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Local Zero
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Grasdaggl
letzterschwob hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Je stärker die Ukraine, desto schneller ist der Krieg vorbei.


Hat mein Milchmädle prognostiziert.
Dein Milchmädchen kann besser rechnen als Schlafmützenich und Phlegmat.


Kann man sich in der Mathematik nicht grundsätzlich leichter verrechnen, wenn man sich heimlich ein anderes Ergebnis wünscht?
Vielleicht in der höheren. Wir reden aber von der SPD, quasi dem Abakus unter den Parteien. :mrgreen:
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Hasenrupfer
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:…weil es dann noch offen bleibt, ob diese Waffen geliefert werden oder nicht.


Und was versprichst du dir von dieser Ambiguität?

Die mit Abstand größten Opferzahlen dort werden von Artillerie verursacht, auf beiden Seiten. Warum war dann die Lieferung von Panzerhaubitzen bisher keine Rote Linie für die achso "Friedensbewegten" in diesem Land?

Local Zero
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Grasdaggl
Ach was, Skandal. Er hat damals sicher nur was übersehen, der arme Agent:

"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
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Grasdaggl
Local Zero hat geschrieben:Franziska Davies·
Desinformationsexpertin - Russland, Ukraine und Frau Krone-Schmalz

Der ehemaligen Moskau-Korrespondentin der ARD Gabriele Krone-Schmalz hat der Bildschirm zu Prominenz verholfen. Teilen der Öffentlichkeit gilt sie als „Russland-Expertin“. Jüngst sprach sie in Reutlingen über „Russland und die Ukraine“ sowie über den Krieg. Ihre Botschaft ist simpel: Der „Westen“ ist schuld, er habe Russlands Interessen ignoriert, die Nato erweitert und Russland zur Reaktion genötigt. Diese These kann sich nicht auf Fakten stützen. Sucht man diese Fakten in Krone-Schmalz Vortrag und Büchern, überprüft man ihre Argumente und die Beweisführung, so finden sich etliche Beispiele für Verdrehungen, Halbwahrheiten, den manipulativen Gebrauch von Quellen sowie Falschaussagen. Empirisch und methodisch sind Frau Krone-Schmalz Einlassungen unhaltbar. Sie betreibt Desinformation.

https://zeitschrift-osteuropa.de/blog/desinformation/

Pikant dabei: Krone-Schmalz hatte Davies Abmahnungen zukommen lassen, in denen sie Davies aufforderte bestimmte Aussagen über sie zukünftig zu unterlassen. Was Davies zurückgewiesen hat und jetzt ihrerseits gegen Krone-Schmalz juristisch vorgeht.

https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... -russland/

https://www.t-online.de/region/koeln/id ... hmalz.html

Doch Davies verteidigt sich nicht nur, sondern geht auch selbst juristisch in die Offensive. So drohten ihre Anwälte In einem Schreiben vom 24.10. eine negative Feststellungsklage für den Fall an, dass Krone-Schmalz weiter behaupte, Unterlassungsansprüche durchsetzen zu können. Eine solche Androhung bringt Abmahnende regelmäßig unter Zugzwang. Wollen sie ein gerichtliches Verfahren verhindern, müssen sie den Anspruchsverzicht erklären. Ansonsten wird die gerichtliche Feststellung riskiert, dass Aussagen zulässig sind.

Genau dieses Risiko wird Krone-Schmalz nun in weiten Teilen vermeiden. In einem LTO vorliegendem anwaltlichen Schreiben vom 11.11. lässt sie elf der vierzehn Punkte fallen. Auffallend: Gerade bei den heftigen Kritikpunkte wie Kreml-Nähe, Leugnung von Kriegsverbrechen, Vorwürfe der Lügen und Falschbehauptungen auf Veranstaltungen und in Büchern, Verachtung von Putin-Opfern, gibt Krone-Schmalz die Rechtsverfolgung auf.

In drei Punkten beharrt sie indes auf einem Unterlassungsanspruch. Dies betrifft die Aussage von Davies, Krone-Schmalz habe in den letzten Jahrzehnten nicht journalistisch zu Russland gearbeitet (die Aussage des nichtwissenschaftlichen Arbeitens greift Krone-Schmalz nicht weiter an). Zweitens, sie ignoriere in Büchern sämtliche Expert:innen, die journalistisch und wissenschaftlich zur Russland gearbeitet haben sowie drittens, sie ignoriere die Fachliteratur zum System Putin (die Aussage des Ignorieren von Regimekritikern wird nicht mehr angegriffen). Zu diesen noch verbleibenden drei Aussagen kündigen ihre Anwälte ein Hauptsacheverfahren an. Ob – sofern dieses unterbleibt – Davies wiederum durch negative Feststellungsklage ein solches erzwingen will, war bislang nicht zu erfahren.


Auf Twitter wurde zu einer Spendensammlung zugunsten von Davies aufgerufen, was offenbar auch gut geklappt hat:

https://www.betterplace.me/solidaritaet ... ska-davies


Stand nach der 1.Runde:

Davies vs. Krone-Schmalz 1:0

"Muss sich das gefallen lassen" - Gabriele Krone-Schmalz verliert vor Gericht gegen Kritikerin

https://www.t-online.de/region/koeln/id ... richt.html
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Hasenrupfer
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
publicenemy hat geschrieben:…weil es dann noch offen bleibt, ob diese Waffen geliefert werden oder nicht.


Und was versprichst du dir von dieser Ambiguität?

Die mit Abstand größten Opferzahlen dort werden von Artillerie verursacht, auf beiden Seiten. Warum war dann die Lieferung von Panzerhaubitzen bisher keine Rote Linie für die achso "Friedensbewegten" in diesem Land?


Nun?

Aber offenbar hatten auch Mützenich, Stegner, et al darauf keine Antwort.

Local Zero
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Grasdaggl
"«Schuldig eines Verbrechens des Versuchs zu einem Verbrechen der Erpressung . . .» So begann der Richter seinen verworrenen, fast sinnbefreiten Urteilsspruch, dem kein Mensch im Saal folgen konnte. An dessen Ende der Angeklagte aber zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden war. Zum Vergleich Franz Rademacher, Teilnehmer an der Wannsee-Konferenz: Wegen Beihilfe zum Totschlag von 1300 Juden hatte er drei Jahre und sechs Monate erhalten. Wobei er nach Anrechnung der Untersuchungshaft von 29 Monaten auch bald schon wieder auf freiem Fuss war."

https://www.nzz.ch/feuilleton/philipp-a ... ld.1723087
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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Local Zero
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Grasdaggl
SVP streitet wegen Waffenexporten – und steckt im Neutralitätsdilemma

https://ajour.ch/de/story/svp-streitet- ... Hash=Gl7II

Und laut erstem Satz Bildunterschrift kümmert sich der Phlegmat jetzt persönlich um Nachwuchs bei den Raubkatzen. Der eiserne Kanzler Kater!
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Plan B
Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Die sind mit dem Beschützen des Papstes vollkommen ausgelastet.
Mehr geht nicht, beim besten Willen


Das dürfen nur die Katholischen machen.
Es wären also theoretisch noch einige übrig.
Carpe diem.

Local Zero
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Grasdaggl
Nix Ökumene im Vatikan?
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Local Zero
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Grasdaggl
Mir auch. War´n Witz.
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Mustermann
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Und so sieht eine gute headline aus:

https://www1.wdr.de/nachrichten/spionag ... n-100.html

Hab‘ noch was dazu gefunden ;) :
https://blog.content.de/2015/04/02/die- ... 5576163399

“… 5. Das Präsens hält jung

Im deutschen Journalismus, vor allem in der nachrichtlichen Presse, ist es üblich, die Überschrift im Präsens zu formulieren. Denn obwohl sich die Handlung der meisten Meldungen bereits in der Vergangenheit abgespielt haben, gibt die Gegenwartsform den Anschein von Aktualität. Der Journalist Bastian Sick erklärt in seiner „Zwiebelfisch“-Kolumne: „Das Präsens ist das Botox der Journalistensprache.“ Es wirkt dem Verfall der Meldung entgegen.

In Österreich und der Schweiz werden Überschriften übrigens generell im Imperfekt formuliert. …“
„I guess that concludes negotiations.“

Unter Westfalen
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Grasdaggl
„Das Präsens ist das Botox der Journalistensprache.“

Sehr treffend formuliert.
Ich dachte bislang, die Schludrigkeit ist dem Niedergang der Journalistenzunft geschuldet, Praktikant usw.
Sieht jetzt aber eher danach aus, dass es eine Vorgabe der Ressortleitung ist.

Wenn ich mich richtig erinnere, fing die BILD damit an.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Mustermann
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Halbdaggl
Ich hab' bisher nicht so darauf geachtet, aber interessant, dass das in der CH und in A anders gehandhabt wird/wurde (?).
Der Artikel ist ja immerhin auch schon wieder fast 8 Jahre alt ...
„I guess that concludes negotiations.“

Local Zero
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Grasdaggl
Die Präsenserei finde ich persönlich gar nicht mal so schlimm. Wer nicht gerade zum ersten Mal eine Zeitung liest, versteht die Botschaft. Die m.M.n. viel größere Pest ist im Zuge der Webpräsenz der Verlage entstanden: Die nervige Fragewörterei in Überschriften ohne das eine Frage gestellt wird.

"Warum Gamer Boykott eines Videospiels debattieren"
"Strompreis wieder günstiger - Wieso das nicht bei den Verbrauchern ankommt"
"Warum ein Ehepaar aus Ulm 140 Euro für einen Brief ausgab" (immerhin kein Präsens :mrgreen: )
"Welche Folgen eine Cyberattacke für Unternehmen hat"
"Wieso sich ein Arzt für Sterbehilfe engagiert"

usw.
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Local Zero hat geschrieben:Die Präsenserei finde ich persönlich gar nicht mal so schlimm. Wer nicht gerade zum ersten Mal eine Zeitung liest, versteht die Botschaft. Die m.M.n. viel größere Pest ist im Zuge der Webpräsenz der Verlage entstanden: Die nervige Fragewörterei in Überschriften ohne das eine Frage gestellt wird.

"Warum Gamer Boykott eines Videospiels debattieren"
"Strompreis wieder günstiger - Wieso das nicht bei den Verbrauchern ankommt"
"Warum ein Ehepaar aus Ulm 140 Euro für einen Brief ausgab" (immerhin kein Präsens :mrgreen: )
"Welche Folgen eine Cyberattacke für Unternehmen hat"
"Wieso sich ein Arzt für Sterbehilfe engagiert"

usw.


dass

oder Du formulierst um:

Ohne das kann man in der nervigen Fragewörterei keine Frage in die Überschrift stellen.
:arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Local Zero
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Grasdaggl
Iron, bist Du es?
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Local Zero
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Grasdaggl
Und das sind nur die offiziellen Zahlen, ich will nicht wissen, wie es wirklich aussieht:

"Vorläufigen Schätzungen zufolge beliefen sich die Einnahmen des föderalen Haushalts im Januar 2023 auf 1.356 Mrd. Rubel[1], das sind 35 % weniger als im Januar 2022:

Die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft beliefen sich auf 426 Mrd. RUB und gingen im Vergleich zum Januar 2022 um 46% zurück, was in erster Linie auf die niedrigeren Ural-Ölpreisnotierungen und die geringeren Erdgasexportmengen zurückzuführen ist.

Die Nicht-Öl- und Gaseinnahmen beliefen sich auf 931 Mrd. Rubel und gingen bis Januar 2022 um 28 % zurück, was vor allem auf den Rückgang der inländischen Mehrwertsteuer- und Gewinnsteuereinnahmen zurückzuführen ist. "


https://minfin.gov.ru/ru/press-center/? ... _2023_goda
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Grasdaggl
Local Zero hat geschrieben:Brexit poll: Two-thirds of Britons now support future referendum on rejoining the EU

Exclusive: Results suggest Leave voters disillusioned with the ‘taking back of control they were promised’

https://www.independent.co.uk/news/uk/p ... 50813.html

Selbst wenn es jemals ein neues Referendum geben sollte (woran ich nicht glaube, wer sollte das auf den Weg bringen? Die Tories würden sich liquidieren und Starmer will es auch nicht) und selbst wenn es eine deutliche Mehrheit von 2/3+ pro rejoin ergäbe: Das Thema ist für die nächsten zwei Generationen durch.


Ergänzend:

https://www.thetimes.co.uk/article/8798 ... bab20a14ef

Fun fact: Bei der Volksabstimmung hat der Wahlkreis Sunderland mit 61,3 % der abgegeben Stimmen "Vote leave" präferiert. Das war eine der höchsten Zustimmungen in ganz UK. Karma eben doch ne bitch.
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