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de mappes
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Spamferkel
auch durch Werbung wird viel gezahlt

Freut mich aber, dass du unterstützt und genug Zeit hast, all diese gekauften Inhalte zu studieren (und auch gerne mal hier mit uns zu teilen :prost: )
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schwaebi
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Grasdaggl
Ja, hier auch maskenloser Unterricht seit gestern. Ferienbeginn 1.11. :roll:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


higgi
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Grasdaggl
Wieso?
Wenn man sich natürlich täglich ausschließlich mit den Berichten über die schweren Verläufen zudröhnt, kann man schon mal ausblenden dass bei 99,9% der Kinder das ganze harmlos verläuft.
von daher

Spielgerät
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Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Wieso?
Wenn man sich natürlich täglich ausschließlich mit den Berichten über die schweren Verläufen zudröhnt, kann man schon mal ausblenden dass bei 99,9% der Kinder das ganze harmlos verläuft.


Da bin ich bei dir.
Meine Fragen bezogen sich auf die Kommentare weiter oben, die den Wegfall der Maskenpflicht kritisieren.
Das verlinkte Interview gibt das Meinungsspektrum ganz gut wieder. Der Interviewer scheint einfach nicht akzeptieren zu wollen, dass es außer Inzidenz und Ansteckungsgefahr auch noch andere Kriterien gibt. Das führt dann soweit, dass er sich bemüßigt fühlt, zur "Ehrenrettung" der ollen Brinkmann zu sprechen...skurril.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


de mappes
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Spamferkel
Spielgerät hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wieso?
Wenn man sich natürlich täglich ausschließlich mit den Berichten über die schweren Verläufen zudröhnt, kann man schon mal ausblenden dass bei 99,9% der Kinder das ganze harmlos verläuft.


Da bin ich bei dir.
Meine Fragen bezogen sich auf die Kommentare weiter oben, die den Wegfall der Maskenpflicht kritisieren.
Das verlinkte Interview gibt das Meinungsspektrum ganz gut wieder. Der Interviewer scheint einfach nicht akzeptieren zu wollen, dass es außer Inzidenz und Ansteckungsgefahr auch noch andere Kriterien gibt. Das führt dann soweit, dass er sich bemüßigt fühlt, zur "Ehrenrettung" der ollen Brinkmann zu sprechen...skurril.


ich hoffe der/die ein-oder andere Experte(in) kommt damit klar, dass (hoffentlich) ob weiterem Abflachen der pandemie weniger Medienpräsenz ansteht in den nächsten Monaten und Jahren

Da lob ich mir Drosten, der da nie wirklich wert drauf legte und auch schnell aus dem Rampenlicht verschwand...andere wurden davon angezogen wie Fliegen
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Spielgerät hat geschrieben:Meine Fragen bezogen sich auf die Kommentare weiter oben, die den Wegfall der Maskenpflicht kritisieren.

Hier bin ich. :D

Es ist aber nicht ganz so einfach.

Tatsächlich halte ich die Aufhebung der Maskenpflicht im Klassenzimmer für falsch - zumindest jetzt, zu Beginn der Herbst-/Wintersaison und für die Klassen 1-6, also die Klassen der Ungeimpften. Völlig absurd.

Andererseits weiß ich, wie happy die Kinder sind. Und auch die Lehrer freuen sich, weil sie die Kinder viel besser lesen können.

Letztlich habe ich meinen Kindern die Entscheidung selbst überlassen, in der Hoffnung, dass viele andere Kinder mit Maske kommen und deshalb... Okay, das ist nicht passiert. :lol:

Für die Kinder hat's mich gefreut, ich kann da durchaus differenzieren. Aber nach den Ferien gilt das Laissez-faire erstmal nicht mehr. Da sollen sie Maske tragen. Wird eh bald wieder Pflicht werden, vermute ich.

Wobei, wichtig:
Es geht ja nur um die Schulstunden im Klassenraum! Auf dem Pausenhof gab's eh schon lange keine Maskenpflicht mehr. Und da denke ich dann schon: 45 Min. Maske, dann Pause bei offenem Fenster und gern ohne Maske, auf dem Schulhof eh... Ey, nimmt das den Kindern wirklich so viel?


Tamasi
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Allmachtsbachel
higgi hat geschrieben:Setz du dir bitte 5 Tage die Woche, 6 Stunden lang eine Maske auf bevor du von "völlig absurd" sprichst

Mach ich morgen im Zug. :D (Und ich mache es nicht zum ersten Mal.)

Aber bitte nochmal lesen: Es gibt genügend Phasen, in denen die Kinder die Maske gar nicht aufhaben. Pausen etc.

Und wir reden von medizinischen Masken, die bei den Kindern eh nicht perfekt sitzen. :roll: Ich denke dennoch: Besser als nix.

Spielgerät
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Halbdaggl
Man kann die Fortgeltung der Maskenpflicht ja vertreten. Aber am Ende ist's halt wieder zu Lasten der Kinder. Und das wollten wir ja grade vermeiden.

Komisch auch: Wenn ein Drosten vor dem Virus warnt, glaubt man ihm (zumindest außerhalb der Schwurblergemeinde). Wenn die Vereinigung der Kinderärzte aber vor Schäden bei Kindern abseits der eigentlichen Infektion warnt, meinen viele, es besser zu wissen. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass man diese Schäden nicht sieht, weil sie in der eigenen sozialen Blase (da nehme ich mich keineswegs aus) nicht vorkommen.

Und genau genommen ist deine Schilderung aus der Schule deiner Kinder ja das beste Beispiel dafür, dass Kinder wieder das Versagen der Erwachsenen ausbaden müssen. Weil die Meldungen nicht klappen, sollen die Kinder dieses Versäumnis durch Masketragen kompensieren.
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Spielgerät hat geschrieben:Man kann die Fortgeltung der Maskenpflicht ja vertreten. Aber am Ende ist's halt wieder zu Lasten der Kinder. Und das wollten wir ja grade vermeiden.

Ja, schon. Aber da das Drumherum halt nicht recht läuft, kann man - meines Erachtens - nicht aus Prinzip die Ungeschützten dem Virus aussetzen. Hätten wir flächendeckend Luftreiniger / Luftabsaug- und -austauschanlagen in allen Klassenzimmern... Haben wir aber nicht, natürlich nicht. Und nach wie vor reicht die Erwachsenen-Impfquote nicht.

Unser Kinderarzt meinte heute, dass die Impf-Freigabe ab 5 vielleicht wirklich Ende November / Anfang Dezember kommen könnte. Mal sehen. Ich fänd's ja schön. Wenn's nicht eh zu spät ist. (Ach so, und er meinte auch, was eh jedem bewusst sein sollte: Das Ding bleibt bei uns und man wird sich regelmäßig nachimpfen lassen müssen. Ist halt so und bitte, wo ist das Problem? Machen wir bei Tetanus oder Kinderlähmung ja auch.)

de mappes
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Spamferkel
das stimmt, wobei bei Tetanus oder Kinderlähmung halt dann irgendwann im späteren Lebensalter nur noch sehr selten oder nicht mehr; eher die Grippe ist das als Vergleich dienlich...aber natürlich mal abwarten

dass man selektiv manchen Experten mehr glauben schenkt als anderen, die durchaus ebenfalls wissenschaftliche Reputationen vorweisen können, ist seit Beginn der Pandemie ja Standard

Ich rechne es aber Drosten hoch an, dass er sich eben nicht so auf die Bühne drängt; im Gegenteil er möchte in Ruhe seinen Job machen...bei vielen anderen Experten oder Politikern, wobei man es bei letzteren auch eher verstehen kann ob ihres Berufs, meint man, sie hätten nur drauf gewartet, endlich tagtäglich einem breiten Publikum präsentiert zu werden

Unser Kinderarzt meinte heute, dass die Impf-Freigabe ab 5 vielleicht wirklich Ende November / Anfang Dezember kommen könnte


meiner wirklich bescheidenen Meinung nach könnte es nach über 1,5 Jahren Pandemie und Durchseuchung in Kitas und Grundschulen durchaus sinnvoll sein, vor einer Impfung der Kleinsten den Immunstatus bezüglich Corona abzuprüfen, bevor man impft.

Ich hoffe, dass dies ohne große Hürde möglich sein wird
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CoachingZone
Halbdaggl
Also man merkt hier wirklich, wer echte Ahnung von Medizin und Impfung hat und wer nicht. Sorry für diese Einleitung. Schreibe auch nur, damit nicht das Obige stehen bleibt.

Vermutlich wird man gegen SARS-CoV-2 nicht jedes Jahr nachimpfen müssen "wie bei der Virusgrippe", einfach, weil Stand heute die Mutationen den Impfschutz zumindest der mRNA-Impfstoffe nicht so sehr unterlaufen.

Influenza-Viren hingegen mutieren (verändern durch echte Veränderung) und insbesondere rekombinieren sich (durch neue Zusammensetzung der bereits bekannten Virenstämme) ständig, so dass für jeden Winter neu geschaut werden muss, gegen welche Substämme man impfen sollte. Da der Impfstoff auch nur für den aktuellen Winter bestimmt ist, reicht halt eine einzige Impfung aus. Die im übrigen natürlich durch das kurzfristige Auftreten anderer als der prognostizierten Stämme obsolet, d.h. unwirksam werden kann ..

Gegen SARS-CoV-2 wird das vermutlich eher wie gegen die Röteln oder gegen die Masern laufen, nämlich, dass es einer gewissen Grundimmunisierung bedarf. Das können zwei, drei Impfungen innerhalb eines halben oder ganzen Jahres sein, das kann bedeuten, dass man nach 10 oder 20 Jahren nochmals wieder auffrischen muss. Vielleicht erledigt die Auffrischung aber auch der immer mal wieder stattfindende Kontakt mit dem realen Virus. Da es sich halt um ein neues Virus handelt, wird man ausprobieren müssen.

Kleinkinder und ältere Kinder wie Jugendliche muss man imho auch nicht auf Antikörper testen, bevor man sie impft. Dann wirkt die Impfung eben gleich wie ein Booster. Wird bei Röteln z.T. auch so gemacht. Und bei den Genesenen, die eine Auffrischimpfung bekommen.

Soviel dazu.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



AxelKruse_FG
Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Influenza-Viren hingegen mutieren (verändern durch echte Veränderung) und insbesondere rekombinieren sich (durch neue Zusammensetzung der bereits bekannten Virenstämme) ständig, so dass für jeden Winter neu geschaut werden muss, gegen welche Substämme man impfen sollte. Da der Impfstoff auch nur für den aktuellen Winter bestimmt ist, reicht halt eine einzige Impfung aus. Die im übrigen natürlich durch das kurzfristige Auftreten anderer als der prognostizierten Stämme obsolet, d.h. unwirksam werden kann ..


Ironischerweise haben die Gegenmaßnahmen gegen Corona dazu geführt, daß es im vergangenen Winter keine Influenzawelle gab. Ich meine von 300 statt zuvor 18.0000 registrierten Fällen gelesen zu haben, anhand derer nun versucht werden mußte, Vorhersagen über die akutellen Mutationen zu treffen, gegen die der diesjährige Impfstoff nun wirken soll.

Das ist ja im Prinzip eine sehr gute Nachricht. Sie zeigt allerdings, daß es vor allem die Hygiene- und Abstandsregeln sind, die die Verbreitung der Viren unterbinden. Bewegt man sich aber derzeit in der Öffentlichkeit, so hat man den Eindruck, die Leute hätten Corona mit dem Vorhandensein eines Impfstoffs abgehakt und verhalten sich wieder wie vor der Krise. Ein schwerer Fehler, glaube ich, die Zahlen schießen ja schon wieder in die Höhe. Von einer Herdenummunisierung sind wir jedenfalls meilenweit entfernt.

de mappes
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Spamferkel
Also man merkt hier wirklich, wer echte Ahnung von Medizin und Impfung hat und wer nicht. Sorry für diese Einleitung. Schreibe auch nur, damit nicht das Obige stehen bleibt.


stimmt

Vermutlich wird man gegen SARS-CoV-2 nicht jedes Jahr nachimpfen müssen "wie bei der Virusgrippe", einfach, weil Stand heute die Mutationen den Impfschutz zumindest der mRNA-Impfstoffe nicht so sehr unterlaufen.


vermutlich
man weiß es halt noch nicht; Boosterimpfungen sind sehr wirksam und werden nun 6 Monate nach der vollständigen Immunisierung empfohlen für Vulnerable, welche ähnlich der Grippe einzuordnen sind
Damit werden diese Leute über den Winter einen deutlich verbesserten Schutz haben.
Wie das nach weiteren 6-12 Monaten aussieht weiß man nicht sicher, aber die Antikörper-Konzentration im Serum lässt bei ebendiesen Menschen, vor allem Älteren, halt nach.
Von daher sicher kein Hirngespinst, dass vielleicht einmal im Jahr eine Auffrischung kommt für diese Menschen; vielleicht wird es auch nicht nötig sein
Das muss nicht zwangsweise mit signifikanten Mutationen zu tun haben, sondern eben einfach mit dem abflachenden Immunschutz gerade bei Älteren Menschen
Da gibt es viele Studien zu und die wieder steigenden Todeszahlen beispielsweise in Israel ca. nach 6 Monaten Impfung geben hinweise darauf

Influenza-Viren hingegen mutieren (verändern durch echte Veränderung) und insbesondere rekombinieren sich (durch neue Zusammensetzung der bereits bekannten Virenstämme) ständig, so dass für jeden Winter neu geschaut werden muss, gegen welche Substämme man impfen sollte. Da der Impfstoff auch nur für den aktuellen Winter bestimmt ist, reicht halt eine einzige Impfung aus. Die im übrigen natürlich durch das kurzfristige Auftreten anderer als der prognostizierten Stämme obsolet, d.h. unwirksam werden kann ..


vollkommen korrekt berschrieben

Gegen SARS-CoV-2 wird das vermutlich eher wie gegen die Röteln oder gegen die Masern laufen, nämlich, dass es einer gewissen Grundimmunisierung bedarf. Das können zwei, drei Impfungen innerhalb eines halben oder ganzen Jahres sein, das kann bedeuten, dass man nach 10 oder 20 Jahren nochmals wieder auffrischen muss. Vielleicht erledigt die Auffrischung aber auch der immer mal wieder stattfindende Kontakt mit dem realen Virus. Da es sich halt um ein neues Virus handelt, wird man ausprobieren müssen.


genauso ist es...man wird es ausprobieren müssen...vielleicht, vielleicht nicht...abwarten

Kleinkinder und ältere Kinder wie Jugendliche muss man imho auch nicht auf Antikörper testen, bevor man sie impft. Dann wirkt die Impfung eben gleich wie ein Booster. Wird bei Röteln z.T. auch so gemacht. Und bei den Genesenen, die eine Auffrischimpfung bekommen.


IMHO ist das eine gute Option und wird, soweit ich hörte, auch partiell gemacht (also nicht vor der Impfung sondern aktuell wird, sicher nicht flächendeckend aber selektiv nach dem Status der Immunisierung der Kinder geschaut)
Natürlich könnte eine Impfung darauf wie ein Booster wirken...wird sie wahrscheinlich auch
Dennoch, da ja auch du stets betonst, wie wichtig eine Abwägung vor einer Impfung, insbesondere bei Kleinkindern oder noch jüngeren ist: wenn es nicht unbedingt nötig ist oder große Vorteile brächte, wieso sollte man es dann tun?
Wenn das Kind 1-2 Infektionen durchgemacht hat und einen hohen AK-Spiegel im Serum hat, könnte die Überlegung Sinn machen, auf eine Impfung zu verzichten. Zumindest fände ich die optionale Möglichkeit nach entsprechender Aufklärung für Eltern sinnvoll

Soviel dazu.


Jawohl :nod:
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de mappes
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Spamferkel
AxelKruse_FG hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Influenza-Viren hingegen mutieren (verändern durch echte Veränderung) und insbesondere rekombinieren sich (durch neue Zusammensetzung der bereits bekannten Virenstämme) ständig, so dass für jeden Winter neu geschaut werden muss, gegen welche Substämme man impfen sollte. Da der Impfstoff auch nur für den aktuellen Winter bestimmt ist, reicht halt eine einzige Impfung aus. Die im übrigen natürlich durch das kurzfristige Auftreten anderer als der prognostizierten Stämme obsolet, d.h. unwirksam werden kann ..


Ironischerweise haben die Gegenmaßnahmen gegen Corona dazu geführt, daß es im vergangenen Winter keine Influenzawelle gab. Ich meine von 300 statt zuvor 18.0000 registrierten Fällen gelesen zu haben, anhand derer nun versucht werden mußte, Vorhersagen über die akutellen Mutationen zu treffen, gegen die der diesjährige Impfstoff nun wirken soll.

Das ist ja im Prinzip eine sehr gute Nachricht. Sie zeigt allerdings, daß es vor allem die Hygiene- und Abstandsregeln sind, die die Verbreitung der Viren unterbinden. Bewegt man sich aber derzeit in der Öffentlichkeit, so hat man den Eindruck, die Leute hätten Corona mit dem Vorhandensein eines Impfstoffs abgehakt und verhalten sich wieder wie vor der Krise. Ein schwerer Fehler, glaube ich, die Zahlen schießen ja schon wieder in die Höhe. Von einer Herdenummunisierung sind wir jedenfalls meilenweit entfernt.



sehr schwieriges thema, aber ist was dran
Zeigt ja auch das Thema RSV:

https://www.br.de/nachrichten/wissen/rsv-syndrom-warum-kinder-gerade-stark-unter-rs-viren-leiden,SmMwkrw

Das Beibehalten gewisser Hygieneregeln in manchen Bereichen, also vieles wie Desinfektionen ist sicher sinnvoll, Mundschutz und Abstände im Winter in geschlossenen überfüllten Bereichen vermutlich auch...aber in Bezug auf Kinder sind wir dann wieder bei diesem schwierigen Diskurs:
In der Krippe, Kita Kindergarten und auch bereits Grundschule ist Abstand und Mundschutz eben schwer darstellbar; ich glaube da wird man jetzt durch diese ob der Lockdowns verschlimmerte Phase mit zb RSV durch müssen, bis sich hoffentlich alles im nächsten Jahr normalisiert.

Aber das ist nur meine bescheidene Meinung und die hat sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder komplette Richtigkeit
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Ja genau, dieses Bussibussi oder Umarmung ging mir schon immer auf den Sack.


Könnte mit Deinem Lycopindefizit zusammenhängen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Plan B
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:Ja genau, dieses Bussibussi oder Umarmung ging mir schon immer auf den Sack.


Könnte mit Deinem Lycopindefizit zusammenhängen.


:shock:

Das musste ich erst mal nachlesen.
Zumindest aus der Wikipediaseite bin ich jetzt aber bzgl. Deiner Antwort nicht schlauer geworden.
Carpe diem.

CoachingZone
Halbdaggl
Auf web.de von heute ein fundierter und imho sehr verständlicher Beitrag zur Impfung Genesener und Impfung allgemein:

Was bietet den größtmöglichen Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2? Daran forschen aktuell Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Mehrere Studien belegen jetzt, dass die Immunreaktion von genesenen Menschen, die sich nach mehreren Monaten zusätzlich impfen lassen, besonders stark ausfällt. Wie sich das erklären lässt und was die Virologin Janine Kimpel empfiehlt.

Wie sieht Immunantwort gegen stark veränderte Virusvariante aus?

Wie sieht die Immunantwort verschiedener Personengruppen gegen eine stark veränderte Variante des Virus aus? Dieser Frage gingen Forschende aus den USA nach. Im September veröffentlichten Theodora Hatziioannou und Paul Bieniasz von der New Yorker Rockefeller University die Ergebnisse ihrer Forschung.

Die Forschenden hatten für ihre Untersuchung einen zentralen Bestandteil des Virus verändert: Das sogenannte Spike-Protein, das das Corona-Virus dazu braucht, um an menschliche Zellen anzudocken und sie zu befallen. Hatziioannou und Bieniasz "bauten" also ein künstliches Spike-Protein, das 20 verschiedene Genmutationen aufwies, darunter auch als "besorgniserregend" eingestufte wie die Delta-Variante. Heraus kam eine besonders aggressive, nicht real existierende Variante des Corona-Virus, die allerdings COVID-19 nicht auslösen kann.

In der Medizin ist dieses Vorgehen übrigens gang und gäbe: Man spricht von einem Pseudovirus, das im Gegensatz zum realen, zu erforschenden Virus nicht ansteckend ist, ihm aber stark ähnelt - und für Experimente entsprechend verändert und kontrolliert wird.

In diesem Fall untersuchte das Forschungsteam, wie sich die Antikörper in verschiedenen Blutproben verhielten, wenn sie in Kontakt mit dem künstlichen Erreger kamen und welche Bestandteile des Spike-Proteins von neutralisierenden Antikörpern angegriffen wurde. Das Ergebnis: Einzig die Antikörper einer bestimmten Personengruppe kam gegen das aggressive Spike-Protein an: Menschen, die von COVID-19 genesen waren und außerdem später einen mRNA-Impfstoff erhalten hatten.

Gedächtniszellen stärken Immunantwort deutlich

Verschiedene Studien zeigen, dass Genesene, welche dann auch noch geimpft wurden, sehr hohe Mengen generell an Antikörpern und auch an neutralisierenden Antikörpern haben. Außerdem haben sie eine diversere Antwort an neutralisierenden Antikörpern als nur Genesene oder nur Geimpfte, das heißt, sie bilden neutralisierende Antikörper gegen verschiedene Bereiche des Oberflächenproteins aus. Sie sollten daher auch gut und langanhaltend vor einer Infektion geschützt sein.

Inzwischen gibt es einige weitere Forschungsergebnisse, die Hinweis darauf geben, dass die Immunantwort von Genesenen und später mit mRNA-Vakzinen Geimpften als besonders hoch eingestuft werden kann. "Studien zeigen, dass Genesene, welche dann auch noch geimpft wurden, sehr hohe Mengen generell an Antikörpern und auch an neutralisierenden Antikörpern haben", sagt die Virologin Janine Kimpel von der Medizinischen Universität Innsbruck auf Anfrage unserer Redaktion. "Außerdem haben sie eine diversere Antwort an neutralisierenden Antikörpern als nur Genesene oder nur Geimpfte."

Infektion führt "zur Ausbildung immunologischer Gedächtniszellen"

Das ist auch aus dem Grund interessant, weil frühere Untersuchungen Genesener zeigten, dass bestimmte neutralisierende Antikörper nach mehreren Monaten nicht mehr in ihrem Blut nachweisbar waren. Dieser Umstand sei inzwischen überholt, heißt es in einer öffentlichen Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie. Vielmehr führe "eine SARS-CoV-2-Infektion beim Menschen zur Ausbildung immunologischer Gedächtniszellen". Diese seien wiederum der "eigentliche Schutzmechanismus des Immunsystems gegen eine erneute Erkrankung".

Vereinfacht ausgedrückt: Diese B- und T-Zellen sorgen dafür, dass schnell neue Antikörper gebildet werden, sobald sie erneut mit dem Erreger in Kontakt kommen. Diese Antikörper seien, so die Gesellschaft für Virologie, "wesentlich wirksamer" als die Antikörper, die nach der ersten Infektion gebildet wurden - und könnten auch "Varianten von SARS-CoV-2 effizient neutralisieren". Wenn sich Genesene nun impfen lassen, "antworten" diese Gedächtniszellen also mit der Bildung besonders starker Antikörper.

Langanhaltendere Immunität durch Kontakt mit Virus

Die gute Immunantwort von Menschen, die geimpft und genesen sind, begründet Virologin Kimpel außerdem so: "Bei respiratorischen Viren (Atemwegsviren Anm.d.R.) wie dem SARS-CoV-2 sind die Antikörper auf der Schleimhaut besonders wichtig für einen Schutz vor der Ansteckung. Diese werden durch die Infektion im Atemwegstrakt besser gemacht als durch eine Impfung in den Muskel."

Die hybride Immunität bietet nach aktuellem Forschungsstand einen sehr guten Schutz. Von Selbstversuchen rät die Expertin jedoch entschieden ab: "Sich als Ungeimpfter absichtlich anzustecken ist gefährlich und nicht ratsam. Wir sehen mit der Delta-Variante auch bei jungen Menschen ohne erkennbare Risikofaktoren schwere Verläufe, die einen Krankenhausaufenthalt nötig machen." Außerdem zeige ein Teil der Patienten nach der durchgemachten Infektion noch über mehrere Wochen oder Monate Symptome (Long-COVID).

Idealerweise, so die Virologin, sollte jeder - im besten Fall durch eine Impfung - eine gewisse "Grundimmunität" haben, die dann in regelmäßigen Abständen durch einen natürlichen Kontakt mit dem Virus aufgefrischt wird. "Dadurch sollte es zu einer langanhaltenderen Immunität auch auf der Schleimhaut kommen."
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

schwaebi
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Grasdaggl
Ja wieso. Die spontan unauffällige Durchseuchung findet jetzt ja bereits in den Schulen statt. Diese Woche (seit Montag maskenfreier Unterricht) im näheren Bekanntenkreis bereits 2 Kinder positiv. Und nichts mit "leichten Symptomen" sondern beide Grippestärke. Und beide noch nicht 12 :puke:

Für mich ist das absichtliche Ansteckung, organisiert vom KuMi.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.