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Cantona
"Aber ja, es ist Dein leben, bei dem Du Dir im wege stehst.
Da kammer leider nicht helfen"

Was faselst du eigentlich für einen Schwachsinn @Auswurf?

Nimm's einfach nicht persönlich, aber dass grüne Populisten (und AfD'ler) in Deutschland so erfolgreich sind, mit ihren grösstenteils Schwachsinnsthesen, die sie zum Teil unwidersprochen in den Medien platzieren können, und ihrem grenzenlosem Populismus, ist mir schon lange ein Dorn im Auge.

Ja, es gibt die Klimaproblematik, es gibt die Erderwaermung, etc, aber so zu tun, man hätte die einfachen Lösungen parat, und dabei einfach wirtschaftliche Zusammenhänge aussen vor lässt, kotzt mich einfach an.

Das betrifft Themen wie die "Energiewende", Mobilität, Industriepolitik, etc etc etc.

Cantona
...um es mal mit einem Beispiel aus dem beruflichen Umfeld zu erläutern: mein Arbeitgeber investiert gerade ein betraechtliches sümmchen im Bereich craddle-to-craddle, eine in diesem Bereich tätige Firma wurde aufgekauft, etc.. : den Gedanken finde ich gut, gerade in der Bauwirtschaft mit dem Gedanken des Gebäudes als Energiespeicher etc ist zukünftig vieles denkbar.

Nur, wahr ist aber auch: das Geld, das die paar tausend arbeitspläetze sichert, wird derzeit noch wo anders verdient.

Und wer dies einfach ausblendet, und dann auch noch den Kanzler stellen will, der ist untragbar. Ein Kretschmann hat's kapiert, zu viele andere bei den Grünen nicht; oder es ist ihnen schlicht egal und sie wollen auf der "grünen" Welle surfen und mitnehmen, was geht.

factotum
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Granadaseggl
cantona hat geschrieben:
...um es mal mit einem Beispiel aus dem beruflichen Umfeld zu erläutern: mein Arbeitgeber investiert gerade ein betraechtliches sümmchen im Bereich craddle-to-craddle, eine in diesem Bereich tätige Firma wurde aufgekauft, etc.. : den Gedanken finde ich gut, gerade in der Bauwirtschaft mit dem Gedanken des Gebäudes als Energiespeicher etc ist zukünftig vieles denkbar.

Nur, wahr ist aber auch: das Geld, das die paar tausend arbeitspläetze sichert, wird derzeit noch wo anders verdient.


Das ist eine sachliche Argumentation, damit erreicht man dann auch etwas beim pp. Publikum.
Disclaimer: Ich schliesse jetzt einfach mal von mir auf andere.
The shit that used to work, won`t work now.




de mappes
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Spamferkel
Cantona hat geschrieben:https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/continental-sparkurs-coronavirus-automobilindustrie-1.5017344

Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

HomeWirtschaftAutomobilindustrieContinental:
Tausende Stellen sind in Gefahr
1. September 2020, 16:44 Uhr
Autozulieferer: Bei Conti sind Tausende Stellen in Gefahr

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Conti-Werk Korbach in Hessen: Der Zulieferer baut Reifen, ABS-Sensoren, Fahrassistenzsysteme - aber es werden immer weniger Autos verkauft.

 (Foto: Hans Blossey/Imago)

Der Autozulieferer kämpft mit den Folgen der Seuche und dem Technologiewandel - und verschärft den Sparkurs enorm. Die Branche steckt in der schärfsten Krise seit 70 Jahren, klagt der Continental-Chef

Herrlich, diese Entschleunigung, einfach toll.

Da lacht das grüne Herz.


ist jetzt aber auch nicht gerade neu
Don't criticize what you can't understand

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Natürlich unverzichtbar wegen der Meinungsvielfalt :lol:


Gut, dass es hier einige gibt, die quer im Forum stehen.
In Coronazeiten ist man doch schon dankbar für jede Abwechslung. :mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tamasi
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Allmachtsbachel
USA -
- kurz mal zum oben von UWe verlinkten Video eines "Best of Polizeigewalt".

Ich finde Trump und seine Politik grauenhaft, aber solche Videos erreichen nur das Gegenteil und spitzen die Situation weiter zu. Wenn man die Tweets des durchgeknallten James Woods liest, wird man nach ein paar Minuten irre. Aber: Er hat vor einigen Tagen ein Video verlinkt, in dem ein Schwarzer bei einer Polizeikontrolle Widerstand leistet, sich zu seinem Auto rettet - und da holt er eine Waffe raus, ballert die Cops ab und flüchtet schließlich. Sieht man mal davon ab, dass dieses Szenario eh gewalttätiger beginnt als jenes mit Jacob Blake: Am Ende geht beides Mal ein Mann - offenkundig entgegen der Anweisungen der Cops - zu seinem Wagen und beugt sich hinein...

Man muss deswegen nicht gleich sieben Mal auf jemanden schießen, aber es ist doch verständlich, dass ein Polizist in so einer Situation auch Angst hat. Angst um sein Leben. Viele Polizisten in den USA mögen rassistische Arschlöcher sein - aber das heißt doch nicht automatisch, dass sie nur darauf warten, Schwarze zu erschießen. Viel eher: In solchen Verhaftungssituationen sind ALLE Beteiligten angespannt und nervös.

Sehr viel liegt halt auch an dieser scheiß Waffen-Freiheit - jeder Freak kann eine Waffe haben und darum muss ein Cop auch jederzeit damit rechnen, erschossen zu werden.

Ich habe großen Respekt davor, wie die Einwanderer einst dieses monumentale, oft brutal unwirtliche Land erschlossen haben. Aber es ist eine Geschichte voller Gewalt. Noch immer.
Zuletzt geändert von Tamasi am 2. September 2020 11:52, insgesamt 1-mal geändert.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Cantona hat geschrieben:https://www.deutschlandfunk.de/kulturka ... _id=468466

Kulturkampf in Frankreich
Radikale Islamisten erobern Problemviertel


Dazu passend:
https://www.sueddeutsche.de/politik/cha ... -1.5017831

Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Hugo Micheron über Quellen des islamistischen Terrorismus in Frankreich, seine Gespräche mit Dschihadisten - und über den nun beginnenden Prozess gegen die Hintermänner der Anschläge von 2015, Stichwort "Charlie Hebdo".

Sie argumentieren in Ihrem Buch, man solle den Dschihadismus nicht als ein Phänomen der Banlieues interpretieren, also nicht als eine Folge von Armut und Perspektivlosigkeit.

Ja, diese Theorie, dass Dschihadismus ein Produkt der sozialen Ungleichheit sei, ist falsch. Diese Idee wird in Frankreich von zwei Lagern vertreten. Von den Linken, die das Problem kleinreden wollen. Und von Rechten, die Hysterie verbreiten und die Einwanderung mit Kriminalität gleichsetzen und Muslime mit dem Islamismus.


Salafismus und Dschihadismus sind in Frankreich nicht vom Himmel gefallen, sie werden aktiv verbreitet. Ich habe zum Beispiel ausführlich mit Mitgliedern der Familie Clain aus Toulouse gesprochen, zum Islam konvertierte Katholiken, die gezielt eine salafistische Struktur aufgebaut haben. Die Familienmitglieder sagen von sich selbst, sie würden jeden einzelnen Tag dafür kämpfen, neue Anhänger zu gewinnen. Dafür wurden Sportclubs gegründet und Vereine, es wurden Kontakte zu radikalen Predigern geknüpft.


Was ist die Bedeutung der Gefängnisse für die Entstehung terroristischer Strukturen?

Unsere Gesellschaft betrachtet einen Gefängnisaufenthalt als größtmögliche Strafe. Doch innerhalb der dschihadistischen Logik ist er das nicht. Eine Haftstrafe wird als Gottesprüfung interpretiert und als eine Chance, sich selbst weiterzubilden, weil man die Zeit hat zu lesen. Die Dschihadisten, die ich interviewt habe, sehen die Zeit im Gefängnis als eine Chance, intellektuell und auch innerhalb ihrer Hierarchien aufzusteigen. Die meisten inhaftierten Dschihadisten, mit denen ich gesprochen habe, werden innerhalb der nächsten zwei Jahre freikommen. In den Gefängnissen sitzen Hunderte, die als islamistisch radikalisiert gelten.


Das gesamte Interview ist spannend. Link siehe oben, ich hoffe, dieses Mal kein Bezahlartikel. Und wenn... dann zahlt halt. ;)
Zuletzt geändert von Tamasi am 2. September 2020 11:58, insgesamt 1-mal geändert.

Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:USA -
aber es ist doch verständlich, dass ein Polizist in so einer Situation auch Angst hat.


Ai freilisch. Doch das Problem beträfe auch andere Polizisten in anderen Ländern. Wenn man dann schon in den USA unbedingt Waffen für Jedermann zuläßt, dann muss man eben auch eine wesentlich aufwändigere Polizeiausbildung gewährleisten, als z.B. in Deutschland. Eben, damit man genau mit solchen Situation umgehen kann. Doch die USA lassen Waffen zu UND bilden ihre Polizisten nicht aus.

Außerdem: Was war das Problem des Polizisten in Uwes Video, der das fragile, junge dunkelhäutige Mädchen auf den Boden tritt und sie dermaßen unsinnig brutal behandelt? Hatte die ne Granate in der Hand? Bringst was, jemanden wie ein Stück Vieh an den Haaren zu schleifen, wenn die Person ne Granate in der Hand hätte...? Eher nicht, oder? Die Videos zeigen eben auch, dass diese "Polizisten" psychisch ÜBERHAUPT nicht geeignet sind selbst das Gewaltmonopol auszuüben. Da hat man sprichwörtlich den Bock zum Gärtner gemacht.

Was ich mich bei dem Video gefragt habe: Gabs da wenigstens in jedem einzelnen Fall eine Anklage gegen den brutalen Schläger und wurden diese Leute dann auch wirklich vom Polizeidienst suspendiert und mussten eine mehrjährige Haftstrafe absitzen? Wenn nicht, ist die einzige vernünftige Reaktion darauf: Die Annahme des Bürgerkriegs.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Frank NF:
Ich gebe dir in allem Recht. Aber ich bleibe dabei, dass solche "Best of"-Videos die Situation nur weiter zuspitzen und die Gegenseite noch weiter in den Schützengraben steigt.

factotum
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Granadaseggl
FNF hat geschrieben:

Was ich mich bei dem Video gefragt habe: Gabs da wenigstens in jedem einzelnen Fall eine Anklage gegen den brutalen Schläger und wurden diese Leute dann auch wirklich vom Polizeidienst suspendiert und mussten eine mehrjährige Haftstrafe absitzen? Wenn nicht, ist die einzige vernünftige Reaktion darauf: Die Annahme des Bürgerkriegs.


Du sprichst da ein großes Wort gelassen aus. Ich bin nicht sehr bürgerkriegsbegeistert, muss ich zugeben. Auch deswegen, weil immer die Falschen gewinnen. Unabhängig von politischer Farbenlehre, aber sehr abhängig von Gewissenlosigkeit und Gewaltbereitschaft.

Ich finde, man sieht grade sehr gut, welche Form von Protest für Arschlochsmachthaber unangenehm ist, und welche Form von Protest diesen Leuten direkt in die Karten spielt.
The shit that used to work, won`t work now.

Frank N Furter
@Tamasi

Die Gefahr besteht vielleicht, aber Du kannst doch die Verbreitung dieser Videos nicht verbieten? Dann könnte die USA ihre Verfassung gleich komplett an den Nagel hängen.

Nee, das Problem ist nicht die Verbreitung der Videos. Auch die Menschen in den ländlichen Regionen der USA haben ein Recht darauf, mal in drastischen Bildern vorgeführt zu bekommen, wie vollkommen abartig die Polizeigewalt teilweise ausgeufert ist in ihrem Land. Man sollte bekanntlich nicht den Überbringer der schlechten Nachricht bestrafen, sondern den oder die Verursacher des Übels.

Das Einzige, was ich an solchen Videos "problematisch" finde: nicht jeder Betrachter wird sowohl empathisch mit einzelnen Opfern sein können, als auch zugleich vorsichtig bei der Gesamtbewertung. Hier bräuchte man tatsächlich wieder verlässliche Daten. Also: wie viele Polizeieinsätze laufen dermaßen aus dem Ruder? Bei wie vielen, gerät die Polizei selbst in Gefahr? Wie ist hier das Verhältnis? Durch ein "best-of-Video" kann ich sowas nicht beurteilen.

@Factotum
Richtig (alles). Nur greift ja da schon nicht mehr der Freie Wille, sondern die normative Kraft des Faktischen. Wenn dunkelhäutige Menschen in einigen Bundesstaaten so vergewaltigt werden von der Polizei, ist der Bürgerkrieg schon da. Du kannst ja den Leuten nicht sagen, sie sollen sich einfach abschlachten lassen, weil die Polizisten ja an irgendjemandem ihre persönlichen Gewaltphantasien ausleben können müssten.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Frank NF:
Ich will solche Videos nicht verbieten. Ich halte sie aktuell nur nicht (mehr) für zielführend. Die Diskussion ist längst in Gang gesetzt - nun wäre es an der Zeit, an Lösungen zu arbeiten - wie z.B. die von dir oben erwähnten besseren Schulungen - anstatt weiter Öl ins Feuer zu gießen.

factotum
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Granadaseggl
FNF hat geschrieben:

Du kannst ja den Leuten nicht sagen, sie sollen sich einfach abschlachten lassen, weil die Polizisten ja an irgendjemandem ihre persönlichen Gewaltphantasien ausleben können müssten.

Nein, das kann ich tatsächlich nicht. Was ich ihnen sagen wollen würde, ist, daß der Widerstand unbedingt friedlich sein muss, wenn er Erfolg haben soll.
Es ist doch kein Zufall, daß (speziell) der Tod von Herrn Floyd solche Betroffenheit ausgelöst hat, auch in Kreisen, die sich sonst nicht so intensiv für das Schicksal der Afroamerikaner interessieren. Weil der alles richtig gemacht hat, nicht gerauft hat, sich nicht der Polizei widersetzt hat. Er hat ein Opfer gebracht, das sich hätte lohnen können, das echte Verbesserung hätte triggern können.
Mittlerweile sind wir halt wieder im guten alten Kulturkampf- und Streetfightermodus. Der Donald weint wahrscheinlich vor Glück, wenn keiner guckt.
The shit that used to work, won`t work now.


Cantona
https://www.latribune.fr/economie/face- ... 1598886122

...wird immer besser mit den Zensurkommunisten (& Manchesterkapitalisten) in China:

die chinesischen Verleger hätte pikettys buch nur gedruckt, wenn die Passagen über China (mit dem Themen wie Vermögensungleichverteilung etc) geschwärzt geworden wären. Passt ganz gut zur Reise des chinesischen Aussenminister in Europa und den unverhohlenen Drohungen gegen Tschechien etc.

Southern Comfort
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Grasdaggl
factotum hat geschrieben:Majestät haben gelacht!

(welcher Film?)


Amadeus?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Frank N Furter
factotum hat geschrieben:Er [Floyd] hat ein Opfer gebracht, das sich hätte lohnen können, das echte Verbesserung hätte triggern können.


Ich denke, dass ich weiß, wie Du das meinst, kann und will dem aber nicht zustimmen. Floyd wurde brutal ermordet. Er wollte sicherlich kein lohnendes Opfer bringen, sondern weiterleben. Natürlich hast Du damit recht, dass die Umstände seines Todes und dessen Verfilmung und Verbreitung eine starke Reaktion getriggert haben. Aber das System war vermutlich auch schon in einem kritischen Zustand: wäre es nicht Floyd gewesen, wäre es eine Woche später Boyd gewesen, der höchstwahrscheinlich dieselbe Reaktion getriggert hätte.

factotum hat geschrieben:Nein, das kann ich tatsächlich nicht. Was ich ihnen sagen wollen würde, ist, daß der Widerstand unbedingt friedlich sein muss, wenn er Erfolg haben soll.


Tu ich mich schwer mit. Wenn man in die Geschichte schaut, befürchte ich, ist die "Lehre" eine "unendlere". Häufig brauchte es sogar sehr viel Gewalt, damit sich gesellschaftliche Verhältnisse änderten. Ich glaube, da wollte man von jeher zu gerne glauben, man müsse nur von Mahatma lernen und alles würde sich schon irgendwie richten. Ich denke: Selbst hier im Großen gilt das erste Newtonsche Gesetz.

Passiver Widerstand hat was von "The Crying of Lot 49" - We Await Silent Tristeros Empire - WASTE of time.

Goofy
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben: dass grüne Populisten (und AfD'ler) in Deutschland so erfolgreich sind, mit ihren grösstenteils Schwachsinnsthesen, die sie zum Teil unwidersprochen in den Medien platzieren können, und ihrem grenzenlosem Populismus, ist mir schon lange ein Dorn im Auge.

Bevor jemand denkt, im Forum könnte man unwidersprochen die Grünen als Populisten bezeichnen (und das ziemlich pauschal), und Vergleiche mit der AfD andeuten:
Ich möchte hier ausdrücklich einen Widerspruch gegen diesen Blödsinn platzieren.

Vielleicht bleiben Dinge, die Grüne äussern, oft auch unwidersprochen stehen, weil sie oft garnicht so völlig falsch sind :?:


Cantona hat geschrieben: Ja, es gibt die Klimaproblematik, es gibt die Erderwaermung, etc, aber so zu tun, man hätte die einfachen Lösungen parat, und dabei einfach wirtschaftliche Zusammenhänge aussen vor lässt, kotzt mich einfach an.

Das betrifft Themen wie die "Energiewende", Mobilität, Industriepolitik, etc etc etc.

„Einfache Lösungen“ gibt es da nicht. Aber da muss (schon sehr lange) viel mehr getan werden, als getan wird.
Und die Grünen zeigen wenigstens überhaupt einen Plan. Auch wenn nicht jede Idee richtig ist, ist es insgesamt glaubwürdiger als das, was zu dem Thema in Merkels Regierung abläuft.

Vielleicht ginge es dem Planeten heute ein klein bisschen besser, wenn in den letzten Jahrzehnten ihre Forderungen zur Umweltpolitik konsequent umgesetzt worden wären (nicht nur in Deutschland).


Dass es relativ sinnlos ist, mit dir über die Grünen zu diskutieren, ist auch klar, da du ihnen sowieso alles negativ auslegst.


Mit mir ist es übrigens sinnlos, darüber zu diskutieren, ob es eine bessere Umweltpolitik mit deutlich mehr Anstrengung braucht.
Über das Wie kann man diskutieren.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

factotum hat geschrieben:Ich finde, man sieht grade sehr gut, welche Form von Protest für Arschlochsmachthaber unangenehm ist, und welche Form von Protest diesen Leuten direkt in die Karten spielt.


Wenn’s um die Wurst geht, dann reicht es nicht, wenn Proteste nur unangenehm sind.

factotum
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Granadaseggl
FNF hat geschrieben:
Er wollte sicherlich kein lohnendes Opfer bringen, sondern weiterleben.


Natürlich, das war kein freiwilliger Opfergang. Aber er hat bis zum Schluss auf das richtige, das zivilisierte Verhalten gesetzt. Das ist extrem bewundernswert, und den Eindruck hatten eben sehr viele Leute.

FNF hat ausserdem geschrieben:
Häufig brauchte es sogar sehr viel Gewalt, damit sich gesellschaftliche Verhältnisse änderten.

Hm. Ja, kam vor. Amerikanischer Bürgerkrieg wäre ein Beispiel. Klappt aber keineswegs immer. Auf jeden Fall zahlen sehr viele einen sehr hohen Preis.
Ist eine Mentalitätsfrage vermutlich, ich steh mehr auf den Ansatz vom Mahatma.
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factotum
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Granadaseggl
Nice hat geschrieben:
Wenn’s um die Wurst geht, dann reicht es nicht, wenn Proteste nur unangenehm sind.


Genug kann nie genügen, und die Schnauze hat man auch voll. Verstehe ich, aber: Du brauchst den Faktor Zeit. Wenn Du bei den Intelligenten und Aktiven eine Mehrheit hast, dann passieren auch Dinge in einer Gesellschaft. Es ist ein Geduldsspiel, und nicht frustrationsfrei. Aber insgesamt menschenfreundlicher als gewaltsames Vorgehen.
Diesbezüglich: Du hast den zweiten Teil meiner Argumentation kurz unter den Tisch fallen lassen, und der ist relevant: Die Anderen sind auf den martialischen Ansatz bingo vorbereitet und freuen sich drauf.

Man soll seine Kriege so führen, dass man sie gewinnen kann. Macht sonst hintenraus wenig Vergnügen.
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