higgi hat geschrieben:Jetzt sinken diese scheiß Zahlen obwohl wir mitten im Herbst sind
Ich versteh gar nix mehr
Ich hatte auch gedacht, dass sie erst ab dem 11.10. runter gehen.
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Ko ... 21911.html
higgi hat geschrieben:Jetzt sinken diese scheiß Zahlen obwohl wir mitten im Herbst sind
Ich versteh gar nix mehr
Gesundheitsminister beschließen Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte
Wer als Ungeimpfter in Quarantäne muss, erhält ab 1. November keine finanzielle Unterstützung vom Staat. Darauf haben sich Gesundheitsminister von Bund und Ländern geeinigt.
higgi hat geschrieben:Gesundheitsminister beschließen Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte
Wer als Ungeimpfter in Quarantäne muss, erhält ab 1. November keine finanzielle Unterstützung vom Staat. Darauf haben sich Gesundheitsminister von Bund und Ländern geeinigt.
Na wenn das die Querdenker nicht in die Knie zwingt, was dann?
Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bleibt allerdings bestehen.
Wer sich bewusst nicht impfen lässt, obwohl es keine medizinischen Hindernisse dafür gibt und durch die Impfung eine Quarantäne hätte vermeiden können, hat bei einer Quarantäne keinen Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung
Frank N Furter hat geschrieben:Die Pandemie hört allerdings ja nicht wirklich auf. Das Virus wird immer mal wieder aufflammen. Wenn Spahn sagt, dass er nicht damit rechnet, dass es im Frühjahr 2022 zu einer neuen Welle kommt, halte ich das nicht für so wahnsinnig POLITISCH geschickt. Denn im Moment wissen wir ja noch gar nicht, wie lange die ersten geimpften, älteren Vulnerablen von der Impfung profitieren. Das sollten wir schon noch herausfinden, bzw. vorsorglich in jedem Fall die Dritte Impfung durchführen. Es wäre nämlich extrem unangenehm, wenn wir dann im Frühjar 2022 von einer Welle innerhalb der Vulnerablen in den Alten- und Pflegeheimen erwischt würden und der ganze Lockdown-Spaß damit am Ende ad Absurdum geführt werden würde.
Spielgerät hat geschrieben:POLITISCH ist es durchaus geschickt. Der CDU-Gesundheitsminister verkündet vor der Wahl die frohe Botschaft. Sollte es (nach der Wahl) anders kommen ... so what

Frank N Furter hat geschrieben:Dass die Zahlen jetzt sinken, liegt kurioser Weise auch an der Effektivität der Delta-Variante.
Hintergrund: Der Umstand, dass die Delta Variante so hoch ansteckend ist, bedeutet auch, dass das Corona-Virus kaum noch einen Mutationsdruck verspürt. Das Virus will ja nicht krankmachen, sondern sich vermehren und überleben. Evolution Basismodus, eben. Und da die Delta-Variante sich bei Gesunden und Kranken nahezu gleichermaßen replizieren kann, ist es "zufrieden" mit der Situation.
Weiterhin: Wir haben jetzt 63% Geimpfte - so genau weiß es ja dann leider kaum jemand. Was leider so gut wie nie gesagt wird, wenn pauschal über die Ungeimpften hergezogen wird: Nicht wenige (jüngere) Ungeimpfte hatten ja schon Corona. Natürlich ist deren Motivation sich jetzt noch on top impfen zu lassen gering. Bei diesen Leuten dürfte der Nutzen einer Impfung dann tatsächlich auch nicht mehr die Risiken übersteigen. Wer will denn diesen Leuten eigentlich ernsthaft einen Vorwurf machen?
Fazit: Offensichtlich ist es jetzt einfach so, dass in vielen Ländern, so vielleicht auch bei uns, tatsächlich die Herdenimmunität erreicht wurde. Wir könnten z.B. ohne Weiteres auf 80+x% Geimpfte + Genese im Moment kommen. Wenn dann das Virus auch kaum noch Potential besitzt sich durch weiteres Mutieren noch besser replizieren zu können, verliert die Pandemie an Fahrt.
Die Pandemie hört allerdings ja nicht wirklich auf. Das Virus wird immer mal wieder aufflammen. Wenn Spahn sagt, dass er nicht damit rechnet, dass es im Frühjahr 2022 zu einer neuen Welle kommt, halte ich das nicht für so wahnsinnig POLITISCH geschickt. Denn im Moment wissen wir ja noch gar nicht, wie lange die ersten geimpften, älteren Vulnerablen von der Impfung profitieren. Das sollten wir schon noch herausfinden, bzw. vorsorglich in jedem Fall die Dritte Impfung durchführen. Es wäre nämlich extrem unangenehm, wenn wir dann im Frühjar 2022 von einer Welle innerhalb der Vulnerablen in den Alten- und Pflegeheimen erwischt würden und der ganze Lockdown-Spaß damit am Ende ad Absurdum geführt werden würde.

Gibts des hat geschrieben:Sind wir uns eigentlich wirklich sicher, dass die Verweigerung einer Lohnfortzahlung bei Quarantäne-bedingtem Fehlen (ohne Covid-Diagnose, denn da
Gibt’s die
LFZ nämlich widder) für Ungeimpfte verfassungsrechtlichen Überprüfungen stand hält?
Schon werden erste Stimmen (z.B. Der Journalist der Augsb. Allgemein. Im MoMa), die eine Beteiligung an den Behandlungskosten fordern. So einleuchtend das im ersten Moment klingt...
...hä? Wo ist die Beteiligung der Raucher oder Trinker oder abgestürzten an deren Kosten![]()
) - Lohnfortzahlung wird generell nicht gewährt, wenn der Betreffende zumutbare Maßnahmen zur Verhinderung der Arbeitsunfähigkeit nicht getroffen hat. Und eine empfohlene Impfung ist zumutbar. Wenn sich das so lösen ließe, dann wäre es ziemlich elegant.Tifferette hat geschrieben:Spiegel zitiert hingegen:»Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich ist, dann haben wir die Pandemie im Frühjahr überwunden und können zur Normalität zurückkehren«,
Das ergibt im Kontext dann schon mehr Sinn.
Tifferette hat geschrieben:Gibts des hat geschrieben:Sind wir uns eigentlich wirklich sicher, dass die Verweigerung einer Lohnfortzahlung bei Quarantäne-bedingtem Fehlen (ohne Covid-Diagnose, denn da
Gibt’s die
LFZ nämlich widder) für Ungeimpfte verfassungsrechtlichen Überprüfungen stand hält?
Schon werden erste Stimmen (z.B. Der Journalist der Augsb. Allgemein. Im MoMa), die eine Beteiligung an den Behandlungskosten fordern. So einleuchtend das im ersten Moment klingt...
...hä? Wo ist die Beteiligung der Raucher oder Trinker oder abgestürzten an deren Kosten![]()
Ja, das wird spannend. Der Vergleich mit dem Rauchen und Saufen zieht aus meiner Sicht nur so halb. Da müsste man erstens seinen Lebensstil ändern, das muss man bei ner Impfung nicht (zwei Piekser reichen). Und zweitens hat man bei Corona einen klaren Anhaltspunkt, nämlich die behördlich verhängte Quarantäne. Das gibt es ja sonst auch nicht.
Rechtlich wird das spannend. Sehr einleuchtend fand ich die Argumentation des bayerischen Gesundheitsministers (jaja, ich war auch überrascht) - Lohnfortzahlung wird generell nicht gewährt, wenn der Betreffende zumutbare Maßnahmen zur Verhinderung der Arbeitsunfähigkeit nicht getroffen hat. Und eine empfohlene Impfung ist zumutbar. Wenn sich das so lösen ließe, dann wäre es ziemlich elegant.

Auswurf hat geschrieben:ihr macht mich noch wahnsinnig mit euren rauch und trink vergleichen.
Seit wann, sind das ansteckende kranheiten,
die einen ganzen betrieb lahmlegen können

Auswurf hat geschrieben:ihr macht mich noch wahnsinnig mit euren rauch und trink vergleichen.
Seit wann, sind das ansteckende kranheiten,
die einen ganzen betrieb lahmlegen können
Gibts des hat geschrieben:Im übrigen gratuliere ich dir, Tifferette, dass du offenbar nicht mit Alkoholismus oder anderen Suchterkrankungen in Berührung gekommen bist. Raucht wirklich niemand in deinem Bekanntenkreis? Sonst wüsstest du, dass „seinen Lebensstil ändern“ ziemlich deutlich am Kern von so etwas vorbeigeht.
