Wenn die Stelle quasi als Ehrenamt ausgeschrieben ist, dann erübrigt sich die Diskussion um ein Gehalt eigentlich von selbst.
Die so genannte Aufwandsentschädigung ist eher was symbolisches. Nur mal zum Vergleich, was das deutsche Steuerrecht diese symbolischen Vergütungen als so geringfügig erachtet, das die steuerfrei gewährt werden dürfen:
- 60,00 € pro Monat für einen Ehrenamtler (Platzwart, Kassenführer, Vorstand, Abteilungsleiter...)
- 200,00 € pro Monat für einen Übungsleiter oder Trainer
1.) Ich bezweifle, dass ein Jugendspieler des VfB so wenig kassiert und ferner, dass es der Buchwald für dieses Nasenwasser machen würde.
2.) An der Kommunikationspolitik des Vereins gibt es nichts zu meckern. Der ganze Prozess ist viel transparenter dargestellt, als es sein müsste und als wir es gewohnt sind. Die könnten sich auch hinstellen und alle Anfragen mit "kein Kommentar" abblocken, und schlussendlich zwei Kandidaten präsentieren, bei denen wieder keiner weiß, woher die kommen und warum es die sein müssen...
3.) Wenn der Buchwald clever wäre, würde er jetzt medial in die Offensive gehen und großzügig auf seine Kohle komplett verzichten. Wenn es denn so wenig wäre, wie er sagt und er es eh nicht nötig hätte, kein Problem, oder? Das würde die "Seilschaften" ja unter Zugzwang sezten und man müsste ihm schlussendlich mit der ungeeigneten fachlichen Qualifikation kommen (was imho auch kein Problem wäre), oder ihn auf der Shortlist lassen. Aber entweder geht es eben doch um die Kohle... oder der Guido kommt auf diesen Gedanken nicht... oder gar beides.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.