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Southern Comfort
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Grasdaggl
Teil 2: Der Herr der Formulare... Er muss eine Baugenehmigung in Mordor beantragen. Das dauert und gibt aber tolle Aufnahmen in der Supertotalen.

Teil 3: 9.000 Bicycles at Minas Morgul... Irgendeine epische Schlacht. Ist ja Fantasy.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.






Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Radwege für Minas Tirith

In der dänischen Tragikomödie spielt Mads Mikkelsen einen mittleren Beamten in Mittelerde, der sich um die Verkehrsflächen in Minas Tirith kümmert. Nachdem die weiße Stadt unter der Abgaslast ergraut, wird er aus seiner Lethargie gerissen und wandelt sich zum politischen Aktivisten unter dem Motto: "Gondor needs you."

Mittwoch in Ihrem Kommunalen Kino


Keinradhasen

Die Geschichte folgt einem abgehalfterten Formel-1-Reporter und PS-Protz, gespielt von Til Schweiger (bekannt aus "Meister Eder und sein Fahrradl"), der nach einem missglückten Bremsmanöver an einer Tankstelle zu 300 Sozialstunden in einer Umweltgruppe verurteilt wird. Dort trifft er auf eine linksgrünversiffte Hortleiterin und passionierte Radfahrerin (gespielt von Nora Tschirner), die er früher beim Überholen immer gehänselt hat und die nun die Chance zur Revanche nutzt.
Zuletzt geändert von Strafraumgitarre am 19. Februar 2026 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich habe mir diesen Beitrag von KI (Google-Gemini) schreiben lassen und bin überrascht, wie genau er ist.

Die Geschichte der U-Strab (kurz für Untergrund-Straßenbahn) in Stuttgart ist der entscheidende Übergang von der klassischen, oberirdischen Straßenbahn zur heutigen modernen Stadtbahn.

Was ist die U-Strab?
In den 1960er Jahren stand Stuttgart vor einem Problem: Die Autos eroberten die Stadt, und die Straßenbahnen standen immer öfter im Stau. Die Lösung war die U-Strab. Das Konzept sah vor, die Straßenbahn in der Innenstadt in Tunnel zu verlegen, während sie in den Außenbezirken weiterhin auf Schienen auf der Straße fahren sollte.

Man entschied sich damals bewusst gegen eine "echte" U-Bahn (wie in München oder Berlin), da diese viel teurer gewesen wäre und ein komplett neues Netz erfordert hätte. Die U-Strab erlaubte es, die alten gelben Straßenbahnwagen (die berühmten GT4) einfach unter die Erde zu schicken.

Der erste Knotenpunkt: Charlottenplatz
Der erste und historisch wichtigste Knotenpunkt der U-Strab ist der Charlottenplatz.
• Eröffnung: Am 10. Mai 1966 wurde hier der erste Tunnelabschnitt in Betrieb genommen.
• Besonderheit: Der Charlottenplatz war das Herzstück des neuen Netzes. Er wurde als Turmbahnhof konzipiert, bei dem sich die Schienen auf zwei verschiedenen unterirdischen Ebenen kreuzen (Ebene -1 für die Tallängslinien und Ebene -2 für die Talquerlinien).
• Der "Knoten": Bevor der Tunnel fertig war, war der Charlottenplatz bereits oberirdisch einer der verkehrsreichsten Punkte der Stadt. Mit dem Umbau verschwand die Bahn unter die Erde, was Platz für die B14 und den Autoverkehr schaffte.

Von der U-Strab zur Stadtbahn
Obwohl man mit der U-Strab begann, merkte man in den 70er Jahren, dass die schmalen Straßenbahnen an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. 1976 fiel die Entscheidung, das System zur Stadtbahn weiterzuentwickeln.
• Die Tunnel wurden breiter gebaut.
• Es wurden die breiteren, weißen DT8-Züge eingeführt.
• Die Gleise bekamen eine dritte Schiene (Dreischienengleis), damit sowohl die alten schmalen Straßenbahnen (Meterspur) als auch die neuen breiten Stadtbahnen (Normalspur) gleichzeitig fahren konnten.

Heute erinnert am Charlottenplatz noch eine kleine Ausstellung (im Zwischengeschoss Richtung Landtag) an diese Pionierzeit des Stuttgarter Tunnelbaus.

Wusstest du, dass die letzte alte Straßenbahnlinie (die Linie 15) erst im Jahr 2007 endgültig durch die moderne Stadtbahn ersetzt wurde?


Das war gewissermaßen nicht nur eine schwäbisch-sparsame Entscheidung, sondern ein genialer Entwurf.
Der Charlottenplatz war "straßenbahnmäßig" mit 2 Bahnsteigen angelegt, andere, schon im Hinblick auf den U-Bahn Charakter der späteren Jahre mit einem, z.B. die Haltestelle am Staatstheater.
Und an die dreigleisigen Schienen kann ich mich noch gut erinnern.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.




pauljose
Lombaseggl
Am Samstag nachmittag in einer vollen Straßenbahn auf dem Weg zum Neckarstadion war damals Rauchen zumindest das kleinste Problem für die Schaffner.

Aber die Stimmung war immer gelöst und ein Schaffner, der es fertig brachte mit Humor dabei zu sein, hatte ein leichtes Leben
Die Verkehrsmeister auf der Neckarbrücke hat man ausgepfiffen, wenn der direkte Weg den Wasen entlang von ihnen nicht freigegeben wurde, aber all das war spielerisch, entspannt und fröhlich.
Die Verkehrsmeister lachten zurück und gut war es, wir fuhren halt über Cannstatt-Bahnhof.

Und gefahren sind damals im Sonderverkehr noch die alten Hobel, die hinten rechts offen und an der Seite mit einem Gitter versehen waren. Man konnte während der Fahrt runterspringen und wieder zurück.

Manchmal sind es die vielen schönen Erinnerungen, die uns wehmütig stimmen und der Stadt einen Glanz verleihen, so als ob die Sonne nichts anders zu tun gehabt hätte, als nur über Stuttgart zu scheinen.
Und das seit mehr als fünfzig Jahren.

So ist es nicht!

megges
Schoofseggl
Die alten Wagen mit der offenen Tür und Holzgitter davor... das war im Sommer immer ein Fest, wenn man so einen Wagen erwischt hat. Bin die kompletten 80er von der Oberen Ziegelei nach Cannstatt runter in die Schule gefahren. Damals fuhr die Strampe (wie wir sie nannten) noch mitten im Straßenverkehr zwischen den Autos.

Übrigens wurden damals bei der Umstellung auf Stadtbahn ein paar ausgemusterte Wagons nach Lissabon verkauft. Dort fuhren sie noch ein paar Jahre durch die Gassen.
Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was" sondern bei "So isses".

Kryztina
Granadaseggl
heute vor 68 Jahren wurde der Wagenburgtunnel eröffnet. Er war mit 824 Metern der längste Straßentunnel Deutschlands. Der Name „Wagenburg“ geht auf die Belagerung Stuttgarts 1286 durch König Rudolf von Habsburg zurück, dessen Heer sich auf der Anhöhe über der Stadt in einer Wagenburg verschanzt haben soll.

Während des 2. Weltkrieges wurden die bereits teilweise fertiggestellten Röhren als Luftschutzraum für bis zu 15.000 Personen genutzt. Das Schillerdenkmal vom Schillerplatz wurde 1942 zum Schutz vor Bomben abgebaut und in den Tunnel verbracht.

Die Nordröhre wurde nur bis zu 170 Metern ausgebaut. Die problematische geologische Situation mit umfangreichen Anhydrit-Vorkommen ließ den baulichen Aufwand und die damit zu erwartenden Kosten stark steigen. Beim Bau der Südröhre stießen die Arbeiter auf quellfähigen Gipskeuper, der sich zu heben begann. Daraufhin wurde beschlossen, die Nordröhre nicht fertigzubauen. Seither kam es zu mehreren Zerstörungen der Stahlbetonschale und zu Hebungen des darüber liegenden Geländes.

Die Nordröhre wurde später als Fluchtweg ausgebaut und diente von 1985 bis 2012 dem Musikclub Die Röhre.

Der Club musste wegen Stuttgart21 schließen.


Monitor
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Granadaseggl
Heute hatte ich schon wieder einen Termin im ...**** und neuen Termin-Zeit-Rekord eingestellt.
Musste nur 2,5 Wochen auf Termin warten.

Null Wartezeit, sofort fachfrauisch und sorgfältig betreut. Anderer Termin wurde mit Wartezeit 9 bis 10 Monate geschätzt vom Fachpersonal anderswo.

Heute nebenbei erwähnt, ----eigentlich bräuchte ich Termin, aber die Wartezeit soll
extrem lange sein......:

"Sie möchten einen Termin für xx? Den können Sie hier gleich ausmachen,
gleiche Etage, anderes Fachgebiet. Morgen wäre
zufällig ein Termin frei?
Waaas? Keine 9 bis 10 Monate warten? Stuttgart überraschte mich schon wieder.

Den S21 Fortschritt am HBF habe ich spontan kurz bildlich für mich festgehalten.
Kräne, Kräne, Kräne, kein Platz mehr, irgendwo kurz zu halten, außer nachts um halb vier am
Steigenberger.

Ich merke da keinen Unterschied, Fortschritt.
Bei den inneren Werten ist das natürlich
gaaaanz anders.

Die Aral-Tankstelle Heilbronner Straße zeigte günstige E10-Preise an: 2,019 € p. Liter, 17.03.2026

-
E10 – 2,489 € - Tendenz steigend!

Tankstelle an der Autobahn A6 in Aurach (Baden-Württemberg, 13. März)
I could write several novels about what I do not know.