13592 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Local Zero
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Grasdaggl
Zu 1., 2., 3.: Der Dank ist leider berechtigt, das ist ausnahmsweise alles korrekt:

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"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

RedBlues
Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Der Palmer ist einfach so ein notorisch-konträrer Querulant:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_101427800/tuebinger-oberbuergermeister-boris-palmer-nennt-afd-wahlerfolg-gluecksfall-.html

Man könnte ja meinen, die Aussage wär irgendwie aus dem Kontext gerissen, aber nö...

:roll:


https://youtu.be/wGlG1jSk-Ow?si=cKlFRzM9R0SRDit8

Das Interview / Gespräch in welchem er das gesagt hat.

Ich finde man kann darüber diskutieren ob es richtig ist was er sagt, aber es ist definitiv ein anderer Blickwinkel auf die Wahl und den Umgang mit der AfD

Local Zero
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Grasdaggl
Stimmt schon, was ist schon son popeliger Haushaltsausschuss, die haben doch nichts zu entscheiden. Wenn Du da Mitglied wirst, ist das das sicherste Zeichen, dass sich Deine weiteren politischen Ambitionen ihrem Ende zuneigen. Jaaaaaa, wenn der Jensenmann jetzt Pförtner beim CDU-Kreisverband Münsterland würde: das wäre tatsächlich ne Nummer, wo man ernstnehmen müsste.
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RedBlues hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:Der Palmer ist einfach so ein notorisch-konträrer Querulant:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_101427800/tuebinger-oberbuergermeister-boris-palmer-nennt-afd-wahlerfolg-gluecksfall-.html

Man könnte ja meinen, die Aussage wär irgendwie aus dem Kontext gerissen, aber nö...

:roll:


https://youtu.be/wGlG1jSk-Ow?si=cKlFRzM9R0SRDit8

Das Interview / Gespräch in welchem er das gesagt hat.

Ich finde man kann darüber diskutieren ob es richtig ist was er sagt, aber es ist definitiv ein anderer Blickwinkel auf die Wahl und den Umgang mit der AfD

Palmer hat naturgemäß einen anderen Blickwinkel. Sonst wär er ja nicht Palmer. Allerdings ist das im Falle von Merz ein sehr spitzer. Und aus dieser Perspektive betrachtet, kann man schon mal was übersehen. Was er richtig erkennt: das Merz hilflos wirkt. Wo er granatenmäßig danebenliegt: Wenn er ihn trotzdem nicht zum Sündenbock machen möchte. Ja, scheiß doch drein: Wen denn dann? Fritze hat literally die Richtlinienkompetenz (Art. 65) für dieses Land. In traditioneller Unionsmanier versteht er sie als Kompetenzkompetenz. Also gar nicht oder eben partikulär. Und da der Urnenpöbel in kritischer Masse dazu übergegangen ist, Landtagswahlen als Zeugnisvergabe an die Bundesregierung umzufunktionieren, muss sich ein Brunzkanzler nun einmal dazu verhalten.

Was Palmer auch richtig benennt (und was ja ein bisschen an das anknüpft, was ich gestern hier schrubte: viewtopic.php?p=606925#p606925), ist das Lichtgestalt-Gequatsche/Personalauswahl. Wiewohl Persönlichkeit in einer repräsentativen Demokratie - die Herrschaftsform, die wir hier nun mal praktizieren - nicht ganz unwichtig ist. Aber dazu muss man nicht bioluminiszierend durch die Wahlkreise levitieren. Es reicht ein hinlängliches Maß (nicht mal gerütteltes, Politik ist nun mal auch das Stellen und Beantworten von Machtfragen) an street credibility, die sich aus einer Mischung aus Glaubwürdigkeit, Authentizität, strategischer Klugheit, Loyalität und (gesellschafts-)politischer Weitsicht speist. Die nun aber seit dem Brandt keiner mehr in notwendigem Ausmaß hatte. Lustigerweise benennt der Boris dann bei 4:04 ja tatsächlich, was es bräuchte: Erfahrung im Bohren dicker Bretter. Diese Arbeitserfahrung, typischerweise erwerbbar durch echte Arbeit in Verwaltungen und Bürokratien, hat Fritze aber nie - hatte das vor einiger Zeit ja schon mal geschrieben - gesammelt.

Merz ist also weder Lichtgestalt noch ein erfahrener Handwerker, ja nicht mal - um ihn an seinen eigenen Worten zu messen, ist bei ihm immer zielführend - ein "Klempner der Macht". Er kann also weder auf die Menschen zugehen (wozu auch gehört, beim Einfordern von Akzeptanz für unbequeme Entscheidungen Verständnis zu bekommen), noch die Probleme lösen, unter denen ein Großteil der Menschen leidet. Er ist aber ebensowenig in der Lage, dem Pöbel klar aufzuzeigen, wo er falsch liegt (um auf die 44%-AfD-Wähler in SA zurückzukommen). Weil er selber weiß, dass das, von der Kanzel eines Multimillionärs herab gepredigt, von maximaler Bigotterie wäre.

Trotzdem möchte die schwäbische Version des verwuschelten Boris am Fritze festhalten. Weil man ja sonst dem ostzonalen Pöbel einen Treffer geschenkt hätte. Ich kann diesen Impuls nachvollziehen, das juckt wie´n Pickel an einer Stelle am Arsch, wo man mit den eigenen zwei Händen nicht so richtig rankommt. Aber manchmal ist es besser, ein Gegentor zu kassieren, wenn man danach endlich anfängt, das Spiel anzunehmen. Um zu raffen, dass man Spiele (oder Demokratien) verlieren kann. Der bloße Wille reicht da aber manchmal einfach nicht aus, dann brauchts auch "neue Impulsgeber" (G. Moissidis).

Bei 4:22 legt der Palmer dann - wohl eher ungwollt, weil typische outro-Phrase - dem Schreiber den Ball auf den Punkt. Und der geht dran vorbei. Job verfehlt, Herr Ex-Tagesbeschauender.
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:Den arroganten Säcken von SPON ist dieses Comeback von Spahn heute auch einen Artikel (hinter der Bezahlschranke) wert.

Yep, hab den auch gelesen. Wollte aber nicht grenzenlos arrogant wirken und habe deshalb
Ist der Haushaltsausschuss nur der Anfang? Folgt nach dem kleinen bald ein größeres Comeback? Bei mächtigen Unionsleuten hört man dazu die gleichlautende Einschätzung: »Derzeit eher nicht«. Derzeit. Für ausgeschlossen hält es kaum einer. Verwiesen wird auf Spahns Netzwerk, das der 46-Jährige in seinen bald 24 Jahren in der Bundespolitik aufgebaut hat. Der Haushaltsausschuss ist für Spahn das ideale Abklingbecken. Das war es schon einmal, nach dem Ende der schwarz-roten Regierung Ende 2021.

Womöglich macht Spahn auch einen Umweg, um wieder groß in Berlin aufzutreten. In Nordrhein-Westfalen, seiner Heimat, zum Beispiel. Der jetzige Innenminister Herbert Reul ist der beliebteste Minister. Doch der 74-Jährige hat sich bisher nicht festgelegt, ob er nach der Landtagswahl im April noch einmal zur Verfügung steht.

Beim Thema Sicherheit wüsste sich ein konservativer Politiker wie Spahn sicher zu profilieren. Ministerpräsident Hendrik Wüst soll Verständnis gezeigt haben für den Kinderwunsch Spahns. Auch Wüst ist Familienmensch, die beiden Münsterländer verbindet zudem eine »enge politische Freundschaft«, wie Wüst formuliert. Gut möglich, dass er Spahn deshalb besser verstehen könne als andere, sagen Insider.


vorhin nicht gepostet.
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Kryztina
Granadaseggl
Ich finde das Geschriebene von Boris P. ganz gut, weil er abwägt, differenziert, in die Tiefe geht, sehr ausbalanciert was ich zuletzt las. Ein paar komische Knüller - nee Knaller sind auch dabei, das mit dem Glücksfall und auch mit Merz. Da provoziert er. Oder er will halt aufzeigen, was sich auftun kann, bzw. nicht, wie es weitergehen könnte, so ein kleiner Stratege. Im Denken erst mal.


Local Zero
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Grasdaggl
Geht schon wieder los, Berlin und Wahlen: der ewige Antagonismus
Briefwahlunterlagen für falschen Wahlkreis in Berlin versandt
Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf haben Wähler Stimmzettel für den falschen Wahlbezirk erhalten. Es könnten bis zu 1.400 Wahlberechtigte betroffen sein.

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... rlagen-gxe
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Local Zero
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Grasdaggl
VW im August -46% bei den Verkaufszahlen in China. Blume muss jetzt unbedingt noch mehr deutsche Arbeitsplätze abbauen.
Zuletzt geändert von Local Zero am 11. September 2026 01:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Die Karren sehen aber auch scheiße aus. Fast alle aktuellen Autos sind hässlich, aber die VWs finde ich extra beschissen. Gesichtslos und nicht selbstsicher.

Beide Nachbarn links und rechts haben Elektro-VWs, und beide sehen aus als wären sie in Panik über Nacht designt worden – der Skoda von den Typen gegenüber schaut besser aus, wirkt solide.

Local Zero
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Grasdaggl
Mir fällt spontan gar keine aktuelle Marke ein, die mich optisch anspricht. Aber offen gestanden ist mir das auch komplett Latte. Habe noch nie ein Auto wegen seines Designs gekauft. Beim letzten war mir sogar die Farbe egal.
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RedBlues
Halbdaggl
Ich vermute mal, dass du auch nicht neu kaufst.

Wenn doch, bist du die absolute Ausnahme, stolze 5stellige Beträge in die Hand zu nehmen um etwas zu kaufen, dass dir evtl nicht gefällt, das aber den Zweck erfüllt.

Wobei ich den ID3 ganz gelungen finde, als einen der wenigen Volkswagen, der neue IDPolo sieht auch ganz gut aus.

Und ein Hinweis, dass bei Volkswagen Personal entlassen wird ist nicht schön, es ist in der Größenordnung absolut hässlich, das Management hat versagt, keine Frage, aber wenn die die Kurve nicht bekommen, dann bleibt vom Konzern am Ende evtl nicht viel übrig und noch mehr Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz.

Es wäre nicht der erste Großkonzerne in Deutschland der die Segel streichen muss, AEG als Beispiel hat sich auch schnell abgewickelt.

Jetzt bin ich natürlich allen auf den Schlips getreten, die sich grad einen VW bestellt haben. Aber gut, so viele sind es ja anscheinend nicht.

Ich frag mich halt, wie man das Konzept aus den Augen verlieren kann, wenn es direkt im Firmennamen drinne ist. Identitätsverlust. Heiße die deswege ID?

Nach dem Käfer hätten’s ne Biene bauen müssen: summ summ summ, kompakt elektrisch erschwinglich.



niwoh
Granadaseggl
Bin gerade auch dran unseren Zweitwagen durch einen elektrischen zu ersetzen - dabei ertappe ich mich, Fahrzeuge in die Auswahl zu nehmen, die ich vor zehn Jahren wegen der Optik mit dem Arsch nicht angeschaut hätte. Selbst Marken, die früher (also im letzten Jahrtausend) einfach einen eindeutigen Look hatten, wie z.B. Volvo oder Jaguar, sind inzwischen nicht mehr als solche zu erkennen.

Diese Werbung ist für mich immer noch das Sinnbild für die Entwicklung

RedBlues
Halbdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Jetzt bin ich natürlich allen auf den Schlips getreten, die sich grad einen VW bestellt haben. Aber gut, so viele sind es ja anscheinend nicht.

Ich frag mich halt, wie man das Konzept aus den Augen verlieren kann, wenn es direkt in Firmennamen drinne ist. Identitätsverlust. Heiße die deswege ID?

Nach dem Käfer hätten’s ne Biene bauen müssen: summ summ summ, kompakt elektrisch erschwinglich.


Zum einen dadurch, dass man mit skoda und seat zwei Marken im Konzern hat die günstiger sein müssen, und zum anderen Lohnkosten und generelle Standortkosten.

Mit den Kosten in Deutschland kannst einfach keine günstigen Autos produzieren. Die günstigen Kleinwagen kommen doch schon ewig aus den Ausland. Der Polo wurde Anfang der 90er nach Spanien verlagert, der Up kam aus Bratislava.

Für die deutschen Werke hat es höherpreisige Modelle benötigt. Und das hat den Volkswagen etwas teurer gemacht

Spielgerät
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Halbdaggl
Mustermann hat geschrieben:Volkswagen im Sinne von wirklich erschwinglich sind das doch schon lange nicht mehr ...


Die Autos gibt es längst.

Neulich einen Bericht gesehen: VW baut in China (unter anderem) ein Auto, das in etwa die Dimensionen eines Passat hat und dort die Hälfte dessen kostet, was man für einen Polo bei uns bezahlt. Wäre das nichts für den deutschen Markt?

Bei der Produktion erreicht VW einen Automatisierungsgrad von 95%. Ein Ingenieur in China verdient ungefähr ein Drittel dessen, was sein deutscher Kollege bekommt. Ein Arbeiter in einem chinesischen Werk - also einer der wenigen, die man noch benötigt - verdient im Schnitte 450 Euro im Monat.

Das sind Produktionsbedingungen, die wir in Deutschland weder wollen noch bekommen würden, selbst wenn wir es versuchten. Wenn VW (wie eigentlich alle anderen Autobauer auch) also seine Produktion nicht vollständig nach China verlagert, dann muss es notgedrungen eine Doppelstrategie fahren. Teure Auto für uns, billige für China. Und dabei hoffen, dass man in China so viel Gewinn erwirtschaftet, dass man die hier noch ansässige Produktion, Entwicklung etc quersubventionieren kann. Wie lange das funktioniert, weiß ich nicht. Besonders optimistisch bin ich aber nicht.

Hinzu kommt noch, dass der "teure" Standort Deutschland in direkter Konkurrenz zu anderen europäischen Ländern steht. VW baut gerade ein neues Werk in Spanien. Warum Spanien und nicht Deutschland? Frag ChatGPT (copy and past genügt):

VW baut ein neues Werk in Spanien. Ist der dortige Standort für die Autoproduktion so viel vorteilhafter als ein Standort in Deutschland und wenn ja warum?
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

RedBlues
Halbdaggl
Dazu kommt, dass alle europäischen Zulieferer ebenfalls deutlich teurer fertigen als die Chinesen, und man den Preis dort auch nur hinbekommt, weil man ganz auf das chinesische Ökosystem zugreift. Und, an diesem UNYX 08 ist dann auch noch einiges von oder mit xpeng.

Allein schon eine Batterie die in europ gefertigt würde, würde vermutlich 5k mehr kosten.

Sollten Autos die gleiche Richtung einschlagen wie Consumer Electronics früher, also Stereoanlagen, Fernseher, Fotoapparate, dann wird das auch hier ähnlich mit den deutschen Automobilbauern enden.

niwoh hat geschrieben:Bin gerade auch dran unseren Zweitwagen durch einen elektrischen zu ersetzen - dabei ertappe ich mich, Fahrzeuge in die Auswahl zu nehmen, die ich vor zehn Jahren wegen der Optik mit dem Arsch nicht angeschaut hätte. Selbst Marken, die früher (also im letzten Jahrtausend) einfach einen eindeutigen Look hatten, wie z.B. Volvo oder Jaguar, sind inzwischen nicht mehr als solche zu erkennen.

Diese Werbung ist für mich immer noch das Sinnbild für die Entwicklung

Klassiker aufpumpen, das ist irgendwie nur Mini gelungen. Wobei es auch wieder süße Fiat 500 gibt, nach einigen Irrwegen haben die das auch hingekriegt.

VW hat ins Klo gegriffen: der erste Versuch mit dem New Beetle ist voll in die Hose gegangen, der sah so dick aus, und die blöde Blumenvase war kitschig etc. Der zweite Versuch einige Jahre später sah gut aus:

Bild

Keine Ahnung, warum das überhaupt nicht funktioniert hat: die sieht man nie, viele wissen wahrscheinlich gar nicht, dass es die gibt. Zu teuer? Wollte niemand, weil’s ein Polo ohne Kofferraum ist?

Volvo würde ich ohne Emblem noch erkennen, BMW und Audi wohl auch, beim Rest wird’s schon schwierig. Mercedes hat diese Krankheit auch, und ich glaube schon, dass gerade die deutschen Hersteller darauf achten sollten, dass ihre Karren ein Gesicht haben.

Andererseits ist es mir persönlich aber auch wieder wurscht: ich fahre kein schönes Auto, und was soll’s – Hauptsache Japaner, hihi. Nein, aber er springt halt immer an, und das Telefon verbindet sich ohne Extra-Software, und die Lüftung macht die Scheiben schnell frei. Das sind Details, auf die es ankommt, die weiß ich zu schätzen. Der Rest wäre mir erst wichtig, wenn’s nicht aufs Geld ankäme.

Und natürlich Werkstattkosten etc. Da haben zum Beispiel die Japaner einfach rechts überholt in den Neunzigern, Verlässlichkeit zum vernünftigen Preis. (Fabrik-)Standort Deutschland ist halt das eine, das andere ist, Autos anzubieten, die den Leuten gefallen, die sie geil finden und unbedingt haben wollen, wo man sich kurz umdreht und hinterherschaut, wenn einer vorbeifährt. Da sehe ich unter den deutschen Marken einfach deutlich weniger Karren als früher.


RedBlues
Halbdaggl
Beim beetle war denke ich das größte Problem, dass man einen Golf bekommen hat, der einfach unpraktischer wie ein Golf ist, und auch nicht günstiger. Aber ich fand den jetzt nicht hässlich.

Der Fiat 500 läuft schon ganz gut, und gerade die Evariante gefällt mir schon ganz gut. Aber auch nicht gerade günstig. Mehr Lifestyle. Genau wie der Mini, purer Lifestyle.

Die große Chance im Wettbewerb mit China ist meiner Meinung, dass die Chinesen alle schon sehr ähnlich aussehen. Und wie gut sie altern wird man noch sehen. Kann mich an meinen 4er Golf nur mit Schrecken erinnern, dessen Softtouch Oberflächen haben gealtert wie ein die Haut eines Fischers ohne Sonnenschutz

RedBlues
Halbdaggl
Andererseits ist es mir persönlich aber auch wieder wurscht: ich fahre kein schönes Auto, und was soll’s – Hauptsache Japaner, hihi.


Aber ich schätze trotzdem, dass du nicht jeden Tag auf dein Auto zu gehst und Dir denkst, boah was ein hässliches Auto. So ein bisschen wird dir das Design schon gefallen.


Ich finde ja zum Beispiel auch, dass die neuen Dacia ganz akzeptabel aussehen, da würde ich mich jetzt auch nicht schämen einzusteigen. In diesen einen Honda Civic, der mit der serienmäßigen Frittentheke, der ausschaut wie wenn der Dorfproll sich schon alle Tuningteile gekauft hat, den find ich hässlich. Die meisten anderen Japaner gehen vom Design.

Den ID4 von VW find ich zum Beispiel hässlich, und den ein oder anderen BMW auch.

Persönlich bin ich jetzt mal bei einem elektrischen Volvo gelandet. Der einzige hersteller der seit 50 Jahren nur etwas am Design schraubt.