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Unter Westfalen
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Grasdaggl
und das ist auch was mich an den gewerkschaften ankotzt.


Gewerkschaften sind keine Wohlfahrtsunternehmer,
sondern Interessenvertreter, wie übrigens Arbeitgeberverbände auch.
Gewerkschaften vertreten die Interessen ihrer Mitglieder.
Mitglieder sind diejenigen, die regelmäßig ihren Monatsbeitrag bezahlen.

Auszug aus der Satzung von Ver.di:

Mitglieder im Beschäftigungsverhältnis zahlen jeweils ein Prozent ihres regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienstes bzw. ihrer regelmäßigen monatlichen Ausbildungsvergütung als Mitgliedsbeitrag pro Monat. Zum regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienst bzw. zur Ausbildungsvergütung werden Einmalzahlungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Jahresprämie sowie unregelmäßige Schicht- und Erschwerniszuschläge nicht gezählt.

Schon mal was von Trittbrettfahrern gehört?
Ich kenne die Problematik zur Genüge.
Diejenigen, die als Gutverdiener von Tariferhöhungen am meisten profitieren,
sind am schlechtesten organisiert.
Z.B. Akademiker.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Auswurf
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Grasdaggl
@ cantona
.. und sorry,
ich muss es immer wieder sagen..
Unser erfolg beruht stets AUCH auf ausbeutung von drittweltstaaten und zerstörung von lebensgrundlagen

uwe
jaaa, aber..
ich finde es gehört zur verantwortung von gewerkschaften sich für alle einzusetzen,
die da auf dem betriebsgelände rumrennen (subunternehmer etc)
Denn diese garantieren die privilegien derjeniger,
welche das glück haben dort einen gutbezahlten arbeitsplatz zu haben
das ist doch keine Musik

Auswurf
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Grasdaggl
lol
war mal ne zeit bei der post
Nach den betriebsratswahlen musste ein freigestellter, der nach 20 jahren rausgewählt wurde wieder in die zustellung :lol:
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Auswurf

Vom moralischen Standpunkt gebe ich Dir völlig recht.

Aber Deine Schlussfolgerung ist falsch.

Die Subunternehmer garantieren nicht die Privilegien der Festangestellten,
sondern die Vermögenszuwächse der Kapitalgeber.

Ich habe die Umwandlung von festen Arbeitsplätzen in unsichere (Zeitbeschäftigte, Subunternehmer) seit 1984 (als ich das erste mal BR-Vorsitzender wurde) begleiten müssen. Da hast Du kein Mitbestimmungsrecht.
Was meinst Du, wie viele höchstpreisige Rechtsanwaltkanzleien sich mit diesem Thema gesundstoßen?

Cantona hat so unrecht nicht.

nachtrag für Dich & Haber:

Jede Belegschaft bekommt den Betriebsrat, den sie verdient. :twisted:
Zuletzt geändert von Unter Westfalen am 14. April 2020 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:lol
war mal ne zeit bei der post
Nach den betriebsratswahlen musste ein freigestellter, der nach 20 jahren rausgewählt wurde wieder in die zustellung :lol:


Wenn ein Betriebsrat abgewählt wird, hat er die Belegschaft schlecht vertreten oder gar mit dem Chef gekungelt. die Abwahl ist gelebte innerbetriebliche Demokratie.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Auswurf
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Grasdaggl
ja klar
ich hatte auch nur schadenfreude übrig und eine weitere schöne anekdote auf lager
Ne andere betriebsrätin (anderer arbeitgeber) wollte meinen arbeitsvertrag einsehen und hat danach veranlasst, dass meine 7 cent lärmzulage wieder gestrichen wurde,
da dies an an meinem arbeitsplatz nicht gerechtfertigt sei

jetzt aber schluss :mrgreen:
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wärst Du in meiner Firma zu meiner Zeit gewesen,
hätte ich dich ermuntert, in den BR zu gehen.
Du erinnerst mich an meinen Freund und Kollegen, der jahrelang mein Stellvertreter war.
Wo ich manchmal mit geballter Faust in der Tasche diplomatisch sein musste, ging er direkt zur Sache.
Wir waren ein Dreamteam. :nod:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Cantona
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ba ... _id=474500

Ein hoerenswerter Beitrag... abseits des ueblich-langweiligen Quatsches und sonstiger Belanglosigkeiten ohne Substanz, die tagein tagaus hoch-und runtergebetet werden.
Die schriftliche Zusammenfassung nebst unnoetig reisserischem Titel (inklusive falschem Zitat) wird dem Interview nicht gerecht. Der Praktikant muss wohl noch ueben.

Flache9
Der größte Irrtum einiger Mitarbeiter ist zu glauben, dass der Betriebsrat nur die Interessen des Arbeitnehmers vertritt. Der Betriebsrat vertritt Arbeitnehmer und das Unternehmen.



Flache9
Viele wissen es eben nicht.
Sobald mal der Betriebsrat keine positive Entscheidung für den AN trifft , heißt es immer gleich, dass der BR mit den Chefs unter einer Decke steckt.

de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:ja klar
ich hatte auch nur schadenfreude übrig und eine weitere schöne anekdote auf lager
Ne andere betriebsrätin (anderer arbeitgeber) wollte meinen arbeitsvertrag einsehen und hat danach veranlasst, dass meine 7 cent lärmzulage wieder gestrichen wurde,
da dies an an meinem arbeitsplatz nicht gerechtfertigt sei

jetzt aber schluss :mrgreen:


lächerlich
was ist denn das für ein betriebsrat
Don't criticize what you can't understand




Cantona
...mir waeren ein paar mehr Agnostiker, Atheisten und Laizisten (die nicht verfolgt, bedroht oder im Knast sitzen) im Magreb, im Nahen Osten, bei den Persern und Osmanen ganz recht.

Und ein paar weniger kitas, kindergaerten und Schulen mit kirchlichen Traegern in unseren Breitengraden im Uebrigen auch. Ist naemlich durchaus erstaunlich, dass sich immer weniger Menschen den Kirchen in D zugehoerig fuehlen und aus der Kirche austreten, und es dafuer immer mehr oben genannten Bildungseinrichtungen in kirchlicher Hand gibt.


CoachingZone
Halbdaggl
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich, was hier alles angeführt und in einen Topf geworfen wird, um die christlichen Kirchen oder die Christen selbst als Ganzes abzuwerten. KEINE Glaubens- oder Nichtglaubensgemeinschaft oder Nichtglaubensnichtgemeinschaft hat diese abwertenden Verallgemeinerungen verdient :!: Selbst wenn es berechtigte Kritik an manchen oder vielen Gläubigen gibt...

Frei nach Watzlawick ist es doch vielmehr so: Man kann nicht nicht glauben.

Und so ist auch ein Agnostiker, ein Atheist und ein Laizist ein Glaubender (auch wenn er selbst dies nicht so sehen will).

Wer also will schon wieder zu wissen glauben, welcher Glaube der bessere oder der richtigere sei? Und wer glaubt sich berechtigt, den ersten Stein gegen Andersgläubige zu werfen? Und welchen Witz Gottes hat er nicht verstanden?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Auswurf
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Grasdaggl
ok,
Du bist also Christ
vermutlich wie so Manche, ein ok TYP

jetzt mal ohne grundsätzliches diskutieren zu wollen...
Kriegst Du nicht auch das große kotzen, wenn Du das obige bild mit trump anschaust?

Glaubensgemeinschaften (nö, dazu gehört niemand, dessen leitbild nicht von glauben oder nicht glauben bestimmt wird)
Glaubensgemeinschaften also,
neigen im höchsten maße dazu, andersgläubige und nichtglaubende herabzuwürdigen, zu verfolgen, zu töten und deren ideale zu bekämpfen.
Genau also das, was Du anprangerst.
Auch, wenn dies keine Regel ist,
so gilt es meiner meinung nach zu vermeiden religiösen institutionen macht zu verleihen.
Alleine die bündelung von macht ist eine gefahr
und glaube als basis von entscheidungen alles,
nur nicht demokratisch legitimiert oder auf logik basierend
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich würde gerne glauben, dass das Foto gefakt ist.
Aber seitdem ich vor Jahren eine Sendung gesehen habe, wie die Evangelikalen Kinder indoktrinieren, sie auf die Straße zum missionieren schickten und den jüngeren Bush als Jesus anbeten ließen, bin ich überzeugt davon, dass es, wäre es gefakt, die Wahrheit abbildet.

Das hat überhaupt nichts mit "ersten Stein werfen" zu tun.
Was unter dem Foto steht, ist einfach nur die Wahrheit.
Und wirkliche Christen müssten das eigentlich als erste erkennen.
Auch wenn man im Wilden Westen die Demokraten nicht wählt, weil sie unter anderem gegen Abtreibungsverbote sind, widerspricht es allen christlichen Geboten für diesen Typen zu sein.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Kriegst Du nicht auch das große kotzen, wenn Du das obige bild mit trump anschaust?


Wenn Du mir sagst,
dass Dein Kotzen wegen den Gewerkschaften Dich nicht so unpässlich macht, wie Dein Kotzen wegen Trump, bin ich beruhigt.
;) :prost:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


CoachingZone
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:ok,
Du bist also Christ
vermutlich wie so Manche, ein ok TYP


Du kennst mich nicht. Du kennst meinen persönlichen Glauben nicht. Mach dir also bitte kein Bild von mir als Christ.

Auswurf hat geschrieben:jetzt mal ohne grundsätzliches diskutieren zu wollen...
Kriegst Du nicht auch das große kotzen, wenn Du das obige bild mit trump anschaust?


Mein Kommentar war eher allgemein und auf die Replik von @Cantona und @Nilkheimer gemünzt.

Ich bin absolut nicht in der auf dem Photo abgebildeten Glaubensgemeinschaft zuhause - und ich persönlich empfinde das auf dem Photo Abgebildete als Missbrauch der Lehre Jesu - wie auch so vieles anderes.

Mich stört das auf ein solches Bild folgende allgemeine Ablästern über und Lächerlichmachen von Christen.

Auswurf hat geschrieben:Glaubensgemeinschaften (nö, dazu gehört niemand, dessen leitbild nicht von glauben oder nicht glauben bestimmt wird)
Glaubensgemeinschaften also,
neigen im höchsten maße dazu, andersgläubige und nichtglaubende herabzuwürdigen, zu verfolgen, zu töten und deren ideale zu bekämpfen.
Genau also das, was Du anprangerst.


Ich habe von "Glaubenden" und "Gläubigen", nicht von "Glaubensgemeinschaften" gesprochen. Ich bin sicher, dass ich persönlich hier und auch sonst noch nie über Nichtchristen abgelästert oder deren Glauben verunglimpft habe.

(Im Gegenteil: Mich haben immer andere Religionen und Philosophien interessiert und ich habe in diesen gemeinsame Prinzipien und Werte gesucht und auch gefunden, wie auf dieser Welt ein friedliches Miteinander und ein glückliches und erfülltes Dasein möglich ist.)

Ich wehre mich nur gegen die verallgemeinernde Verunglimpfung von Christen, die hier immer wieder zu lesen ist.

Das ist alles - und das ist auch mein letztes Wort zu diesem Thema. Werde mich in Zukunft hier raushalten.


Die Edith ergänzt noch, dass es übrigens christliche Organisationen und Ordensgemeinschaften waren, die in Europa die ersten allgemeinbildenden Schulen für alle Kinder unabhängig vom gesellschaftlichen Stand und der Finanzkraft der Eltern sowie die ersten Hospitäler für Arme und Witwen- und Waisenhäuser betrieben haben und dies bis heute tun.

Wüsste jetzt keinen Grund (außer den des Missbrauchs Schutzbefohlener :!: ), warum dies heutzutage abgeschafft werden sollte, eben weil sie Verantwortung in diesen Bereichen schon lange vor dem Staat übernommen hatten.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -