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Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
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43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
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14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Goofy
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Grasdaggl
Local Zero hat geschrieben:- Im Handel entstehen 7 Prozent (0,8 Mio. Tonnen) der Lebensmittelabfälle.



Ausgegangen von 400 Gramm Tortelloni mit 100ml Soße sind das zwanzig Mahlzeiten pro Jahr für jede in Deutschland lebende Person.

Goofy
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Grasdaggl
Local Zero hat geschrieben:- Der Großteil der Lebensmittelabfälle entsteht mit 59 Prozent (6,5 Mio. Tonnen) in privaten Haushalten.


Verdammt. Dass DIE den Biomüll prüfen und nachwiegen, ok.
Aber dass DIE auch wissen, wieviel Essen in meiner Messiewohnung vergammelt ...
Und DIE müssen das eingerechnet haben, denn

es sind immerhin 78 Kilo pro Person im Jahr. So ungefähr 210 Gramm pro Person am Tag.

Was wissen DIE noch über uns?


Local Zero
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:- Im Handel entstehen 7 Prozent (0,8 Mio. Tonnen) der Lebensmittelabfälle.



Ausgegangen von 400 Gramm Tortelloni mit 100ml Soße sind das zwanzig Mahlzeiten pro Jahr für jede in Deutschland lebende Person.

Wer 400 Gramm Pasta während einer Mahlzeit frisst, hat ganz andere Probleme (übler Blutzuckerspiegel) als ´ne zu volle Biomülltonne.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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Local Zero
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Grasdaggl
flux hat geschrieben:@LocalZero: Danke für die Fakten. Was könnte man daraus schließen? Vielleicht, dass Cems Initiative nicht viel mehr ist


Wofür ich es halte, hatte ich oben bereits erläutert.

flux hat geschrieben:... bewusst zur Schau gestelltes Gutmenschentum


Tautologisch.

Btw: "Gutmensch" war vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein durchweg positiv konnotierter Terminus. Bis der Missbrauch der Begriffe - in diesem speziellen Falle durch die Rechte - einsetzte. Ein Erbe der Ironisierung (ich meine jetzt ausnahmsweise mal nicht unser Forumsbügeleisen) der Debatten?

flux hat geschrieben:und über eine konkrete Wirkung oder gar Nutzen gar nicht erst nachgedacht wird?


Wenn er damit das Ziel erreicht, von dem ich weiter oben bereits (wenn auch in etwas scherzhaftem Ton) geschrieben hatte (Wahlsieg in B), dann wird Cems Mülltonnengelaber ja einen Nutzen gehabt haben.

flux hat geschrieben:Also ein bisschen so, wie manche "Zeichensetzerei" im Zuge der Fussball-WM in Katar, die ich deshalb als teilweise verlogen, borniert und heuchlerisch bezeichnet habe? :mrgreen:
Also jetzt doch "borniert"? Kerle, entscheid Dich doch endlich mal was Du bist/machst. :mrgreen:
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flux
Local Zero hat geschrieben:Btw: "Gutmensch" war vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein durchweg positiv konnotierter Terminus. Bis der Missbrauch der Begriffe - in diesem speziellen Falle durch die Rechte - einsetzte.

Ja, sowas gibt es leider. Ich wüsste da noch einen Begriff, diesmal aber durch die Linke missbräuchlich umgedeutet: Neoliberalismus.

Local Zero
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Grasdaggl
flux hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Btw: "Gutmensch" war vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein durchweg positiv konnotierter Terminus. Bis der Missbrauch der Begriffe - in diesem speziellen Falle durch die Rechte - einsetzte.

Ja, sowas gibt es leider. Ich wüsste da noch einen Begriff, diesmal aber durch die Linke missbräuchlich umgedeutet: Neoliberalismus.


That´s right. :mrgreen:

Ich würde aber schätzen, dass die Zahl der Leute, die "Neoliberalismus" differenziert betrachten (und diesen Begriff dann auch so benutzen) auch heute noch größer ist als die Zahl derer, die an dem Begriff "Gutmensch" noch irgendetwas tatsächlich positiv konnotiertes entdecken können.

Wobei ich aber auch den Verdacht nicht loswerde, dass die Rechte - zumindest die völkisch orientierte - in den letzten 20 Jahren eigentlich ganz dankbar darüber war, dass die Linke bei der Umdeutung des Neoliberalismus-Begriffs den ersten Schritt gemacht hat. Denn dadurch hat die Rechte endlich mal wieder ein Thema gehabt, von dem sie glaubte, das sie sich mit ihm argumentativ und intellektuell profilieren könne. Ideell war die völkische Rechte bis zum Fall des Eisernen Vorhanges ja quasi hirntot.

Und ein Vergleich der Wirkmächtigkeit der beiden "erweiterten" Termini fällt m.M.n. eindeutig "zugunsten" des Neoliberalismus aus, weil er nur eine Bedeutungserweiterung erfahren hat. So etwas flutscht in der Debatte dann gern einfach unwidersprochen mit durch (auch weil manche Debattenteilnehmer mittlerweile ja praktisch nur mit dieser neuen, "geshifteten" Semantik sozialisiert wurden). Der "Gutmensch" hingegen hat sich durch seine defacto Bedeutungsumkehr als ernstzunehmendes Argument ja quasi selbst entwertet. Und wer heutzutage noch damit argumentiert sagt wohl unfreiwillig mehr über sich selbst als über den so titulierten aus. Erfunden hat den "Gutmenschen" übrigens die Linke, verbreitet durch Bittermanns Edition Tiamat. Wiglaf Droste hat da auch sehr gern mit rumgeholzt.

"Querdenker" ist übrigens auch so ein Begriff. Dessen semantic spin dürfte noch mal eine Spur krasser sein als der des "Gutmenschen". Zumindest was das Tempo angeht.
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Goofy
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Grasdaggl
https://www.sueddeutsche.de/politik/wah ... -1.5732766


Der Bundestag soll verkleinert werden. Nur noch 598 Sitze, fix.
Keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr.

Die Wahlkreise sollen bleiben, wie sie sind.
Dadurch kann es sein, dass manche Wahlkreise keinen Vertreter im Bundestag haben.

Ein Beispiel: Wenn die CSU in Bayern alle 46 Direktmandate gewinnen würde, nach ihrem Zweitstimmenergebnis aber lediglich Anspruch auf 41 Sitze im Bundestag hätte, würden die fünf Wahlkreissieger mit dem niedrigsten Erststimmenergebnis kein Bundestagsmandat bekommen.

Bei der vergangenen Bundestagswahl gab es mehr als 80 Wahlkreise, in denen der Sieger nicht einmal auf 30 Prozent kam. Ein Wahlkreis wurde sogar mit 18,6 Prozent gewonnen.


Was die Union nicht hinbekommen hat, wollen SPD/Grüne/FDP nun richten und morgen einen Gesetzentwurf vorlegen.
CDU/CSU wollen die Reform verhindern.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt nannte sie sogar verfassungswidrig. Allerdings gab es eine vergleichbare Regelung eine Zeit lang auch im bayerischen Landtagswahlrecht.

:mrgreen:

Scholz hat Merz Gespräche angeboten.
Mal abwarten, was CDU/CSU für Änderungen durchdrücken (wollen).


Es soll nicht mehr Erst- und Zweitstimme heißen, sondern Wahlkreisstimme und Hauptstimme.





Ich finde das gut. Aber irgendwie ist es mir auch egal, wieviele Leute da sitzen.



Local Zero
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Grasdaggl
Den Beteiligten, die dieses wichtige Vorhaben ernsthaft umsetzen wollen.
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Mustermann
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Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:... Ich finde das gut. Aber irgendwie ist es mir auch egal, wieviele Leute da sitzen.

Ich fände das auch gut, abgesehen davon, dass es immer noch zu viele Sitze wären - mal sehen, ob die das gebacken kriegen.

Und mir ist nicht egal, dass der Bundestag aus allen Nähten platzt. Was soll das?

Ond des koschd ja au :shock: !
„I guess that concludes negotiations.“



Goofy
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Grasdaggl
"Die monatelange mediale Fokussierung auf meine Person lässt eine sachliche Berichterstattung und Diskussion über die Soldatinnen und Soldaten, die Bundeswehr und sicherheitspolitische Weichenstellungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands kaum zu"


Die arme Frau Lambrecht. :roll:

Teils hat sie ja schon Recht.
Ihre Auftritte in der Öffentlichkeit sind von der Sache her eigentlich egal.

Aber gute Arbeit sollte MinisterIn eben trotzdem abliefern.

Wer kommt nach?

Dass die Ministerposten gleichmäßig an Frauen und Männer vergeben werden, finde ich richtig.
Ob in dem Fall dann unbedingt eine Frau folgen sollte? Im Zweifel ja, aber Fachkompetenz sollte jetzt wichtiger sein, bei der Besetzung dieses einzelnen Posten.
Andererseits, wenn dann noch eine Ministerin zurücktritt und durch einem Mann ersetzt wird, dann wirds irgendwann wieder blöd.

de mappes
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Spamferkel
wenn man diesen Jammer-Abgang sieht ohne jegliche Reue und Reflektion muss man umso erleichterter sein, dass sie weg ist
Scheint sie selbst ja ebenfalls...
wieso wurde sie eigentlich Ministerin und nicht direkt die Frau ASZ?
Don't criticize what you can't understand


Spielgerät
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Halbdaggl
Sie hätte mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine zurücktreten müssen. Wenn nicht freiwillig, dann hätte Scholz nachhelfen müssen. Vom ersten Tag des Krieges an war doch klar, dass eine Ministerin, die weder Ahnung von der Materie noch Bock auf den Job hat nur einem einzigen Zweck dient, nämlich nach Olafs Pfeife zu tanzen.

10 Monate nach Kriegsausbruch haben wir keine einsatzfähigen Marder oder Leoparden, keinen Plan wie die Modernisierung der BW vonstatten gehen soll und sind international mal wieder die Getriebenen. Ganz zu schweigen davon, dass Scholz offenbar selbst vom Rücktritt überrascht wurde und keinen Ersatz parat hat.

Dieses Kanzlergeeier kostet den Steuerzahler wieder aberwitzige Summen und wird uns dann von der SPD als "wohlüberlegt" verkauft. Dass Deutschland nicht Krise kann, wissen wir ja längst. Bin gespannt, ob die SPD für dieses desaströse Management irgend wann mal bei Wahlen die Quittung bekommt. Vermutlich nicht, solange auf der anderen Seite Amthor und Merz Stan und Olli spielen.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

letzterschwob
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Granadaseggl
Ist ja zum Glück nicht so, dass die CDU immer noch die einzige Konkurrenz für die SPD ist. Die erste Quittung für die SPD dürfte schon in 4 Wochen bei der Wiederholungswahl in Berlin kommen, bei der sich ein Wettkampf zwischen schwarz und grün andeutet, der so eindeutig wird, dass nichtmal der AfD-Großspender mit seinem Umfrageinstitut das für Scholz wieder anders hinbiegen kann. Entweder stellen in Berlin dann die Grünen die stärkste Kraft in der Koalition oder die Koalition hat keine Mehrheit mehr. Die Plagiatsbürgermeisterin dürfte jedenfalls so oder so Geschichte sein.

Und es war ja auch nicht ohne Grund der letzte Streitpunkt in den Koalitionsverhandlungen, wer das Verteidigungsministerium nehmen muss. Die SPD hat die Grünen bis zum Schluss angebettelt. Aber Cem wollte sich verständlicherweise sogar als Vegetarier lieber um Schweine als um Soldaten kümmern.

Für die SPD ist der selbst auferlegte Maximal-50-Prozent-Männer-Zwang ein faszinierendes Modell der Selbstzerstörung, weil die Sozialdemokraten im aktiven Politik-Apparat im Gegensatz zu den Grünen nunmal nicht ansatzweise eine ähnliche Frauen-Quote haben und man bei der Suche nach fachlich geeigneten Leuten dementsprechend viel häufiger auf das unerwünschte Geschlecht stoßt.

Dass Scholz damals den einzigen vakanten Männer-Posten unter öffentlichem Druck an Lauterbach vergeben musste, macht die Sache noch lustiger. Ist halt Pech, dass er auch noch sich selbst mitzählen muss und seine Eltern ihn als männlich eintragen lassen haben.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.

Local Zero
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:wenn man diesen Jammer-Abgang sieht ohne jegliche Reue und Reflektion muss man umso erleichterter sein, dass sie weg ist


Worin unterscheidet sie sich darin (bei ihrem "Jammer-Abgang") von anderen Ministern/Ministerinnen in der Vergangenheit?
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Local Zero
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:müsste ich jetzt einzelne Abgänge nochmal nachsehen oder nachlesen, aber dieser aktuelle Fall ist nunmal sehr unsympathisch durch die von mir beschriebenen Beigeschmäcke
Gut, dass Du sie vorher noch einmal beschrieben hast. Sonst wüsste die Republik das Forum ja gar nicht, was es zu empfinden hat.
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