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Hasenrupfer
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
The Trump administration has carried out sweeping changes atop the Defense Department's civilian leadership structure, removing several of its most senior officials and replacing them with perceived loyalists to the President.
The flurry of changes, announced by the Department of Defense in a statement roughly 24 hours after President Donald Trump fired Defense Secretary Mark Esper, have put officials inside the Pentagon on edge and fueled a growing sense of alarm among military and civilian officials, who are concerned about what could come next.
Four senior civilian officials have been fired or have resigned since Monday, including Esper, his chief of staff and the top officials overseeing policy and intelligence. They were replaced by perceived Trump loyalists, including a controversial figure who promoted fringe conspiracy theories and called former President Barack Obama a terrorist.

A senior defense official told CNN late Tuesday that "it appears we are done with the beheadings for now," referring to the wave of ousted civilian leaders, including Esper.


https://edition.cnn.com/2020/11/10/poli ... index.html

Will eigentlich nicht unken - aber das sieht gerade schon ein wenig so aus, als ob man seitens der GOP alle wichtigen Institutionen auf Linie bringen will (insbesondere Supreme Court und Verteidigungsministerium), um ggf. einen Machterhalt auf gerichtlichem oder notfalls auf militärischem Wege (insbesondere, falls es zu Protesten kommt) durchzusetzen. Puuh. Wer hätte je ein solches Szenario einer Machtergreifung in den USA in der Zeit VOR Trump erwartet :?:


Meh. Dafür müsste man voraussetzen, dass im Weißen Haus und der Trump Campaign kompetentere Leute sitzen als diejenigen, welche eine peinliche Pressekonferenz in einem abgefuckten Hinterhof zwischen Sexshop und Krematorium veranstalten, oder welche einen genialeren Plan verfolgen, als ihre Wahlkampfschulden zu begleichen.

Ich halte es hier mit Occam's Razor...

Zumal ein Chief Counsel der NSA oder ein Under-Secretary for Policy im Pentagon eher kaum die Marines dazu bewegen könnten, die Straßen von Washington DC zu besetzen.
Nee, da geht es schlicht darum, Lakaien zu installieren, evtl ein paar Dokumente verschwinden zu lassen, hier und da ein paar Waffendeals einzutüten, und grundsätzlich noch möglichst viel Chaos für die neue Administration zu stiften.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
In Georgia wird neu von Hand ausgezählt. Erster kleiner Sieg des Trump-Teams.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


muffinho
Tamasi hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:... aber McConnell, ich kann es einfach nicht verstehen.

McConnell ist nicht irgendein Hinterbänkler. Er sieht sich wohl in der Verantwortung für die Gesamtpartei, insofern ergibt sein Verhalten Sinn. Kurzfristig gedacht zumindest.


Und genau weil er der Mehrheitsführer im Senat ist, müsste er über die nächste Wahl hinausschauen und wissen, dass er mit dieser Taktik den Kurs seiner Partei noch weiter nach .... ich weiß nicht, Chaos, Populismus und Intoleranz schiebt, aber das meine ich nicht mal so sehr, ich verstehe nicht warum er persönlich nicht mehr Zurückhaltung wahrt, denn was hat er selbst hier zu gewinnen, wenn er so deutlich Position bezieht? In 4 Jahren ist er über 80 und damit wohl Richtung Rente, und sein Name wird nun dauerhaft mit seiner Position in Sachen Wahl 2020 verbunden sein, eine der Personen die ein seltsames Verhalten eines Autokraten nicht verurteilt oder in seiner Eigenschaft als Mehrheitsführer nicht verhindert hat.

CoachingZone
Halbdaggl
@muffinho

Zunächst geht es darum, die beiden Stichwahlen um die Senatorensitze in Georgia zu gewinnen - und da kann es sich als durchaus vorteilhaft erweisen, wenn man im Moment die Trump-Linie fährt, einfach weil niemand sonst so viele GOP-Wähler mobilisieren kann. Sollten diese beiden Sitze an die Demokraten verloren gehen, kann die GOP keine Blockadepolitik im Senat fahren. Insofern ist das kurzfristige Denken gerade wichtiger.

@Hasenrupfer

Kann sein. Dennoch stehen hinter Trump und der GOP mächtige superreiche Amerikaner - und denen traue ich solche vorausschauenden Manöver über drei Ecken mit dem Ziel des Machterhalts durchaus zu.

Aber vielleicht habe ich auch nur zu viel "House of Cards" gesehen...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

muffinho
CoachingZone hat geschrieben:@muffinho

Zunächst geht es darum, die beiden Stichwahlen um die Senatorensitze in Georgia zu gewinnen - und da kann es sich als durchaus vorteilhaft erweisen, wenn man im Moment die Trump-Linie fährt, einfach weil niemand sonst so viele GOP-Wähler mobilisieren kann. Sollten diese beiden Sitze an die Demokraten verloren gehen, kann die GOP keine Blockadepolitik im Senat fahren. Insofern ist das kurzfristige Denken gerade wichtiger.


Auch wenn nur einen kleinen Teil der Senatoren kenne und ad hoc nicht mal sagen könnte, wer in Georgia zur Wahl steht, sind Senatorenwahlen doch öfters mal abgekoppelt von der Stimmung im Land, das ist oft auch eine persönliche Sache. Aber sollte das wirklich der Grund sein, dann ist es um die Lage im Land noch dramatischer als angenommen, denn so wie Graham auf ewig der Ruf der ultimativ politischen Lüge anhängt, so wird McConnell ebenfalls seinen Schaden mit ins Grab nehmen... über Trump brauchen wir gar nicht reden, ich hoffe auf viele erfolgreiche Klagen und 20 Jahre Knast mit Big Al als Zimmerkollege, Trump würde sich bestimmt gut als bottom bitch machen :D

Unter Westfalen
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Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:... aber McConnell, ich kann es einfach nicht verstehen.

McConnell ist nicht irgendein Hinterbänkler. Er sieht sich wohl in der Verantwortung für die Gesamtpartei, insofern ergibt sein Verhalten Sinn. Kurzfristig gedacht zumindest.


Und genau weil er der Mehrheitsführer im Senat ist, müsste er über die nächste Wahl hinausschauen und wissen, dass er mit dieser Taktik den Kurs seiner Partei noch weiter nach .... ich weiß nicht, Chaos, Populismus und Intoleranz schiebt, aber das meine ich nicht mal so sehr, ich verstehe nicht warum er persönlich nicht mehr Zurückhaltung wahrt, denn was hat er selbst hier zu gewinnen, wenn er so deutlich Position bezieht? In 4 Jahren ist er über 80 und damit wohl Richtung Rente, und sein Name wird nun dauerhaft mit seiner Position in Sachen Wahl 2020 verbunden sein, eine der Personen die ein seltsames Verhalten eines Autokraten nicht verurteilt oder in seiner Eigenschaft als Mehrheitsführer nicht verhindert hat.


Die Republikaner kannst Du nicht mehr mit moralischen Maßstäben bewerten. Die Ehrlichen wurden in der Trumpzeit ins Abseits gestellt oder sind in der "inneren Emigration", auf bessere Zeiten wartend.
Pence, McConnell, Cruz, Graham und das ganze bigotte Pack haben sich der Orangetucke ergeben. Wäre die erwartete "blaue Welle" gekommen, hätten sie sich längst abgewandt. So hängt halt der Teufel am Beelzebub.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

CoachingZone
Halbdaggl
muffinho hat geschrieben:
@muffinho

Zunächst geht es darum, die beiden Stichwahlen um die Senatorensitze in Georgia zu gewinnen - und da kann es sich als durchaus vorteilhaft erweisen, wenn man im Moment die Trump-Linie fährt, einfach weil niemand sonst so viele GOP-Wähler mobilisieren kann. Sollten diese beiden Sitze an die Demokraten verloren gehen, kann die GOP keine Blockadepolitik im Senat fahren. Insofern ist das kurzfristige Denken gerade wichtiger.


Auch wenn nur einen kleinen Teil der Senatoren kenne und ad hoc nicht mal sagen könnte, wer in Georgia zur Wahl steht, sind Senatorenwahlen doch öfters mal abgekoppelt von der Stimmung im Land, das ist oft auch eine persönliche Sache.


Gerade in Georgia zeigt sich, was passiert, wenn sich Demokraten so organisieren, dass sie die schwarze Wählerschaft mobilisieren können. Ein Staat, seit Jahrhunderten mit ganz wenigen Ausnahmen (Jimmy Carter, der aus Georgia stammt, und Bill Clinton) fest in republikanischer Hand, swingt auf einmal ins blaue Lager.

Und das ist beileibe kein Zufall: 2018 haben es die Demokraten nur ganz knapp verfehlt, einen demokratischen schwarzen Gouverneur ins Amt zu hieven. 2019 wurde in Atlanta die erste schwarze Bürgermeisterin gewählt. Und 2020 gehen die Wahlmänner voraussichtlich mit knappem (14000 Stimmen, 0,29%) Vorsprung an Joe Biden. Und beide Senatssitze (einer wegen Nachwahl) werden jetzt in einer Stichwahl entschieden.

Das Ergebnis dieser Stichwahl entscheidet darüber, wie der Senat künftig abstimmt, welche Kabinettsmitglieder oder Richter Biden nominieren und welche politischen Entscheidungen er wie radikal umsetzen kann. Diese Nachwahl ist für die Republikaner essentiell, um Biden das Leben so schwer wie möglich zu machen (und damit auch seine Wähler zu demotivieren).

Nebenbemerkung: Die Notwendigkeit einer Stichwahl, wenn der Kandidat für einen Senatssitz nicht über 50% der abgegebenen Stimmen kommt, wurde von der GOP ins Wahlgesetz eingefügt, weil man damit sicherstellen wollte, dass kein schwarzer Kandidat gewinnt (man konnte sich nämlich nicht vorstellen, dass ein solcher mehr als 50% der Stimmen auf sich vereinen kann). Nur ein Beispiel für den alltäglichen Rassismus in der so genannten Demokratie der USA...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Wo hast du denn die Information zu der Nebenbemerkung her?
Wo kann man das nachlesen?
Bevorzugt auf deutsch.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

CoachingZone
Halbdaggl
... aus einem Artikel der Washington Post, den ich in den vergangenen Tagen gelesen habe. Sorry, aber den wiederzufinden, habe ich gerade die Zeit nicht.

Grund ist - wenn ich mich richtig erinnere -, dass es in Georgia keine Vorwahlen für die Senatssitze gibt, sondern diese special elections, bei der auch mehrere Kandidaten einer Partei antreten können, was sie in der Regel auch tun. Und für den Fall, dass eben zwei Republikaner und nur ein Demokrat ("am besten noch ein Schwarzer") antreten, sollte sichergestellt werden, dass spätestens in einer Stichwahl, wenn nur die zwei Bewerber mit den meisten Stimmen zugelassen sind, die Stimmen der Republikaner für den Wahlsieg ausreichen. Dumm nur, dass erstmals diese Regel nun auch bei einem regulär zur Wahl stehenden Sitz greift, weil der Republikaner nur 49,7% der Stimmen erhielt...
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- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Sorry, aber den wiederzufinden, habe ich gerade die Zeit nicht.
vielleicht findest es ja zufällig mal. Ist aber auch nicht so wichtig, grundsätzlich reichen mir die Infos so.

CoachingZone hat geschrieben:Und für den Fall, dass eben zwei Republikaner und nur ein Demokrat ("am besten noch ein Schwarzer") antreten, sollte sichergestellt werden, dass spätestens in einer Stichwahl, wenn nur die zwei Bewerber mit den meisten Stimmen zugelassen sind, die Stimmen der Republikaner für den Wahlsieg ausreichen.

Ist ja aber nicht grundsätzlich falsch, dieses Vorgehen.
Wäre in Stuttgart auch nicht das Schlechteste. Siehe anderer Thread. Da könnte es theoretisch sein, dass nun einer gewinnt, obwohl etwa 60% der Wähler die beiden anderen bevorzugen würden (egal welcher), sich deren Stimmen aber aufteilen.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

CoachingZone
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:
Und für den Fall, dass eben zwei Republikaner und nur ein Demokrat ("am besten noch ein Schwarzer") antreten, sollte sichergestellt werden, dass spätestens in einer Stichwahl, wenn nur die zwei Bewerber mit den meisten Stimmen zugelassen sind, die Stimmen der Republikaner für den Wahlsieg ausreichen.

Ist ja aber nicht grundsätzlich falsch, dieses Vorgehen.
Wäre in Stuttgart auch nicht das Schlechteste. Siehe anderer Thread. Da könnte es theoretisch sein, dass nun einer gewinnt, obwohl etwa 60% der Wähler die beiden anderen bevorzugen würden (egal welcher), sich deren Stimmen aber aufteilen.


... das ist prinzipiell richtig.

Dennoch kommt es halt auch immer auf die Motivation an, weswegen so ein Gesetz installiert wurde. Und wenn es dazu verabschiedet wurde, dass (möglichst sicher) immer nur der Kandidat der einen Partei gewinnen kann, dann kann man es wohl kaum mehr "demokratisch" nennen.

... aber wie schon gesagt: In Georgia verändert sich gerade viel, weil zum ersten Mal Demokraten ihre (insbesondere schwarze) Wählerschaft organisieren und motivieren, zur Wahl zu gehen...
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de mappes
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Spamferkel
higgi hat geschrieben:Warum sagst du nie tschüss?


:lol:
Vermisse auch sein "Ciao Hans"
Trotz aller Nostalgie...dein Avatar ist sehr veraltet und überholt
Don't criticize what you can't understand

BarFly
Schoofseggl
Hallo,

de mappes hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Warum sagst du nie tschüss?

:lol:
Vermisse auch sein "Ciao Hans"
Trotz aller Nostalgie...dein Avatar ist sehr veraltet und überholt

:mrgreen:
Jetzt habe ich das erst kapiert.

Ok aber nur dieses mal
Ciao Hans


Tamasi
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Allmachtsbachel
Ja, Corona & Impfstoff. Dennoch: Politik.

Hier Auszüge aus einem Kommentar über Chinas strategische Machtspiele mit dem Impfstoff:

Weltweit befinden sich gerade zehn Impfstoffe in der letzten Testphase, vier mögliche Heilsbringer stammen aus China. Die chinesische Regierung hat nicht nur unbegrenzte Ressourcen für die Forschung freigegeben, sie wird die Produktion auch schnell im erforderlichen Umfang aufnehmen können - und hat für die Entwicklung alle ethischen Grundregeln außer Kraft gesetzt. Hunderttausende Menschen sind mutmaßlich bereits vor der ordnungsgemäßen Zulassung geimpft worden. Kritik am Vorgehen und Berichte über Rückschläge in Testphasen lässt die Regierung zensieren.

(...)

Für Staaten in Afrika, dem Nahen Osten und Asien - in denen die Hälfte der Weltbevölkerung lebt - wird Chinas massiv subventionierter Impfstoff möglicherweise die einzige Option sein. (...) Chinas Agenda [ist] klar: Es will sich genau dort zum wichtigsten Anbieter machen. Die Kredite vergibt das Land gleich mit.

Auf die Masken-Diplomatie, in der Peking in der größten Not seine Marktmacht bei der Herstellung von Schutzkleidung ausnutzte, um Schweigen und Gefolgschaft zu erpressen, folgt nun die Impfstoff-Diplomatie. Es geht dabei nicht nur um einen symbolischen Sieg. So deutlich wie nie wird in den kommenden Monaten klar werden, welche Vorstellung China von der Zukunft der Welt hat.

(...)

Wie China in der Krise agiert, zeigt sein Umgang mit deren Anfängen. Die örtlichen Behörden haben den Ausbruch des Virus in Wuhan zuerst vertuscht. Es ist Chinas größter Erfolg, dass es heute manchen Mut kostet, dies zu benennen. Weltweit verfolgt und bedroht die Regierung Journalisten, Wissenschaftler und Länder, die Chinas Mitverantwortung für die Krise ansprechen. Australien wird für seine Forderung an Peking, politische Verantwortung zu übernehmen, seit Monaten mit Wirtschaftssanktionen überzogen. Die Botschaft ist klar, dient der Abschreckung - und zeitigt global gesehen Erfolg.

(...)

Denn während die Welt mit den Folgen der Krise kämpft, hat China die Bedingungen der Untersuchung umgeschrieben; aufgeklärt wird nur, was im Interesse Pekings ist. Die Vertuschung hat in Wuhan nie aufgehört.

Das zeigt nicht nur die Ohnmacht der WHO im Umgang mit China, es verdeutlicht auch die Machtlosigkeit der Staatengemeinschaft gegenüber Chinas Geopolitik. Pekings Verhalten zeigt schon einmal, wie eine Welt aussehen könnte, in der China die Regeln vorgibt. Es entstünde so eine Ordnung, in der sich Regeln und Recht allein aus Chinas Interessen ableiten. Ein System aus Abhängigkeiten und Schuld, auf die Peking jederzeit zugreifen kann, um die eigene Vorherrschaft zu sichern.

Wenn die demokratischen, freiheitlichen Staaten es nicht schaffen, eine Alternative zu Chinas globalen Impfinitiativen zu entwickeln - mit fairen Konditionen und ohne politische Verbindlichkeiten -, werden viele Staaten keinen anderen Ausweg sehen, als sich in die Abhängigkeit Pekings zu begeben. China wird die Krise, die Schwäche der anderen nutzen, um seine neue politische Ordnung durchzusetzen.

https://www.sueddeutsche.de/meinung/chi ... ditorial=1

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... f2fc7e4709

Erwägen manche AfDler einen ähnlichen Terror-Zirkus für die nächste Bundestagswahl? Wobei, ich denke nicht, dass man amerikanische Verhältnisse auf Deutschland übertragen kann. Immerhin haben wir aus einer (zwei?) Diktaturen gelernt. Einer von den AfD-Spacken ist ein ehemaliger ARD-Journalist namens Armin Paul Hampel. Mittlerweile heißt er/nennt er sich Armin Paulus Hampel. Vielleicht ändert er auch "Armin" in "Arminius" um, das wäre dann noch völkischer und germanischer.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Mago
Granadaseggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:Wobei, ich denke nicht, dass man amerikanische Verhältnisse auf Deutschland übertragen kann.

Alles eine Frage der Zeit.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Nun ja, geschätzt gerade mal 28% der Amerikaner glauben an die Evolutionstheorie, in manchen Staaten darf in Schulen im Biologie-Unterricht stattdessen nur die biblische Schöpfungsgeschichte unterrichtet werden. Im Biologie-Unterricht.

Und dann wäre da noch die Sache mit den arabischen Zahlen:
https://www.iflscience.com/editors-blog ... in-school/
https://www.independent.co.uk/news/arab ... 18256.html

Wobei ich glaube, dass da mal ein saarländischer NPD-Abgeordneter von einem Satire-Magazin veräppelt wurde, er wurde informiert, dass die Landesregierung plane, arabische Zahlen an den Schulen einzuführen. Er wollte dann wohl eine aktuelle Stunde zu dem Thema beantragen, bis ihm seine Parteifreunde erklärt haben, dass er sich damit zum Trottel macht (der er wohl ist)

https://www.spiegel.de/panorama/npd-pol ... 0001652351

Das sind eben die Nachkommen der Puritaner, denen Europa zu modern und zu säkular geworden war.

Bild
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).




Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Und das war für Trump das wichtigste an 09/11:

On September 11, 2001, just hours after terrorists brought down the World Trade Center, Donald Trump seemed to brag that one of his buildings was now the tallest in downtown Manhattan.
„I mean, 40 Wall Street actually was the second-tallest building in downtown Manhattan, and it was actually before the World Trade Center the tallest, and then when they built the World Trade Center it became known as the second-tallest, and now it’s the tallest,“ he said.
The interview came under scrutiny during Trump’s 2016 presidential campaign.
Trump’s claim that his building was then the tallest in downtown Manhattan wasn’t accurate — the nearby 70 Pine Street building is 25 feet taller than Trump’s 40 Wall Street, though Trump’s building has four more stories.
Visit Business Insider’s homepage for more stories.
On September 11, 2001, just hours after terrorists brought down the World Trade Center, Donald Trump seemed to brag that one of his buildings was now the tallest in downtown Manhattan.

Trump, then a real-estate developer who had only flirted with a political career, was speaking to a local TV station, WWOR, on the day of the attacks when he was asked about a skyscraper he owned near the fallen Twin Towers.

„Donald, you have one of the landmark buildings down in the Financial District, 40 Wall Street,“ said Alan Marcus, a WWOR analyst. „Did you have any damage, or did you — what’s happened down there?“

Trump’s response seemed to focus less on the deadly attack than on the fact that the World Trade Center was no longer the tallest building in the area.

„Well, it was an amazing phone call,“ Trump said. „I mean, 40 Wall Street actually was the second tallest building in downtown Manhattan, and it was actually before the World Trade Center the tallest, and then when they built the World Trade Center it became known as the second tallest, and now it’s the tallest.“

He continued: „And I just spoke to my people, and they said it’s the most unbelievable sight, it’s probably seven or eight blocks away from the World Trade Center, and yet Wall Street is littered with two feet of stone and brick and mortar and steel.“

The interview came under scrutiny during Trump’s 2016 presidential campaign. Critics argued that Trump’s references to his building’s relative height were out of place and insensitive so shortly after the attack. As Snopes put it, some viewed the comments as „the hallmark of an egoist with no compunctions about using tragedy as an opportunity for self-promotion.“

However, Snopes said that „in the context of the full interview, Trump’s remarks could perhaps be considered defensible,“ adding that the question he was answering pertained to his building in particular.

Meanwhile, Marcus, who is also Trump’s friend and former publicist, told Politico last year that the response was simply „Donald being Donald.“

„He is the brand manager of Trump, and he is going to tout that brand, and he does it reflexively,“ Marcus said. „Even on that day.“

To boot, Trump’s claim that his building was then the tallest in downtown Manhattan wasn’t accurate — the nearby 70 Pine Street building is 25 feet taller than Trump’s 40 Wall Street, though Trump’s building has four more stories.

Listen to Trump’s comments:




https://www.businessinsider.de/internat ... ?r=US&IR=T

Nur um das nochmal zu würdigen: Gerade wurden die USA von einem furchtbaren Terror-Akt getroffen, der Tausende von Menschen ihr Lebern gekostet hat, und was ist für ihn das Wichtigste? Dass durch den Einsturz der Twin Towers sein Trump Tower jetzt das höchste Gebäude in Downtown Manhattan ist. Der Mann ist besessen davon, den größten, längsten zu haben. Aber gut, er hat ja kleine Hände und kurze Finger. Was ihn auch sehr ärgert, wenn darauf hingewiesen wird.

Nearly 30 years ago, Graydon Carter, the editor of Vanity Fair magazine, described Trump in Spy magazine as a “short-fingered vulgarian.”

In an editor’s letter in "Vanity Fair" last November, Carter said that he wrote the Sky magazine comment in 1988 "just to drive him a little bit crazy."

And according to Carter, it still does.

"Like so many bullies, Trump has skin of gossamer," Carter wrote in November.

"To this day, I receive the occasional envelope from Trump. There is always a photo of him—generally a tear sheet from a magazine. On all of them he has circled his hand in gold Sharpie in a valiant effort to highlight the length of his fingers," Carter wrote. "I almost feel sorry for the poor fellow because, to me, the fingers still look abnormally stubby."

"The most recent offering arrived earlier this year, before his decision to go after the Republican presidential nomination," Carter continued. "Like the other packages, this one included a circled hand and the words, also written in gold Sharpie: 'See, not so short!' I sent the picture back by return mail with a note attached, saying, 'Actually, quite short.'"

And Carter's theory that Trump is ultra-sensitive to this particular insult appears to be right.

If you thought Rubio's joke on the campaign trail last week would go un-answered by Trump -- you were wrong.

Trump has brought up his hands up at least twice in the past 24 hours.

At a rally outside Detroit this morning, Trump said he would not sit back and be “presidential…when ‘little Marco’" talked about "the size of my hands."

Trump held his hands up and said, "Those hands can hit a golf ball 285 yards."

And at the Republican debate in Detroit last night, Trump said, "And I have to say this, I have to say this. [Rubio] hit my hands."

"Nobody has ever hit my hands. I have never heard of this," Trump continued, neglecting to reveal his repeated mailings to Carter.

"Look at those hands," Trump said on the debate stage, holding up his hands to the audience. "Are they small hands? And he referred to my hands -- if they are small, something else must be small."

"I guarantee you there is no problem," Trump affirmed. "I guarantee you."


https://abcnews.go.com/Politics/history ... d=37395515
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).