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Local Zero
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Grasdaggl
Eines ist Trump heute gelungen: Durch sein Provozieren und den dadurch verursachten Eklat samt Abbruch des Besuches kann er nun behaupten, dass sein "Frieden in 24 Stunden/drei Tagen/sechs Monaten"-Plan gut war und das Scheitern nicht an seiner Blödheit/Unfähigkeit gelegen hat, sondern an der Unwilligkeit anderer.

Sein Satz, den er dem ukrainichen Präsidenten hinterhergerufen hat "Selenskyi kann wiederkommen, wenn er wirklich Frieden will", spricht da ja Bände. Trump wollte das heute scheitern lassen. So öffentlich wie möglich

Hat geklappt. Leider.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Local Zero
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Grasdaggl
Ihn interessiert eh nur die öffentliche Meinung in den USA. Und da gibts immer noch genügend Trottel, die ihn und seine Politik gut finden. Nicht mehr so viele wie vor drei Monaten, aber immer noch ausreichend.

Na, Hakeem Jeffries, war das jetzt der Ball, auf den Du angeblich gewartet hast, Baseballschläger im Anschlag?
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Mustermann
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Halbdaggl
Local Zero hat geschrieben:Ihn interessiert eh nur die öffentliche Meinung in den USA. Und da gibts immer noch genügend Trottel, die ihn und seine Politik gut finden. …
Äben.
„I guess that concludes negotiations.“


Auswurf
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Grasdaggl
Ich weiß nicht, ob er es scheitern lassen wollte.

Selenskyj im festlichen Zwirn und gebeugter Haltung,
hätte ihm auch gefallen
das ist doch keine Musik

Tamasi
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Allmachtsbachel
Auswurf hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob er es scheitern lassen wollte.

Ich kann mir so viel Planung eigentlich auch nicht vorstellen.

Und zu Musks Kleidungsstil:
Er trägt immer eine MAGA-Mütze. Das läuft wohl unter „respektvoll“.

:puke:



Local Zero
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Grasdaggl
Woher auch sonst. Der wandelnde Burgerberg hält sich zwar selbst für einen 5-D-Schach-Großmeister, kann aber nicht mal einen Bauern von einer Dame unterscheiden.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

higgi
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Grasdaggl
Auf mich wirkte das Inszeniert
Es gab davor ein Meeting an denen auch Demokraten teilgenommen haben, und die haben von einem sehr konstruktiven und respektvollen Meeting berichtet.
Das sind alles Medienprofis die sich niemals vor laufenden Kameras so gehen lassen würden, wenn sie dadurch nicht irgendwas bezwecken wollen
von daher

Aleksiander
Grasdaggl
Republikaner, die die Ukraine in der Vergangenheit unterstützt haben
SENATOR LINDSEY GRAHAM, South Carolina:

Graham nannte das Treffen eine "komplette, völlige Katastrophe" und sagte, er sei "noch nie stolzer" auf Trump gewesen.

"Was ich im Oval Office gesehen habe, war respektlos und ich weiß nicht, ob wir jemals wieder mit Selenskyj Geschäfte machen können."


AUSSENMINISTER MARCO RUBIO:
"Danke, @POTUS, dass Sie sich auf eine Art und Weise für Amerika eingesetzt haben, wie es noch kein Präsident zuvor getan hat. Danke, dass Sie Amerika an die erste Stelle setzen. Amerika ist mit euch!"

SPRECHER DES REPRÄSENTANTENHAUSES MIKE JOHNSON, Louisiana:

"Der Tod und die Zerstörung des von Russland provozierten Krieges müssen sofort aufhören, und nur unser amerikanischer Präsident kann diese beiden Länder auf den Weg zu einem dauerhaften Frieden bringen. Präsident Selenskyj müsse dies anerkennen und den außergewöhnlichen Vorschlag einer Partnerschaft für Mineralrechte akzeptieren, den Präsident Trump auf den Tisch gelegt habe. Was wir heute im Oval Office erlebt haben, war ein amerikanischer Präsident, der Amerika an die erste Stelle setzte."

ABGEORDNETER DON BACON, Nebraska:

"Ein schlechter Tag für Amerikas Außenpolitik. Die Ukraine will Unabhängigkeit, freie Märkte und Rechtsstaatlichkeit. Sie will Teil des Westens sein. Russland hasst uns und unsere westlichen Werte. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir für die Freiheit stehen."

ABGEORDNETER MIKE LAWLER, New York:

"Diplomatie ist hart, und oft gibt es ernsthafte Meinungsverschiedenheiten und hitzige Auseinandersetzungen hinter verschlossenen Türen. Dass dies an die Öffentlichkeit gelangte, war eine Katastrophe – vor allem für die Ukraine."

ABGEORDNETER BRIAN FITZPATRICK, Pennsylvania:

"Es war herzzerreißend, die Wendung der Ereignisse mitzuerleben, die sich bei dem heutigen Treffen über die Zukunft der Ukraine ereignet haben. Es ist an der Zeit, verständliche Emotionen beiseite zu legen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren."

Republikaner, die gegen Ukraine-Hilfe sind
SENATOR JOSH HAWLEY, Missouri:

"Denken Sie daran: Der US-Senat hat wiederholt und jahrelang Milliarden von Steuergeldern an die Ukraine gespendet, ohne Bedingungen und ohne echte Aufsicht. Es ist Zeit für etwas VERANTWORTLICHKEIT."

SENATOR MIKE LEE, Utah:

"Danke, dass Sie sich für UNSER LAND einsetzen und Amerika an die erste Stelle setzen, Präsident Trump und Vizepräsident Vance!"

Demokraten, die als Partei mit überwältigender Mehrheit die Ukraine unterstützen
FÜHRER DER DEMOKRATEN IM SENAT, CHUCK SCHUMER, New York:

"Trump und Vance erledigen Putins Drecksarbeit. Die Demokraten im Senat werden nie aufhören, für Freiheit und Demokratie zu kämpfen."

DER VORSITZENDE DER DEMOKRATEN IM REPRÄSENTANTENHAUS, HAKEEM JEFFRIES, New York:

"Das heutige Treffen im Weißen Haus mit dem Präsidenten der Ukraine war entsetzlich und wird nur dazu dienen, Wladimir Putin, einen brutalen Diktator, weiter zu ermutigen. Die Vereinigten Staaten dürfen die russische Aggression nicht belohnen und Putin weiterhin beschwichtigen."

SENATOR RICHARD BLUMENTHAL, Connecticut:

"Meine starke und leidenschaftliche Hoffnung ist, dass die Gespräche wieder aufgenommen oder wiederhergestellt werden können und dieses Ereignis die weitere Unterstützung nicht zum Scheitern bringen wird."
"Ich habe sehr große Hoffnungen, dass die Koalition, die wir im Kongress haben - und es ist eine sehr starke überparteiliche Koalition - die Regierung und andere davon überzeugen wird, dass wir ein langfristiges nationales Sicherheitsinteresse daran haben, dass die Ukraine über Putins unverschämte Aggression siegt."

SENATORIN AMY KLOBUCHAR, Minnesota:

"Antwort an Vance: Selenskyj hat sich immer wieder bei unserem Land bedankt, sowohl privat als auch öffentlich. Und unser Land dankt IHM und den ukrainischen Patrioten, die sich gegen einen Diktator erhoben, ihre eigenen begraben und Putin daran gehindert haben, direkt in den Rest Europas einzumarschieren. Schande über dich."

SENATOR CHRIS MURPHY, Connecticut:

"Es war ein geplanter Hinterhalt, der Präsident Selenskyj in Verlegenheit bringen sollte, um Wladimir Putin zu nützen. Das war eine Peinlichkeit. Das war ein Gräuel. Was Sie gesehen haben, war, wie die amerikanische Macht in der Welt zerstört wurde, während jeder zusieht, wie Präsident Trump zum Schoßhündchen eines brutalen Diktators in Moskau wird."
Nichts muss, aber alles kann.


RedBlues
Halbdaggl
Für mich war das gestern eine bewusste Falle die Trump und Vance Selensky gestellt haben, dieses Gespräch sollte genauso vor den Augen der Welt ablaufen. Donald Trump hat sehr deutlich gemacht, dass die USA nicht mehr auf der Seite der Ukraine stehen, sondern auf der Seite Putins. Dieser Bruch war beabsichtigt und die Republikaner stehen wie eine 1 hinter ihrem Präsidenten, opfern sehenden Auges des Westen und die Nato, nur um nicht in Ungnade zu fallen.


Auswurf
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Grasdaggl
Die Woche lief ab, wie die Zeit der langen Tische vor dem russischen Einmarsch - nur diesmal eben in Washington.

Starmer mit reizenden Gastgeschenken, wie die Einladung von König Charlie.
Er und Macron haben es auf zig Ebenen versucht..

und gleich am folgenden Tag, dann dies, was eben gestern geschah


besonders deutlich
- Kallas, als Vertreterin der EU von Rubio ausgeladen .

"EU nur gegründet um den Amis zu schaden..."
Wir werden einzeln zerpflückt
- lässt sich das tatsächlich aufhalten, oder wäre das auch bei größtmöglicher europäischer Geschlossenheit schlicht nicht möglich?
das ist doch keine Musik

Tamasi
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Allmachtsbachel
Auswurf hat geschrieben:Starmer mit reizenden Gastgeschenken, wie die Einladung von König Charlie.
Er und Macron haben es auf zig Ebenen versucht..

Ich habe mich schon nach dem Macron-Besuch geärgert. Macron hat das eigentlich gut gemacht, für Europa war das ein guter Auftritt. Charmieren und trotzdem Contra geben.

Aber daraus irgendwelche Hoffnungen für die Ukraine abzuleiten, fand ich naiv. Im Zweifelsfall wird Trump immer das machen, was Putin gefällt. Dafür muss Putin gar nicht mal "kompromittierende Fotos" oder ähnliches aus der Schublade holen. Trumps Bewunderung für Putin reicht vollkommen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nach einer Nacht drüber schlafen alpträumen, bin ich mir jetzt auch nicht mehr sicher: Vielleicht war die Eskalation von Trump doch gewollt und geplant? Würde perfekt zu seiner Scripted-Reality-Erfahrung mit seiner "The Apprentice"-TV-Show passen. Inszenierte zugespitzte Momente.

Hier natürlich mit dem besten Ergebnis für das Arschloch: Er kann Selensky den Schwarzen Peter zuschieben am Scheitern des Friedens.

Ich weiß nicht mehr, ob das bei der Eskalations-Szene oder erst bei der anschließenden Presserunde war, als der Streit-Anlass nochmal thematisiert wurde: Selensky will Sicherheitsgarantien, Trump beharrt darauf, dass zuerst der (Rohstoff-) Deal unterschrieben werden muss. Das ist doch absurd. Natürlich müssen Sicherheitsgarantieren TEIL eines Deals sein. Nicht irgendwas, worüber man dann später mal reden kann

Warum sollte Selensky etwas unterschreiben, was der Ukraine NICHTS bringt? Für die Ukraine war das jetzt vielleicht das Todesurteil. Aber gut, wenigstens herrscht jetzt Klarheit.

Der drei Jahre währende Schrecken ohne Ende findet nun doch noch ein Ende mit Schrecken.


Auswurf
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Grasdaggl
Tamasi
kann Trump Paris von Disneyland unterscheiden?

Paris und London sind nur Locations, wo man schöne Kostümbälle veranstalten kann - das sind gute Bilder

Werri nais
das ist doch keine Musik

Aleksiander
Grasdaggl
Der Kurs, den Trump auch innerhalb der USA einschlägt, das offensichtliche Abschmelzen demokratischer Rechte und Werte bis hin zu den Säuberungsaktionen in den Behörden, macht möglich, daß seine Amtszeit nicht auf die 4 Jahre hinausläuft und schon gar nicht auf nochmal 4 Jahre im Anschluss. Trump wird sich von der demokratischen Welt isolieren und wenn am Ende Dein einziger Freund Vladolf Putler heißt, ist das zu wenig.
Nichts muss, aber alles kann.

Local Zero
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Grasdaggl
Heute irgendwo gelesen:

"Die öffentliche Demütigung des Opfers mit dem Ziel seiner Selbstbezichtigung ist essentieller Teil des Faschismus."

Beschreibt die gestrigem Ereignisse sehr gut. Gilt allgemein für Autoritäre/Totalitäre. Man erinnere sich an das herabwürdigende Freisler-Gebrüll.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Tamasi
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Allmachtsbachel
Local Zero hat geschrieben:Heute irgendwo gelesen:

"Die öffentliche Demütigung des Opfers mit dem Ziel seiner Selbstbezichtigung ist essentieller Teil des Faschismus."

Beschreibt die gestrigem Ereignisse sehr gut. Gilt allgemein für Autoritäre/Totalitäre. Man erinnere sich an das herabwürdigende Freisler-Gebrüll.

Der Vergleich ist zu krass, aber ich gebe zu: Noch bevor ich bei dir "Freisler" gelesen habe, habe ich selbst schon dran gedacht. :?

Wie gesagt: Wir haben jetzt endlich Klarheit.

Ich hoffe doch sehr, dass unsere Entscheider das jetzt endlich auch so sehen - und entsprechend handeln.

Auswurf
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Grasdaggl
mit guten Bildern kriegt man ihn doch.


Ja, aber zu was...
Wir dürfen existieren, Befehle annehmen und die Fresse halten


Donald Trump braucht keine Freunde.
Ihm genügt das Gefühl von Allmacht und der Spaß Leute zu brechen die ihm nicht in den Arsch kriechen
das ist doch keine Musik