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Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%

crastro
Obwohl ich von Wolf nix halte: "Können" sollte er den Job durchaus nach seiner Vita.

Wer sich mal Sitzungen des Landtags angetan hat, der konnte ihn in seiner Rolle als dortiger Präse erleben.

Ein "toller Redner", der beim Zuhörer das berühmte Gefühl erzeugt, als kratze man mit dem Fingernagel an einer Blechdachrinne..... :mrgreen:

Der ganze CDU-Vorstand hat einen Bekanntheitsgrad wie ein Reservespieler der Kickers. Müssen beeindruckende Persönlichkeiten sein...... :mrgreen:

Wo ist denn die Überfliegerin und Ex-Ministerin Tanja Gönner?

BlauesTrikot
Granadaseggl
crastro hat geschrieben:Wo ist denn die Überfliegerin und Ex-Ministerin Tanja Gönner?


Tanja Gönner vertritt die GIZ im Verwaltungsrat der sequa gGmbH und in verschiedenen Unternehmerverbänden, etwa im Präsidium der hessischen Unternehmerverbände. Sie übt außerdem zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten aus, sie ist unter anderem Mitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung, im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, der Nationalen Plattform „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“, des Beirats des Arnold-Bergsträsser-Instituts an der Universität Freiburg sowie des Aufsichtsrats der Stiftung Liebenau.

jagdhuette
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Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Zumal ein potentieller Minister(präsi) auch was können sollte, das korrespondiert halt eher selten mit Äußerlichkeiten oder genialer Selbstvermarktung. Siehe Guttenberg oder die gesamte Ministerriege der FDP...

Trifft auch exakt auf Gerhard Schröder, den Erfinder der 12% SPD zu. Habe ihn damals auch gut gefunden.

sturgtr
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Granadaseggl
Natürlich sollte ein Politiker (besonders in nem wichtigen Amt) was können. Aber ich als Wähler kauf das den wenigsten zur Wahl stehenden Personen ab. Also entweder haben die da tatsächlich nur unfähige Hampelfrauen und -männer in ihren Vereinen, oder bei der Auswahl der Kandidaten läuft was falsch.

Für mich persönlich ist Kretschmann auch nur das kleinste Übel, aber wenn man als Wähler so denkt, sagt das doch im Prinzip bereits alles aus.
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

Schlurger
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Granadaseggl
Habe mich neulich mit jemandem unterhalten, der zur zeit öfters mit dem Herrn Wolf zusammen kommt. Der sei dumm wie Bohnenstroh. Den selben Eindruck habe ich von ihrem Landesvorsitzenden Strobel.

Dennoch glaube ich, daß Wolf der beste Kandidat war.
Mit dem mußt du bestimmt die Wahl nicht gewinnen. Aber e kann die Partei zusammen bringen und zusammen halten. Das hat die VDU gerade bitter nötig. Die Wahl hätten sie eh nicht gewonnen.

Wen haben sie sonst?
Ist nicht mein Laden, persönlich kenne ich da niemanden. Aber aus der öffentlichen Wahrnehmung drängt sich auch keiner auf. Degenerationserscheinungen halt.

Der Renner hatte Talent und Charisma. Aber er hat sich mit Schwulen rumgetrieben und die Kirche kritisiert.
Der Palmer hatte Verbindungen und Grips. Aber leider eine zu lockere Hand. Jetzt ist er in der Wirtschaft bestens versorgt .
Der Notheis war bei seiner Bank bestens versorgt, jetzt ist er verbrannt.
Gönner ist zu weiblich (für die CDU) und zu Mappus-nah.
Mich täten sie nicht nehmen wollen.
Eine neue Liga ist wie ein neues Leben!

Tamasi
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Allmachtsbachel
Schlurger hat geschrieben:unterschätzt mir nicht die tiefe persönlich empfundene Kränkung der typischen CDU- und FDP- Funktionäre, daß plötzlich sie nicht mehr der Mittelpunkt im Flecken sind, sondern daß man den Greanen nach seiner Meinung fragt, daß die zuerst begrüßt werden bei der Hocketse, daß die angerufen werden, wenn einer hinter die Hecke gekotzt hat usw. Das geht sehr an deren innerstes Selbstverständnis. Aus dieser Angst heraus , selbst nicht mehr wichtig zu sein, haben die einen ganz enormen Hass auf die Grünen. Vollkommen unpolitisch aber sehr präsent. Und glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche. Erlebe diese Nasen alle 2 Wochen live im Lokalparlament.

Deshalb glaube ich dem Wolf sofort, daß die CDU niemals den Juniorpartner der Grünen macht. Zur Not mit den Grünen, wenn sie stärker sind. Um die mal so richtig zu quälen. Wenn es irgendirgendwie wie geht, dann aber ohne die. Die SPD kann da ruhig dabei sein. Mit der hat man sich arrangiert und ich befürchte fast, daß die dortigen Bestimmer der zweiten reihe noch mehr Hass auf die Grünen haben als CDU/FDP.


Realistisch & ganz schön bitter. Von wegen, das Große und Ganz im Blick... Am Ende spielen die persönlichen Befindlichkeiten eine viel zu große Rolle. Aber ich kann mir das Schreiben sparen, oben steht ja alles. Frustrierend aber.

Aber wenigstens kann ich jetzt Schlurgers Avatar in einen Zusammenhang setzen. Ist wohl ein Sitzungsfoto aus seinem Lokalparlament. :D

thoreau
Granadaseggl
sturgtr hat geschrieben: Also entweder haben die da tatsächlich nur unfähige Hampelfrauen und -männer in ihren Vereinen, oder bei der Auswahl der Kandidaten läuft was falsch.


Nunja, das ist mir dann doch ein wenig zu stammtischnah.

sturgtr
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Granadaseggl
Bist du von irgendeinem vollends überzeugt? Ich für meinen Teil bin es leider nicht, weshalb ich (für mich) nur wieder das kleinste Übel wählen kann. Ist natürlich plakativ alle über einen Kamm zu scheren, aber mich hat mal wieder niemand beeindruckt - und ich habe das Gefühl nicht allein zu sein.
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thoreau
Granadaseggl
Eventuell bist du sehr in deinem Marketingdenken vom Beeindrucken gefangen. Ein Politiker (insbesondere unterhalb der Bundesebene) muss eben sein Zeugs machen und arbeiten und es ist nicht seine Aufgabe sich wahnsinnig spektakulär zu präsentieren. Ein guter kompetenter Politiker wird automatisch auch eine gewisse Ausstrahlung haben.
Die Beispiele von schillernden Selbstdarstellern, die moralisch und politisch leider nicht ganz das Niveau ihrer Frisur halten konnten, zeigen das im Gegenbeweis ja. Ich bin froh, dass der Prozess der Amerikanisierung des Wahlkampfes mit der extremen Emotionalisierung und Personalisierung bei uns noch nicht ganz abgeschlossen ist.

exmatthes
Granadaseggl
komisch: ich hör immer, der wolf sei zwar bestimmt keine rampensau für die ganz großen bühnen, ansonsten aber durchaus schlaulemaessig.
hmmm.

hab außerdem oft sinngemäß gehört: "dr kretschmann wär mir scho recht, aber dr räschd fo de grieenä! diä wähl i jo no grad mit!"

neben dem alles andere in den hintergrund drängenden flüchtlingsthema dürft auch die chose, daß der grünen-wahlkampf zu 100% auf kretsch zugeschnitten ist, während der rest mal tatsächlich weitestgehend die klappe hält, fürs umfragehoch sorgen.
echt spannend, ob's tatsächlich für genügend grüne kreuzle langen wird, wenn in der wahlkabine dann grüne(r) xy und eben nicht explizit direkt und unmittelbar der kretsch gewählt werden soll.

sturgtr
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Granadaseggl
Ein Politiker (insbesondere unterhalb der Bundesebene) muss eben sein Zeugs machen und arbeiten und es ist nicht seine Aufgabe sich wahnsinnig spektakulär zu präsentieren. Ein guter kompetenter Politiker wird automatisch auch eine gewisse Ausstrahlung haben.


Du sagst es, er muss sich nicht spektakulär präsentieren, aber eben kompetent und authentisch ... Ich seh da dieses mal wieder ziemlich wenige die das tun. Spektakulär präsentieren sich die meisten, aber halt eher negativ.
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thoreau
Granadaseggl
Da das Spitzenkandidatenwählen (siehe Merkel) bei uns eben doch durchaus läuft, glaube ich nicht, dass das eine besonders entscheidende Rolle spielen wird. Und der Grünenwahlkampf war eben trotz meiner obigen Aussage sehr personalisiert.

thoreau
Granadaseggl
sturgtr hat geschrieben:
Ein Politiker (insbesondere unterhalb der Bundesebene) muss eben sein Zeugs machen und arbeiten und es ist nicht seine Aufgabe sich wahnsinnig spektakulär zu präsentieren. Ein guter kompetenter Politiker wird automatisch auch eine gewisse Ausstrahlung haben.


Du sagst es, er muss sich nicht spektakulär präsentieren, aber eben kompetent und authentisch ... Ich seh da dieses mal wieder ziemlich wenige die das tun. Spektakulär präsentieren sich die meisten, aber halt eher negativ.


Die Wählerschaft macht es den Politikern nicht gerade einfach sich kompetent und authentisch zu präsentieren. Für viele (plumpe Verallgemeinerung aber ja durchaus auch irgendwie empirisch abgesichert) ist es zu anstrengend Kompetenz und Authentizität aus dem Wahlkampf zu erkennen. Man macht den Wahlomat und schaut nach Sympathie. Für die meisten genügt das an Wahlkampf.

sturgtr
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Granadaseggl
Das mag sein. Man macht es jedoch auch dem Wähler nicht wirklich einfach. Die Person die ich wähle sollte ein möglichst idealer Wertevertreter seiner Partei und seines Parteiprogramms sein. Das seh ich am ehesten noch bei der AfD - und ist vermutlich auch ein Grund warum die so lächerlich viele Stimmen haben.
Zuletzt geändert von sturgtr am 8. März 2016 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Manolo
Grasdaggl
jesses, jetzt muss ich auch noch die CDU/Wolf in Schutz nehmen. Denn Wolf bringt als ehemaliger Bürgermeister und Landrat durchaus Erfahrung mit und in beiden Ämtern war er in der Bevölkerung auch durchaus beliebt. In der Partei traute man ihm offensichtlich auch mehr zu als Strobel und auch der wäre auch kein ganz schlechter gewesen. Imo hätte er die Wahl auch ohne die Flüchtlingskrise auch gewonnen. Im Umgang mit dieser wurde er dann wohl auch nicht besonders gut beraten. Die Umfragen sind natürlich auch bescheiden für ihn/die CDU. Denn umso wahrscheinlicher es ist, dass die Grünen wirklich stärkste Partei werden, umso stärker wird die Wählerwanderung innerhalb der grün-roten Lagers sein. Ohne diese "SPD-Leihstimmen" würde die CDU imo trotz Wolf vorne landen.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

thoreau
Granadaseggl
Hmm. Ein guter Regierungschef zeigt seine Führungsqualitäten durchaus auch im Wahlkampf, bzw. hat Gelegenheiten dazu (und das insbesondere während einer Situation wie der aktuellen). Das hat Wolf einfach verheerend gelöst. Dass die Situation es ihm aktuell sehr schwer macht ist natürlich richtig. Ironischerweise schadet die Situation Kretschmann gar nicht obwohl der sich dem Kurs der Kanzlerin ja ganz offen anschließt.


crown
Wolf hat wenig Profil. Er hat aber auch den größeten Spagat zu machen. Einerseits muss er sich zur Merkel abgrenzen und andererseits will er auch deren Wähler haben. Die stehen aber momentan mehrheitlich bei Kretschmann. Das überfordert in intellektuell. Es gibt in Deutschland eine nicht kleine grünangehauchte, freitliche, bürgerliche Mitte.

Die gleichen Probleme hat übrigens auch die Klöckner in der Pfalz. Die bürgerlichen Wähler in der Mitte will sie behalten, aber die Rechtskonserativen auch. Es gibt da aber eine Nicht-Schnittmenge und die ist aktuelle ziemlich deutlich.

sturgtr
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Granadaseggl
@crown darin liegt doch aber genau ein riesiges Problem. Die und die Wähler haben wollen. In ner utopischen Welt würde ein Politiker für was stehen und keinen Zickzack Kurs fahren um möglichst viele Wähler abzugrasen. Mir schon klar, dass das so nicht funktioniert, aber ein wenig Rückgrat würde vielen schon enorm helfen
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crown
Naja letztlich sind es aber Mechanismen die bei allen Politikern greifen.
Man sollte es nur nicht so offensichtlich machen wie die Klöckner. Dieser Umschwung in den letzten Wochen ist schon heftig. Mich würde es interessieren wie die Merkel das sieht, das eine ihrer vermeintlichen Getreuen nun so deutlich den opportunistischen Weg nimmt.

Wie gesagt, Kretschmann hat es momentan sehr einfach. Der kann der Merkel voll recht geben un die grüne Linie von der bürgerlichen Mitte bis links außen dabei beibehalten.....nur der V. Beck spuckt ihm da gerade etwas in die Suppe. Die Aktion kommt nämlich bei der bürgerlichen Mitte nicht sonderlich gut an.

fkAS
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Halbdaggl
thoreau hat geschrieben:Hmm. Ein guter Regierungschef zeigt seine Führungsqualitäten durchaus auch im Wahlkampf, bzw. hat Gelegenheiten dazu (und das insbesondere während einer Situation wie der aktuellen). Das hat Wolf einfach verheerend gelöst. Dass die Situation es ihm aktuell sehr schwer macht ist natürlich richtig. Ironischerweise schadet die Situation Kretschmann gar nicht obwohl der sich dem Kurs der Kanzlerin ja ganz offen anschließt.

Für Kretschmanns Klientel ist das ja auch die richtige Politik. Er kann authentisch bleiben. Die CDU hat durch ihre "sozialdemokratisierte" Politik Wähler in der Mitte abgegrast und verliert sie nun rechts. Die Position in der Flüchtlingspolitik fällt ja in eine Reihe von Entscheidungen, die dem konservativen Klientel missfallen. Gleichzeitig verlieren sie an die Mitte oder Nichtwähler, weil die Landesfürsten, die sich von Merkel distanzieren, nicht authentisch rüberkommen. Spiegelbildlich ist das ja auch der SPD passiert.

fkAS
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Halbdaggl
sturgtr hat geschrieben:@crown darin liegt doch aber genau ein riesiges Problem. Die und die Wähler haben wollen. In ner utopischen Welt würde ein Politiker für was stehen und keinen Zickzack Kurs fahren um möglichst viele Wähler abzugrasen. Mir schon klar, dass das so nicht funktioniert, aber ein wenig Rückgrat würde vielen schon enorm helfen

Merkel ist tatsächlich zickzack gefahren zwischen innerparteilichem Druck (pro Kernenergie, Verlängerung der Laufzeiten) und Stimmenmaximierung (Atomausstieg nach Fukushima) als krassestes Beispiel.
Mit ihren Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik emanzipiert sie sich erstmals davon und bezieht eindeutig Position. Dass ihr das anfangs so viel Unterstützung eingebracht hat, war nicht zu erwarten. Und die Rechnung kommt jetzt auch mit dem erstarken der AfD.
Zuletzt geändert von fkAS am 8. März 2016 14:18, insgesamt 1-mal geändert.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Manolo hat geschrieben: Imo hätte er die Wahl auch ohne die Flüchtlingskrise auch gewonnen.


Ich seh schon die Ausreden der CDU wenn die Grünen tatsächlich stärkste Kraft werden. Damals war's Fukushima-Daiichi und heut halt Syrien.
Die dachten bis vor kurzem immer noch, dass sich der grüne Spuk quasi von selbst erledigen würde und sie ihre angestammte Position zurück erhalten. Dementsprechend läuft deren Wahlkampf.
Und nun würden 64% Kretschmann direkt wählen, dagegen gibt's ganze 18 Prozentpünktle für ihren Spitzenmann. Das sagt eigentlich alles.

Auswurf
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Grasdaggl
hm.. ohne flüchtlingkrise hätte glaube ich die afd schon die prozentpunkte weniger,
welche die cdu auf augenhöhe mit den grünen brächten.
Allerdings würden ohne die zuspitzung vielleicht auch die linken einziehen,
mit unbekannten folgen.

Aber das flüchtlingsthema ist genauso real existent, wie es der umgang mit der atomkraft war und wer nach ausreden für ne wahlniederlage sucht, hat schon die lunte für die nächste gelegt
das ist doch keine Musik

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Ein sehr differenzierter Artikel über die Nachwuchs-Afd ( von der Nachwuchs-SZ :) ):

http://www.jetzt.de/was-ist-rechts/die-junge-alternative

Komische Gestalten, hab's nie verstanden wie man schon mit 20 dermaßen stockkonservativ sein kann.
„Mich spornt der Widerstand an“, sagt einer. Frohnmaier ist begeistert: „Wer heute rebellieren will, ist rechts. Wir sind die Anti-68er, die Sex Pistols unserer Generation.“ Als Schwabe hat er die „Freiburger Bionade-Bourgeoise“ als Feinde ausgemacht. Alle Eliten, die Lehrer, Journalisten, Politiker seien heute links. „Die halten sich für was Besseres und wollen uns vorschreiben, wie man zu leben hat.“ So redet fast jeder, der hier im Schiffchen sein Bier trinkt. Alles, was links oder grün scheint, jeder, der moralisch argumentiert, gehört zum Feind. Jedes „man sollte besser“ wird nicht als Vorschlag, sondern als aggressiver Zwang aufgefasst. Und mit verbaler Gegengewalt überkompensiert.


Und ignorant. Aber diese Aussagen fassen die Strategie der Afd perfekt zusammen:
So scheinen die JAler gefangen in der Ökonomie der Aufmerksamkeit. Sie wollen und müssen auffallen, um jeden Preis. Und stellen sich blind für die Wirkung ihrer Worte. Für den Hass, den sie anfachen. Eigentlich seien sie ganz anders, sagen sie. Aber sie kämen so selten dazu. „Erstmal müssen wir die Leute für uns gewinnen. Danach kann man immer noch erklären, was wir wirklich wollen,“ sagt Frohmaier. Und Tritschler: „Ich kann keine Verantwortung übernehmen für die dummen Leute, die meine Zuspitzungen nicht einordnen können.“ Besser kann man Populismus nicht definieren.