13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich habe ja schon gewählt, da im Ausland. In dem Wahlkreis, in dem ich meine Erststimme abgebe (das ist der letzte Wohnsitz) sind die Kandidaten von CDU, SPD, Grüne, FDP und AFD (kann sein, dass es einer zuviel ist und es nur vier waren) interssanterweise alle unter den Top 5 der Landesliste, drei waren auf Platz 2. Die kommen also quasi also ohnehin alle ins Parlament.


Wenn man das quasi schon weiß, also von > 95% Wahrscheinlichkeit ausgeht,
könnte man auch einem anderen Kandidaten(*:;) etwas Gutes tun.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


schwaebi
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Ähm, ich habe den Sachverhalt jetzt nicht mehr ganz im Kopf. Aber da würde ich jetzt aber mal die Frage nach dem Kausalzusammenhang stellen. Erstens stellt sich gerade in Grenzfällen häufig die Frage nach der Rechtmäßigkeit im Nachhinein anders dar als in der konkreten Situation. Und zweitens müsste es jedenfalls eine Folge sein, die damit unmittelbar zusammenhängt und auch irgendwie zu erwarten ist (was ich nicht mehr weiß).

Bei aller Abneigung gegen Laschet und ich will den um Himmels Willen nicht verteidigen. Aber mit solchen Argumentationsketten muss man sehr vorsichtig sein.


Klar ist das sehr indirekt. Aber anscheinend gibt es Zitate von ihm, die belegen, dass er tatsächlich irgendeinen Vorwand gesucht (und ja dann auch gefunden) hat um das Ding zu räumen, weil's ihn persönlich genervt hat. Nicht aus guten Gründen.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Das ist ja mal ne hübsche Karte. Mein Wahlkreis ist hellgrau. An mir liegt's aber nicht.


Hehe.
Meiner ist rot, was auch an mir liegt.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



jagdhuette
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Halbdaggl
Sollte Scholz die Wahl gewinnen hätten wir 20 Jahre einen Regierungschef(in), der/die keine Kinder hat.
Das würde dann zumindest auch ein Stück weit unser demografisches Problem erklären.

Bleibt zu hoffen, dass er trotzdem die Zukunft und die Situation der Kinder im Blick hat. Das war meines Erachtens schon eine ziemliche Baustelle unter Merkel und speziell auch seit Corona.

Eigentlich sogar 27 Jahre. Allerdings hat Gerhard Schröder wohl zwei Adoptivkinder.



schwaebi
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:Sollte Scholz die Wahl gewinnen hätten wir 20 Jahre einen Regierungschef(in), der/die keine Kinder hat.
Das würde dann zumindest auch ein Stück weit unser demografisches Problem erklären.

Bleibt zu hoffen, dass er trotzdem die Zukunft und die Situation der Kinder im Blick hat. Das war meines Erachtens schon eine ziemliche Baustelle unter Merkel und speziell auch seit Corona.

Eigentlich sogar 27 Jahre. Allerdings hat Gerhard Schröder wohl zwei Adoptivkinder.


Tja, guck dir mal die alten Seggl in der Regierung (auch sämtlicher Bundesländer) an - gibt es da viele unter 50? Schon deshalb wäre Frau Baerbock mal ne Abwechslung - und wäre es Hr. Habeck (fast auch noch) gewesen.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Bartschs Aussage, dass der NATO-Austritt für die Linken keine Koalitionsbedingung (mehr) ist, dürfte nochmal Luft rauslassen aus den SPD-Werten.

Bisher konnte man Scholz' kategorisches "Jein" zu RRG als rein taktisch ansehen, um seine Verhandlungsposition für eine Ampel zu stärken. Eine - wenn auch unwahrscheinliche - Option mit den Linken hätte die FDP-Forderungen einbremsen können.

Jetzt gilt das Scholz-Mantra "nicht mit einer Partei, die die NATO..." nicht mehr. Jetzt müsste er eigentlich klar "Ja" oder "Nein" sagen. Drückt er sich vor dem "Nein", wird RRG plötzlich realistisch. Diejenigen Wähler, die Scholz trotz SPD wählen wollten, werden sich das nochmal sehr genau überlegen.

jagdhuette
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Halbdaggl
Du meinst, weil Scholz das S in SPD nicht wirklich verkörpert. Das ist mir auch schon aufgefallen.
:)
Aber er kann ganz gut Berufspolitiker und das ist hierzulande ja auch eine gefragte Disziplin.

RRG hat ja wo probiert auch nicht nur Schutt und Asche hinterlassen und Schwarz gelb nicht die angekündigten blühenden Landschaften. Daher sollte man wirklich mal schauen, welches Lager die wichtigsten Themen wie angehen möchte und die Leute dann einfach mal machen lassen.

Die FDP könnte evtl der große Verlierer der Wahl sein. Weil sie bei dieser Wahl irgendwie so rein gar nix stehen ausser für Lindner. Das halte ich für riskant.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Naja, das "S" steht ja für "Sozialdemokratie", nicht für "Sozialismus". Die Vorvorläufer-Partei der Linken, die SED, entstand ja aus der USPD. Und die Co-Vorsitzende sagt ja immer wieder, das Ziel müsse die Überwindung des Kapitalismus hon zum Sozialismus sein.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

jagdhuette
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Halbdaggl
Und was willst du mir damit sagen? Dass eine 6% Partei mit Regierungsbeteiligung den Systemwechsel brächte?
Bei dir ist wohl das Laschet-Gespenst zu Besuch gewesen.
Themenmässig beispielsweise: Soziale Berufe weniger prekär. Arme nicht zum Sündenbock. Chancengleichheit bei Bildung. Wäre ja alles nicht so schlecht.

Viel mehr als ein Ministerposten würde vermutlich nicht rausspringen. Wäre das zum Beispiel Gesundheit und Familie, wäre ich auf die Ergebnisse gespannt.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Bartschs Aussage, dass der NATO-Austritt für die Linken keine Koalitionsbedingung (mehr) ist, dürfte nochmal Luft rauslassen aus den SPD-Werten.

Bisher konnte man Scholz' kategorisches "Jein" zu RRG als rein taktisch ansehen, um seine Verhandlungsposition für eine Ampel zu stärken. Eine - wenn auch unwahrscheinliche - Option mit den Linken hätte die FDP-Forderungen einbremsen können.

Jetzt gilt das Scholz-Mantra "nicht mit einer Partei, die die NATO..." nicht mehr. Jetzt müsste er eigentlich klar "Ja" oder "Nein" sagen. Drückt er sich vor dem "Nein", wird RRG plötzlich realistisch. Diejenigen Wähler, die Scholz trotz SPD wählen wollten, werden sich das nochmal sehr genau überlegen.


Ja genau, der Realo Bartsch spricht auch garantiert für die Parteibasis. Und bei jeder sicherheitspolitischen Krise stünde Rot-Rot-Grün vor dem Kollaps...

Aber woher kommt eigentlich diese Obsession, allerorten alle möglichen Koalitionen von vorne rein auschließen zu müssen? Die CSU hat ja jüngst sogar von der FDP gefordert, der Ampel eine kategorische Absage zu erteilen. Was ein Irrsinn.
Ganz im Gegenteil, bei der momentanen Zersplitterung des Parteiensystems wird es immer notwendiger, sich alle Optionen offen zu halten.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Bleeds Gschwätz.
Sozial- und innenpolitisch wäre Rot-Rot-Grün das Beste für's Land, zumal die Lindner-Partei keine Regierungsbeteiligung verdient hätte, aber man sollte halt auch den Realitäten in's Auge sehen. Und da ist die Linke für ein Land dieser Bedeutung außen- und sicherheitspolitisch schlicht nicht tragbar.

killroy
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Granadaseggl
Selber gschwätz
Ein Land dieser Bedeutung… der ist gut
Vlt sollte man ein linksbündniss erstmal machen lassen und hinterher bilanzieren
Karl theodor war Verteidigungsminister. Viel schlechter kann ein linker das auch nicht machen
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

jagdhuette
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Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Bleeds Gschwätz.
Sozial- und innenpolitisch wäre Rot-Rot-Grün das Beste für's Land, zumal die Lindner-Partei keine Regierungsbeteiligung verdient hätte, aber man sollte halt auch den Realitäten in's Auge sehen. Und da ist die Linke für ein Land dieser Bedeutung außen- und sicherheitspolitisch schlicht nicht tragbar.


Und das nach der Erfahrung von 4 Jahren Trump....

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Es geht doch nicht um einzelne Ministerposten, sondern um die grundsätzliche Bereitschaft, außenpolitische Verantwortung zu übernehmen. Die Linkspartei lebt da im Lummerland, Weltfrieden und so. Nicht mal für die Kabuler Luftbrücke gab es Stimmen aus deren Fraktion.
Ich hab einfach keinen Bock auf eine instabile Regierung.

Und ob's dir passt oder nicht, gerade unsere Osteuropäischen Nachbarn schauen bzgl der NATO ganz genau auf Deutschland.

Hasenrupfer hat geschrieben:Nicht mal für die Kabuler Luftbrücke gab es Stimmen aus deren Fraktion.


Echt? Ich verfolge das ja nicht alles genau. Ich sympathisiere sehr mit denen, aber solche dogmatischen Haltungen im Angesicht humanitärer Vollkatastrophen lassen mir den Kotzpegel steigen.

Sich im Namen des Antiimperialismus auf dem totalitären Auge blind zu stellen ist eine ganz schlechte Angewohnheit der Linken. Schon immer gewesen.

Angry Wasenhuhn
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Granadaseggl
Die NATO wird garantiert wieder gefragt sein, da jetzt „Kapazitäten“ in Afghanistan frei werden. Mal sehen, welches andere Land zu viele Ressourcen und zu wenig Demokratie hat. Dann passiert das, was wir schon kennen. „Out of area“ wird beschlossen, knapp, aber es geht durch und vielleicht fliegt irgendwo ein Farbbeutel.

Ist nicht zynisch gemeint. Alle Regierungsparteien verlieren an Farbe und Profil. Nach 23 Jahren Schröder/Merkel hätte man sich dieses Schauen aufs Grundsatzprogramm eigentlich abgewöhnen müssen. Zumindest bei der Frage, was wird geschehen, wenn DIE an die macht kommen.
Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!