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Flache9
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Da ich mich immer gegen alles impfen lasse juckt mich das erstmal nicht weiter.
Allerdings entscheide ich das selber ob ich mich impfen lasse oder nicht.


Du möchtest im Zweifelsfall also schon gerne gesund sein und anstecken willst Du eigentlich auch niemanden?

Aber ob Du jemanden ansteckst, oder nicht, entscheidest Du natürlich immer noch selbst?

Okay... :roll:

Alle Welt wartet auf einen Impfstoff und hier kotzen schon die ersten darüber ab, dass man sich jetzt auch noch impfen lassen soll. Scheiße Mann, was geht's uns doch gut! :bounce: :bounce: :bounce:


Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, was man zukünftig noch alles einschränken kann.
Wenn wir bei den ansteckenden Krankheiten bleiben wollen, dann hört diese nicht bei Viren auf.
Was ist mit Geschlechtskrankheiten, Bakterien etc. Wenn du eben einen Genitalpilz hast, dann bleibst eben zuhause. Deinem Arbeitgeber kannst dann sagen das dir die Eier Jucken weil du Pilz befallen bist. :mrgreen:

jagdhuette
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Halbdaggl
Sloggi hat geschrieben:
fkAS hat geschrieben:Wo sagt Drosten Lockdown bis zum Imfpstoff?


Hat er direkt nicht gesagt, aber die Linie ist doch klar erkennbar.

fkAS hat geschrieben:Es gibt aktuell zwei Ansätze. Lockdown aufrecht erhalten bis die Zahl der Neuinfektionen soweit unten ist, dass man wieder individuell Infektionsketten verfolgen kann,


Diese Zahl wurde aber immer wieder nach unten korrigiert. Erst hieß es, Reproduktionsfaktor unter 1. Schon lange erreicht. Nicht einmal die Testkapazität wird ausgenutzt.

fkAS hat geschrieben: Wo ist da ne Modellrechnung mit 6 Mio?


Sorry, es war das RKI. Und es waren 7,5 Mio Tote.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-was-der-rki-katastrophenplan-aus-2012-mit-der-echten-pandemie-zu-tun-hat-a-8d0820ca-95a7-469b-8a6a-074d940543d6

Mir gehts auch nicht um Drosten, sondern um die - auch gesundheitlichen - Nebenwirkungen des Lockdowns. Darüber spricht fast niemand.




Der Spiegel Artikel schreibt aber auch folgendes:

Szenario entspricht nicht der aktuellen Lage
Die aktuelle Pandemie unterscheidet sich im Detail deutlich vom 2012 durchgespielten Szenario. So sterben in der aktuellen Coronakrise weit weniger als die angenommenen zehn Prozent aus der ersten Sars-Pandemie. Die genaue Todesrate beim neuen Coronavirus ist zwar noch unklar, Hochrechnungen gehen aber davon aus, dass weniger als ein Prozent der tatsächlich Infizierten im Zusammenhang mit dem Virus sterben.

Auch wenn man die Todesrate anhand der Zahl der nachweislich Infizierten errechnet, kommt man auf eine Todesrate von deutlich unter zehn Prozent. In Deutschland liegt die sogenannte Fallsterblichkeit derzeit bei 1,5 Prozent. Todesraten von um die zehn Prozent gibt es bislang nur in Italien und Spanien, wo nicht mehr alle Kranken behandelt werden können.


die 7,5 Mio. beziehen sich auf ein Corona-Virus, das eine ähnliche Sterblichkeitsrate hat wie Sars 2003. Beim aktuellen Covid 19 wurden diese Zahlen bisher nur von VST und anderen Spinnern zweckentfremdet.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Flache9 hat geschrieben:Wenn du eben einen Genitalpilz hast, dann bleibst eben zuhause. Deinem Arbeitgeber kannst dann sagen das dir die Eier Jucken weil du Pilz befallen bist. :mrgreen:


Hab ich doch gemacht. Daraufhin meinte er erst sowas wie... komisch, seine jucken auch... das war dann der Moment, in dem er Verdacht geschöpft hat. :)
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Flache9
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Wenn du eben einen Genitalpilz hast, dann bleibst eben zuhause. Deinem Arbeitgeber kannst dann sagen das dir die Eier Jucken weil du Pilz befallen bist. :mrgreen:


Hab ich doch gemacht. Daraufhin meinte er erst sowas wie... komisch, seine jucken auch... das war dann der Moment, in dem er Verdacht geschöpft hat. :)


:lol:

Sloggi
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Lombaseggl
jagdhuette hat geschrieben:Auch wenn man die Todesrate anhand der Zahl der nachweislich Infizierten errechnet, kommt man auf eine Todesrate von deutlich unter zehn Prozent. In Deutschland liegt die sogenannte Fallsterblichkeit derzeit bei 1,5 Prozent. .


Richtig. Deshalb habe ich den Artikel auch verlinkt. Zumal nach Heinsberg die Sterberate deutlich nach unten korrigiert werden muss.

fkAS
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Halbdaggl
Sloggi hat geschrieben:
fkAS hat geschrieben:Wo sagt Drosten Lockdown bis zum Imfpstoff?

Hat er direkt nicht gesagt, aber die Linie ist doch klar erkennbar.
fkAS hat geschrieben:Es gibt aktuell zwei Ansätze. Lockdown aufrecht erhalten bis die Zahl der Neuinfektionen soweit unten ist, dass man wieder individuell Infektionsketten verfolgen kann,

Diese Zahl wurde aber immer wieder nach unten korrigiert. Erst hieß es, Reproduktionsfaktor unter 1. Schon lange erreicht. Nicht einmal die Testkapazität wird ausgenutzt.
fkAS hat geschrieben: Wo ist da ne Modellrechnung mit 6 Mio?

Sorry, es war das RKI. Und es waren 7,5 Mio Tote.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-was-der-rki-katastrophenplan-aus-2012-mit-der-echten-pandemie-zu-tun-hat-a-8d0820ca-95a7-469b-8a6a-074d940543d6
Mir gehts auch nicht um Drosten, sondern um die - auch gesundheitlichen - Nebenwirkungen des Lockdowns. Darüber spricht fast niemand.

Wie gesagt, es gibt 2 Linien. Lockdown kurz und knackig, danach weitgehende Normalität. Oder kein Lockdown, aber langfristige Beschränkungen mit variierende Intensität. Harte Beschränkungen bis zum Impfschutz will niemand und das kann auch keiner durchziehen.
So sehr wird da nicht nach unten korrigiert. Die 2 Strategien haben unterschiedliche Anforderungen. Bei Strategie 1 müssen die Neuinfektionen weit runter, vielleicht <200 vielleicht noch weniger; bei Strategie 2 reicht R unter 1 und das erste Ziel ist, die Krankenhauskapazitäten nicht zu überlasten. Letzteres war ja lange Zeit die Maxime. Erst durch rückläufigen Infektionszahlen sehen v.a. Helmholtz Strategie 1 als erreichbar und besser an.

Zum Szenario von 2012. Da wurde ja mit anderen Faktoren gerechnet, ein Virus, das so gefährlich wie SarsCov1 ist und sich so schnell verbreitet wie Cov2. Keiner kalkuliert mit 6 oder 7 Mio Toten.
Edit: aktuell spricht jeder über die Kollateralschäden des Lockdowns

de mappes
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Spamferkel
Flache9 hat geschrieben:
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Da ich mich immer gegen alles impfen lasse juckt mich das erstmal nicht weiter.
Allerdings entscheide ich das selber ob ich mich impfen lasse oder nicht.


Du möchtest im Zweifelsfall also schon gerne gesund sein und anstecken willst Du eigentlich auch niemanden?

Aber ob Du jemanden ansteckst, oder nicht, entscheidest Du natürlich immer noch selbst?

Okay... :roll:

Alle Welt wartet auf einen Impfstoff und hier kotzen schon die ersten darüber ab, dass man sich jetzt auch noch impfen lassen soll. Scheiße Mann, was geht's uns doch gut! :bounce: :bounce: :bounce:


Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, was man zukünftig noch alles einschränken kann.
Wenn wir bei den ansteckenden Krankheiten bleiben wollen, dann hört diese nicht bei Viren auf.
Was ist mit Geschlechtskrankheiten, Bakterien etc. Wenn du eben einen Genitalpilz hast, dann bleibst eben zuhause. Deinem Arbeitgeber kannst dann sagen das dir die Eier Jucken weil du Pilz befallen bist. :mrgreen:


Naja der is nicht ansteckend wenn du keine sexuellen Praktiken mit dem gegenüber vornimmst
Don't criticize what you can't understand



Flache9
de mappes hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Du möchtest im Zweifelsfall also schon gerne gesund sein und anstecken willst Du eigentlich auch niemanden?

Aber ob Du jemanden ansteckst, oder nicht, entscheidest Du natürlich immer noch selbst?

Okay... :roll:

Alle Welt wartet auf einen Impfstoff und hier kotzen schon die ersten darüber ab, dass man sich jetzt auch noch impfen lassen soll. Scheiße Mann, was geht's uns doch gut! :bounce: :bounce: :bounce:


Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, was man zukünftig noch alles einschränken kann.
Wenn wir bei den ansteckenden Krankheiten bleiben wollen, dann hört diese nicht bei Viren auf.
Was ist mit Geschlechtskrankheiten, Bakterien etc. Wenn du eben einen Genitalpilz hast, dann bleibst eben zuhause. Deinem Arbeitgeber kannst dann sagen das dir die Eier Jucken weil du Pilz befallen bist. :mrgreen:


Naja der is nicht ansteckend wenn du keine sexuellen Praktiken mit dem gegenüber vornimmst


Sofern du weißt, ob du Aids, einen Pilz, Hepatitis oder sonstige Geschlechtskrankheiten hast.
Aber da du ja kein Sex hast, kannst ja auch keinen anstecken. :mrgreen:

Flache9
de mappes hat geschrieben:Haste mal probiert?


Und du wunderst dich warum du nicht zum Stich kommst ? :mrgreen:




Nilkheimer
Halbdaggl
Und wieder - aktuell - Übersterblichkeit; heute: Italien.

Italien meldet wesentlich mehr Tote als in Vorjahren
In Italien sind im März fast 50 Prozent mehr Menschen gestorben als in den Jahren zuvor. In Frankreich gab es bereits deutlich früher als bislang bekannt eine erste Corona-Infektion. Der Überblick.


https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... 1cf7df3f86

Klar, man kann das wieder überlesen und dann in Kürze dreist-naiv nachfragen, wie es denn mit dem Thema aussieht jetze.
Zuletzt geändert von Nilkheimer am 4. Mai 2020 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
Aber das macht doch nichts.

Flache9
Der Vollständigkeitshalber

16.40 Uhr: Das italienische Statistikamt hat durch die Corona-Pandemie von Ende Februar bis März wesentlich mehr Tote gemeldet als in den Jahren zuvor. Vom 20. Februar bis zum 31. März seien mehr als 90.000 Menschen gestorben - fast 38,7 Prozent mehr als durchschnittlich zu dieser Zeit in den Jahren 2015 bis 2019, teilte die nationale Statistikbehörde Istat am Montag mit. Der Corona-Ausbruch wurde in Italien am 20. Februar in der Lombardei und in Venetien entdeckt. Vor allem der stark betroffene Norden meldete erheblich mehr Tote in diesen Wochen.

Das bedeute in der Periode eine "Übersterblichkeit" von 25.354 Fällen, davon seien 13.710 diagnostizierte Covid-Fälle, teilte Istat mit. Die Behörde legte nahe, dass es sich bei den zusätzlichen Toten um nicht diagnostizierte Covid-19-Todesfälle handeln könnte oder auch um Menschen, die wegen der Krise in den Krankenhäusern nicht in die Klinik gingen oder nicht behandelt werden konnten.


Wieviele mit oder an Covid19 verstorben sind muss man nach prüfen und wieviele nach Behandlungsfehler der Beatmungsgeräte mit zuviel Sauerstoffdruck sollte man auch überprüfen.
Zuletzt geändert von Flache9 am 4. Mai 2020 21:03, insgesamt 1-mal geändert.

higgi
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Grasdaggl
Jetzt rächt es sich so einen Hosenscheißenden Grünen im Landtag sitzen zu haben.
Mappus oder Öttinger hätten das hier anders geregelt.
von daher


jagdhuette
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Halbdaggl
Sloggi hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:Auch wenn man die Todesrate anhand der Zahl der nachweislich Infizierten errechnet, kommt man auf eine Todesrate von deutlich unter zehn Prozent. In Deutschland liegt die sogenannte Fallsterblichkeit derzeit bei 1,5 Prozent. .


Richtig. Deshalb habe ich den Artikel auch verlinkt. Zumal nach Heinsberg die Sterberate deutlich nach unten korrigiert werden muss.


1. quotest du hier den Spiegel und nicht mich

2. steht hier explizit Fallsterblichtkeit. Diese ändert sich nur, wenn das Verhältnis nachgewiesener Infektionen zu Todesopfern sich ändert. Also, wenn alle Infizierten auch getestet wären, es also eine Dunkelziffer von Null gäbe, wäre dieser Wert niedriger. Die Fallsterblichkeit drückt daher in unserem Fall eher aus, wie intensiv getestet wird.

Wenn man aus jedem Text das rausliest was man gerne sehen möchte, ist es äußerst schwierig etwas dazu zu lernen.


fkAS
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Halbdaggl
Sloggi hat geschrieben:Richtig. Deshalb habe ich den Artikel auch verlinkt. Zumal nach Heinsberg die Sterberate deutlich nach unten korrigiert werden muss.

Die Letalität (Verstorbene/Infizierte) wurde in der Regel auf 0,3-0,7% geschätzt (bspw. Drosten). Das RKI hat mit rund 0,5 gerechnet. Die Heinsberg-Studie kommt auf 0,37%. Wo wird da was deutlich nach unten korrigiert?
Das BMI hat auch schon mit 1,0% gerechnet, was in Ländern in denen das Gesundheitssystem versagt, gut möglich ist und evtl noch höher ausfallen kann. Die hohen Prozentwerte beziehen sich auf Case Fatality. Die hängt halt davon ab, wie viele Fälle man erfasst.


Rufus
Granadaseggl
https://www.uni-bonn.de/neues/111-2020
Insgesamt 919 Teilnehmer aus 405 Haushalten

Insgesamt 600 zufällig ausgewählte Haushalte in Gangelt wurden angeschrieben und gebeten, an der Studie teilzunehmen. 919 Studienteilnehmer aus 405 Haushalten wurden vom 30. März bis 6. April sechs Wochen nach dem Ausbruch der Infektion in Gangelt befragt und getestet.

Wie kann man von 919 auf 82 Mio hochrechnen?
919 Infizierete mit 3 Toten --> 1,8 Mio Infizierten mit über 6000 Toten.
Oder das mit den 20% der Infizierten ohne Befund.

Es ist sicher sehr löblich, Gangelt so intensiv untersucht zu haben aber man bräuchte mMn mehrere "Gangelts" und zwar auch in größeren Städten.
Vielleicht könnte man dann die Zahlen hochrechnen aber bisher ist das definitiv zu wenig.

publicenemy
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Halbdaggl
Wie kann man von 919 auf 82 Mio hochrechnen?


Seriös geht das nicht und meines Wissens haben dies die Autoren der Gangelt-Studie auch so gesagt.

fkAS
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Halbdaggl
publicenemy hat geschrieben:
Wie kann man von 919 auf 82 Mio hochrechnen?

Seriös geht das nicht und meines Wissens haben dies die Autoren der Gangelt-Studie auch so gesagt.

Hab ich anders verstanden. Die waren sehr zuversichtlich, dass die IFR auch repräsentativ für Deutschland ist: "the IFR calculated on the basis of the infection rate in this community can be utilized to estimate the percentage of infected based onthe number of reported fatalities in other places with similar population characteristics." Nur, was die Zahl der Infizierten angeht, ist ein "Hotspot" wie Gangelt, nicht mit dem Rest des Landes vergleichbar.