Eine Mandarine pflücken, willsch du die Hälfte, die größere Hälfte. Der Baum ist viel leerer als letzten Herbst weil wir ihn zu arg geschnitten, bestimmt, ist immer so. Von allem etwas, weniger Oliven, wenig Wein. Aber viele Zitronen wieder, gell, klein, kaum geregnet, deshalb wohl.
Jetzt noch gießen im Herbst, alles blüht nochmal, viel zu warm. Ich laufe vor, weil der Qualm. Wie das qualmt, die Ölmühle schleift und guck blaugrau will den Rauch sehen und drüber stahlblau der Himmel voll mit knallharten orangen Kondensstreifen, fliegen alle nach Athen. Der Himmel da passiert mehr, hier unten nur die Katzen und Gestrüpp.
Laub ab November darf ich das verbrennen. Früher dunkel. Es riecht im November nach Ölmühle, Schnapsbrennerei, Grüngut fackelt ab, Holzofen, Gummi, das Dorf gehüllt in Rauch. Mach das Fenster zu. Mach die Tür doch auf, du hast zu viel in den Ofen, mess doch, 22 Grad ich zieh mein Hoody aus, roter Kopf, hol ein Ouzo, ja mit Eis, trink nicht so viel.
Der Ofen glüht orange. Die Finger bebbig von den Mandarinenschalen und frage mich, sind die Passagiere schon ausgestiegen, während das Dorf in der Nacht im Rauch versinkt und sich die rote Rose schließt.