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Hat sich Mühe gemacht
Hat sich Mühe gemacht
Don't criticize what you can't understand
Ich habe es schon mal geschrieben: Falls wir im Sommer absteigen, hat der Misserfolg viele Väter. Ein Schwarz-Weiß-Denken wird der aktuellen Situation nicht gerecht und jeder, der jetzt behauptet, Erfolg, auch nachhaltig, wäre einzig und allein mit Sven Mislintat in verantwortlicher Position zu erreichen, lügt sich selbst in die Tasche.

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.higgi hat geschrieben:Wie schnell ihr euch einlullen lasst. Erstaunlich
Labbadia und Wohlgemuth![]()
Muss immer noch lachen. Darauf muss man erstmal kommen

RedBlues hat geschrieben:Ich bin ja davon überzeugt, dass die Unruhe die in den Verein kam einen Anteil an der sportlichen Entwicklung hat.
RedBlues hat geschrieben:Als, warum auch immer, Hitzlsperger seinen offenen Brief vor einem Jahr veröffentlicht hat, war dies auch der Anfang von Ende des neuen VfB.
RedBlues hat geschrieben:Dass der President eine andere Vorstellung vom VfB hat wie sein Vorgänger, kein Geheimnis.
RedBlues hat geschrieben:Mit der Verpflichtung von Wehrle wurde schnell offensichtlich, dass Mislintat beim VfB einen schweren Stand haben wird. Die dann immer wieder verschobenen Vertragsverhandlungen haben das nur offensichtlich gemacht.
RedBlues hat geschrieben:Dass man jetzt mit Wohlgemuth evtl einen ganz ordentlichen Nachfolger gefunden hat stimmt positiv, dass dieser aber einen Trainer vor die Nase gesetzt bekommt den er nicht selbst ausgesucht hat, oder dass er schon in Personalentscheidungen eingebunden war bevor er beim VfB einen Vertrag unterschrieben hatte bzw seinen alten Arbeitsvertrag aufgelöst hatte, hat schon wieder einen negativen Beigeschmack.
RedBlues hat geschrieben:Der VfB bleibt halt leider was der VfB schon immer war, ein Club mit viel Potenzial und einen Führung die auch in einer Bananenrepublik nicht herausstechen würde.
Vermutlich, weil auch fünf Jahre nach der Ausgliederung und drei Jahre nach der Einführung eines Sportdirektors und eines Vorstandsvorsitzenden die Strukturen beim VfB immer noch auf bestimmten Personenkonstellationen beruhen und nicht auf klar definierten und abgegrenzten Aufgabenbereichen.
Dass es aber einen Sportvorstand gibt, der die von seinem Sportdirektor getätigten Transfers ledigliche bestätigt oder ablehnt und gegebenenfalls eine grobe Ausrichtung der Transfer- und Kaderpolitik vorgibt: Das gibt es erst, seit Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat im Frühjahr 2019 ihre Posten antraten. Die Rollenaufteilung zwischen Vorstand und Direktor ergab sich bis letzten Mittwoch vor allem aus der Personenkonstellation: Der Sportdirektor plante den Kader und verpflichtete und verkaufte Spieler, der Vorstand leistete die Unterschrift und gab vielleicht Leitlinien vor, hielt sich aber sonst mangels Expertise raus aus dem Tagesgeschäft. Das war so lange mehr oder weniger sinnvoll, wie Sven Mislintat die Aufgaben eines Sportvorstandes quasi mit erledigte, inklusive des öffentlichen Auftretens in sportlichen Fragen, während sich sowohl Thomas Hitzlsperger als auch Alexander Wehrle vor allem auf ihre Rollen als Vorstandsvorsitzende zurückzogen – mit Nuancen: Hitzlspergers Erfahrung als ehemaliger Spieler holte sich Wehrle durch Sami Khedira und Philipp Lahm von außen.
Sportlich schaffte er nach einem vor allem für die Spieler schweißtreibenden Abstiegskampf laut Leonard den Übergang zum Ballbesitzspiel, dieses “gehörte zum Besten, was die Liga zu bieten hatte. Die Automatismen saßen, jeder wusste, was zu tun war.” Auch beim VfB müssten sich die Spieler auf intensive Wochen mit “hammerhartem” Training einstellen, “aber wenn die Grundlagen sitzen, geht es ans Spielerische – und auch da hat Labbadia viele, viele Lösungen, die sehr attraktiv sein können
So schafften in seiner Zeit mit Jessic Ngankam, Marton Dardai und Lazar Samardzic den Sprung in die Bundeslia, während der Nachwuchs unter seinen Vorgängern kaum Beachtung fand. Natürlich war auch Labbadia angesichts der sportlichen Situation gezwungen, den Fokus auf die Gegenwart zu legen. Trotzdem ließ er nach dem Restart der Bundesliga viele Jugendspieler mittrainieren, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

thosn hat geschrieben:RedBlues hat geschrieben:RedBlues hat geschrieben:Der VfB bleibt halt leider was der VfB schon immer war, ein Club mit viel Potenzial und einen Führung die auch in einer Bananenrepublik nicht herausstechen würde.
Das ist totaler Quatsch.
RedBlues hat geschrieben:Zur causa Labbadia ging es mir weniger um Labbadia, sondern dass Labbadia eigentlich nicht Wohlgemuths Wahl sein darf.
RedBlues hat geschrieben:Zur causa Mislintat
Und wie genau hat er sich bitte in das Bewerbungsverfahren eingemischt?
RedBlues hat geschrieben:Zur causa Vogt
Wer hier längere Zeit mitliest weiß, dass ich von Clausi Vogt noch weniger halte als von Dietrich.
RedBlues hat geschrieben:thosn hat geschrieben:RedBlues hat geschrieben:
Das ist totaler Quatsch.
Wie kommst du dazu, daß das totaler Quatsch sein soll?
Der VfB ist das Musterbeispiel dafür wie man gute Randbedingungen, manchmal durch glückliche Verfügung hervorragende Mannschaften, am Ende des Tages mit dem Arsch wieder einreißt.
Sei das nach der Meisterschaft 92 gewesen, oder beim magischen Dreieck, oder die jungen wilden mit Magath, oder die Meistermannschaft von 07.
Immer wenn man mal ein paar Bausteine Zusammen hatte, ging es wieder in die gegenteilige Richtung
thosn hat geschrieben:RedBlues hat geschrieben:thosn hat geschrieben:
Wie kommst du dazu, daß das totaler Quatsch sein soll?
Der VfB ist das Musterbeispiel dafür wie man gute Randbedingungen, manchmal durch glückliche Verfügung hervorragende Mannschaften, am Ende des Tages mit dem Arsch wieder einreißt.
Sei das nach der Meisterschaft 92 gewesen, oder beim magischen Dreieck, oder die jungen wilden mit Magath, oder die Meistermannschaft von 07.
Immer wenn man mal ein paar Bausteine Zusammen hatte, ging es wieder in die gegenteilige Richtung
Sei mir bitte nicht böse, dass ist aber so eine ganz typische Perspektive von Fans. Wenn du 07 Meister warst, dann heißt das nicht, dass du es 08 wieder wirst, sondern dass das Jahr 08 eine noch größere Herausforderung wird, weil sich deine Spieler nun selbst ganz anders sehen, aber auch andere Vereine anders auf dich schauen.
Fußball ist ein Sport, der unglaublich stark von Zufällen, Erwartungshaltungen und Psychologie beeinflusst wird und kein Arbitragehandel. Bayern München brauchte 35 Jahre, bis sie aus sehr vielen Meisterschaften, basierend auf den damaligen Bedingungen im Profifußball, die Grundlage für ihre Marktführerschaft legen konnten. Da müssen ganz, ganz viele Dinge zusammen kommen. Außer den Bayern ist das bis heute keinem mehr gelungen, auch nicht Leverkusen, dem BVB oder Leipzig. Es ist also erstmal das normalste der Welt, dass der Erfolg im Fußball nicht planbar ist.
Sicherlich hat man nach 07 auch Fehler gemacht, war selbst zu euphorisch, was die Zukunft des VfB betrifft. Aber nichts, wirklich gar nichts hat etwas damit zu tun, dass der VfB eine kleine Bananenrepublik wäre. Wenn man den VfB mit anderen Bundesligisten vergleicht, was da so abgeht, gehört der VfB seit jeher ganz klar zur seriöseren Sorte. Das heißt natürlich nicht, dass Fußball nicht auch beim VfB ein knallhartes Geschäft ist, wo du entweder abliefern musst oder gehen musst.
Wie viele Vereine, die sich als Traditionsvereine sehen, hat der VfB aktuell immer noch ein Kostenproblem. Das weiß man intern auch, aber es ist in gewachsenen Strukturen gar nicht so einfach das zu ändern. Der VfB müsste in den Strukturen noch so ca. 15-20 Millionen € rausquetschen, um nicht nur beim Vergleich der Gehaltsausgaben für die Spieler zurück ins Mittelfeld der Tabelle zu kommen.
Jetzt schaun wir doch einfach mal, ob Wehrle das hinbekommt. Falls nicht, wird Wehrle auch bald wieder Geschichte sein und der nächste muss sich an die wirklich unbequemen Dinge heranwagen. Aber klar ist auch: wenn sich da jemand ranwagt, wird das zuerst intern und dann auch nach Extern für mächtig Reibung und Konflikte sorgen. Vermutlich werden die Fans dann aber wieder glauben, das sei eben Ausdruck dessen, warum es beim VfB nicht stimmt, obwohl dann genau das Gegenteil der Fall wäre.
RedBlues hat geschrieben:Ich sehe als Fan (der ein ganz kleines bisschen Ahnung von Marketing und Merchandising hat) aber auch, wie stümperhaft der VfB seine Einnahmequellen außerhalb von Ticketing und Sponsoring bearbeitet. Es wird langsam besser, aber lange Zeit war da wenig mit dem man wirklich Geld verdienen konnte. Und einen mittelfristigen Plan wie man internationale Quellen erschließen kann hat es leider nie gegeben. Das ist wie in der sportlichen Planung, da ist keine Konstanz drin, und so wird das auch nichts.
Spielgerät hat geschrieben:Das größte Problem, das Traditionsvereine haben, sind Dummschwätzer, die glauben, es sei "ihr" Verein. Die einen Präsidenten, der jede einzelne verfxte Entscheidung, die getroffen wird, mitgetragen hat und ihn damit verteidigen, der sei doch eigentlich harmlos. Die angeblich Sorge um "ihren" Verein haben, aber dann fordern, man solle Wehrle doch erstmal machen lassen. Realsatire.
thosn hat geschrieben:Spielgerät hat geschrieben:Das größte Problem, das Traditionsvereine haben, sind Dummschwätzer, die glauben, es sei "ihr" Verein. Die einen Präsidenten, der jede einzelne verfxte Entscheidung, die getroffen wird, mitgetragen hat und ihn damit verteidigen, der sei doch eigentlich harmlos. Die angeblich Sorge um "ihren" Verein haben, aber dann fordern, man solle Wehrle doch erstmal machen lassen. Realsatire.
Kann sein. Am Allerschlimmsten sind jedoch die, die sich zu lange in den Blasen der SM aufgehalten haben und das inhaltliche Argumentieren zugunsten platter Schmähungen verlernten.

RedBlues hat geschrieben:Edit stellt fest, dass mit SM was anderes gemeint war
thosn hat geschrieben:RedBlues hat geschrieben:Edit stellt fest, dass mit SM was anderes gemeint war
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Ich finde die abkürzende Gleichsetzung von Social Media und Sado-Masochismus sehr treffend. Sorry, für die Konfusion.

thosn hat geschrieben:
Kann sein. Am Allerschlimmsten sind jedoch die, die sich zu lange in den Blasen der SM aufgehalten haben und das inhaltliche Argumentieren zugunsten platter Schmähungen verlernten.
thosn hat geschrieben:Das ist totaler Quatsch
thosn hat geschrieben:Dass Labbadia nicht der Trainer für eine langfristige Zukunftsstrategie ist, ist ja kein Geheimnis und war allen Beteiligten vollkommen klar.

thosn hat geschrieben:Wie viele Vereine, die sich als Traditionsvereine sehen, hat der VfB aktuell immer noch ein Kostenproblem. Das weiß man intern auch, aber es ist in gewachsenen Strukturen gar nicht so einfach das zu ändern.
