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Local Zero
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Es gibt keine sippenhaft, nur ne völlig individuelle haltung


Genau das. Haargenau das. Alles andere wäre die Übernahme von Einstellungen, gegen die man sich zuvor jahrhundertelang zu recht gewehrt hat.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

flux
Es ist ja schön, dass Silke Sinning das DFB-Präsidium weiblicher gemacht hat. Leider gilt das für unsere Herren-N11 auch. Denn die empfinden dadurch den Stress, den die Gegner alltäglich beim Fußballspielen auslösen, als "Mental Load". Und dann verlieren sie halt.

Local Zero
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Grasdaggl
Aber, Seggys, ihr verschlufften Al-Bundy-Verschnitte, nu kriegt halt mal den Arsch hoch, trägt die Kinder in die Mülltonne und den Abfall ins Bett. Es lohnt sich, wenn man sich daheim im Haushalt ein bisschen auskennt:

https://www.faz.net/aktuell/politik/eva ... 32756.html
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Plan B
Grasdaggl
Seren Dipity hat geschrieben:
Gibts des hat geschrieben:Aber vielleicht werden wir uns mal über die Kontextualisierung hier klar, hm?

Ah, auch immer wieder schön: Mann definiert und erklärt Frau erstmal den Kontext. Klar, wie soll eine Frau auch aus eigener Kraft sowas Komplifiziertes hinbekommen........ hmmmmm?

Du hast das Thema verallgemeinert, also musst Du hier mir Gegenwehr rechnen.

Seren Dipity hat geschrieben:Kontext: Männer beim DFB bestimmen für den Herrenfussball ein paar Männer als Berater. Andere Männer reden darüber, dass man aus Diversitätsgründen vielleicht mal ne Frau nehmen könnte.

Vielleicht mal Frauen fragen, ob sie das überhaupt wollen, hm? Ob Frauen überhaupt als Diversity-Feigenblatt für den DFB herhalten wollen, hm?


Wer sind denn die Frauen? Die meisten interessiert das Thema vermutlich gar nicht
Carpe diem.

Local Zero
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Grasdaggl
flux hat geschrieben:Es ist ja schön, dass Silke Sinning das DFB-Präsidium weiblicher gemacht hat. Leider gilt das für unsere Herren-N11 auch. Denn die empfinden dadurch den Stress, den die Gegner alltäglich beim Fußballspielen auslösen, als "Mental Load". Und dann verlieren sie halt.
Das lag nur daran, diese die Fönwelle Bierhoff das Problem mit den Weihnachtskarten vor der WM nicht gelöst hatte. Deshalb musste DIE MANNSCHAFT quer durch Kataristan brettern auf der Suche nach solchen Dingern. So was lenkt natürlich ab.
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Seren Dipity
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Schoofseggl
Plan B hat geschrieben:Du hast das Thema verallgemeinert, also musst Du hier mir Gegenwehr rechnen.

Das Thema gibt es nicht. In solchen Diskussionen sucht sich jeder, je nach Perspektive seinen Kontext entsprechend aus.

Plan B hat geschrieben:Wer sind denn die Frauen? Die meisten interessiert das Thema vermutlich gar nicht

Genau. Mir geht es auch nicht darum, ob sich für den Beraterjob irgendeine Frau finden ließe, die das dann macht. Soll sie gerne, interessiert mich und viele andere Frauen immer noch nicht.

Den Herren aber, die so gönnerhaft auch mal einen Job für eine Frau verteilen wollen, weil sie darin Anzeichen für Diversity erkennen können, sei gesagt: machts euch selber!

Local Zero
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Grasdaggl
Seren Dipity hat geschrieben:machts euch selber!
Was soll diese unnötige Selbstbeschränkung? Ich bin sowohl ein großer Freund von dem was Du da meinst, als auch der kooperativen Einbindung Anderer ins "machen". Probier´s mal aus! Du wirst staunen, wie viel Spaß man dabei haben kann, zu zweit, zu dritt usw. Vielleicht bringt Dich das ja auf andere Gedanken.
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Mustermann
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Halbdaggl
Seren Dipity hat geschrieben:… Soll sie gerne, interessiert mich und viele andere Frauen immer noch nicht.

Den Herren aber, die so gönnerhaft auch mal einen Job für eine Frau verteilen wollen, weil sie darin Anzeichen für Diversity erkennen können, sei gesagt: machts euch selber!
Und mir ist völlig wumpe, wer in diesem Gremium - darum ging’s doch? - sitzt, ob nun alte weisse Männer oder junge Transgender welcher Farbe auch immer oder …
Es gibt wichtigeres.
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Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Hoddr Schwarze Adler in Leimerstetta noh uff? Ohne d'Anita, dr Mike, dr Didi Hägele, dr Harry Fauser ond dr Jogge Brenner...
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:im prinzip voll Deiner meinung Gipsy,
aber ich denk da gar nicht mehr dran mich rechtfertigen zu wollen.
Fühle mich schlicht nicht angesprochen.
Es gibt keine sippenhaft, nur ne völlig individuelle haltung

ich definiere mich wenig über mein geschlecht.
Bin halt ein mann.. und jetzt?
Deswegen fühl ich mich doch nicht automatisch "auf der anderen seite".

musik ist musik
blume ist blume
rechts ist rechts und links bleibt links.
schniedel hin oder her


schbidz(l)e :prost: :P
Don't criticize what you can't understand

Iron
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:philu,
Katja Kraus! Die hätte tatsächlich einen Arbeits-Hintergrund, um den anderen auf Augenhöhe zu begegnen. Gerne auch Kraus statt Mintzlaff.


Den Vorschlag hätte man vermutlich vor 10, 15 Jahren machen können. Heute wirkt er etwas absurd.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Iron hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:philu,
Katja Kraus! Die hätte tatsächlich einen Arbeits-Hintergrund, um den anderen auf Augenhöhe zu begegnen. Gerne auch Kraus statt Mintzlaff.


Den Vorschlag hätte man vermutlich vor 10, 15 Jahren machen können. Heute wirkt er etwas absurd.

Warum? Weil Katja Kraus nicht mehr beim HSV ist? Sie ist nach wie vor im Fußball engagiert.

Iron
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Warum? Weil Katja Kraus nicht mehr beim HSV ist? Sie ist nach wie vor im Fußball engagiert.


Im Fußball bin ich auch engagiert :roll: , aber Mintzlaff war bis vor kurzem noch der Boss des drittwichtigsten Vereins in Deutschland und ist aktuell ein hohes Tier bei Red Bull.

Nur weil KAtja Kraus weiblich ist, sie desahlb vorziehen würde ich in dem Fall etwas fragwürdig finden, zudem es wahrscheinlich mehr kompetentere Frauen gibt, die im aktuellen Tagegeschäft noch sind ... wenn auch Frauenfußball.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Mal weg von Mann, Weib, Blume, Hausfrau:

Bei den zwei Task Forces geht's ja auch um die viel zu vielen Aufgaben, die Bierhoff hatte und natürlich um die Nachfolge von Bierhoff selbst. Mich würde der Zeitplan interessieren. Beraten die da jetzt über Wochen? Oder Monate?

Dabei könnte Teil I doch sofort abgehakt werden. Einfach das Stellenprofil von Oliver Bierhoff bei seinem Amtsantritt aus der Schublade ziehen. Da war er ganz auf die N11 fokussiert, Sprachrohr nach außen, Ansprech- und Austauschpartner nach innen (für den Bundestrainer).

So einen bräuchte der Bundestrainer doch so bald wie möglich. Gerade, weil Flick ja wohl Harmonie, Austausch und Rückendeckung braucht.

Das Anforderungsprofil dürfte klar sein, eigentlich könnte man längst konkret nach einer passenden Person suchen.

Für all die anderen Aufgaben, die bei Bierhoff dazukamen - Marketing, Nachwuchs, und so weiter und so alles - kann man ja weiter in Ruhe beraten.



Tifferette
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Grasdaggl
Dem ganzen Thema wird ein Bärendienst erwiesen, wenn man es auf "warum denn keine Frau" verengt. Es geht doch darum, dass da wie immer die gleichen Nasen rumlaufen. Gerade Völler oder Klunker-Kalle (der Uhrensohn) stehen nun nicht gerade für frischen Wind und Innovation. Was Mitzlaff befähigt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Dass keine Frau dabei ist, scheint mir doch eher ein Teilaspekt zu sein. Aber es ist halt auch irgendwie typisch.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:Bobic scheint ja auch schon länger Favorit zu sein...und Hitz sagte ja schon, dass er dann laut lachen müsse, wenn es so kommt

Wie hat er das begründet?


Ich habe leider nur diesen Schnipsel angezeigt bekommen
Interview und oder Bericht in den Stuttgarter Nachrichten

Ich vermute aber es geht darum, dass man für die Auswahl von bobic kein derartiges Berater Gremium
Gebraucht hätte
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Seren Dipity
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Schoofseggl
Auswurf hat geschrieben:im prinzip voll Deiner meinung Gipsy,
aber ich denk da gar nicht mehr dran mich rechtfertigen zu wollen.
Fühle mich schlicht nicht angesprochen.
Es gibt keine sippenhaft, nur ne völlig individuelle haltung

ich definiere mich wenig über mein geschlecht.
Bin halt ein mann.. und jetzt?
Deswegen fühl ich mich doch nicht automatisch "auf der anderen seite".

musik ist musik
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rechts ist rechts und links bleibt links.
schniedel hin oder her


Ich sehe in dieser Art zu denken eher einen der Hauptgründe, warum wir mit der Gleichberechtigung fernab von Quotendiskussionen und Symbolpolitik nicht weiterkommen.

Aber zuerst einmal: ja, natürlich: jeder Mann ist anders und ein Individuum. Und Sippenhaft ist keine legitime und faire Art mit Männern umzugehen.

Dennoch, wenn wir uns vorstellen, jede Art von Kritik an "Herrschaft mit menschenfeindlichen Nebenwirkungen", sei es durch Völker, Nationen, Sippen, Geschlechter, Kulturen usw., wäre später mit dem Argument weggebügelt worden, dass ja keiner etwas für die schlimmen Auswüchse könne, jeder ein Individuum sei und "Sippenhaft" nicht zulässig, dann wäre keine Gemeinschaft jemals bereit gewesen für das Unwesen, welches durch ihr direktes oder auch nur indirektes Mitwirken oder auch nur durch wegschauende Duldung geschehen konnte, Verantwortung zu übernehmen.

Will sagen: es gibt auch noch etwas zwischen Sippenhaft und "ich bin so individuell und habe mit nichts etwas zu tun". Was unser Land betrifft, haben wir ja auch einen Umgang gefunden, bei dem sich niemand heute noch individuell schuldig fühlen muss, wir uns aber im Kollektiv auch nicht wegducken, sondern zu unserer Geschichte eine verantwortungsbewußte Position aufgebaut haben, die es anderen Völkern erlaubt, mit uns darüber zu reden.

Und etwas ähnliches wünschte ich mir von Männern. Wir Frauen sind nunmal weiterhin z.B. männlicher Gewalt ausgesetzt - bitte mal die Statistiken anschauen, die sind nach wie vor erschreckend. Nicht jeder Mann muss sich dafür schuldig fühlen, aber vielleicht kann ich erwarten, dass sich jedes männliche Individuum trotzdem für diese Art von vielschichtig gelagerten Problemen interessiert und uns Frauen solidarisch beisteht.

Und dieser Beistand sollte sich bitte nicht in Symbolhandlungen erschöpfen, wie beispielsweise eine Quotenfrau in einem DFB-Beratergremium. Das empfinde ich als klassische Beschreibung von Gratismut. Kostet niemanden etwas und übertüncht nur für einen kurzen Augenblick die realen Probleme. Es wäre schön, wenn mit demselben Enthusiasmus, mit dem man Frauen als Diversityphänomen betrachtet (ich hoffe es ist jedem klargeworden, wie grotesk das ist, wir sind 50% der Weltbevölkerung und keine kleine, einzubindende Randgruppe), sich für ein gleichberechtigtes Miteinander im Alttag einsetzt und diesen Geist auch lebt.

Ich hatte mir jetzt überlegt, ob ich überhaupt noch etwas dazu schreibe, weil das Threadthema ja ein anderes ist. Habe mich jetzt aber offensichtlich dafür entschieden, weil ich das wichtig finde und entschuldige mich trotzdem parallel bei denen, die es eventuell nervt.


letzterschwob
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Granadaseggl
Wann wird er von Daum als dauerhafte Lösung abgelöst? Das würde ich Uli Hoeneß zum Abschied (aus dem Fußballgeschäft natürlich) echt wünschen.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.


Wer sich nach dem Abschied aus dem aktiven Geschäft nicht ein DFB-Pöstchen zuschieben lässt, hat den Fußball nie geliebt.

Es wird eine Neuausrichtung und ein knackiges Motto geben: zur Auswahl stehen “Es gibt keine kleinen Gegner mehr”, “Mannschaftssport funktioniert im Doping gar nicht”, “Diese Chaoten sind nicht unsere Fans” und “Der Fußball hat sich aus der Politik herauszuhalten”.

Wie man hört verhandelt die ARD noch mit Netzer, Delling und Hartmann, während sich auch für das Amt des DFB-Präsidenten ein neuer, progressiver Ansatz abzeichnet: Gerhard Mayer-Vorfelder und Egidius Braun sollen posthum als Doppelspitze fungieren.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Gut, Kommando "Alles unter den Teppich kehren" und "Schuld sind immer nur die Anderen, aber wir sind die Besten" kann beginnen.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).