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Tifferette
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Grasdaggl
Aleksiander hat geschrieben:Wie verarscht müssen sich die Spieler erst vorkommen? Ich bin echt auf deren Reaktion, die man auf dem Platz sehen wird, gespannt.

Weil Fußball so ein Miststück ist, werden jetzt bestimmt ein, zwei Spiele glücklich gewonnen. Und alle salbadern rum, wie Bruno die Mannschaft "stabilisiert" hat.

Was für eine Shitshow. Ich glaub, ich besauf mich heute.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


Wundermann
Granadaseggl
Nun ist es soweit, mein Post Nr. 1793 ist der letzte als Wundermann. Eigentlich wollte ich mit diesem Nick die 1893 noch vollenden. Diesen Entschluss hatte ich jedenfalls mit dem Ableben des wirklichen Wundermanns gefasst. Aber ich kann in der derzeitigen Situation nur noch defätistische Kommentare von mir geben. Das will ich euch und mir nicht zumuten.
Ob ich mit einem anderen Nick wiederkomme? Vorerst sicherlich nicht, dazu ist meine Liebe zum VfB zu sehr erkaltet. Ich werde hier noch weiter mitlesen, aber hoffentlich mit wachsendem Abstand. Das hat nichts mit irgendwelchen Usern oder Inhalten zu tun, sondern ist nur der Entfremdung zwischen diesem Verein und mir geschuldet.
Also macht’s gut ihr Seggl und regt euch nicht zu sehr auf, das verbraucht nur kostbare Lebenszeit.
Zuletzt geändert von Wundermann am 5. Dezember 2022 20:01, insgesamt 1-mal geändert.



Local Zero
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Grasdaggl
Wundermann hat geschrieben: Aber ich kann in der derzeitigen Situation nur noch defätistische Kommentare von mir geben.


Naja, isn VfB-Forum, was hast Du geglaubt? :mrgreen:

Wundermann hat geschrieben: Also macht’s gut ihr Seggl und regt euch nicht zu sehr auf, das verbraucht nur kostbare Lebenszeit.
Schade, wirklich schade. Überleg´s Dir doch erst mal. Wenn Bruno drei zwei Spiele am Stück gewonnen hat, kommst Du wieder, ok? Deal?

Stirbt das Forum wie der Verein? Elend lange und qualvoll leidend?
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."





Local Zero
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Gibt es schon eine Antwort aus der Kurve?
Da hatten sich bereits im September auf der MV unverrückbar positioniert:


"Vor gut einem Jahr habe ich auf der Mitgliederversammlung von einem Vertrauensvorschuss unserer Gruppe für die handelnden Personen gesprochen. Dieser galt und gilt für uns noch immer für die Gremien im e.V., nun aber auch für die Vorstände der AG."

https://www.cc97.de/redebeitrag-von-ben ... r-vfbmv-2/
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


zappaf
Granadaseggl
Hallo Gemeinde!
Heute aus dem RBK entlassen, die OP in der Gefäßchirurgie hat soweit gut funktioniert. Am 30.11.2022 wurde ich eingeliefert, UNFASSBAR was in dieser Woche beim VfB ALLES passiert ist.
Schnappatmung.
Ich muss mir jetzt erstmal ein Gesamtbild machen.
Weiß-Rote Grüße.
Trumpf ist die Seele vom Spiel!


Local Zero
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Grasdaggl
zappaf hat geschrieben:Hallo Gemeinde!
Heute aus dem RBK entlassen, die OP in der Gefäßchirurgie hat soweit gut funktioniert. Am 30.11.2022 wurde ich eingeliefert, UNFASSBAR was in dieser Woche beim VfB ALLES passiert ist.
Schnappatmung.
Ich muss mir jetzt erstmal ein Gesamtbild machen.
Weiß-Rote Grüße.
Sauber, freut mich. Lass das mal noch besser mit dem "Gesamtbild". Es könnte Deiner Genesung abträglich sein. Du brauchst jetzt Schonung. :D
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Kümmern wir uns heute um wichtigere Dinge:

Fußball und Nachhaltigkeit. Da ist der FC BlähFair! (Aussprache B. Sautter) ganz vorne mit dabei und Arminia Bielefeld ebenso:

Sage und schreibe 21 Kneipen gibt es im 1km-Umkreis ums Bielefelder Stadion. Stärkt die regionale Wirtschaft und verringert sicher auch den CO2-Ausstoß, wenn man fußläufig zum Bier danach kommt. Beim VfB sieht's da düster aus. Sautter und der BlähFair!-Vorsitzende kommen gerade mal auf 2-3 Bier-Optionen rund ums Stadion. Das gibt einen Abzug in der Nachhaltigkeitswertung und Achtung: Das ist kein Scherz.

Natürlich ist Nachhaltigkeit im Profifußball trotz dieses bescheuerten, weil nicht sachlichen Vergleichs wichtig. Also durchleuchtet der FC BlähFair! regelmäßig die Proficlubs hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit. Weil's wichtig ist? Oder weil's gut ist, um im Geschäft zu bleiben? Schließlich hilft's einem Club, wenn er sich anständig prüfen lässt und dafür ein - zeitlich begrenztes - Nachhaltigkeitszertifikat bekommt.

Die "Zeit" hat 2021 in ihrer "House of Stuttgarts"-Reportage aufgebracht, dass Leute aus dem BlähFair!-Umfeld ein in der Nachhaltigkeitszertifizierung ein neues Geschäftsfeld entdeckt haben. Und man könnte glatt meinen, dass da was dran ist.

Womöglich ist da ein hübsches Netzwerk entstanden. Hier ein Vortrags-Auftrag, dort ein Moderations-Jöble, woanders sogar ein flotter Studiengang für 19.900 Euro. Letzteres mit "VfB"-Werbeaufkleber; Prof. Bühler hatten wir ja schon, einst hat er mit Claus Vogt den FC BlähFair! gegründet, jetzt hat er längst ein Pöstle beim VfB, und beim VfB-Masterstudiengang kann man ganz sicher viele Visitenkarten für spannende Praktika abstauben. Okay, war polemisch; natürlich reden wir hier nicht von der Trump-University, aber oh... wenn Fleisch nachhaltig wäre, könnte man auch über einen VfB-Rostbraten nachdenken. Vielleicht lieber über gutes Wasser? Auch Benjamin Adrion schwadroniert schon darüber, wie der Fußball nachhaltig und enkelfähig werden kann.

Jedenfalls... Manchmal denke ich, dass die neuen Gestalter beim VfB viele tatsächlich gute & richtige Ideen haben. Vieles läuft im Profifußball ja wirklich falsch. Aber letztlich ist es immer noch Fußball. Bei Hitzlsperger und Mislintat hatte ich das Gefühl, dass es ihnen beim VfB in erster Linie ums Sportliche geht. Bei den neuen Gestaltern habe ich ein anderes Gefühl.


"Jung, wild, Klima-positiv":

Zuletzt geändert von Tamasi am 6. Dezember 2022 15:22, insgesamt 1-mal geändert.


Local Zero
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Grasdaggl
Kopiervorlage. Wer mag, kann sich bedienen. Am besten per Einschreiben an:

VfB Stuttgart 1893 e.V.
Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V.
Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart

und

VfB Stuttgart 1893 AG
Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Claus Vogt,
sehr geehrter Herr Rainer Adrion,
sehr geehrter Herr Alexander Wehrle,

ich bin seit vielen Jahren Mitglied des VfB Stuttgart und noch sehr viel länger Anhänger dieses Vereins. Ich habe mit ihm sehr viele Höhepunkte und leider auch sehr viele - vielleicht zu viele, aber das ist halt manchmal so - Tiefpunkte erlebt. Dazu gehören nicht zuletzt auch die beiden Abstiege in den vergangenen Jahren. Aber es sind nicht nur diese beiden Abstiege, der VfB ist in den Jahren nach der letzten Meisterschaft leider nie zur Ruhe gekommen, Chaos, Versagen und Peinlichkeiten rund um die Vereinsführung (und seit diesem Jahr auch im Vorstand der Aktiengesellschaft) waren beinahe ständige Begleiter in Cannstatt. Was aber in all den Jahren bei mir trotzdem nie dazu geführt hat, die tiefe Verbundenheit mit dem VfB Stuttgart und den aufrichtigen Stolz auf diesen Verein erschüttern zu können.

Das ist nun nicht mehr so. Das Maß an Identifizierung mit dem VfB sinkt bei mir seitdem mir klar geworden ist, wie Sie, Claus Vogt als Präsident des VfB Stuttgart ihr Amt tatsächlich ausüben. Und auf welche Weise Sie, Herr Adrion ihn dabei unterstützen. Und wenn ich mir die Meinungen und Haltungen anderer VfB-Sympathisanten anschaue, dann muss ich ernüchtert feststellen: Ein Großteil empfindet das genauso. Spätestens der Offene Brief von Thomas Hitzlsperger vor fast zwei Jahren hat mir und vielen anderen VfB-Sympathisanten die Augen geöffnet über die Art und Weise, wie Sie, Herr Vogt Ihre (auf Ihr Betreiben hin nun erstmals in der Geschichte des VfB bezahlte) Arbeit machen.

Sie, Claus Vogt hatten vor Ihrem Amtsantritt eigentlich die bestmöglichen Startbedingungen. Jeder Fan des VfB war erleichtert, als damals - der in weiten Teilen der Anhängerschaft und der Öffentlichkeit nur noch als „der Spalter“ berüchtigt gewordene - Wolfgang Dietrich unter etwas ominösen Umständen seinen Rücktritt erklärte. Zu offensichtlich war das Missmanagement unter dessen Ägide geworden. Ein Großteil der VfB-Mitglieder und Fans verknüpfte damals große Hoffnungen mit Ihrem Amtsantritt, Herr Vogt.

Doch rückblickend auf Ihre Präsidentschaft muss ich für mich konstatieren: Sie sind grandios gescheitert, Herr Vogt. Und Sie sind nicht nur gescheitert. Nein, Sie haben mit Ihrer Art und Weise zu präsidieren den Verein und einen Großteil seiner Basis - also uns, die Mitglieder und Fans - irreparabel enttäuscht. Herr Vogt, Ihr Vorgänger hat während seiner Präsidentschaft einen Keil zwischen Vereinsmitglieder einerseits und Vereinsführung andererseits geschlagen. Das war nicht schön und hat dem Verein schwer geschadet, aber es war noch keine existenzielle Bedrohung für den Verein, dass „Problem“ hat sich ja damals quasi selbst aus der Welt geschafft. Sie aber, sehr geehrter Claus Vogt haben in den letzten zwei Jahren eine noch viel tiefere - und in ihren Auswirkungen für den Club existenziellere - Spaltung „geschafft“: Nämlich die der Fans, Mitglieder und Sympathisanten von dem Subjekt ihres Fantums, ihrer Mitgliedschaft, ihrer Sympathie selbst - dem Verein VfB Stuttgart. Sie, Herr Vogt haben alle, denen der VfB Stuttgart am Herzen liegt noch viel tiefer gespalten, als es dem „Spalter“ Wolfgang Dietrich jemals hätte gelingen können.

Ich spüre nach den blamabel-possenhaften Vorgängen rund um die - von Ihnen beiden, Herr Vogt und Herr Wehrle zu verantwortenden und letztlich aus ihrer Sicht „erfolgreich gescheiterten“ - Vertragsverlängerungsgespräche mit Sven Mislintat nur noch Defätismus und Verachtung. Zum ersten Mal in meiner langen Zeit als VfB-Sympathisant stelle ich an mir etwas fest, was ich noch nie gespürt habe: Eine wirklich tiefgehende Entfremdung von „meinem“ VfB Stuttgart und eine wirklich fundamental erschöpfte Hoffnung, dass dieser Verein jemals längerfristig die sportliche und wirtschaftliche Führung bekommt (und langfristig auch behält!), die in der Lage wäre, das unglaubliche Potenzial, das in diesem Verein steckt, freilegen zu können.

Für einen kurzen Moment - gemessen an der 129-jährigen Geschichte des VfB Stuttgart - ging mit der Tätigkeit von Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat beim VfB eine Tür auf und man konnte kurz einen Ausblick auf eine sportliche Zukunft erhaschen, die einem Verein mit einer so großen Vergangenheit wie dem VfB gut zu Gesicht gestanden hätte: Ein organisch aus sich selbst heraus zu sportlicher Kompetenz und vereinspolitischer Einigkeit gewachsenes Ensemble, in dem kein Platz ist für Eitelkeiten, Arroganz, Selbstherrlichkeit und der unheiligen Allianz aus Ahnungslosigkeit und Machtstreben. Doch leider ist der VfB Stuttgart wieder einmal - und ich befürchte mit Ausblick auf die weitere Zukunft zum letzten Mal - Opfer seines größten Feindes geworden: der eigenen Vereinsführung (und ihr unterstellter Körperschaften).

Sehr geehrter Herr Vogt, sehr geehrter Herr Adrion, sehr geehrter Herr Wehrle, zum ersten Mal in meinem Leben als VfB-Mitglied bin ich aufgrund Ihrer Tätigkeit beim VfB soweit entmutigt, desillusioniert und erschöpft, dass ich ernsthaft überlege, meine Vereinsmitgliedschaft zu kündigen. Warum soll ich einem Verein noch meine finanzielle und ideelle Unterstützung zukommen lassen, der sich so weit von den Werten, Überzeugungen und Praktiken entfernt hat, wie ich sie mir für den VfB immer gewünscht habe. Und wie sie in der Zeit von Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat beim VfB tatsächlich endlich einmal auch gelebt wurden. Ich will ehrlich zu Ihnen sein: Ich habe nur deshalb meine Mitgliedschaft noch nicht gekündigt, weil ich mir die Chance erhalten möchte, auf einer hoffentlich sehr schnell zustande kommenden Außerordentlichen Mitgliederversammlung Sie drei von allen Tätigkeiten und Funktionen beim VfB Stuttgart entbinden zu können.

Ich hoffe allerdings, dass es so weit erst gar nicht kommen muss. Ich bitte deshalb Sie, Herr Claus Vogt, im Interesse des Vereins von Ihren Ämtern als Präsident des VfB Stuttgart 1893 e.V. und Aufsichtsratsvorsitzender der VfB Stuttgart 1893 AG mit sofortiger Wirkung zurückzutreten. Ich bitte deshalb Sie, Herr Rainer Adrion im Interesse des Vereins von Ihren Ämtern als Vizepräsident des VfB Stuttgart und Mitglied des Aufsichtsrates der VfB Stuttgart 1893 AG mit sofortiger Wirkung zurückzutreten. Und bitte Sie, Herr Alexander Werle: Bitte geben Sie im Interesse des Clubs freiwillig und mit sofortiger Wirkung Ihre Funktionen als Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart 1893 AG und Vorstand Sport der VfB Stuttgart 1893 AG ab.

Mit freundlichen Grüßen

xxx
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


1893-er
LOCAL: Bravo, WOW WOW WOW WOW WOW.

Ausgezeichet, mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Dieser Brief gehört auf einer ganzseitigen Anzeige in den Tageszeitungen der Region veröffentlicht!!!!

Ich verneige mich vor Dir.

Ich wünschte mir, ich könnte in meiner grössten Wut und in meinem grössten Frust noch die Birne und die Emotionen soweit klar zu bekommen um so formulieren zu können.

Danke Dir Local für diesen Brief!!!!

Local Zero
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Grasdaggl
Ja, von mir. Musste einfach raus. Sollte vielleicht noch geglättet werden und irgendwo fehlt ein "h", aber das ist noch das geringste, was Funkemariechen entbehrt.
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."