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Tamasi
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Allmachtsbachel
Moment, das stimmt, was CZ sagt... aber es kam auch raus, dass sie gern den Reschke von den Bauern hätten. Als Sportdirektor. Ob das dann der professionelle Zug war, um die Bauern aus dem Takt zu bringen?

Ich tippe somit auf einen souveränen Heimsieg:

1-0 Lasogga
2-0 Lasogga
3-0 Lasoggas Mama


muffinho
CoachingZone hat geschrieben:Oder es dient zur Fanberuhigung, so nach dem Motto, seht her, wir haben einen Plan (insbesondere nach dem Medien-Echo, das die Vorstellung von Wolf in Stuttgart ausgelöst hat).


Ja, nur wenn Du Hoffnung mit solch einem Plan machst und nachher mit einem Breitenreiter ankommst, war es das erstmal.

Ich hätte da jemanden für die Hamburger: ehemaliger Trainer der Mannschaft aus der Dritten Liga mit Einsätzen als Cheftrainer der ersten Mannschaft in der 1., entspanntes Wesen, Abstiegskampferprobt, nicht aufmüpfig, stellt sich nicht in den Vordergrund.

Falls Kollege Beiersdorfer mitliest, bei Interesse einfach PN an mich.




de mappes
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Spamferkel
ayala hat geschrieben:Dass man sich mit Nagelsmann beschäftigt ist ja nachvollziehbar. Der Peters kennt ihn ja gut aus Hoffenheim. Aber dass das in Öffentlichkeit kommt ist wiederum ein absolutes Armutszeugnis.


Der Peters ist dort noch angesetellt? :shock:
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Nordschwabe
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Schoofseggl
Interessanter Artikel bei goal.com:
Nach dem 0:4-Debakel gegen RB Leipzig spielte sich vor dem Volksparkstadion eine kuriose Szene ab. Die Mannschaft des Hamburger SV hatte sich gerade von einem Aufsteiger vorführen lassen, was einige, meist männliche Fans in pinkfarbenen Trikots aber nicht davon abhalten wollte, von ihren Stars noch ein Foto oder ein Autogramm abzustauben. Nur wenige Minuten zuvor war im Stadion das genaue Gegenteil zu beobachten. Tausende pfiffen die Mannschaften gnadenlos aus, wollten alles, nur kein Autogramm von den "Versagern" auf dem Spielfeld.

Die Zahlenverhältnisse - eine Hand voll Zweckoptimisten gegen Tausende, denen der Geduldsfaden gerissen war - bilden auch ungefähr die Stimmungslage innerhalb der Anhängerschaft ab. Nach zwei Jahren des kollektiven Tiefschlafs und der hypnotisierenden Wiederholung der Forderung nach Geduld und Zeit sind erstaunlich viele urplötzlich aufgewacht - und finden sich in einem Alptraum wieder. Nein, auch nach zwei Jahren und Investitionen in schwindelerregender Höhe ist beim HSV kein Schritt nach vorn zu erkennen. Und der Hauptschuldige dafür ist auch schon gefunden: Trainer Bruno Labbadia.

Das schlechteste Team 2016

Die Vorwürfe gegen ihn klingen so: Er kann keine Mannschaft weiterentwickeln; lässt nur ein System spielen; kann nicht mit jungen Spielern; wechselt zu spät aus; vertraut nur seinen Lieblingen; ist ohnehin nur ein Hinrundentrainer. Schaue ich auf die Bilanz des Jahres 2016 (der HSV ist das schlechteste Team) und auf die Art und Weise, wie Fußball gespielt wird (nur fünf (!) Torchancen in drei Spielen, neben Darmstadt schlechtester Wert aller Bundesligisten), kann ich nicht davon sprechen, dass seine Kritiker unrecht hätten. Im Gegenteil. Labbadia macht Fehler. Und sie häufen sich.

Aber es ist nicht damit getan, den Trainer allein für den miserablen Start in die Saison verantwortlich zu machen. Das HSV-Problem ist komplexer und lässt sich nicht durch den Austausch eines Trainers beheben. Denn der ist und kann immer nur so stark sein wie die Struktur, in der er arbeitet. Und diese Struktur gleicht beim HSV einem Trümmerfeld. Angefangen hat der Zerfallprozess mit der Entlassung von Peter Knäbel, einem wichtigen, klar und fokussiert denkendem Gesprächspartner, dem Labbadia vertrauen konnte. Dieser Prozess erreichte mit dem Streit zwischen einigen Routiniers (allen voran Jaroslav Drobny) und Labbadia am Ende der letzten Saison die nächste Stufe, was gleichzeitig einen Wendepunkt in der Beziehung der Mannschaft zum Trainer darstellt.


Die Bindung zwischen Trainer und Mannschaft ist aber nur eine von vielen kleinen und größeren Baustellen. Da wäre zum Beispiel noch das Konglomerat unterschiedlicher Einflüsterer auf Führungsebene. Bekannt ist, dass Klaus-Michael Kühne mit Volker Struth einen Berater an seiner Seite hat, der nicht als ein Freund von Labbadia gilt. Mehr noch: Struth schickt regelmäßig einen "Spion", um Labbadias Arbeit - ich nenne es mal positiv - zu überprüfen. Der Zweck dahinter ist ebenso klar wie die Folgen für Labbadia. Er fühlt sich unter Druck gesetzt, weiß, dass Kühne im Hintergrund Zweifel anmeldet und "seine" Neuzugänge in der Startelf sehen will.

Welche Rolle spielt Beiersdorfer noch?

Dabei weiß er auch, dass er mit dem Kader, den er zur Verfügung hat, nicht erfolgreicher sein kann, weil entscheidende Stellen nicht neu besetzt worden sind. Es fehlen Innenverteidiger für den Spielaufbau, echte Sechser, Bodyguards für kreative Spieler wie Alen Halilovic. Stattdessen werden offensive Zehner zu defensiven Mittelfeldspielern umfunktioniert, halbfitte Spieler ins kalte Wasser geworfen. Kein Wunder, dass Halilovic nicht mit Aaron Hunt oder Lewis Holtby im Rücken spielen kann. Es fehlt auch ein kopfballstarker Stürmer, der die Flanken von Filip Kostic verwertet. Hole ich einen Mann wie Kostic, ist Bobby Wood nicht der richtige Stürmertyp. Aber Kostic hatte "Flair", Wood auch, manchmal ist das wichtiger. Wer wie und mit wem zusammenpasst, wird nach der Verpflichtung festgestellt.

Zwischen all diesen Interessen steht ein mittlerweile völlig entmachteter Dietmar Beiersdorfer, der die Entstehung dieses Zustandes mit seiner unbedarften Art des Geldausgebens seit 2014 maßgeblich zu verantworten hat. Dieses Rad lässt sich übrigens nicht mehr zurückdrehen, egal, was in Zukunft passiert. Dass sich zu allem Überfluss Spieler- und Trainerberater mittlerweile direkt an Kühne wenden, unterstreicht Beiersdorfers Rolle innerhalb der Organisation. Genau so schwach präsentierte er sich auch vor der Presse, als er es vermied, Labbadia den Rücken zu stärken.

Doch selbst wenn er sich mit voller Kraft hinter seinen Trainer, von dem er übrigens schon lange nicht mehr restlos überzeugt ist, stellen würde, entscheiden andere in letzter Konsequenz über Labbadias Zukunft. Obwohl Reiner Calmund, sozusagen der Berater des Beraters von Kühne, im "Doppelpass" am Sonntag aus "kapitalrechtlichen Gründen" etwas anderes sagen muss. Wobei er mit Kapital und Recht den Kern des Problems trifft. Wer zahlt, bestimmt die Musik. Nur steht das in keinem Gesetzbuch. Das weiß man einfach. Genau so wird es auch gelebt.

Gestörtes Binnenverhätnis

Weitere Baustellen finden sich tief im Inneren der Organisation, von der die breite Öffentlichkeit nichts mitbekommt. Da ist zum Beispiel Sportdirektor Bernhard Peters, von Labbadia aus dem Profibereich verbannt, der wenige Monate zuvor auch noch aus der Geschäftsstelle geflogen ist und seinen Platz für seinen Intimfeind Dr. Dieter Gudel, bis dato administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, räumen musste. Beispiele wie diese gibt es mehrere, von Vorstandsebene bis runter zum einfachen Angestellten, die von einem gestörten Binnenverhältnis erzählen. Und in der Summe (nicht als Einzelfall betrachtet!) alles andere als leistungsfördernd sind.

Wenn mich jemand nach meiner Prognose für die kommenden Jahre fragt, dann habe ich das Szenario vor Augen, wie die Traditionsvereine (Stuttgart, Werder, Nürnberg, Kaiserslautern und der HSV), die alle unter ähnlichen Problemen leiden, die immer nur im selben, vom "Virus" infizierten Teich fischen, wo sich alte Weggefährten (mit Stallgeruch) immer etwas schuldig sind und untereinander perfide Deals ausmachen, wo Spielerberater und Investoren Einfluss auf die Vereinspolitik nehmen, irgendwann in der zweiten "Traditionsliga" gegeneinander spielen, während Kommerzklubs wie RB Leipzig Spitzensport anbieten.

Mir fehlt die Vorstellungskraft, was passieren müsste und im Bereich des Möglichen wäre, um eine Gesundung der HSV-Struktur herbeizuführen. Denn diese Chance wurde bereits 2014 vertan und kommt nicht mehr wieder. Solange dieser Zustand erhalten bleibt, können sie noch so viele Trainer wechseln, wie sie wollen. Die Ursache der Probleme wird damit jedenfalls nicht bekämpft. Nur das "Überleben" wird damit kurzfristig verlängert. Einigen im Verein reicht das schon.

CoachingZone
Halbdaggl
@Nordschwabe

Danke fürs Reinstellen.

So sieht es also aus, wenn Fußballfans Sportmanager spielen oder einen Verein führen wollen. Nicht, dass uns das aus der jüngeren Vergangenheit irgendwoher bekannt vorkommt... *hüstel* Nur ist die Stuttgarter Presse wohl nicht in der Lage, einen solch stringenten und mit echtem Inhalt gefüllten Artikel zu verfassen.

Die HIV-Fans können einem fast (aber nur fast!) leidtun.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
Werden wirklich einige erinnerungen wach an die Vorwürfe vor ein paar jahren an labbadia.
Wie man problempositionen in der Mannschaft bei 40mio Investitionen nicht lösen kann ist mir rätselhaft.

Falsch finde ich aber die Behauptung, keinen kopfballstarken stürmer für kostics flanken zu haben: lasogga kann das nämlich
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Außerdem "flankt" Kostic nicht nur. Der kann auch reinpassen. Dieser Teil ist wirklich nicht ganz korrekt. Der Rest hingegen... ja, der kommt unsereins bekannt vor. Jetzt gar nicht mal wegen der Labbadia-Sachen, die sind hier doch nur ein Randaspekt.

Aber dass nicht alle an einem Strang ziehen... das kennen wir aus den letzten Jahren. Und natürlich ist das bei einem kleineren, nach oben strebenden Club wie bspw. Mainz oft eher der Fall.

Kronenclub
Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:Werden wirklich einige erinnerungen wach an die Vorwürfe vor ein paar jahren an labbadia.
Wie man problempositionen in der Mannschaft bei 40mio Investitionen nicht lösen kann ist mir rätselhaft.

Falsch finde ich aber die Behauptung, keinen kopfballstarken stürmer für kostics flanken zu haben: lasogga kann das nämlich


Du hast se ja nie geglaubt :lol:
#verpisst euch alle#

fkAS
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Halbdaggl
Wenn der Peters da ageschossen wird, könnte Schindelmeiser vielleicht mal nachfragen, ob der bei uns nen Job übernehmen könnte... gut Kungelei der anderen Art, aber der soll ja schon was drauf haben.
Beim HSV ist wirklich komisch, dass Leute, die verschiedentlich gute Zeugnisse ausgestellt bekommen, wie Knäbel oder Peters so wirkungslos bleiben






de mappes
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Spamferkel
Kronenclub hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:Werden wirklich einige erinnerungen wach an die Vorwürfe vor ein paar jahren an labbadia.
Wie man problempositionen in der Mannschaft bei 40mio Investitionen nicht lösen kann ist mir rätselhaft.

Falsch finde ich aber die Behauptung, keinen kopfballstarken stürmer für kostics flanken zu haben: lasogga kann das nämlich


Du hast se ja nie geglaubt :lol:


zumindest waren wir trotz dieser defizite nie wieder so "erfolgreich" wie unter labbadia.
Kann auch sein, dass die die damaligen "vorwürfe" jetzt wieder rausgekramt wurden...
gebe das aber offen zu: rückblickend hat er wohl genau ebendiese fehler gemacht...und dennoch waren wir nie wieder in abstiegssorgen, seitdem er uns gerettet hat...und jetzt sind wir in liga 2
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