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Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%

Mike the Bike
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Granadaseggl
Räpper hat geschrieben:Auf jedenfall sitzt die aktuelle Bundesregierung bombenfest im Sattel, da zuckt keiner mehr.


Schockstarre ,... mit Ausnahme von CSU Seepferchen ,.. der blöckt ganz schön ,.. muss mal von Mammi wiedr in den Arm genommen werden. :mrgreen:

Räpper
Seggl
Wieso Schockstarre?

Die CSU hat schon immer herumgeblökt, sind eben arrogante Bayern.

Keiner in der Partei von CDU oder SPD wird versuchen die Regierung zu Fall zu bringen, die Beten das im Wahljahr 2017 das Flüchlingsthema kleiner geworden ist.


Airwin
Keiner in der Partei von CDU oder SPD wird versuchen die Regierung zu Fall zu bringen, die Beten das im Wahljahr 2017 das Flüchlingsthema kleiner geworden ist.


Ironischer weise mit hilfe von Orban und/oder Erdogan :bounce:

Nachtrag:

exmatthes hat geschrieben:die krux ist halt: bei der letzten wahl war die bekanntlich mit weitem abstand stärkste partei nicht bei der regierungsbildung beteiligt.
das grüne argument allein "wir sind die stärksten und haben daher den auftrag zur regierungsbildung" sticht also nicht.
.....


Klar sticht das. Rein technisch hatte 2011 der doofe Mappus den Auftrag, eine Regierung zu bilden – nur war das von vornherein aussichtslos, und es gab eine offensichtliche Alternative aus zwei Parteien, die sich programmatisch nahe genug standen, um das zu übernehmen. Dieses Mal gibt es keine glaubwürdige Konstellation ohne die stärkste Partei. Und man konnte das Ergebnis 2011 auch nicht überzeugend so interpretieren, dass die Wähler den Dicken als Ministerpräsidenten haben wollten – sie waren sich halt nur nicht einig, wer den Job an seiner Stelle machen soll.

Soviel kann man schon herauslesen, und auch dieses Mal gibt es ein paar eindeutige Lesarten. Rein mathematisch ist es eine Abwahl von Grün/Rot, aber eben nur in dieser Konstellation: man sieht kein klares Mandat für einen totalen Richtungswechsel, was der Begriff “Abwahl” nahelegen würde. Und guckt man sich die jeweils stärksten Fraktionen und deren Kandidaten von 2011 und 2016 an, dann sieht man, welcher von denen im Amt bestätigt wurde, und welcher eher net so.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Zu "FDP mit Grün&Rot":
Heute morgen im Radio wurde darauf hingewiesen, dass es in NRW auch bald auf die Wahl zugeht und Lindner sich dort klar gegen Rot/Grün profiliert. Die Bawü-FDP wird jetzt nicht dem Chef in den Rücken fallen.

Zu "Grün/Schwarz":
Fände ich gut. Habe nur große Bedenken, dass es bei der CDU zu viele gibt, die eine derart verbohrte Haltung haben wie Räpper in seinen Beiträgen letzte Nacht. Dann: Gute Nacht. Das wird dann ein Intrigenstadl. Und übrigens, auch bei den Grünen gibt's sicher ein paar, die es sich mit der CDU partout nicht vorstellen können. Ich hoffe, die Vernünftigen setzen sich durch.

Ansonsten:
Warte ich immer noch darauf, dass mir die CDU-Zugpferde in BaWü und RP erklären, mit welcher ihrer Strategie sie es nun genau geschafft haben, jeweils Rot/Grün abzuwählen. "Dieses Ziel haben wir erreicht." Damit haben sich am Ende ja beide gebrüstet. Albern.



exmatthes
Granadaseggl
Klar sticht das. Rein technisch hatte 2011 der doofe Mappus den Auftrag, eine Regierung zu bilden – nur war das von vornherein aussichtslos, und es gab eine offensichtliche Alternative aus zwei Parteien, die sich programmatisch nahe genug standen, um das zu übernehmen. Dieses Mal gibt es keine glaubwürdige Konstellation ohne die stärkste Partei. Und man konnte das Ergebnis 2011 auch nicht überzeugend so interpretieren, dass die Wähler den Dicken als Ministerpräsidenten haben wollten – sie waren sich halt nur nicht einig, wer den Job an seiner Stelle machen soll.


@nice
kann man ja so sehen. und ich persönlich lehn das noch nicht mal ab.
aber, nicht übel nehmen, man findet die argumente auch andersrum.
zumal: daß da aus Dir nicht nur die reine, lautere ratio spricht, zeigen ja schon die attribute "doof" (kein widerspruch meinerseits), und vor allem "keine glaubwürdige".
ohne daß das nun explizit meine persönliche argumentation wäre, würde Dir - z.b. - entgegnet:
"glaubwürdig ist immer ansichtssache".
denn darüber, wie weit oder auch nicht, grün-schwarze gemeinsamkeiten reichen, gehen die meinungen ja wohl auch - nimmer so arg wie früher, aber doch noch - recht weit auseinander.

wie xagt: ich fänd's ja auch hochproblematisch, den fulminanten wahlsieger, den so ziemlich alle quer durch alle parteien gut finden, auf einmal außen vor zu lassen.
aber dann tät's halten heißen: "gewählt haben ihn aber halt nunmal nur 30 komma peng %! - der wär schon recht, aber den rest der grünen findet das gros der wähler offenbar nicht so toll" - was auch nicht unlogisch ist.

noml xagt: viele, viele wahrheiten.

und es mag bitter, tragisch und grotesk sein, wie es will:
falls die spd-granden beschließen sollten, es sei adäquat, an der macht zu bleiben, dann ist der strahlende held eben außen vor.
(daran, daß die fdp mit grün-rot zusammengeht, glaub ich als allerletztes - gliche m.e. für die fdp politischem selbstmord).
in ba-wü gäb's dafür kein beispiel, aber sooo sehr síngulär wär's eigentlich trotzdem nicht, wenn ein wahlsieger qua konstellation letztlich außen vor wäre.

gut fänd ich's nicht unbedingt. aber die konstellation gibt's numma her.

=> abwarten. jetzt ist gewählt, jetzt hammer's nimmer in der hand, was die draus machen.


exmatthes hat geschrieben:ohne daß das nun explizit meine persönliche argumentation wäre, würde Dir - z.b. - entgegnet:
"glaubwürdig ist immer ansichtssache".


Nö, ist es nicht immer: 2011 war Grün/Rot glaubwürdig. Sowohl für die eigenen Wähler als auch grob von außen betrachtet, nach der allgemeinen politischen Richtung dieser beiden Parteien.


exmatthes hat geschrieben:denn darüber, wie weit oder auch nicht, grün-schwarze gemeinsamkeiten reichen, gehen die meinungen ja wohl auch - nimmer so arg wie früher, aber doch noch - recht weit auseinander.


Denke ich auch nicht. Die meisten dürften sich einig sein, dass das in der Tat nicht gut passt. Es ist halt die offensichtlichste Option. Ein Kompromiss. Ob der dann funktionieren würde, darüber gehen die Meinungen sicherlich auseinander. Ich denke nicht, dass das Wortklauberei ist: Schwarz und Grün sind jetzt praktisch zum Regieren verdammt. Dass das nicht optimal ist, darüber herrscht wohl Einigkeit.


Von diesen vielen Wahrheiten sind manche doch wesentlich einleuchtender als andere, oder wenn ich mich festlegen soll, wahrer.

Sonst noch so:

Die Briten drehen hohl mit ihrem Brexit-Quatsch, da habe ich schlimmste Befürchtungen. In den USA versucht das Justizministerium und das FBI einen Konzern einzuschüchtern und ihn dazu zu bringen, technische Geräte mit Sicherheitslücken herzustellen und die weltweit so zu verkaufen. Vom Wahlkampf dort gar nicht zu reden. Krieg ist auch ständig.

Dagegen ist die Landesregierung in Baden-Württemberg ein Hausmeisterjob. Politisch würde ich ja ein Ämpele bevorzugen, aber die Aufgabe kann man sich durchaus auch ein paar Jahre lang teilen, wenn man sich nicht so dolle mag.

Auswurf
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Grasdaggl
Denke ich auch nicht. Die meisten dürften sich einig sein, dass das in der Tat nicht gut passt

Nichtmal da wär ich mir sicher.

matthes
ich sags jetzt einfach jedes mal
Die spd spielt das spiel nicht mit, egal wie oft Du es noch als möglichkeit hinstellen magst.
Das ist so undenkbar, dass ich Dich in diesem punkt realitätsfern nennen muss.
Vorher kippt noch eher die fdp- das ist dann aber auch die einzige möglichkeit ausser grün/schwarz
Zuletzt geändert von Auswurf am 14. März 2016 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
das ist doch keine Musik

fkAS
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Halbdaggl
Falls sein Kreisverband ihn brauche, stehe er zur Verfügung, so Mappus. "Es lodert in mir, die CDU inhaltlich neu auszurichten."

Erst die Partei in die Scheiße reiten und dann als Retter auftreten wollen. Ganz schön unverfroren.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Ach so ein bisschen inhaltliche Arbeit im Kreisverband (*prust* *schenkelklopf*) kann er schon machen...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


exmatthes
Granadaseggl
@nice
auch ich hab's dem mappus herzhaft gegönnt damals.
dennoch, einfach weil's meistens weiterhilft, wenn man ernsthaft versucht, sich in die sichtweise der anderen seite reinzudenken.
daß damals, von niemandem bestritten, zuerst und vor allem fukushima wahlentscheidend war - aus wahltaktischer sicht punktgenau zum richtigen zeitpunkt - haben sie bei der cdu als großen, ungerechten zufall empfunden. aus deren sicht(!) verständlicherweise.
da wurde dann eine nach heftigen verlusten noch immer an die 40%-partei durch eine zufällig (deren sicht!) durch eine punktgenau passende katastrophe hochkatapultierte ansonstenzwischen10und15prozent-partei verdrängt - bei deren koalition mit der spd es zudem grade eben so mit ächz und stöhn gereicht hat.
vor dem hintergrund: würdest Du erwarten, daß die cdu-wähler damals rot-grün "glaubwürdig" fanden?
ich nicht.
(ich sag's noml: bin kein eigentlich schwarzer, sondern mach Dir jetzt bloß quasi den advocatus diaboli)

@auswurf
ich sags jetzt einfach jedes mal
Die spd spielt das spiel nicht mit, egal wie oft Du es noch als möglichkeit hinstellen magst.
Das ist so undenkbar, dass ich Dich in diesem punkt realitätsfern nennen muss.


Deine bestimmtheit in allen ehren, aber WISSEN tust Du's auch noch nicht.

Auswurf
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Grasdaggl
ja, auch ich kann irren ;)
halte die genannte option eben für ähnlich wahrscheinlich, wie ne koaliton mit der afd

mit afd 0%
schwarz/rot/gelb 5%

deswegen würd ich gerne lieber über wahrscheinlichkeiten,
als über unwahrscheinlichkeiten reden
das ist doch keine Musik

Verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst, wenn du immer auf meine oder deine persönliche Vorlieben hinweist. Die haben ja nichts damit zu tun, und verschiedene Sichtweisen sind nicht automatisch gleichberechtigt, die sind zunächst mal nur verschieden.

exmatthes hat geschrieben:[…]vor dem hintergrund: würdest Du erwarten, daß die cdu-wähler damals rot-grün "glaubwürdig" fanden?
ich nicht.


Ich finde auch die AfD-Stimmen in diesem Sinne nicht “glaubwürdig” – ich denke die Dackel haben keine Ahnung, wen sie da gewählt haben. Aber es ist im Grunde deine Argumentation: Grün/Rot war zahlenmäßig möglich, also war es legitim. Dazu kommt aber, dass eine Zusammenarbeit zwischen Grün und Rot glaubwürdig ist, wegen der relativen politischen Nähe zueinander. Und deswegen auch für die jeweiligen Wähler dieser beiden Parteien absolut in Ordnung, und insbesondere auch eine Konstellation, die das Abservieren der stärksten Partei legitimierte. Dass die CDU-Wähler das für unverdient hielten? Ja, klar. Aber dass Grün und Rot zusammenarbeiten – programmatisch, und nicht aus reinem Opportunismus – das dürfte auch einem CDUler einleuchten.

Sloggi
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Lombaseggl
Nice Weather hat geschrieben:Das Verkaufsverbot ist original von 2010 – CDU/FDP-Koalition.

Das wurde seinerzeit als Jugendschutzmaßnahme verkauft – obwohl die Jugendlichen sich dann eben um Siebene eindecken. Das sind doch die einzigen, die ihre Sauferei generalstabsmäßig durchplanen.


Für mich als Wahlberliner ist das Alkoholverkaufsverbot immer das treffende Beispiel wie verbohrt-provinziell Baden-Württemberg doch ist. Es ist so bezeichnend, dass die angebliche so liberalen Grünen diesen Bevormundungsschwachsinn nicht revidiert haben.

Aber Kretschmann ist ja ein oberschwäbischer Kathole. Der würde bestimmt auch ein Tanzverbot an stillen Feiertagen ganz gut finden.

Auswurf
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Grasdaggl
dafür müssen wir zum rauchen nicht raus und ob man 2 euro für ein bier an der tanke,
oder wenn man nichts findet, 3,50 für ein bier zum mitnehmen in der gastro zahlt, ist dann zwar ärgerlich, aber macht den kohl nicht fett

aber mich nerven alle solche regelungen

es sind doch eher die evangelischen pietisten, die auf enthaltsamkeit stehen.
Ich dachte Du kennst Dich mit fasnet aus
das ist doch keine Musik

Ich finde das macht den Kohl schon ein bisschen fett. Nicht dass es so furchtbar schlimm wäre, aber es ist einfach Unsinn. Unnötig, schützt niemanden, und es ist in der Tat eine Bevormundung: ich wollte mir auf dem Heimweg mal ein paar Bier für zu Hause mitnehmen, und das ging dann nicht. Mitten auf dem Land, Kneipen alle zu, Tanke halt noch offen. Was soll das.

In der S-Bahn darf man auch nicht mehr vorglühen – das juckt mich persönlich zwar auch nicht besonders, aber es zielt auch daneben: das eklige sind ja nicht Saufende in der S-Bahn, sondern bestimmte Arten von Besoffenen. Und gegen volltrunkene Störenfriede gab es schon längst Regeln.

Sloggi
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Lombaseggl
@Nice: Der Effekt ist der Gegenteilige. Man sieht in BW dauernd Jugendliche, die sich kurz vor Ladenschluss richtig fett mit Spirituosen eindecken. Aber hauptsache einige moralischen Sesselfurzer haben ihr Gewissen beruhigt.

Auswurf
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Grasdaggl
ja, da hat sloggi recht

nice- fahr mal am we s-bahn nach stuttgart rein
Horden von jungen mit ner plastikflasche (ich tippe auf wodka/energie getränk) in der hand.
Da passiert nichts gross.. "packen sie bitte die flasche weg" wenn mal sicherheitstypen kommen.
Ich hock da auch mal entspannt, mit nem bier in der hand- wenn mir danach ist

Landbevölkerung hat auch ihre tricks..
aber, dass das alles verlogener bevormundungsscheiss ist, werden nur die wenigsten anders sehen.
Die grünen sind schon auch feige ab und an- was tut man nicht alles für die macht
-ist ja beim kiffen das selbe
das ist doch keine Musik

Ich dachte immer da steckt der Hotel- und Gaststättenverband dahinter, der die Leute in Vergnügungsghettos wie die Theodor-Heuss-Straße treiben und ihnen dort die Kohle aus der Tasch ziehen will.

Gegen jugendliche Alcopop-Leichen hilft es jedenfalls nicht, ist doch klar.

cron