Tifferette hat geschrieben:Oh, sehr interessant. Dazu wollte ich auch noch was schreiben. Wie weit bist Du?
Hintergrund: ich habe die ersten zwei Folgen geschaut und war.... not exactly overwhelmed. Bei der dritten dachte ich mir, dass hier gerade etwas passiert, das mich wirklich in der/die Story mitnimmt. Aber in den ersten zwei Folgen waren so viele Dinge, bei denen ich mir dachte, was das denn jetzt soll (ist auch in der Rückschau noch so). Oder ist man/ich durch diese ganzen Serien, in denen in der ersten Folgen gleich mal ordentlich auf den Tisch geschissen wird (pardon) verzogen?
Mit Folge sieben durch. Ich hatte auch Anlaufschwierigkeiten. Bei mir hat es Klick gemacht, als die Supervisoren eingeführt wurden. Und weder als militärische Einheit noch als Superbösewicht oder diese seltsamen „Inquisitoren“ aus Kenobi, sondern als eine verkopfte Behörde, einen Moloch an Bürokratie. Da arbeiten - für eine Space Opera - ganz normale ääh… Humanoide und zitieren Dienstvorschriften, damit der Riesenladen am Laufen bleibt.
Und das gleiche Programm zieht die Show mit der entstehenden Rebellion und deren Protagonisten durch. Da geht es natürlich um andere Fragestellungen, als eine blitzsaubere Struktur.
Wenn ich das so sagen darf, dann ist die eigentliche Charakterentwicklung nicht die der Personen, sondern die der beiden Organisationen, die sich dann später gegenüberstehen.
Und da lassen die Showrunner den Cassian Andor halt so durchschippern, stellen ihm ein prima Ensemble zur Seite und dann ist mir auch nicht so wichtig, dass der Hauptdarsteller und seine eigene Storyline maximal im dritten Gang fahren. Ich muss sogar sagen, dass mich alle Nebenrollen mehr interessieren, als der, der der Serie den Namen gibt. Feine Ironie…

Entspannt Euch doch mal... - AM ARSCH GELECKT!