Angry Wasenhuhn hat geschrieben:Parteiausschluss!
Und danach aufhängen! (Ich weiß, blödes Thema grad. Braucht jemand einen Ironiesmily? Ich reich ihn gerne nach.)
Und warum... WARUM kann der mit sowas nicht eine Woche warten?
Okay, jetzt habe ich die Intention Deines Nick-Wechsels auch verstanden....
Eigentlich müsste meine Replik in den Journalismus-Fred.
Tatsächlich hat auch zeitgleich Freiburg seine Parkgebühren erhöht und darüber informiert. Und zwar noch deutlich drastischer erhöht als der "böse Boris", namentlich aber der Tübinger Stadtrat, nämlich auf maximal satte 360 € pro Jahr. Also glattweg das Doppelte. Doch interessiert das jemanden? Nein, nicht wenn ein quotenwirksames Boris-Bashing möglich ist...
Vor allem aber: was sind denn bitte 180/360 € im Jahr, also 15/30 € im Monat für 10 Quadratmeter Stadtfläche in Dauernutzung? 1,5/3 € Miete pro Monat und Quadratmeter wo man 7-10 € Miete für dringend benötigten Wohnraum bekäme, bzw. für Grünflächen, die den Feinstaub dieser urzeitlichen Immobilität akkumuliert und deren CO2 wieder zu O2 transformiert?
Und jetzt bitte kein blödes Gewäsch über SUVs. Freiburg genauso wie Tübingen erhebt diese viel zu gering ausgefallene Verteuerung nur für Autos über 1.800 kg mit Verbrennungsmotoren. "Klein-SUVs" und E-SUVs dürfen weiter auf Kosten der Allgemeinheit die Infrastruktur günstig nutzen. Würden die Autofahrer für die Kosten aufkommen müssen, die sie verursachen, müsste jeder pro Jahr zusätzlich 4.500 € abdrücken im Schnitt. Doch was macht unsere Autolobby-Regierung? Es kriegt jeder noch Kohle in den Arsch gesteckt, der auf ein E-Auto umsteigt. Was bekommt jemand, der von einem Verbrenner auf Fahrrad/Öffis umsteigt? Die einen bekommen 6.000 € und diejenigen, die wesentlich mehr tun fürs Klima bekommen nichts. Das ist der eigentliche Skandal und nicht Tübingens Oberbürgermeister, Gott beschütze ihn.