Ich finde, die FIFA sollte den globalen Gedanken besser berücksichtigen, es heißt ja nicht umsonst Weltmeisterschaft.
Gleichzeitig sind 48 zugelassene Teilnehmer natürlich eine nicht hinnehmbare Vorselektion.
Daher sollte dann doch auch bitte jedes existierende Land an einem solchen Event teilnehmen dürfen und für seine jeweiligen Spiele Heimrecht besitzen. Weswegen es natürlich auch ein Rückspiel zu geben hat.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit sollte allerdings der Flugverkehr keine Option mehr darstellen dürfen und die Mannschaften sollten zu interkontinentalen Partien konsequenterweise mit dem Segelschiff anreisen.
Das Rückspiel der Begegnung Australien - Island beispielsweise benötigt somit eben entsprechende logistische Vorlaufzeit.
Die Dauer eines Turniers sollte somit in etwa dem Äquivalent einer Generation entsprechen, so dass am Ende sowieso niemand mehr weiß, wie alles irgendwann mal angefangen hat. Damit käme der Fußball auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach, indem er Generationen verbindet, wenn etwa der Großvater dem Enkel erzählen kann, wie das damals war, in der Vor-Vor-Vorrunde, als sich Kimmich auf Samoa eine Geschlechtskrankheit eingefangen hatte und kurzfristig ersetzt werden musste, was landesweit bange Monate zur Folge hatte, wer gegen Andorra seine Position einnehmen könnte.
Man müsste sich halt Gedanken um den Modus des Nachnominierens von Spielern machen, wenn z.B. einer der Auserwählten zu Turnierbeginn noch Anfang 20 ist, und dann im Viertelfinale als knapp 50-jähriger altershalber nicht mehr so recht mithalten kann. Sollte berücksichtigt werden.
Aber insgesamt aus Gründen der Fairness, des sportlichen Wettkampfs und des globalen Aspekts geht das eigentlich nur noch so... rein monetär betrachtet und aus dem Blickwinkel der FIFA eben.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!