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sturgtr
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Granadaseggl
Paleto Gaffeur hat geschrieben:Nee der sturgtr braucht das..der geht auch nur in Filme bei mind. 7.8/10 und box Office erstes we mind. brutto 10.5% von den Nettoherstellungskosten. Des kann sonschd nix sein.



Welch unfassbar dummes Gelaber, hätte ich jetzt gar nicht von dir erwartet Trampel.

Aber ich pack ab jetzt ein MMn davor :roll:

Ich versuche es daher nochmal:

Also mMn gibt es keine talentierteren Regisseure als Marty und Spielberg und gerade diese beiden in einem Gespräch über Filme zu sehen empfand ich daher als ziemlich eindrucksvoll
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

thoreau
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Ich glaube sie meinen eher diese Kategorien und Operationalisierungen, die du gerne vornimmst. Dass alles irgendwo reinpassen und nach Krierien bewertet und gerated werden muss.

sturgtr
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Man nennt das auch persönliche Vorliebe bzw. Meinung! Und für mich persönlich (und vermutlich für einige andere auch) sind das DIE Regisseure. Ein Gespräch von Tarantino mit Ridley Scott hätte bspw. auch was oder eines zwischen Abrams und Nolan. Aber das sind Scorsese und Spielberg. Das ist so ähnlich wie wenn du Jimi Hendrix und John Bonham auf der Bühne hättest nur, dass in diesem Fall die Herrschaften glücklicherweise beide noch leben und beide noch arbeiten.

Aber eigentlich wollte ich schlicht ein Video empfehlen für Interessierte.
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jagdhuette
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Die beiden schaffen es den Mainstream zu bedienen. Das schaffen übrigens Lidl und Aldi auch.

Interessanter fände ich eher bspw. einen Dialog von Terrence Malick und Darren Aronofsky.
Aber das ist Geschmacksache.

thoreau
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Prinzipiell wird Mainstream immer etwas snobistisch verwendet und eigentlich ist der Begriff zu negativ besetzt. Gerade in selbigem ist Spielberg schon ein ganz großer und ohne ihn wäre meine Filmwelt deutlich ärmer (insbesondere die früheren Sachen), aber auch ich finde Regisseure wie Aronofsky, Inarritu, etc. aber auch Allen irgendwie wichtiger und relevanter. Diese besondere Kunstform, Charaktere und menschliches Verhalten herauszuarbeiten und zu inszenieren hat für mich einfach einen größeren Stellenwert als großes Hollywoodkino. Bzw. ist irgendwie einfach eine ganz andere Sache, obwohl sie das gleiche Medium teilen.

Das macht Spielbergs Werk (subjektiv) nicht schlechter, aber einfach... anders.

fkAS
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jagdhuette hat geschrieben:Die neue Marvel Serie auf netflix: Luke Cage - bisher ganz unterhaltsam. Fand Daredevil nicht so toll und bin positiv überrascht.

Ich fand die erste Staffel von Daredevil super. Die zweite fiel etwas ab. Jessica Jones hab ich auch gern gesehen. Luke Cage startet mE etwas lahm. Er ist anfangs einfach zu übermächtig. Muss man schon ein Faible für Superheldenscheiß haben. Aber ab Mitte scheint es doch noch richtig spannend zu werden.

Andere Baustelle ohne Superhelden: The Fall geht auch in ne neue Staffel. Fand die erste absolut sehenswert.

@OV: Wenn man mal damit angefangen hat, ist es schwer, sich die Synchrofassung anzutun. Ansonsten ist es schon so, dass man in der Fremdsprache, wenn man jetzt nicht grad jahrelang im Ausland gelebt hat, einiges nicht mitbekommt. Kommt auch auf den Film an, wo man mehr "lost in translation" in Kauf nehmen muss. Ich bin vor 2 Jahren oder so mal in 3sat über "This is England" in der synchronisierten Fassung gestoßen. Ich hab das keine 5 Minuten ausgehalten. Der ganze Flair 80er Jahre England geht komplett vor die Hunde...

sturgtr
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thoreau hat geschrieben:Prinzipiell wird Mainstream immer etwas snobistisch verwendet und eigentlich ist der Begriff zu negativ besetzt. Gerade in selbigem ist Spielberg schon ein ganz großer und ohne ihn wäre meine Filmwelt deutlich ärmer (insbesondere die früheren Sachen), aber auch ich finde Regisseure wie Aronofsky, Inarritu, etc. aber auch Allen irgendwie wichtiger und relevanter. Diese besondere Kunstform, Charaktere und menschliches Verhalten herauszuarbeiten und zu inszenieren hat für mich einfach einen größeren Stellenwert als großes Hollywoodkino. Bzw. ist irgendwie einfach eine ganz andere Sache, obwohl sie das gleiche Medium teilen.

Das macht Spielbergs Werk (subjektiv) nicht schlechter, aber einfach... anders.



Nunja, zunächst mal sollte man Spielberg nicht nur auf Blockbuster reduzieren, mMn ist er einer der Regisseure schlechthin, weil er fast alles gemacht hat und fast alles gut-grandios war. 92 hat er sowohl Schindlers Liste als auch Jurassic Park gedreht, das allein sind zwei Meisterwerke für sich die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Darüber hinaus kreiert Spielberg keinen Mainstream, sondern Popkultur. Ist mmn ein wichtiger Unterschied. Schau ich da Aronofsky an, erscheint der mir deutlich beschränkter in seiner Schaffenskraft und Noah war zuletzt ein sehr unterdurchschnittlicher Film.

Iñarritu halte ich persönlich für überbewertet, da er scheinbar nicht immer das beste für den Film im Sinne hat, Birdman war hier das beste Beispiel. Darüber hinaus haben beide nicht die Menge an prägenden und bedeutenden Filmen wie Scorsese und Spielberg.

Aber es ist ja schön so ne Unterhaltung zu führen und sich auszutauschen warum dies und jenes für manch einen besser funktioniert als das andere.
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RedBlues
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Ich bewundere euch, von Aronofsky hab ich nur Black Swan gesehen, den fand ich ziemlich gut, seine anderen Filme haben mich überhaupt nicht gereizt anzuschauen.

Inarritu hat mir überhaupt nichts gesagt, musste ich nachschauen und siehe da, Babel ist ein grossartiger Film 21 Grams auch nicht schlecht, Birdman fand ich etwas arg abgedreht, aber gut, Revenant hab ich noch nicht gesehen.

Spielberg, der hat mich mit seinen Filmen früher begeistert, aber heute greift der doch nur noch in die Schublade und zieht Blaupause A, B oder C raus. Super 8 war E.T in schlecht

sturgtr
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Granadaseggl
Super 8 ist von Abrams. Spielberg Filme post 2000 die sehr ordentlich waren sind für mich Catch me if you can, Minority Report, Warhorse, München und Bridge of Spies.

Ist jetzt allerdings wirklich kein E.T. oder sowas dabei. Ich hoffe da sehr auf Ready Player One, das könnte mal wieder ein Blockbuster mit Spielberg-Magie werden.
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Ich lehne dieses Mainstream-Kino auch ab, in dem alles von Fokusgruppen glattgebügelt wird und es nur um Kohle geht. Ist es nicht dreist, mit so einem kalkulierten Blockbuster wie Schindler’s List das Popcorn-Publikum zu bedienen und gleichzeitig auf Oscars zu schielen? Und dann ständig diese Nacktszenen! Da wird auch ein Körperideal propagiert, das einfach nicht gesund ist, vor allem für junge Frauen.

RedBlues
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sturgtr hat geschrieben:Super 8 ist von Abrams. Spielberg Filme post 2000 die sehr ordentlich waren sind für mich Catch me if you can, Minority Report, Warhorse, München und Bridge of Spies.

Ist jetzt allerdings wirklich kein E.T. oder sowas dabei. Ich hoffe da sehr auf Ready Player One, das könnte mal wieder ein Blockbuster mit Spielberg-Magie werden.


Ich steige aus der Diskussion gleich wieder aus wenn ich jetzt noch unterscheiden muss wo Spielberg Regisseur und wo Produzent oder was auch immer war.

Mainstreamkino ist ok, weil was gut ist und ein breites publikum anspricht ist halt schnell mainstream.

Was ich nicht ausstehen kann sind Franchise-Produktionen die nur zum Geldverdienen gemacht werden, wo die gesamte Handlung von einem betrunkenen 12 Jährigen um halb 5 morgens geschrieben werden könnte, lieblos abgefilmt und mit CGI aufgemöbelt.

Oder wie bei Marvel wo man mittlerweile nur noch irgendwie die charakter für die nächsten Filme vorstellen will, dann 10 Superhelden zusammenwürfelt und gegen den Überbösen kämpfen lässt, aber dabei völlig die Handlung vergisst.

Ich komme mir da veräppelt vor, etwas Anspruch spricht nicht gegen Popcornkino

Paleto Gaffeur
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Black Swan...ein Film mit 7 Siegeln...Ich fand den grottenschlecht und Portman so mehrdimensional wie ein Punkt. Na ja...muss nicht alles begreifen.

Sturgtr...wolltest Du nicht in UK arbeiten? Ganz ehrlich tu's nicht....mit Deinem völlig rudimentär ausgebildeten , also eigentlich nicht vorhandenen, Gespür für Sarkasmus nageln Dich die Brits in 2 Wochen an die Wand als Trophäe...der typische Deutsche. Good Lord :roll: was für eine pathetische Replik.

RedBlues
Halbdaggl
Ich fand sie hat damit wunderbar die Mehrdimensionalität von Balletttänzerinnen umgesetzt :mrgreen:

Bei Schindlers Liste fand ich die ganzen Magermodells jetzt optisch etwas abstoßend



sturgtr
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Granadaseggl
@Trampel, dummes Gelaber bleibt dummes Gelaber bleibt dummes Gelaber.

Glaub mir ich bin selbst erfahrener Dummschwätzer und identifiziere solches wenn ich es höre/lese :bounce: .

Ist auch nicht weiter schlimm, aber darf ja von mir dann auch gekennzeichnet werden ;)
Zuletzt geändert von sturgtr am 3. Oktober 2016 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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thoreau
Granadaseggl
@stgrtr

Dieser Beitrag ist ein gutes Beispiel wieso es mir so schwer fällt mit dir über Filme zu diskutieren. Du verlierst Dich in phrasenhaftem Geschwurbel wie

"Darüber hinaus kreiert Spielberg keinen Mainstream, sondern Popkultur."

"Iñarritu halte ich persönlich für überbewertet, da er scheinbar nicht immer das beste für den Film im Sinne hat"

Das klingt vielleicht für dich ganz hervorragend akademisch und nach Expertise, für mich ist es nur ein Vorschieben von Kritikerphrasen und ziemlich nichtssagendem Geblubber, das eigentlich absolut nichts ausdrückt - schon gar nicht deine Meinung. Du bewegst dich verbal auf einer Ebene der Filmbetrachtung, die ich öde finde und die sich dahinter versteckt etwas sagen zu müssen das zeigt, dass Zusammenhänge verstanden werden, die andere nicht verstehen.
Die Ironie ist dann die Kombination mit deinem Fantum von absolut banalen Genres wie Comicverfilmungen, das alles konterkariert was du hier schreibst.
Jeder hier hat einen anderen Geschmack und das ist ganz wunderbar und so hat (fast) jeder Käse im Kino seine Daseinsberechtigung. Aber zu versuchen die eigene Meinung durch vorgekaute Phrasen als matter-of-fact darzustellen funktioniert einfach nicht - und da kann man mMn schreiben so oft man will.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
sturgtr hat geschrieben:@Trampel, dummes Gelaber bleibt dummes Gelaber bleibt dummes Gelaber.

Glaub mir ich bin selbst erfahrener Dummschwätzer und identifiziere solches wenn ich es höre/lese :bounce: .

Ist auch nicht weiter schlimm, aber darf ja von mir dann auch gekennzeichnet werden ;)


Nee ich glaube da vertust Du Dich...das war ziemlich to the point wie die Heftigkeit der Riposte zeigt :roll:








:mrgreen: :arr: :lol:

RedBlues
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Am Ende kann man jeden Film meiner Meinung auf eine einfache Frage reduzieren, hat der Film gefesselt und oder berührt? Wenn ja, guter Film, wenn nein kein so guter Film.

Meiner Meinung muss ein Film wie ein Buch wie eine musikalbum fesseln, tut er das nicht bin ich danach nicht so happy über den Film.

sturgtr
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Granadaseggl
@Thoreau.

Gut fairer Punkt.

Spielberg macht Popkultur nicht Mainstream, da er seine Filme nicht nach Richtlinien des Marktes - und damit dem Mainstream - konzipiert, das ist ein riesiger Unterschied da er seine Filme nicht nach solch einer Formel dreht. Die Gründe warum E.T., Der Weiße Hai und Jurassic Park heute noch relevant sind und nicht einfach nur Hits am Box Office waren liegen unter anderem daran, dass Spielberg etwas neues gemacht hat und eben nicht bestehende erfolgreiche Filme kopierte. Deshalb hängen vielen die Marvel Filme mittlerweile zum Hals raus, weil es einfach immer wieder das selbe ist.

Und wenn ich schreibe, dass Iñarritu mMn nicht immer das beste für den Film im Sinn hat und Birdman sogar als Beispiel nenne, sollte dir eigentlich klar sein was ich meine. Gerade in Birdman wurde alles dem Gimmick Fake Oneshot unterworfen, dabei hatte das für die Story keinen Mehrwert. Es hat dem Film mMn überhaupt nicht geholfen sondern eher dafür gesorgt, dass man als Zuschauer nach den Cuts sucht.

Wenn Scorsese ein Longtake macht wie bspw. in Goodfellas, dann nutzt er das um die Story voranzutreiben, er stellt Charaktere vor und sorgt damit dafür, dass dies nicht langweilig wird. Iñarritu macht seine Takes scheinbar (wie bspw. in The Revenant) weil er sie schön und beeindruckend findet. Und das sind sie meistens auch, aber es bringt die Geschichte nicht vorwärts. The Revenant war für meinen Geschmack 15-20 Minuten zu lang. Die ersten Plansequenzen waren noch beeindruckend und durchaus sinnvoll, aber dann wurde es wieder zu nem Gimmick.
"I ... I don't believe it"

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Sturgtr, die Leute denken du schreibst ab.

Ich hab vor einiger Zeit mal mit einer Freundin telefoniert, die sich viel mit Sprache beschäftigt. Die hat gelacht, weil ich nach einigen Jahren in England angefangen hatte, englische Satzstrukturen mit deutschen Wörtern zu füllen, was mir selbst nie aufgefallen war. Deine Beiträge haben einen ähnlichen Effekt – ich denke du bedienst dich der Formulierungen anderer Leute, um deine eigenen Gedanken auszudrücken. Ich finde da ist nix dabei, es klingt aber für andere komisch und mitunter auch aufgesetzt.

Was mich aber mehr nervt, und das ist an ein paar andere Teilnehmer hier gerichtet, ist die schnöselige Vor-Unterscheidung in U und E. Das trifft man im angelsächsischen Sprachraum seltener an, was sehr erfrischend ist: die Kritiker haben sich irgendwann mal darauf verständigt, dass es langweilig ist und zu nichts führt, wenn man gewisse Kategorien als banal abtut – das kann man immer noch machen, wenn man das Werk selbst beurteilt.

Den Schuh will sich jetzt natürlich keiner anziehen, verstehe ich auch, aber man kann mal darüber nachdenken, ob man wirklich ganz unabhängig von der Meinung anderer zum Schluss kommt, dass Iñárritu Kunst macht und Spielberg nicht, oder ob man da nicht auch selbst ein bisschen das wiedergibt, was man so liest. Ich habe jetzt jedenfalls 15 Jahre lang britische und amerikanische Kritiker gelesen und gehört, und ich erkenne da einen Unterschied in der Herangehensweise.

P.S. Spider-Man ist trotzdem ein oller Scheiß