Unter Westfalen hat geschrieben:Local Zero hat geschrieben:Unter Westfalen hat geschrieben:Es geht um die Verteilung des erwirtschafteten Vermögens.
Stichwort Rentenformel.
Ich weiß. Deswegen ja mein letzter Satz unter Punkt 2.
Ja, klar. Habe ich auch so verstanden.
Aber wie willst Du auf ein Rentenniveau von 75% des letzten Brutto kommen?
Würde nach meinen Erfahrungen für ein bekömmliches Ruhedasein ausreichen.

Muss es denn zwingend ein bestimmter Prozentsatz von einem wie hoch auch immer gestalteten Einkommen sein? Das hieße ja, einfach im Bismarckschen Denken verhaftet bleiben. Ein Ansatz aus dem 19. Jahrhundert war damals vielleicht innovativ, aber ist er es noch im 21. Jahrhundert?
Grundsätzlich wird man nicht umhinkommen - wenn man sozialen Frieden haben möchte (und dazu zähle ich auch einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen - massiv umzuverteilen. Heißt: massive Besteuerung von
Vermögen
Erbschaften
Konsum (abzüglich eines Grundbedarfs)
Spekulation
Immobilienverkäufe
später dann: Abschaffung des Privatbesitzes an Boden generell
Drastische Senkung von direkten Unternehmenssteuern (was der Wahnsinn "konkurrierende Gewerbesteuerhebesätze" aus unseren Landschaften gemacht hat, kann jeder sehen)
Streichung aller Subventionen die älter als bspw. 10 Jahre sind
steuerliche Gleichbehandlung aller Einkommensarten
Bürgerversicherung
granulierter:
Tarifbindung für alle öffentlichen Ausschreibungen
Massive Erhöhung des Mindestlohnes
Flexibiliserung des Rentenübergangs
Ob es ein Bürgergeld braucht, bliebe zu diskutieren, gibt Aspekte die dafür sprechen, aber auch welche dagegen.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."