?Auswurf hat geschrieben:wurstermann …
„I guess that concludes negotiations.“
?Auswurf hat geschrieben:wurstermann …
higgi hat geschrieben:Frau Bas will Strom und Gas verstaatlichen
Ich kann ihr da nur zustimmen. Es gibt ein Paar Dinge mit denen man kein Geschäft machen sollte. Dazu zähle ich alles was Lebensnotwendig ist.
Strom, Öl und Gas zum heizen, Wasser, Grundnahrungsmittel und Gesundheit.

higgi hat geschrieben:Frau Bas will Strom und Gas verstaatlichen
Ich kann ihr da nur zustimmen. Es gibt ein Paar Dinge mit denen man kein Geschäft machen sollte. Dazu zähle ich alles was Lebensnotwendig ist.
Strom, Öl und Gas zum heizen, Wasser, Grundnahrungsmittel und Gesundheit.
Local Zero hat geschrieben:Eine wirklich bemerkenswerte Einschätzung. Von einem echten Fachmann. Nicht aus dem Ausland, sondern einem Russen selbst: https://theins.ru/opinions/inozemtsev/255405
...
Tja, ich fürchte, dass "wir", selbst wenn "wir" - ich übrigens nicht - das wollten, dazu gar nicht mehr in der Lage wärenGibts des hat geschrieben:...und (nicht nur die Ukraine wieder aufgebaut sondern auch) ein "kranker Riese" in Eurasien wieder gesund gepflegt werden muss - post Putin...
.Mustermann hat geschrieben:Tja, ich fürchte, dass "wir", selbst wenn "wir" - ich übrigens nicht - das wollten, dazu gar nicht mehr in der Lage wärenGibts des hat geschrieben:...und (nicht nur die Ukraine wieder aufgebaut sondern auch) ein "kranker Riese" in Eurasien wieder gesund gepflegt werden muss - post Putin....
Allerdings gegen entsprechende Gegenleistungen wohl China.
Vielleicht werden "wir" (also D) uns aufgrund der Politik der Bundesregierung der letzten Monate an dieser „Pflege“ gar nicht beteiligen können/dürfen/müssen.Gibts des hat geschrieben:...und (nicht nur die Ukraine wieder aufgebaut sondern auch) ein "kranker Riese" in Eurasien wieder gesund gepflegt werden muss - post Putin...
Seren Dipity hat geschrieben:Uniper z.B. musste ja jetzt verstaatlicht werden, oder hätte jemand eine andere Lösung parat die notwendige Infrastruktur zur Gasversorgung zu retten, ohne dass dieses Unternehmen in der Insolvenz verschwindet? Dann bitte vortreten.
Es existiert ja auch noch ein weites Feld zwischen reinster Marktwirtschaft und reiner Staatswirtschaft. Die Bankenkrise wäre ohne staatliche Interventionen genauso wenig zu lösen gewesen, wie es bei der Coronakrise zwischenzeitlicher Teilverstaatlichungen bedurfte, um z.B. Unternehmen wie die Lufthansa zu retten.
Ich finde die Idee von staatlichen Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen generell eine interessante Alternative für verschiedene Problemfelder.
Das könnte wohl leider der Realität entsprechen, nur dass da ein entscheidender Akteur noch fehlt. Galeev (?) oder Sushko (?) hat schon vor Monaten davon geschrieben, dass mit den wahrscheinlich nach Putin an die Macht kommenden Ultranationalisten leider gar nichts gewonnen sein würde. Von Nawalny sollte der Westen eher keine Besserung erwarten. Wenn Russland wirklich die Chance auf eine demokratische Entwicklung haben möchte, dann könne das gewissermaßen nur als dekolonnialisierende Politik aus der Peripherie, also aus den diversen Teilgebieten Russlands heraus erfolgen. Die kulturell-rassistisch determinierte Binnen-Kolonialisierungspolitik der Russen in den letzten Jahrzehnten den diversen Völkern Russlands gegenüber sollte aufhören. Leider hat Russland den Krieg in der Ukraine in den letzten Monaten auch dafür benutzt, ethnische Säuberungen im eigenen Land durchzuführen.higgi hat geschrieben:Glaube nicht dass da was Besseres nachokmmen wird. Wer hat denn in diesem Land das Sagen? Altkommunisten, Militär und Oligarchen
Local Zero hat geschrieben:Eine wirklich bemerkenswerte Einschätzung. Von einem echten Fachmann. Nicht aus dem Ausland, sondern einem Russen selbst: https://theins.ru/opinions/inozemtsev/255405
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Es ist die breite „Frauenrevolution“, die im Kontext des andauernden Krieges in der Ukraine zur größten Machtbedrohung werden wird: Männer in Russland haben in beträchtlicher Zahl längst den Sinn für Selbsterhaltung und die Fähigkeit, sich von der Masse abzuheben, verloren Herdenmasse, doch Frauen spüren instinktiv, welch erschreckende Zukunft ihnen der glatzköpfige Kreml-Zwerg bereitet hat. Unter den neuen Bedingungen werden keine Waisengelder und weiße „Ladas“ die wachsende Rebellion nicht mehr stoppen.
Das wird nur funktionieren, wenn man ihnen eine - für möglichst viele attraktive - Perspektive eröffnet. Eine Generationen-Aufgabe.Spielgerät hat geschrieben:Mein erster Gedanke wäre, den Russen zunächst mal den Faschismus rauszuprügeln.
Den Großteil an konventioneller Bewaffnung haben sie ja gerade abgegeben. Bliebe noch der Atompark.Spielgerät hat geschrieben:Dann Ihnen die Waffen wegzunehmen.
Oh je, ich höre schon wie sie millionenfach "Договор о позоре" rufen.Spielgerät hat geschrieben: Und wenn sie mit Hilfe des Auslands ihre ohnehin marode Wirtschaft wieder in Gang bringen wollen, sollen Sie den Wiederaufbau der Ukraine bezahlen.
Es ist zumindest für mich schwer vorstellbar. Unter den momentan gegebenen Strukturen und Verhältnissen in Russland zwischen Stadt/Land, Selbst-und Fremdwahrnehmung, der politischen Kultur und Bildung. Leider ist m.M.n. wohl am wahrscheinlichsten ein Rückfall in die frühen Neunziger zu befürchten: Anomie, aus der sich dann langsam der übliche Ungeist erhebt - Russland wird wieder das von Mafiosi verwaltete Rohstofflager, das es schon immer war (Grüße gehen an dieser Stelle raus, hehe). Denn der Grund liegt wohl auf der Hand: solche Demokratisierungstendenzen gehen zumeist von jungen und gut ausgebildeten Menschen aus. Die verlassen Russland aber gerade in Scharen, oder haben es bereits 100tausendfach getan.Spielgerät hat geschrieben:Aber ich befürchte, dass selbst ein Sturz Putins nicht zu einem Umdenken führen wird. Über 70% Kriegsbefürworter sind zuviel, um sie als reine Propagandaopfer durchgehen zu lassen.