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schwaebi
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Au weia, das arme Verschießerle. Tränen zeitgleich rausgeschossen wie der Ball vom Fuß. Der Arme!!


Allerdings.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Spielgerät
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Halbdaggl
Ist jetzt eigentlich 3:0 das neue 2:0?
Frage für einen Freund aus dem Rheinland.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Southern Comfort
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Grasdaggl
schwaebi hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Au weia, das arme Verschießerle. Tränen zeitgleich rausgeschossen wie der Ball vom Fuß. Der Arme!!


Allerdings.


Das ist echt das Ungerechte. Die ganze Mannschaft vereumelt einen 3:0 Vorsprung und der eine fühlt sich am schuldigsten (Kann man schuldig steigern?).
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Man sollte nie vor dem Fest feiern.
Aber bring das doch mal den Jecken bei.
Für die ist doch das ganze Jahr Karneval.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Au weia, das arme Verschießerle. Tränen zeitgleich rausgeschossen wie der Ball vom Fuß. Der Arme!!


Allerdings.


Das ist echt das Ungerechte. Die ganze Mannschaft vereumelt einen 3:0 Vorsprung und der eine fühlt sich am schuldigsten (Kann man schuldig steigern?).


Und auch noch ein Japaner.
Den darf man in den nächsten Wochen nicht aus den Augen verlieren.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Und für den Ersatztorhüter war es ein megageiler Abschied vom aktiven Sport.

Apropos, ich soll higgi von ihm grüßen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Tamasi
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Allmachtsbachel
Stefan Kuntz war gestern - mehrmals - schwer beeindruckt, dass beide Mannschaften über 140 Kilometer gelaufen sind. Laut kicker waren es sogar 150 Kilometer; ggfs. zählen da aber auch die Anläufe beim Elferschießen mit rein sowie die anschließenden Jubelsprints in den Bochumer Fanblock bzw. das Kilometertiefe Im-Erdboden-Versinken manches Düsseldorfers.

Wie auch immer, Stefan Kuntz: Über 140 Kilometer! Wahnsinn!!!

Ja, gut. Das Spiel ging halt auch 120 Minuten. Die üblichen Laufleistungen über 90 Minuten hochgerechnet führen eben zu 140-150 Kilometern.

Kuntz war auf jeden Fall der passende U21-Nationaltrainer und menschlich ist er sicher auch knorke. Aber was zur Hölle befähigt ihn, jetzt Sportdirektor beim HSV zu werden?!


schwaebi
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Grasdaggl
semmot hat geschrieben:Kuntz ist ein Schwätzer.


Nun ja. Das sind ca. 83% aller Sportfunktionäre. Manche können schwätzen UND tun.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Kuntz war mal recht lang Funkschionär beim FCK, da hat er viel Erfahrung gesammelt. Allerdings bestand seine Aufgabe damals hauptsächlich darin, öffentlich davon zu lamentieren, dass die Betze-Bube eigentlich in die Bundesliga gehören. Was er aus dieser Zeit aber wirklich kennt, ist eine Brigade an Mitschwätzern, die sich im Fußball gar nicht auskennen.

Er hat die Laufleistung gestern aber nicht mit anderen Spielen verglichen, sondern mit seiner eigenen Zeit als aktiver Spieler. Das hat ihn so vom Hocker gehauen.

Übrings: 150 km in zwei Stunden geteilt durch 11 +/- Torwart/Auswechslungen, da kommt nicht mehr als ein Spaziergang dabei raus. Ein professionelles Fußballspiel würde ich nicht überleben, aber die reine Strecke ist keine Leistung, sondern halt ein Ergebnis der Leistungen.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Übrings: 150 km in zwei Stunden geteilt durch 11 +/- Torwart/Auswechslungen, da kommt nicht mehr als ein Spaziergang dabei raus. Ein professionelles Fußballspiel würde ich nicht überleben, aber die reine Strecke ist keine Leistung, sondern halt ein Ergebnis der Leistungen.


Hmmm... gerundete 15 km pro Person, wenn man den Torwart zwecks einfacherer Rechnung mal rausnimmt, wäre eine Strecke vom Stuttgarter Hauptbahnhof bis wahlweise Filderstadt, Sindelfingen oder Markgröningen.
Oder Schwaikheim. Oder Denkendorf.

Zu Fuß zurücklegen kann man das schon, aber ich weiß nicht, wer hier drin das in zwei Stunden schaffen mag.
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Nein, der Torwart läuft angeblich verblüffende 5 bis 6 km in 90 Minuten, den kannste nicht einfach rausnehmen.

Und vergiss nicht, dass ein Fußballplatz topfeben ist und dass du nach 45 Minuten erstmal schön Pause machen darfst. Von mir aus ist es ein zügiger Spaziergang, aber das geht schon. Zwei Stunden konzentrieren und Sprints machen ist wieder was ganz anderes, aber die Strecke… also für Hochleistungssport ist die Laufleistung hier ganz sicher nicht der Indikator.

Frank N Furter
Strafraumgitarre hat geschrieben:Zu Fuß zurücklegen kann man das schon, aber ich weiß nicht, wer hier drin das in zwei Stunden schaffen mag.
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu.


:?:
Das wären nach Deiner Rechnung (also ohne Torwart und Einwechselspieler) 7,5 km/h pro Nase. Dazu müsstest Du lediglich etwa 90 Minuten etwas zügiger zu Fuß gehen und etwa 30 Minuten ganz entspannt joggen. Und das würdest Du nicht mehr hinbekommen?

Sammamalso: Der weit überwiegende Teil derer die so ein Spiel anschauen und den Kommentar von Kuntz vernehmen konnten, schafft das ziemlich problemlos, Herzinsuffiziente und Gebrechliche mal ausgenommen. Und dann wundert es schon, wie Kuntz auf sone Idee kommt. Denn ganz sicher ist auch bereits die Generation Guido Buchwald locker so viel und noch mehr gelaufen. Peter Briegel, der Mann mit den notorisch tiefhängenden Socken, lief in 120 Minuten wahrscheinlich fast das Doppelte rauf und runter.

Im Prinzip könnte man das verbuchen unter: was interessiert uns das blöde Geschwätz von Stefan Kuntz von gestern - den ich im übrigen immer sehr sympathisch gefunden habe und dies auch weiterhin tun werde. Wenn da nicht diese Irritation wäre, dass selbst ein Stefan Kuntz, seineszeichens öffentlich anerkannt und allimentiert als FUSSBALL-EXPERTE solch einen Raketen-Unsinn daherreden kann. Das ist ja nur möglich, wenn man sich noch nie mit Laufleistung im Profifussball beschäftigt hat. Hätte der Trainer von Atalanta Bergamo das gehört, würde er sich wahrscheinlich schon einmal provisorisch-prophylaktisch in einem nähergelegenen Gräbele rumdrehen.

Ich hoffe sehr, dass Hoeneß all diese Dinge sehr aufmerksam verfolgt hat und für den VfB die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat, so dass die Buben vom Wasen nächstes Jahr alle überrennen.

flux
Es ist aber schon ziemlich absurd, die in Kilometer angegebene Laufleistung während eines Fussballspiels mit der Weglänge eine Spaziergangs oder lockeren Dauerlaufs mit konstanter Geschwindigkeit zu vergleichen. Beim GP von Monaco am Sonntag haben die F1-Wagen ziemlich genau 260km in knapp 2,5h zurückgelegt. Kein Mensch käme auf die Idee, deren Leistungsfähigkeit anzuzweifeln, nur weil der eigene PKW mindestens die gleiche Durchschnittsgeschwindigkeit abliefert.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Ja gut, vielleicht unterschätze ich mich ja. :)

Wenn ich mir die Strecke aber verbildliche, die ich der Einfachheit halber eh einfach falsch berechnet habe, bin ich trotzdem nach wie vor skeptisch, ob ich in zwei Stunden vom Stuttgarter Hauptbahnhof zu Fuß bis Schwaikheim oder Sindelfingen käme. Ich werde es aber auch nicht ausprobieren, nur um es herauszufinden.

Nur der guten Vollständigkeit halber: An Joggen ist nix, aber auch gar nix gemütlich! :bounce:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Wenn du im Stadion in 45 Minuten 15 Runden läufst, eine Viertelstunde Päuschen machst und schön was trinkst, dann nochmal 15 Runden in 45 Minuten, kurze Pause, 5 Runden in 15 Minuten, kurze Pause, nochmal 5 Runden in 15 Minuten, dann bist du 16 km gelaufen, locker mehr als ein Bundesligaprofi in einem Relegationsspiel. Da kannste noch den Hund mitnehmen und zum Kacken anhalten.

Vom Bahnhof nach Markgröningen zu laufen ist was anderes, aber ein Fußballspiel zu spielen ist ja auch was anderes. Jedenfalls darf man gerne laut lachen, wenn im Doppelpass jemand behauptet er könne an der Laufstrecke von Fußballern irgendwas ablesen.

Plan B
Grasdaggl
Es besteht schon ein grosser Unterschied darin, gleichmässig (Jogger) zu laufen oder immer wieder kurz schnell beschleunigen und bremsen (Fussballer) zu müssen. Letzteres halte ich für deutlich anstrengender (aus eigener langjähriger Erfahrung).
Carpe diem.

flux
Nice Weather hat geschrieben:Jedenfalls darf man gerne laut lachen, wenn im Doppelpass jemand behauptet er könne an der Laufstrecke von Fußballern irgendwas ablesen.

Natürlich lässt sich daraus etwas ablesen. Freilich nicht dadurch, dass man diesen Wert mit der zurückgelegten Wegstrecke eines 90-minütigen Spaziergangs vergleicht. Das ist absoluter Quatsch.

Plan B hat geschrieben:Es besteht schon ein grosser Unterschied darin, gleichmässig (Jogger) zu laufen oder immer wieder kurz schnell beschleunigen und bremsen (Fussballer) zu müssen. Letzteres halte ich für deutlich anstrengender (aus eigener langjähriger Erfahrung).

Ja aber GENAU DESWEGEN ist es ja so ein Unsinn, wenn man die zurückgelegte Strecke hernimmt und sag „boah, ist das viel“ oder „kein Wunder steigen die ab, soviel kann ich ja auch laufen“.

Der Kuntz ist als Stürmer damals wahrscheinlich sogar mehr gelaufen, weil die Herren im Mittelfeld stehgeigten.

Frank N Furter
Plan B hat geschrieben:Es besteht schon ein grosser Unterschied darin, gleichmässig (Jogger) zu laufen oder immer wieder kurz schnell beschleunigen und bremsen (Fussballer) zu müssen. Letzteres halte ich für deutlich anstrengender (aus eigener langjähriger Erfahrung).

Selbstverständlich!
Aber es war ja keiner von uns hier, der i) darauf hingewiesen hat, dass die Mannschaft in zwei Stunden sage und schreibe zusammen 150 km gelaufen sei und ii) dass im Vergleich zu früher als herausragend einschätzte, nicht wahr...

Ansonsten geht das eine kaum ohne das andere. Eine Mannschaft die den Gegner hoch anläuft und intensives Pressing spielen will, muss nicht nur viel sprinten, sondern legt dann in der Summe auch mehr Wegstrecke zurück. Man darf also von einem Spieler durchaus beides erwarten, insbesondere dann, wenn die Leistungs hier noch lange nicht ausgereizt scheint.

Beides - also sprinten wie Ausdauer - bringt jedoch wieder wenig, wenn die Spieler dann nicht in der Lage sind auch gekonnt und beherzt in die Ganzkörperzweikämpfe zu gehen. Umgekehrt jedoch, kann selbst eine Mannschaft die fussballerisch dem Gegner unterlegen ist, ein Spiel trotzdem locker gewinnen, wenn sie den Gegner physisch beherrscht. Und das ist vielleicht wirklich anders als früher, wo Schiedsrichter die heutige Gangart nie zugelassen hätten.

Für einen Verein der finanziell noch nicht zur Upperclass gehört, wie z.B. der VfB, ist es durchaus ein interessantes Mittel durch pure physische Fitness zu glänzen. Das Doping-Geschwafel um Pep Guardiola kommt ja auch nicht von ungefähr. Und das Doping würde die Spieler auch in erster linie nicht schneller machen, sondern ausdauernder.

jagdhuette
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Halbdaggl
Meine Güte, ihr habt Sorgen.
Bei mir ist zwischen 8 und 10km meistens irgendwann Schluss mit joggen. Dann bin ich zwischen 40 und 60 Minuten unterwegs.
Hier ist es ähnlich flach wie auf nem Fussballfeld und ich bin tendenziell nicht so der Übersportler. Und jetzt holt‘s eure Rechenmaschinen raus und sagt mir, ob ich mal bei Herrn Kuntz vorstellig werden soll.


jagdhuette
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Halbdaggl
Ich finde das beste wenn man merkt dass man warm ist und im flow, bis dahin ist es ziemlich anstrengend und langweilig. Wenn man dann voll im flow ist dauert es eine Weile bis man nicht mehr kann/will. Das sollte man bei der streckenplanung bedenken.