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thoreau
Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Dass Merkel unser geringsten Problem ist sehe ich anders. Einiges schätze ich an ihr. Aber der Grat ihrer Passivität ist in vielerlei Hinsicht sehr schmal und oft zu schmal.

Exakt.


Die Rolle war sicher in den letzten Jahren schwierig und oft war es absolut richtig Ruhe zu bewahren. Aber sehr oft hat man das Gefühl das Land wird nicht regiert, sondern irgendwie verwaltet. Es kommen keine Impulse irgendeiner Art. Man grast unvermeidliche gesellschaftliche Entwicklungen ab und das war es dann. Und ich denke schon, dass - trotz der schwierigen Situation innenpolitisch und außenpolitisch - deutlich mehr Spielraum da wäre als sie nutzt. Bitter ist, dass vermeintlich absolut niemand als Nachfolger bereit steht. Es gibt kaum Charisma in der deutschen Politik. Niemand der in der Lage ist, die Leute mitzureißen.


de mappes
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Spamferkel
thoreau hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Dass Merkel unser geringsten Problem ist sehe ich anders. Einiges schätze ich an ihr. Aber der Grat ihrer Passivität ist in vielerlei Hinsicht sehr schmal und oft zu schmal.

Exakt.


Die Rolle war sicher in den letzten Jahren schwierig und oft war es absolut richtig Ruhe zu bewahren. Aber sehr oft hat man das Gefühl das Land wird nicht regiert, sondern irgendwie verwaltet. Es kommen keine Impulse irgendeiner Art. Man grast unvermeidliche gesellschaftliche Entwicklungen ab und das war es dann. Und ich denke schon, dass - trotz der schwierigen Situation innenpolitisch und außenpolitisch - deutlich mehr Spielraum da wäre als sie nutzt. Bitter ist, dass vermeintlich absolut niemand als Nachfolger bereit steht. Es gibt kaum Charisma in der deutschen Politik. Niemand der in der Lage ist, die Leute mitzureißen.


damit hast du absolut recht

(schade, dass Oskar mittlerweile in die Jahre gekommen ist ;) )
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Auswurf
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Grasdaggl
ich fühl mich trotzdem wohler als in der gesamten scheiss kohlära.
Nur, dass der Vergleich nix bringt.

Die Aufgabenstellungen liegen klar auf der hand und die mir wichtigsten sind global und /oder bedürfen großen Mut da Widerstände von vielen Seiten vorprogrammiert.

aber ich sags mal wieder
- der normalo will keine Veränderung und wählte deshalb die cdu
das ist doch keine Musik

factotum
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Granadaseggl
Die Aufgabenstellungen liegen klar auf der hand und die mir wichtigsten sind global und /oder bedürfen großen Mut da Widerstände von vielen Seiten vorprogrammiert.


Etwas ausführlicher und sehr zutreffend dargelegt hier:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/f ... 00281.html

So viel zu tun. Leider kommt Frau Merkel ja zu nichts davon, weil mit dem Machterhalt komplett ausgelastet.
The shit that used to work, won`t work now.

muffinho
Sollte die GroKo zerbrechen und Merkel weg sein, kann ich einerseits damit leben, dann auch wenn ich an manchen Tagen die ruhige Art von Merkel schätze, so fehlt mir manchmal auch etwas die Leidenschaft, die ein Macron, Trudeau oder Obama vermitteln konnten. Aber wie schon mal erwähnt, man sollte sich, wenn man etwas beenden möchte, erst mal fragen was die Konsequenzen sind, was danach folgt und ob dieser Zustand besser ist. Wenn ich hier Aussagen höre wie "Jeder könnte es besser machen", dann spricht da doch der pure Stammtischfrust, und der landet eben zu oft bei Parteien wie der AfD.

Also, wo sind die Alternativen? Wer kann Kanzler? Welcher Politiker vermittelt das, was Merkel im Moment nicht mehr schafft, nämlich Zuversicht, Optimismus usw.?

Lasst man die Namen hören, alles andere wie "Jeder könnte es besser" ist doch nur noch billig...

muffinho
Maaßen soll laut dpa und Spiegel nun doch nicht Staatssekretär werden, sondern lediglich in seiner Gehaltsstufe ins IM wechseln. Warum ist das dem "Instinktpolitiker" Vollhorst nicht gleich eingefallen? Die Menschen haben Verständnis, dass man einen Beamten nicht einfach so entlassen, sondern lediglich in Ruhestand oder umbetten kann, aber für eine Beförderung hat dieses Verständnis logischerweise gefehlt... kann Vollhorst das nicht mehr erkennen oder geht es im nur um einen Destruktionsmodus gegen Merkel und Söder auf Kosten seiner Partei und Koalition?

Ich hätte dem Vollhorst zuvor ja einiges an Unsinn zugetraut, aber im Moment scheint er jegliche Vernunft zu verlieren.

de mappes
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Spamferkel
Verständnis für das umbetten ist der falsche Begriff. Man hat sich daran gewöhnt
Aber du hast recht: man hätte diese Lösung auch gleich haben können statt dieser seltsamen streitkultur, die man vorzog.
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Tifferette
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Grasdaggl
Paleto Gaffeur hat geschrieben:14% in Hessen....jeder 7. sozusagen...man möchte durch die Stadt walken und jedem 7. eins in die Fresse geben!!


Wie gesagt - mit einem Geschichtsbuch. Hardcover.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Paleto Gaffeur hat geschrieben:14% in Hessen....jeder 7. sozusagen...man möchte durch die Stadt walken und jedem 7. eins in die Fresse geben!!


Das kannst Du genausogut auch in Berlin mit jedem 8. machen, wäre dann logistisch auch einfacher:
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/berlin.htm

Allein in der Zeit, die Du auf den ICE nach Frankfurt wartest, hättest Du schon eine hübsche Quote beisammen.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:
Paleto Gaffeur hat geschrieben:14% in Hessen....jeder 7. sozusagen...man möchte durch die Stadt walken und jedem 7. eins in die Fresse geben!!


Wie gesagt - mit einem Geschichtsbuch. Hardcover.



Geschichts-app....in eine Bigtower-Workstation eingewickelt.

Walken ist besser zum zielen.

Berlin is was anderes...Ostberlin, dunkeldeutsch, Du verstehst.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Verständnis für das umbetten ist der falsche Begriff. Man hat sich daran gewöhnt
Aber du hast recht: man hätte diese Lösung auch gleich haben können statt dieser seltsamen streitkultur, die man vorzog.


Kevin Kühnert heute mit einem Begriff, der den von "Anschlussbeschäftigungs-Rösler" noch toppt:
"Anschlussverwertung".

Da denkt man automatisch an Abdecker.
krass!
:cyclops:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai




darkred
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Trump lässt grüßen:

https://www.tagesschau.de/ausland/oeste ... g-101.html


Wäre das nicht im Journalismus-Fred besser aufgehoben? ;)

"Leider wird wie eh und je seitens gewisser Medien (zum Beispiel "Standard", "Falter") sowie neuerdings auch seitens des "Kuriers" eine sehr einseitige und negative Berichterstattung über das BMI beziehungsweise die Polizei betrieben", heißt es in der vierseitigen Mail, die von Ressortsprecher Christoph Pölzl abgeschickt wurde. Daher empfehle das Innenministerium, "die Kommunikation mit diesen Medien auf das nötigste (rechtlich vorgesehene) Maß zu beschränken". Man solle ihnen "nicht noch Zuckerln wie beispielsweise Exklusivbegleitungen" ermöglichen, rät das Ministerium.

Die Polizei wird in dem Schreiben angehalten, künftig die Staatsbürgerschaft und den Aufenthaltsstatus von Verdächtigen in Pressemitteilungen explizit zu nennen. Auch Sexualdelikte sollen verstärkt kommuniziert werden.


Man bedient sich auf beiden Seiten zunehmend populistischer Stilmittel. Die einen auf der Jagd nach Schlagzeilen und Sensationspresse, die anderen durch tendenziös gefilterte Informationspolitik. Das ist in der Tat eine erschreckende Entwicklung.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nein, das gehört hier rein.
Es geht um die Bewertung von Medien durch Politiker,
einerseits die, die man auf der eigenen Seite wähnt,
andererseits die, die man als Gegner betrachtet und von bestimmten Informationen ausschließt.
Das ist ein höchstpolitischer Vorgang.
Darüber, ob die TAZ oder die BILD das bessere Medium ist, diskutiere ich gerne im Journalismusthread.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
Gibt es da wirklich "besser", im objektiven Sinne?
Gut, beim Vergleich "Blöd" und "TAZ" gibt es rein von der handwerklichen Güte sicher prägnante Unterschiede ... aber von der "Grundstimmung" her rezipiert der Leser ein Medium doch wohl eher subjektiv, seiner Weltsicht nach.