schwaebi hat geschrieben:Kieran Schulze-Marmeling
Wo bitte, darf man seine Eltern verhauen? Der Name kann doch nur Unglück bringen.
Also Kieran finde ich richtig gut. Im Gegensatz zu Kilian. Dieser Name ist mir seit der Erstlektüre von Peter Roseggers "Als ich Christtagsfreude holen ging" höchst suspekt.
Mein Geschrei muß wohl sehr angstvoll gewesen sein, denn
der Hansel sprang sofort von seinem Schlitten und nahm
tatbereite Haltung an. Und wie der Kilian merkte, ich hätte
hier einen Bundesgenossen, riß er sich den Korb vom
Rücken und schleuderte das Bündel auf den Schlitten. Noch
knirschte er etwas von "dummen Bären" und
"Undankbarkeit", dann war er aber auch schon davon.
Bei dem Namen Schulze-Marmeling muss man eine typisch westfälische Besonderheit beachten:
's Gscheidle:
Der Vulgoname (Hofname) Schulze ist in Westfalen extrem weit verbreitet und geht auf die mittelalterliche Amtsbezeichnung des Schultheißen zurück, der als Vertreter des Grundherrn die bäuerliche Verwaltung leitete. In der westfälischen Hofstruktur bezeichnet "Schulze" oft den Haupthof oder den ersten Hof einer Bauerschaft.
Hier sind die wichtigsten Aspekte des Vulgonamens Schulze in Westfalen:
• Hof- und Genanntnamen: Der Name Schulze wurde oft untrennbar mit dem Hof verbunden. Wenn ein Pächter wechselte oder eingeheiratet wurde, nahm er den Namen des Hofes an („genannt Schulze-Havixbeck“, „Schulze Bockelmann“).
• Häufigkeit: Neben „Meier“ ist Schulze der prägende Hofname in Westfalen, besonders im Münsterland und Ostwestfalen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai





