziell brillante Angreifer Cunha angeblich nicht mehr ins Gefüge passt. Es ist offenbar nicht leicht, eine reiche alte Dame zu sein.
https://www.sueddeutsche.de/sport/hertha-bsc-1.5389367
Reich zu sein, ist auch nicht leicht
Hertha BSC hat schon viele, viele Millionen seines Investors geopfert - und gleicht dabei einem neureichen Provinz-Millionär, der beim unbedarften Einkaufen überall ausgenommen wird.
Kommentar von Philipp Selldorf
375 Millionen Euro hat Lars Windhorst mit seiner Fondsgesellschaft im Laufe von knapp zwei Jahren in Hertha BSC investiert. Auf den ersten Blick sieht das nach einer Menge Geld aus, und auch beim zweiten Hinsehen darf man immer noch meinen, dass die Hertha mit so einer Summe endlich den seit Jahrzehnten ersehnten gesellschaftlichen Aufstieg schaffen sollte. Wenn Jahn Regensburg mit einem Spieler-Gehaltsvolumen von weniger als sechs Millionen Euro (jährlich, nicht monatlich) eine stabile Existenz in der zweiten Liga finanzieren kann und nun sogar eine Karriere als Tabellenführer entwickelt - was müsste dann erst mit einem Berg Spielgeld in der aufstrebenden Großstadt Berlin gelingen?
Das aktuelle Zahlenbild des Liga-Betriebs gibt auf diese Frage keine ermutigende Antwort, aber natürlich bedeuten zwei Niederlagen zum Saisonstart noch nicht das Scheitern des Investment-Projekts. In Kreisen etablierter deutscher Spitzenklubs dürften die fortgesetzten Berliner Probleme jedoch mit einer gewissen Befriedigung registriert worden sein: Ein verschärfter Verdrängungswettkampf und eine Expansion der Hertha ins Europacup-Drittel der Tabelle ist vorerst nicht zu erwarten.
Wie schwierig das Dasein im Profifußball ist, wenn auf einmal finanzielle Bedürftigkeit herrscht, führt gerade der SV Werder vor, der zuletzt seine Profi-Abteilung einem Rausverkauf unterzogen hat wie ein Unternehmen in Abwicklung. Die Hertha zeigt, wenn auch kaum zum Trost der traurigen Bremer, dass auch plötzlicher Reichtum schlechte Laune schaffen kann. Beim Versuch, das solide mittelmäßige Team in einen beachteten internationalen Wettbewerber zu verwandeln, hat Hertha schon viele, viele Windhorst-Millionen geopfert, aber ein Fortschritt ist nicht zu erkennen.
Unter neuer Führung wird stattdessen gerade gelöscht, was die alte Führung angerichtet hatte, als sie zwei Monate vor dem Beginn der Seuche und dem daraus folgenden Einbruch des Transfermarktes auf Einkaufstour ging. Nach der Übernahme von Tousart, Piatek, Cunha und Ascacibar waren schon mal 100 Millionen weg und Manager Michael Preetz verkörperte dabei ein klassisches Motiv: Den neureichen Provinz-Millionär, der beim unbedarften Einkaufen überall ausgenommen wird.
Auch durch das notfallbedingte Comeback von Pal Dardai ist die Hertha beim Aufbruch in die Zukunft erst mal wieder in der mittelmäßigen Vergangenheit gelandet. Dardai ist ein amüsanter und charmanter Mensch, sein Fußball ist weder das eine noch das andere. Mit seinen Sicherheitsgeboten prägt er ein sportliches Bild, das nicht zu den teuer bezahlten Ambitionen passt, und mit seinen Vorlieben betreibt er eine Personalpolitik, die ebenfalls einer freiwilligen Selbstbeschränkung gleicht. Im Mittelfeld regiert angeberisch der alternde Boateng, während der sicher nicht immer pflegeleichte, aber potenziell brillante Angreifer Cunha angeblich nicht mehr ins Gefüge passt. Es ist offenbar nicht leicht, eine reiche alte Dame zu sein.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."
Und Zack
Weg ist der Cunha
Der einzige der dort kicken kann
Muss schon ein übler Stinkstiefel sein, anders kann ichs mir nicht erklären
Weg ist der Cunha
Der einzige der dort kicken kann
Muss schon ein übler Stinkstiefel sein, anders kann ichs mir nicht erklären
von daher
Oder...
ODER...
... die Entscheidungsträger haben nicht mehr alle Latten am Zaun.
ODER...
... die Entscheidungsträger haben nicht mehr alle Latten am Zaun.
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!
Dass die in Summe schon 375 Mio überwiesen haben, war rmir gar nicht so bewusst.
Da sind die 40 Reschke-Mio ja geradezu Kindergarten
Da sind die 40 Reschke-Mio ja geradezu Kindergarten
von daher
Zumal die 40 Reschkemillionen eine andere Wertstabilität haben, als die 375 Kaminanzünder aus Berlin.
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!
stimmt...knappe 30 gabs ja über gonzalez schon wieder zurück
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higgi hat geschrieben:Und Zack
Weg ist der Cunha
Der einzige der dort kicken kann![]()
Muss schon ein übler Stinkstiefel sein, anders kann ichs mir nicht erklären
Scheint die Erklärung zu sein, wenn der Trainer nach dem ersten Spiel beklagt, der Spieler sei "zu viel Spazieren gegangen"...
Gegen den VfB ist der mir nie sonderlich aufgefallen, und andere Hertha-Spiele schau ich net. Aber die setzen jetzt eh auf den Teamgeist, und haben dafür ua Davie Selke verpflichtet!
Das xte Beispiel für das Geheimnis erfolgreichen Profifußballs: es ist sehr simpel und sehr schwierig – alle Entscheidungsträger müssen Durchblick in ihrem Fach haben und gut miteinander können. Je mehr Kohle, desto eher kann man Schwachstellen im Führungsteam auffangen, aber das geht nur in einem gewissen Umfang.
P.S. Früher war das nicht so leicht zu sehen, weil in jedem Verein ein paar absolute Labbeduddel und/oder Egomanen zugange waren. Heute kann man sich das einfach nicht mehr leisten.
P.S. Früher war das nicht so leicht zu sehen, weil in jedem Verein ein paar absolute Labbeduddel und/oder Egomanen zugange waren. Heute kann man sich das einfach nicht mehr leisten.
Früher hatten man halt nur Labbehuddel, heute alles erfolgreiche, geile Entscheidungsträger.
Wir müssen nur schauen was da alles an Jugendspieler hochkommt, die sind so gut, dass selbst der VfB auf zahlreiche local Player zugreifen kann. In der NM hatten wir sogar ein Überangebot an Stürmern, weil wir das alle so toll machen.
Geld ausgeben und fertige Spieler sichten kann jeder ...
Wir müssen nur schauen was da alles an Jugendspieler hochkommt, die sind so gut, dass selbst der VfB auf zahlreiche local Player zugreifen kann. In der NM hatten wir sogar ein Überangebot an Stürmern, weil wir das alle so toll machen.
Geld ausgeben und fertige Spieler sichten kann jeder ...
Aber die setzen jetzt eh auf den Teamgeist, und haben dafür ua Davie Selke verpflichtet!
gut der kam ja zurück und offenbar ist er nicht weitervermittelbar
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Bei Hertha geht's auch drunter und drüber. Dass sie sich von Spielern wie Diva Cunha und dem kampflosen Lukebakio trennen, ist ja absolut richtig. Aber:
Unbekannter Hertha-Fan hat geschrieben:Fredi macht es Pal auch nicht leicht: jetzt geht heute mit Dodi unser letzter Außen, der mal für Gefahr sorgte. Müssen also morgen noch zig Leute kommen, mindestens 3-4 für außen. Alle Scorer der letzten Saison sind weg. Alle (oder verletzt (Piatek)). Das ist jetzt mit Abstand der größte Kaderumbruch aller Zeiten bei Hertha und er kommt auf den allerletzten Drücker. Pal spielt jetzt schon drei Spieltage nur mit Interimsspielern und solchen, die eigentlich wissen, dass sie wegwollen.
Ganz ehrlich: ein Manager kann einem Trainer keine schlechteren Vorrausetzungen bieten. Pal, oder welcher Trainer auch immer, muss damit leben, dass ihm alle Scorer genommen werden. Er soll in Windeseile so ca. ein dutzend neuer Spieler aus allen möglichen Ligen, allen möglichen Alters und aller möglichen Sprachen, zu einer Mannschaft formen. Das ist schlicht unmöglich. Das ist derselbe Fehler, der letzte Saison gemacht wurde, nur noch schlimmer. Bislang wurde der Kader meines Erachtens darüber hinaus massiv verschlechtert.
Mal gucken, ob und wenn ja was noch kommt, das wird er hoffentlich noch korrigieren. Aber es sind schon drei Spiele durch. Die Vorbereitung ist kompett umsonst gewesen, weil von den Spielen keiner mehr da ist. Wie lange soll denn der Trainer brauchen, bis er aus den 12 - 15 neuen Spielern irgendetwas geformt hat? Das ist hochriskant.
Nach dem Pokal-K.O. bei den Preußen zieht es die Alte Dame in den Abgrund.
Schalke lässt grüßen.
Und wir müssen dann nur noch Fürth und Augsburg hinter uns lassen.

Schalke lässt grüßen.
Und wir müssen dann nur noch Fürth und Augsburg hinter uns lassen.

Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai
Unter Westfalen hat geschrieben:Nach dem Pokal-K.O. bei den Preußen zieht es die Alte Dame in den Abgrund.
Schalke lässt grüßen.
Und wir müssen dann nur noch Fürth und Augsburg hinter uns lassen.
Unterschreib ich sofort
Sollte es ein Upgrade geben:
Dann zusätzlich bitte noch Bielefeld, Bochum, Köln, Mainz und Freiburg hinter uns lassen
Das Denken sich die Berliner auch
Wir müssen nur Fürth, Augsburg und den VfB hinter uns lassen
Wir müssen nur Fürth, Augsburg und den VfB hinter uns lassen
von daher
Bei Hertha ging's ja ein bisserl schief in dieser Transferperiode. Aber:
Unbekannter Hertha-Fan hat geschrieben: Vielleicht war das der Plan. Pal Dardai aus der Schusslinie nehmen, indem man proforma alles an Talent verhökert.
Don't criticize what you can't understand
