Demnach ist Nick Woltemades Vater großer VfB-Fan. „Er hat mich da ein Stück weit reingezogen“, verriet der damals 19-Jährige offenherzig. „Wie das in einer Vater-Sohn-Beziehung nun mal so ist.“ Also habe er auch immer schon für den VfB die Daumen gedrückt. Wenngleich die eigene Bettwäsche der Kindheit schon in Grün-Weiß gehalten war. Papa Woltemade scherte als Einziger in der ansonsten sehr Werder-affinen Familie aus.
Was auch erklärt, warum das Nordlicht früher schon öfters in Bad Cannstatt vorbeigeschaut hat. „In den Ferien habe ich als kleiner Junge beim VfB-Training begeistert zugeschaut“, wird der Neuzugang in der Clubmitteilung vom Montag zitiert. Nun ist Nick Woltemade selbst Teil der weiß-roten Familie.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.