
„I guess that concludes negotiations.“
Gibts des hat geschrieben:1. Danke für die die Klarstellung. Die bisherigen Beoträge dazu (Courtois) von dir kamen mir relativierend vor.
Den fand ich damals bei Atleti schon einer der besten Torhüter. Wenn ich noch ein Kind wäre, dann wäre das sicher mein Lieblingstorhüter gewesen.Was bestens zur bisherigen Aufarbeitung des Chaos in Paris passt. Wer mit eigenen Augen sah, was sich vor dem Stade de France abspielte, weiß, dass er vom Innenminister des Präsidenten Emanuel Macron Trumpismus auf Französisch serviert bekommen hat. Um das Organisationsdesaster und das aggressive Grundverhalten einer schon lange schwer kritisierten Polizei zu kaschieren, lastete Gérald Darmanin die Verantwortung für die Zustände den Fans des FC Liverpool an. Kurios: Die Reds waren bei den Champions-League-Endspielen von Kiew 2018 und Madrid 2019 dabei, zwei Daten ohne Vorkommnisse. Weil keine Flics dabei waren?
Die Wurzel der Probleme, gab Darmanin an, seien gefälschte Tickets gewesen; auch der Ausrichter Uefa hatte die 37-minütige Verzögerung des Finals damit erklärt. Keine Frage: Es gab Fälschungen. Aber dass 70 Prozent der von den Stewards kontrollierten Karten Fälschungen gewesen seien, klingt nach fake news.
Das Kernproblem in Saint-Denis war ein anderes: ein Grad an Inkompetenz, der bemerkenswert war und einherging mit einem Mangel an Respekt vor der Würde von Menschen. Wie Vieh wurden sie am Samstag zum Stadion geleitet. Auch weil St.-Denis mit seinen engen Zugängen eine städtebauliche Katastrophe ist. Jeder Legehenne kommt in der EU eine würdigere Behandlung zu als Fußballfans bei Topereignissen - obschon die Uefa für ein Ticket schon mal den Gegenwert von Interkontinentalflügen aufruft. Auch beim Europa-League-Finale von Sevilla war eine Farce zu beobachten: Für große Teile des Fan-Fußvolks gab's kein Wasser, während für die VIPs, die 25 Prozent der Karten erhielten, der Schaumwein floss.
Man muss die Augen schon verschließen wollen, um die herrschenden Verhältnisse auch in St.-Denis nicht abgebildet zu sehen: Jugendliche aus prekären Verhältnissen, die nur dann Teil des Spektakels sein können, wenn sie es als Profis auf den Rasen schaffen - oder das Stadion stürmen.
Die Uefa hat eine unabhängige Untersuchung angekündigt. Das ist ein erster, wichtiger Schritt, um die Unwahrheiten zu enttarnen, die Frankreichs Regierung verbreitet. Eine Wahrheit ist diese: Dass Paris keine Toten zu beklagen hatte, lag vor allem daran, dass die Reds in einer extremen Stresssituation eine unglaubliche Ruhe bewahrten.

Sir König Kroos hat geschrieben:"Ich erwarte auch nicht, mich da drei Minuten feiern zu lassen. Wenn ich das gewollt hätte, wäre ich an dem Reporter vorbeigegangen. 50 Meter weiter war die Real-Madrid-Fankurve."
"Vielleicht hätte man das Wort 'Scheißfrage' weglassen können", lachte er, "vielleicht hätte man es bei 'Drecksfrage' belassen können."
Er habe sogar überlegt, Nils Kaben in seinen Podcast einzuladen. "Dieser Gedanke ist aber dann ziemlich schnell verflogen, als ich gesehen habe, dass er auch noch der Erste ist, der ein Interview gibt und sich dann noch bekräftigt (...)"

Tamasi hat geschrieben:Er habe sogar überlegt, Nils Kaben in seinen Podcast einzuladen. "Dieser Gedanke ist aber dann ziemlich schnell verflogen, als ich gesehen habe, dass er auch noch der Erste ist, der ein Interview gibt und sich dann noch bekräftigt (...)"
Kroos hat sich zwar auch bekräftigt, ausführlich im eigenen Podcast mit seinem Bruder. Aber gut, Sir König Kroos war ja im Recht, dann darf er sich auch bekräftigen.
Kroos: „Nein, ich habe gestern aber noch überlegt, ob wir das nicht beiseite räumen, ob wir den Kollegen vielleicht hierhin einladen, dass wir das einmal noch besprechen. Dieser Gedanke ist allerdings ziemlich schnell verfolgen, als ich gesehen habe, dass er auch noch der Erste ist, der ein Interview gibt jetzt. Und da sagt, als Spieler sollte man sich so nicht benehmen... Von daher hat sich das dann doch erledigt. Ich finde: Wenn man es aus der Welt räumen will, bespricht man sich. Ich habe mich nach dem Interview ja auch nicht mehr groß geäußert. Aber dann wählt man nicht den Weg, selbst noch das Interview zu geben und sich verteidigen zu wollen. Das kann man dann gleich machen, ich wäre da sehr, sehr offen gewesen.“
"Tamasi hat geschrieben:"Vielleicht hätte man das Wort 'Scheißfrage' weglassen können", lachte er, "vielleicht hätte man es bei 'Drecksfrage' belassen können."
Das ist es halt, was mir so aufstößt. Der Superstar Kroos war in der Interviewsituation der Mächtige, der den Schwachen tritt. Und jetzt weiter nachtritt.
Unter Westfalen hat geschrieben:Bei Real Madrid.

Gibts des hat geschrieben:Heart ist doch son Keeper in England, gell? Aber wo kickt der Depp?