13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Spielgerät
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Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:Dass man bei Volkswagen, gilt sicherlich auch für die anderen deutschen Autohersteller ein veritables Problem hat sieht man ja schon an den Zahlen der Beschäftigten

Jahr Belegschaft (inkl. China-JVs) Belegschaft (ohne China-JVs)
2010 ca. 399.000, ca. 369.000
2020 ca. 662.600, ca. 603.000
2025 ca. 662.900, ca. 602.700

In diesen Jahren hat man produziert:
2010 ca. 7,35 Mio. Fahrzeuge
2020 ca. 8,90 Mio. Fahrzeuge
2025 ca. 8,87 Mio. Fahrzeuge
.....


Einstimmige (!) Zustimmung des Aufsichtsrats zum Abbau von 50.000 Stellen. Also auch Niedersachsen und Arbeitnehmer. Das spricht dafür, dass die Lage noch dramatischer ist, als allgemein bekannt.

Vorstand und Cavallo sind offen für eine zumindest zeitweise Konversion in die Rüstungsproduktion. Die IG Metall macht stark Stimmung dagegen. Irre.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

RedBlues
Halbdaggl
Dem Konzern wird eine Produktionskapazität von 12 Millionen Fahrzeugen pro Jahr zugeschrieben.

Wir alle wissen mittlerweile, dass Elektroautos weniger Teile haben. Wenn man weniger Teile verbaut, braucht man weniger Mitarbeiter.

Dazu der Druck auf die Preise, weil die Chinesen günstiger produzieren können, und bereit sind auf Marge zu verzichten und dies offensichtlich auch können.

Das führt eher noch dazu, dass die Produktion bzw der Absatz nicht steigen werden.

Es ist ein Trauerspiel, und die IGM fährt mal wieder eine völlig schräge Linie.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Deutschland. Der Aufstieg der AfD, der Wille von einem erheblichen Teil der Bevölkerung dieser Partei ihre Stimme zu geben, die Wut und Hoffnungslosigkeit dieser Partei die Stimme zu geben, machen mich sprachlos.

Die Unfähigkeit der demokratischen Parteien in Sachsen Anhalt Wähler davon zu überzeugen, dass sie einen Plan und die Fähigkeit haben Deutschland in die Zukunft zu führen, schockieren mich. Dazu das Bild das die Bundesregierung abgibt, wie die Politik die Bürger offensichtlich nicht überzeugt, ist bedrückend. Und das gilt nicht nur für die aktuelle Regierung, die Vorgänger haben eine ähnliche Bilanz vorzuweisen.

Aktuell habe ich den Eindruck, dass unsere Demokratie nicht wehrhaft genug ist, den Rechten erfolgreich entgegen zu treten. Und das macht mir Angst. Knapp 100 Jahre nachdem die NSDAP ihren Siegeszug begonnen hat, sind sie wieder auf dem Vormarsch. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.


Irgend ein Schlaumeier hat gesagt, "Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

Ja, die Situation ist ernst, aber nicht dramatisch. Wenn wir Angst zeigen, folgen wir den Hoffnungen der Nazis und des Kremls. Hochgerechnet auf Deutschland liegt die AfD unter 30%. Das heißt, dass die, die aus der Geschichte gelernt haben, immer noch die deutliche Mehrheit stellen.
Die größere Gefahr geht für mich von den Mandatsträgern aus, die die Fahne wechseln werden. Und das ist zunächst einmal das Problem der CDU.
Und die SPD soll das Führungspersonal auswechseln, damit sich die Partei regenerieren und sich der Nachwuchs profilieren kann.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Spielgerät
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Deutschland. Der Aufstieg der AfD, der Wille von einem erheblichen Teil der Bevölkerung dieser Partei ihre Stimme zu geben, die Wut und Hoffnungslosigkeit dieser Partei die Stimme zu geben, machen mich sprachlos.

Die Unfähigkeit der demokratischen Parteien in Sachsen Anhalt Wähler davon zu überzeugen, dass sie einen Plan und die Fähigkeit haben Deutschland in die Zukunft zu führen, schockieren mich. Dazu das Bild das die Bundesregierung abgibt, wie die Politik die Bürger offensichtlich nicht überzeugt, ist bedrückend. Und das gilt nicht nur für die aktuelle Regierung, die Vorgänger haben eine ähnliche Bilanz vorzuweisen.

Aktuell habe ich den Eindruck, dass unsere Demokratie nicht wehrhaft genug ist, den Rechten erfolgreich entgegen zu treten. Und das macht mir Angst. Knapp 100 Jahre nachdem die NSDAP ihren Siegeszug begonnen hat, sind sie wieder auf dem Vormarsch. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.


Irgend ein Schlaumeier hat gesagt, "Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

Ja, die Situation ist ernst, aber nicht dramatisch. Wenn wir Angst zeigen, folgen wir den Hoffnungen der Nazis und des Kremls. Hochgerechnet auf Deutschland liegt die AfD unter 30%. Das heißt, dass die, die aus der Geschichte gelernt haben, immer noch die deutliche Mehrheit stellen.
Die größere Gefahr geht für mich von den Mandatsträgern aus, die die Fahne wechseln werden. Und das ist zunächst einmal das Problem der CDU.
Und die SPD soll das Führungspersonal auswechseln, damit sich die Partei regenerieren und sich der Nachwuchs profilieren kann.


Ralf Fücks schreibt hier mit :shock:
Späßle, sehr guter Beitrag, das kann ich alles unterschreiben (und das will was heißen bei uns beiden 8) )
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

RedBlues
Halbdaggl
Ich stimme zu, dass das größte Problem der Parteien nicht das Programm sondern die Personen sind, denen das Charisma fehlt und die Überzeugungskraft.

Was aber allen auch fehlt ist, eine Geschichte, eine Erzählung, wohin es mit Deutschland gehen soll.

Es bracht etwas positives hinter dem sich die Menschen versammeln können. Einen Weg den man gemeinsam gehen möchte.

Die afd hat diese Erzählung. Sie will zurück in die Vergangenheit, sie hat auch ihre Feindbilder. Dahinter lässt sich versammeln. Jeder hat was das er früher besser fand.

Und ja, auf Deutschland hochgerechnet hat die Afd nur 30% Follower, aber das ist etwas das mich nicht wirklich positiv stimmt. Vor ein paar Jahren waren es keine 20%.



Edit: zur SPD
Für was steht die SPD? Also für was möchte sie stehen und für was wird sie wahrgenommen.

Die SPD war die Partei der Arbeiter. Aber durch clevere Kommunikation über die letzten Jahrzehnte hat sie es geschafft zur Partei des Wohlfahrtsstaat zu werden. In Mannheim hat sie ihre Hochburg an die afd verloren.

Und die IGM ist nur noch darauf fokussiert für ihre arbeitenden Mitglieder das beste rauszuholen, an einer Entwicklung die am Ende neue Arbeitsplätze bringt, oder die bestehenden langfristig schützt, ist die IGM nicht wirklich interessiert.

Die Grünen stehen für das Verbot von Verbrennern, auch wenn das so Blödsinn ist, und die Wahrheit die ist, dass die Welt in Zukunft elektrisch fahren wird, jeder der Im Glauben ist dass früher alles besser war, sieht die Grünen als Gefahr und die Braunen als die einzige Möglichkeit wieder zurück zu gehen in eine bessere Zeit.

So könnte man mit allen weitermachen. Und alles treibt der AfD die Wähler in die Arme

RedBlues
Halbdaggl
Spielgerät hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Deutschland. Der Aufstieg der AfD, der Wille von einem erheblichen Teil der Bevölkerung dieser Partei ihre Stimme zu geben, die Wut und Hoffnungslosigkeit dieser Partei die Stimme zu geben, machen mich sprachlos.

Die Unfähigkeit der demokratischen Parteien in Sachsen Anhalt Wähler davon zu überzeugen, dass sie einen Plan und die Fähigkeit haben Deutschland in die Zukunft zu führen, schockieren mich. Dazu das Bild das die Bundesregierung abgibt, wie die Politik die Bürger offensichtlich nicht überzeugt, ist bedrückend. Und das gilt nicht nur für die aktuelle Regierung, die Vorgänger haben eine ähnliche Bilanz vorzuweisen.

Aktuell habe ich den Eindruck, dass unsere Demokratie nicht wehrhaft genug ist, den Rechten erfolgreich entgegen zu treten. Und das macht mir Angst. Knapp 100 Jahre nachdem die NSDAP ihren Siegeszug begonnen hat, sind sie wieder auf dem Vormarsch. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.


Hörempfehlung.
Fücks argumentiert meines Erachtens sehr schlüssig, warum der Vergleich mit Weimar nicht funktioniert. Und er tut dies, ohne die Gefahr, die von der AFD ausgeht, zu verharmlosen. Auch sonst sagt er jede Menge schlaue Sachen zu Linke, Antisemitismus und "seiner" grünen Partei.



Also ja, aber dachten wir nicht auch die USA haben eine stabile Demokratie und starke Institutionen? Und was hat sich herausgestellt, der Präsident kann einen Krieg führen ohne dass die demokratischen Institutionen dem zustimmen. Eine Demokratie ist nur so wehrhaft solange die Demokraten die Mehrheit haben.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Spielgerät hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Deutschland. Der Aufstieg der AfD, der Wille von einem erheblichen Teil der Bevölkerung dieser Partei ihre Stimme zu geben, die Wut und Hoffnungslosigkeit dieser Partei die Stimme zu geben, machen mich sprachlos.

Die Unfähigkeit der demokratischen Parteien in Sachsen Anhalt Wähler davon zu überzeugen, dass sie einen Plan und die Fähigkeit haben Deutschland in die Zukunft zu führen, schockieren mich. Dazu das Bild das die Bundesregierung abgibt, wie die Politik die Bürger offensichtlich nicht überzeugt, ist bedrückend. Und das gilt nicht nur für die aktuelle Regierung, die Vorgänger haben eine ähnliche Bilanz vorzuweisen.

Aktuell habe ich den Eindruck, dass unsere Demokratie nicht wehrhaft genug ist, den Rechten erfolgreich entgegen zu treten. Und das macht mir Angst. Knapp 100 Jahre nachdem die NSDAP ihren Siegeszug begonnen hat, sind sie wieder auf dem Vormarsch. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.


Irgend ein Schlaumeier hat gesagt, "Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."

Ja, die Situation ist ernst, aber nicht dramatisch. Wenn wir Angst zeigen, folgen wir den Hoffnungen der Nazis und des Kremls. Hochgerechnet auf Deutschland liegt die AfD unter 30%. Das heißt, dass die, die aus der Geschichte gelernt haben, immer noch die deutliche Mehrheit stellen.
Die größere Gefahr geht für mich von den Mandatsträgern aus, die die Fahne wechseln werden. Und das ist zunächst einmal das Problem der CDU.
Und die SPD soll das Führungspersonal auswechseln, damit sich die Partei regenerieren und sich der Nachwuchs profilieren kann.


Ralf Fücks schreibt hier mit :shock:
Späßle, sehr guter Beitrag, das kann ich alles unterschreiben (und das will was heißen bei uns beiden 8) )


Mit der richtigen Gesinnung hättest Du schon mehr unterschreiben können. :arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wenn ich Wahlkampfmanager wäre, hätte ich den demokratischen Parteien empfohlen, mit gemeinsamen Slogans zu arbeiten.
Zum Beispiel:
"Vorwärts mit der AFD! Zurück in die Sowjetzone."
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

niwoh
Granadaseggl
Meine Befürchtung für die Anhalter - Die demokratischen Parteien haben eine gemeinsame Mehrheit, schaffen es mit großen Anstrengungen zu einem Koalitionsvertrag, mit dem keiner richtig zufrieden ist, nebenher ständig Proteste etc von den "einzig wahren Wahlgewinnern" - und dann kommt es bei der Wahl des MP zum Eklat und der demokratische Kandidate hat weniger Stimmen, als der rechtsaußen. :puke:
Egal wie die Wahl ausgeht - die Demokratie steht jetzt schon als Verlierer fest - nur hoffentlich etwas weniger als oben befürchtet.

Auswurf
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Grasdaggl
Die Linken werden da kaum Teil der Koalition.
Unterstützer halt

Die Gefahr der fehlenden Stimmen sehe ich nicht.

BSW hat wohl spätestens seit dem Thüringen Ding fertig.
Ich fresse einen Schokoladenbesen, wenn die reinkommen.

Trotzdem wird natürlich nicht alles gut nach der Wahl .
Für mich ist superwichtig, dass die CDU eben nicht mit der AFD gemeinsame Sache macht, wie von vielen prognostiziert
das ist doch keine Musik

niwoh
Granadaseggl
Meine Erwartung ist, dass "die CDU" keine gemeinsame Sache macht, dass aber einige in der CDU das für den richtigen Weg halten werden und dann bei der MP Wahl ausscheren, weil ihnen die AfD näher ist, als die anderen Parteien.


Auswurf
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Grasdaggl
Ich muss schon sehr grinsen, wenn ich mir vorstelle, wie es sich für Sahra Wagenknecht anfühlen dürfte, wenn sie die Prozentzahlen der Linken , mit denen der eigenen Partei vergleicht.
Am Anfang sah es ja noch gegenteilig aus und heute ist klar, dass ihr Abgang die Rettung ihrer Expartei war, während sie dem Untergang der eigenen Ambitionen beiwohnt

Waterloo
Noch ein Platz frei auf St. Helena ?
das ist doch keine Musik