Du sagst es
von daher


Strafraumgitarre hat geschrieben:higgi hat geschrieben:Geile Aktion
publicenemy hat geschrieben:
...Ein unbeteiligtes Mädchen soll unter den Todesopfern sein,...higgi hat geschrieben:Ach Gottchen
Erzähl das den Toten Jungs vom Fußballplatzhiggi hat geschrieben:Wenn man nicht mal anerkennen kann, dass das der coolste Anschlag seit dem es Nachrichtendienste gibt, war, ist man halt ne arme Wurst
Da spielt es gar keine Rolle wer die Parteien sind. Allein auf diese Idee zu kommen ist einfach fucking genial
Ich krieg das nicht in meine Rübe... Wie abgestumpft und/oder verblendet muss man sein, um Anschläge mit Todesopfern egal welcher Herkunft und die Vokabel "cool" in einen gemeinsamen Sinnzusammenhang zu quetschen? Ehrlich jetzt.
Ich krieg's hin, den logistischen Aufwand im Hintergrund mit einigem Respekt zu bestaunen und im Rahmen der Gesamtsituation auch ein gewisses Maß an Verständnis für eine solche Maßnahme aufzubringen, nicht wissend was von welcher Seite jetzt als nächstes kommt.
Aber um das Töten von Menschen inklusive Unbeteiligter/Unschuldiger "cool" zu finden, oder gar "fucking genial", dazu muss man vermutlich entweder ein "fucking Arschloch" sein. Oder eben besagte "arme Wurst". Wobei das eine das andere ja nicht zwingend ausschließt.
"If there's something to say about mankind:
There's nothing kind about man."
- Tom Waits -

Der israelische Schriftsteller Etgar Keret vor einigen Monaten in der NZZ:
Die einzige Lösung für den Nahen Osten wäre eine komplett neue Führung – auf beiden Seiten
Der israelische Schriftsteller und Drehbuchautor Etgar Keret fürchtet sich weniger vor den Raketen, die über seine Heimat fliegen, als vor der tiefen Spaltung in Nahost. Dabei wäre Hoffnung auf eine echte Zukunft möglich.
Ich habe nicht vor, meine Heimat in nächster Zeit freiwillig zu verlassen, ebenso wenig meine palästinensischen Nachbarn.
Ernstere Worte fand er für seine Kolumne, die er mehr als vier Jahrzehnte lang in der israelischen Tageszeitung »Ma’ariv« veröffentlichte. Er gehörte zu einer Gruppe von Journalisten, die 1973 das Buch The Failure über den Jom-Kippur-Krieg veröffentlichten. Er war zudem scharfer Kritiker der israelischen Rechten und der Präsenz im palästinensischen Westjordanland. Wegen seiner linken Überzeugung, mit der er auch provozierte, wurde er oft angegriffen, erhielt sogar Morddrohungen. Doch er dachte gar nicht daran, ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und tat seine Meinung bis zu seinem Tode kund.
»Einmal schrieb Yehonatan: ›Wenn die Liebe ein Land wäre, wäre ich Außenminister.‹ Er irrte sich. Die Liebe hat ein Land, und er war ihr Prinz.«
Der Uno-Chef für Menschenrechte hat die offenbar orchestrierten Pager- und Walkie-Talkie-Detonationen im Libanon mit Blick auf das Völkerrecht kritisiert. Den Angriff, für den die Verantwortung Israel zugeschrieben wird, rückte Volker Türk in seiner Erklärung in die Nähe eines potenziellen Kriegsverbrechens.
»Wenn der Angreifer nicht in der Lage ist, die Vereinbarkeit des Angriffs mit den verbindlichen Regeln des Völkerrechts, insbesondere den wahrscheinlichen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, zu beurteilen, sollte der Angriff nicht durchgeführt werden«, sagte Türk am Freitag vor dem Uno-Sicherheitsrat.
»Das humanitäre Völkerrecht verbietet den Einsatz von Sprengfallen in Form scheinbar harmloser, tragbarer Gegenstände, die speziell dafür entwickelt und konstruiert wurden, explosives Material zu enthalten«, erklärte Türk weiter. »Gewalt mit der Absicht, Terror unter der Zivilbevölkerung zu verbreiten, ist ein Kriegsverbrechen.«
jagdhuette hat geschrieben:
Man könnte auch mal drüber nachdenken wie wir hier diskutieren würden wenn der Angriff andersherum wäre. Funkgeräte des israelischen Militärs und Diensthandys explodieren. Teilweise auch zuhause im familiären Rahmen. Da würde hier doch keiner von einem Beissreflex sprechen wenn es jemand als Kriegsverbrechen bezeichnet.
higgi hat geschrieben:
100.000 iranische Raketen warten im Libanon darauf abgefeuert zu werden.