Die Woche geht gut los:
Lula wird Präsident in Brasilien.
Ist möglicherweise auch kein Heiliger. Wegen Geldwäsche zur Haftstrafe verurteilt, hob ein Gericht das Urteil wieder auf. Er selbst hatte seine Verurteilung als "politischen Prozess" bezeichnet.
Er wird es nicht leicht haben.
49,1% stimmten für Bolsonaro. Der hatte angekündigt, eine Niederlage nicht zu akzeptieren.
Unruhe wird befürchtet - nachdem Bolsonaro die Waffengesetze gelockert hatte, könnte das ungemütlich werden.
Aber: Alles ist besser, als nochmal Bolsonaro.
Ich kenne mich innenpolitisch nicht so aus in Brasilien. Aber ein Land wie Brasilien sollte demokratisch geführt werden. Und es sollte mit dem Rest der Welt kooperieren.
Der Amazonas ist zu 20% abgeholzt. Vermutet wird, dass ab 25% der Wald sich nicht mehr selbst regenerieren kann und die Schäden sich von selbst verstärken und der Wald zur Savanne wird (was den Klimawandel unumkehrbar verstärken würde).
Nun sagen die einen, unter Präsident Lula (2003 - 2010) wurde so viel abgeholzt wie sonst nie.
Die anderen sagen, dank seiner Gesetze ging die Abholzung um 84% zurück.
Nun will Lula die Abholzung stoppen. Vielleicht auch nur die illegale Rodung, wer weiß das schon.
Brasilien hat Bodenschätze (leider müsste teils der Wald weg, um dran zu kommen
), riesige Agrarflächen - da müsste es doch möglich sein, die Wirtschaft wieder in Schwung zu kriegen.
Die EU hat die Einfuhr von Waren, für die der Wald "im großen Stil" abgeholzt wird, verboten.
Vor sechs Wochen ... *
Damit fallen viele Gründe für weitere Abholzung weg.
Hoffentlich bleibt es ruhig in Brasilien, und Bolsonaro und Anhänger akzeptieren das knappe Ergebnis.
*wäre das vor zehn Jahren passiert - hätten unsere Weltmeister 2014 zurückkehren dürfen?
Ok, kleiner Kalauer am Rande.
Lula wird Präsident in Brasilien.
Ist möglicherweise auch kein Heiliger. Wegen Geldwäsche zur Haftstrafe verurteilt, hob ein Gericht das Urteil wieder auf. Er selbst hatte seine Verurteilung als "politischen Prozess" bezeichnet.
Er wird es nicht leicht haben.
49,1% stimmten für Bolsonaro. Der hatte angekündigt, eine Niederlage nicht zu akzeptieren.
Unruhe wird befürchtet - nachdem Bolsonaro die Waffengesetze gelockert hatte, könnte das ungemütlich werden.
Aber: Alles ist besser, als nochmal Bolsonaro.
Ich kenne mich innenpolitisch nicht so aus in Brasilien. Aber ein Land wie Brasilien sollte demokratisch geführt werden. Und es sollte mit dem Rest der Welt kooperieren.
Der Amazonas ist zu 20% abgeholzt. Vermutet wird, dass ab 25% der Wald sich nicht mehr selbst regenerieren kann und die Schäden sich von selbst verstärken und der Wald zur Savanne wird (was den Klimawandel unumkehrbar verstärken würde).
Nun sagen die einen, unter Präsident Lula (2003 - 2010) wurde so viel abgeholzt wie sonst nie.
Die anderen sagen, dank seiner Gesetze ging die Abholzung um 84% zurück.
Nun will Lula die Abholzung stoppen. Vielleicht auch nur die illegale Rodung, wer weiß das schon.
Brasilien hat Bodenschätze (leider müsste teils der Wald weg, um dran zu kommen
), riesige Agrarflächen - da müsste es doch möglich sein, die Wirtschaft wieder in Schwung zu kriegen. Die EU hat die Einfuhr von Waren, für die der Wald "im großen Stil" abgeholzt wird, verboten.
Vor sechs Wochen ... *
Damit fallen viele Gründe für weitere Abholzung weg.
Hoffentlich bleibt es ruhig in Brasilien, und Bolsonaro und Anhänger akzeptieren das knappe Ergebnis.
*wäre das vor zehn Jahren passiert - hätten unsere Weltmeister 2014 zurückkehren dürfen?
Ok, kleiner Kalauer am Rande.


