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Frank N Furter
@RedBlues
Ich glaube gerade bei Freiburg nicht, dass deren Erfolg zuletzt nur am Trainer oder Sportdirektor lag. Die machen einfach auf allen Ebenen zu viel richtig. Die ziehen selbst guten Nachwuchs, holen aber auch vielversprechende junge Spieler von anderen Vereinen und haben ein gutes Konzept für den Übergang ins Profilager. Finanziell scheinen sie sehr stabil, bzw. sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Da sind also auch im Finanz- und Marketingbereich gute Leute zu vermuten.

RedBlues
Halbdaggl
@franknfurter
Ohne Zweifel, nur Freiburg hat auch immer ausgezeichnet, dass sie sehr wenig Fluktuation haben. Und wenn mich nicht täuscht, auch häufig die Positionen die frei werden intern besetzen und so eine viel höhere Wahrscheinlichkeit haben, dass der Weg der gleiche bleibt.

Also das Gesamtkonstrukt stimmt da einfach und könnte über Jahrzehnte wachsen, da gibt es dann fast automatisch Strukturen.

Ich bezweifle auch nur, dass man einfach die richtigen Strukturen braucht und die dann besetzen muss.

higgi
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Ich verstehe echt nicht worüber wir hier reden

Das ist mehr als offensichtlich.

Stänkerst hier rum nur weil du irgendwelche Animositäten entwickelt hast
Komm mal klar damit
von daher

publicenemy
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Halbdaggl
Wenn man auf die Fakten schaut, war SM finanziell erfolgreich, sofern man das auf den Transfersaldo reduziert. Sportlich war seine Bilanz keine erfolgreiche. Ich sehe ihn als guten Scout, aber nicht mehr. Alles darüberhinaus belegt das Peterchen Prinzip.

Frank N Furter
@Red Blues

"Struktur" hört sich immer so ein bisschen abgehoben an. Wie ich schon sagte, es ist eher der Modus operandi der entscheidet. Also schaffe ich eine Atmosphäre, in der jeder seine Meinung frei äußern darf und deshalb auch Lust hat sich Gedanken zu machen. Aber eben auch keine Laber-Geselligkeit, wo jeder seine unverdauten Hirnfürze reinpubst. Bin ich also in der Lage nach und nach die Spreu vom Weizen zu trennen, bis ich die kritische Masse an kompetenten Mitdenkern erreicht habe.

Schaffe ich es bei Meinungsunterschieden faire, sachliche und konstruktive Diskussionen zu organisieren. Und schaffe ich es als Verein Lösungen zu finden und Entscheidungen zu treffen, die mit Hilfe mehrerer beteilgter Gehirne gereift und immer weiter verbessert wurden. Gerade dieser kollektive Optimierungsprozess macht dann eben meist den Unterschied zwischen mittelmäßig bis guten Lösungen und guten bis sehr guten Lösungen.

Aber solche Prozesse muss man sehr stark wollen, weil sie anstrengend sind und diese für Menschen fürchterliche Ambiguitätstoleranz benötigen. Man muss eine Diskussionskultur entwickeln und man benötigt kluge Moderatoren die sicherstellen, dass persönliche Animositäten zurückgedrängt werden und nur Sachargumente zählen. Solche "Strukturen" zu etablieren ist wesentlich schwieriger als es erstmal klingt, weil jeder Mensch in seinem solipsistischen Universum gefangen und den wenigsten bewusst ist, wie sehr ihr Urteil beschränkt ist von individuellen Grenzen. Kurz: man kann das nicht mit Deppen organisieren.

Gerade der Fussball war lange Zeit ein Ort der "Macher", der Uli Hoeneße, Calmunds und Watzkes. Von dieser Führungskultur/Führungsmythologie muss man erstmal wegkommen, in einer immer noch von Schweiß und Testosteron geschwängerten Atmosphäre. Bayern ist ja gerade ein schönes Beispiel dafür, dass ein Club große Schwierigkeiten damit hat.


Local Zero
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Grasdaggl
Stratege hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:
Stratege hat geschrieben:
A ist obiges Hypothese und B geht es doch gar nicht um nachtragend zu sein. Geht doch auch nicht um seine Kader- bzw. Transferverdienste beim VfB sondern das er scheinbar zum wiederholten Male ein Problem in der generellen Ausübung seiner Position bei seinem Arbeitgeber darstellt.

Man kann es Hypothese nennen, oder man schaut sich an wo der HSV, Schalke und die Hertha stehen.
Man kann als Außenstehender keine qualifizierte Einschätzung über das Innenverhältnis der handelnden Personen abgeben ...


Sorry aber an Schalke, HSV und Hertha waren wir ebenso nah dran. Faktisch gesehen haben uns einige Transfers von SM über Wasser gehalten aber in der Gesamtkaderabstimmung und dem sportlich nötigen Erfolg der davon abhängt hätte es uns ähnliches Schicksal ereilen können. Also stellt sich die Frage ob SM eben doch nur ein sehr guter Scout ist aber eben kein Teammanager auch wenn er sich selbst gerne dort sieht. Nochmals ich will ihm nichts böses aber leider hat auch SM Erfolge beim VfB zwei Seiten der Medaille.
Sportlich konnten wir uns weder stabilisieren noch etablieren. Und in der Nachbetrachtung und bei aller Betrachtung gegensätzlicher Meinungen (und wenn man das Gift und Überdrehen rauslässt) hat auch F. in vielen Bereichen recht.

Genaue Zahlen werden wir nicht rausfinden. Laut TM aber sind wir
18/19 mit einem Transferminus von 32 Millionen raus
19/20 mit einem Plus von 54
20/21 einem Minus von 7,4
21/22 einem Plus von 23
22/23 einem Plus von 37

Dies spiegelt erstmal die Amtszeit wieder. Obiges hat auf jeden Fall nicht mehr als die Löcher gestopft die durch sportliche Erfolgslosigkeit und Corona gerissen wurden. Hätte SM nur 50% weniger performt in Sachen Neuverpflichtungen und hätte Pavard keine 35 Millionen gebracht wären wir unter seiner Leitung heute ebenso auf dem Niveau der genannten 3.

Alleine Transfereinnahmen als Maß zu nehmen ist mir a bisserl zu wenig für einen Sportdirektor der durch den fehlenden sportlichen Erfolg auch der Sargnagel hätte sein können.
Alles nach seiner Amtszeit und das aufblühen vieler Spieler rechne ich im speziellen SH an denn er war der Mann der die Diamanten schliff. Und davon gibt es bedeutend weniger als gute Scouts.


Zum Transferminus von 32 Millionen Euro in der Saison 18/19:

Nico González (11,3 Mio): Wechsel zum VfB am 10.7.2018
Ozan Kabak (11 Mio): Wechsel zum VfB am 17.1.2019
Das querstehende Pferdchen (9 Mio): Wechsel zum VfB am 01.07.2018
Borna Sosa (6 Mio): Wechsel zum VfB am 1.7.2018
Gonzalo Castro (5 Mio): Wechsel zum VfB am 1.7.2018
Roberto Massimo (2,5 mMio): Wechsel zum VfB am 1.7.2018

Sven Mislintat (ablösefrei): Wechsel zum VfB am 1.5.2019.

Was für´n mieser Typ, dieser Mislintat. Jubelt uns Monate vor Amtsantritt bereits Spieler für 45 Mio Spieler unter. Das allein beweist ja schon seinen fragwürdigen Charakter und ausgeprägte Selbstherrlichkeit. Oh Mann...

Hauptsächlich dank Mislintats Spielern (und Hoeneß) marschierte der VfB in vier Jahren von der 2. Liga in die Champions League. Ansonsten wären wir längst so etwas wie der HSV: Permanenter Zweitligist.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."




schwaebi
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Grasdaggl
Aber das schreibst du nur, weil die Fernanda gerade nicht so zur Verfügung steht :lol:
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.



Southern Comfort
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Grasdaggl
Wenn es um Fußball geht, sind wir doch alle nur tommes bitches.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.





de mappes
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Spamferkel
Aleksiander hat geschrieben:Der Sonnenkönig hat wenigstens keine 30 Mios incl. Boni für EINEN Spieler ausgegeben. Aber wahrscheinlich werden später einmal genauso viele über Fabsi hetzen, wie jetzt über Sven. Der Dank für Erfolg ist eine sehr schnell welkende Blumen und bei den übelsten Mislintat bashern Frage ich mich schon, wo Sie neun oder zwölf Jahre lang während des Mathe-Unterrichts gewesen sind, wahrscheinlich auf dem Bolzplatz.


Moment aleks…Du befürwortest doch den undav Transfer genauso oder?
Höre da jetzt nen Vorwurf (obwohl man die Ablöse, die vielleicht fließt, nichtmal kennt)
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
RedBlues hat geschrieben:Bei uns fand ich mislintat sympathisch und seine Transfers waren in der Summe gut für den VfB. Dass es innerhalb seiner Amtszeit nicht gelang den Kader zu stabilisieren ist allerdings auch richtig.
Ob ihm das nach seiner Absetzung gelungen wäre weiß man nicht.

Was nun bei Ajax und Dortmund passiert ist allerdings schon wild.

Dass er Meinungsstark ist wussten wir, dass er aber so mit seinen Kollegen und vorgesetzten aneinanderrasselt, nun das habe ich nicht kommen sehen.

Für seine Arbeit beim VfB muss er sich aber nicht verstecken. Finde ich.


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Unterschreibe ich so
Ich mag Sven immernoch, aber man macht sich mehr und mehr Gedanken
Don't criticize what you can't understand

Stratege
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Lombaseggl
Local Zero hat geschrieben:
Stratege hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Man kann es Hypothese nennen, oder man schaut sich an wo der HSV, Schalke und die Hertha stehen.
Man kann als Außenstehender keine qualifizierte Einschätzung über das Innenverhältnis der handelnden Personen abgeben ...


Sorry aber an Schalke, HSV und Hertha waren wir ebenso nah dran. Faktisch gesehen haben uns einige Transfers von SM über Wasser gehalten aber in der Gesamtkaderabstimmung und dem sportlich nötigen Erfolg der davon abhängt hätte es uns ähnliches Schicksal ereilen können. Also stellt sich die Frage ob SM eben doch nur ein sehr guter Scout ist aber eben kein Teammanager auch wenn er sich selbst gerne dort sieht. Nochmals ich will ihm nichts böses aber leider hat auch SM Erfolge beim VfB zwei Seiten der Medaille.
Sportlich konnten wir uns weder stabilisieren noch etablieren. Und in der Nachbetrachtung und bei aller Betrachtung gegensätzlicher Meinungen (und wenn man das Gift und Überdrehen rauslässt) hat auch F. in vielen Bereichen recht.

Genaue Zahlen werden wir nicht rausfinden. Laut TM aber sind wir
18/19 mit einem Transferminus von 32 Millionen raus
19/20 mit einem Plus von 54
20/21 einem Minus von 7,4
21/22 einem Plus von 23
22/23 einem Plus von 37

Dies spiegelt erstmal die Amtszeit wieder. Obiges hat auf jeden Fall nicht mehr als die Löcher gestopft die durch sportliche Erfolgslosigkeit und Corona gerissen wurden. Hätte SM nur 50% weniger performt in Sachen Neuverpflichtungen und hätte Pavard keine 35 Millionen gebracht wären wir unter seiner Leitung heute ebenso auf dem Niveau der genannten 3.

Alleine Transfereinnahmen als Maß zu nehmen ist mir a bisserl zu wenig für einen Sportdirektor der durch den fehlenden sportlichen Erfolg auch der Sargnagel hätte sein können.
Alles nach seiner Amtszeit und das aufblühen vieler Spieler rechne ich im speziellen SH an denn er war der Mann der die Diamanten schliff. Und davon gibt es bedeutend weniger als gute Scouts.


Zum Transferminus von 32 Millionen Euro in der Saison 18/19:

Nico González (11,3 Mio): Wechsel zum VfB am 10.7.2018
Ozan Kabak (11 Mio): Wechsel zum VfB am 17.1.2019
Das querstehende Pferdchen (9 Mio): Wechsel zum VfB am 01.07.2018
Borna Sosa (6 Mio): Wechsel zum VfB am 1.7.2018
Gonzalo Castro (5 Mio): Wechsel zum VfB am 1.7.2018
Roberto Massimo (2,5 mMio): Wechsel zum VfB am 1.7.2018

Sven Mislintat (ablösefrei): Wechsel zum VfB am 1.5.2019.

Was für´n mieser Typ, dieser Mislintat. Jubelt uns Monate vor Amtsantritt bereits Spieler für 45 Mio Spieler unter. Das allein beweist ja schon seinen fragwürdigen Charakter und ausgeprägte Selbstherrlichkeit. Oh Mann...

Hauptsächlich dank Mislintats Spielern (und Hoeneß) marschierte der VfB in vier Jahren von der 2. Liga in die Champions League. Ansonsten wären wir längst so etwas wie der HSV: Permanenter Zweitligist.


Ruhig Brauner - Habe doch SM gar nicht die Spieler aus der Saison 18/19 ans Rever geheftet. Geht doch um einen objektiven Vergleich.
In der Saison 19/20 wurden ja auch ein Kabak, Pavard, Ascacibar und Baumgartl für insgesamt 72 Millionen veräußert.
Insgesamt haben wir natürlich den Kaderwert in der Breite erhöht aber da waren eben auch teure Nieten dabei. Erinnere man sich an Müller vers. Kobel.

Volltreffer waren definitiv:

Endo & Ito ( 20 + 23,5)
Guirassy (18)
Anton (22,5)
Milliot (? 25 ?)
Mavropanos (20)
Kobel ( 15)
Führich (? 25 ?)
Kalajdzic (18)

Summe der oben genannten Einnahmen: 122 Millionen
Summe Potenzial: ?50?
Ausgaben: 30,5
Delta: 91,5

Silas zähle ich mal noch nicht als Invest. Der Junge ja auch 8 Millionen gekostet.

Der Abstieg 2019 wurde der Einnahmenverlust auf knapp 70 Millionen beziffert
Die Saison 20/21 inkl. Corona auf ähnlichem Niveau

Dagegen stehen nun CL Einnahmen, TV Rechte, Sponsoring Einnahmen, Spielerwerte nach SM, Mitgliederwachstum

Insgesamt haben SM Transfers (vermutlich) das überleben gesichert. Der Erfolg der vergangenen Saison und ein stark verbessertes Marketingumfeld überragen aber diese Ergebnis. Aber das sportliche hat sich eben nicht eingestellt. Somit hätte der Schuss auch nach hinten losgehen können. Scouting und Entwicklung sind eben ein Lotteriespiel und ohne guten Trainer der sie schleift auch eher eine Totgeburt.
Und das zeigt auch die Misere der eigenen Jugend. Kein Spieler hat es unter SM in diesen erlauchten Kreis geschafft. Man sollte erwähnen auch nicht unter SH bisher.

Spieler (nicht SM) wie Stergiou, Rouault, Mittelstädt, Stiller, Leweling haben deutlich ihre Marktwerte nach oben geschraubt. Nübel ebenso obwohl er dem VfB kein Geld einbringen wird.
Durch die CL werden diese Werte eher steigen als fallen.
Erlöse fallen und steigen aber eben mit dem sportlichen Erfolg. Insgesamte Einnahmen aber nur durch den sportlichen Erfolg. Erlöse durch Transfers verpuffen dann wenn du absteigst oder nur darum spielst.
Von daher macht man auch seit Abgang von SM sowohl sportlich wie auch in der Vermarktung vieles richtig und finanziell nachhaltiger. Und man sollte auch erwähnen das wir auch vor SM das ein oder andere Jahr gute Erlöse vers. Transferkosten erzielen konnten.

Und deshalb bedanke ich mich bei SM auch für dieses gute Auge und seine dennoch tolle Euphorie die er in dieser schweren Zeit entfachen konnte. Aber sportlich hat er nicht geschafft den VfB in eine sportlich erfolgreiche Zukunft zu führen. Das hat erst SH bis dato bewiesen und das zusammen mit FW und CG.
"Ein Elfmeter ist eine feige Art, ein Tor zu schießen."

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Viel Lärm um nichts?

Aus der MZ von heute:

"Tränen gelacht"

Schlechte Stimmung? Atmosphärische Störungen in der Führungsebene? Von wegen, berichtet Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken. "Wir fühlen uns sehr wohl und die Stimmung ist ein guter Mix aus Intensität, Bereitschaft und Lockerheit", sagte der EX-Profi über das Trainingslager in der Schweiz. "Gestern Abend haben die Neuzugänge gesungen - es wurden Tränen glacht." Auch ohne den zu West Ham United gewechselten Niclas Füllkrug und trotz der Störgeräusche um Rückkehrer Sven Mislintat.

Kein Streit
Das manchmal forsche Auftreten und Verhalten des Technischen Direktors für Scouting hatte bei einigen Beobachtern für Irritationen gesorgt. "Das, was ich am Sonntag lesen musste, entspreicht nicht der tatsächlichen Situation. Es hat auch keinen Stereit zwischen (Trainer) Nuri Sahin und Sven Mislintat gegeben. Und es gab keinen Verweis von Sven Mislintat", sagte Ricken.
Dass der 51-Jährige nicht wie ein Hinterbänkler oder als Mann der zweiten Reihe auftritt, überrascht nicht wirklich und wurde wohl auch einkalkuliert. Die Zeit des Zusammenraufens mit Kehl und Trainer Nuri Sahin wird der neue Chefcoach haben. Als er sich für die Rückkehr zum BVB entschieden hat, war allerdings sein Freund Edin Terzic noch Trainer.
.....
.....
Die beiden prominenten Transfers von Guirassy und seinem Stuttgarter Vereisnkollegen Waldemar Anton für insgesamt rund 40 Millionen Euro wurden natürlich auch unter Mithilfe des ehemaligen VfB-Sportdirektors Mislintat möglich. Von dieser Expertise profitiert auch Sportdirektor Kehl, der zudem die weiteren Transfers von Pascal Groß vom englischen Premier-League-Club Brighton & Hove Albion und Yan Couto (Manchester City) verbuchen kann.


Also unterschätzt mal die Malocher nicht. Die wissen genau, was sie wollen.

Und zu Mislintat:
Egal, wie man zu ihm steht. Tatsache ist, dass er zusammen mit Hitz den VfB aus seinem Hamsterrad befreit hat.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Kryztina
Granadaseggl
Stratege hat geschrieben:Und deshalb bedanke ich mich bei SM auch für dieses gute Auge und seine dennoch tolle Euphorie die er in dieser schweren Zeit entfachen konnte. Aber sportlich hat er nicht geschafft den VfB in eine sportlich erfolgreiche Zukunft zu führen.


Corona und eine derbe Verletztenliste und unglückliche Niederlagen waren ein herber Ballast. Das Gerangel Hitz/Vogt erleichterte seine Arbeit sicherlich nicht.


Stratege
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Lombaseggl
Kryztina hat geschrieben:
Stratege hat geschrieben:Und deshalb bedanke ich mich bei SM auch für dieses gute Auge und seine dennoch tolle Euphorie die er in dieser schweren Zeit entfachen konnte. Aber sportlich hat er nicht geschafft den VfB in eine sportlich erfolgreiche Zukunft zu führen.


Corona und eine derbe Verletztenliste und unglückliche Niederlagen waren ein herber Ballast. Das Gerangel Hitz/Vogt erleichterte seine Arbeit sicherlich nicht.


Natürlich ein Faktor den man nicht unter den Teppich kehren sollte. Gerne hätte ich beiden den Erfolg gegönnt den VfB unter anderen Umständen führen zu dürfen. Das Crux ist seit Jahren dieses instabile Management was bis dato zu beobachten ist. Allerdings haben sich beide auch dem Niveau zum Showdown immer mehr genähert. Ich bin heute der Überzeugung das der VfB damals ganz kurz vor dem Zusammenbruch stand aber mit einem gewissen Abstand würde ich heute sagen das hier alle beteiligten ihr Ego hinten hätten anstellen müssen. Bei Vogt denke ich bis heute das er dies nicht kann und deshalb ist er jetzt den selbigen Weg gegangen.
Stand heute sage ich auch gestützt vom sportlichen Erfolg das die Konstellationen im Verein gereift sind. Dennoch traue ich diesem Burgfrieden nur so lange bis man erkennt wie man mit Rückschlägen umgeht.

Aber ebenso sehe ich nach wie vor in SM eher den Scout als den Manager. Das beherrscht er Weltklasse aber die Managerrolle darüber hinaus ist er bisher schuldig geblieben.
Man sollte auch berücksichtigen das er bei uns wahrscheinlich einen Handlungsspielraum hatte den man ihm bei keinem der Top 10 Vereine einräumen würde. Man hat ihn ja damals auch mit diesem vorauseilenden Ruf geholt und das zu einem Zeitpunkt an dem man nicht gerade große Ansprüche stellen konnte. Dies hat sich aber bis nun auf Dortmund - was ja gewisser weise sein Homebase ist - nicht mehr wiederholt. Nun stellt sich auch die Frage warum wollen keine anderen Topklubs so einen Spezialisten in ihren Reihen? Aber das zu spekulieren wäre nun wirklich reine Hypothese.

Und zum jetzt revidierten Pressebericht seitens Medien von Dortmund sage ich nur - es war ein Ratschlag derer Medienspezialisten um das Thema unter dem Tisch zu halten und Frieden einkehren zu lassen.
Wo nichts ist kommentiere ich nichts!
"Ein Elfmeter ist eine feige Art, ein Tor zu schießen."