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Airwin
Granadaseggl
aus dem kultur-fred:

Und die Touristen wundern sich, warum Stuttgart so viele S-Bahn Linien hat.




sowas mußte ja kommen 8)
"Wir sind Klimaner. Wir essen nichts Warmes."

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Goofy
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:Und welche S-Bahn fährt zum Wilhelmsplatz?

rathaus - wenn Du stadtbahn meinst


S-Bahn = Stadtbahn 8) . Goil :mrgreen:


Is ja ein night-fred, gell.



S-chnarch-Bahn? :stumm:



so, hier ischer, jetzt komm her, du gerupfter Hase.
äh, nee, du rupfender Hase.

nee. Auch nicht.






Goofy
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Granadaseggl
Ins Bett?
Oder n Rasensalto?

Da hab ich aber noch mehr Angst vor der Landung.
Wenn ich nur ne halbe Umdrehung schaff (so wie beim letzten Versuch, einst im Schwimmbad), was dann? :o



Haber
Granadaseggl
Goofy hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:
S-Bahn = Stadtbahn 8) . Goil :mrgreen:


Is ja ein night-fred, gell.



S-chnarch-Bahn? :stumm:



so, hier ischer, jetzt komm her, du gerupfter Hase.
äh, nee, du rupfender Hase.

nee. Auch nicht.


Die Metropole Kabuddgard hat doch eine METRO.
Die Segglmetro. Stimmts?








muffinho
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Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:Stemmt.
Abr au koi Hundegfängnis.
Wenn i oifach jemand pack, dann werd i eigschläfert. Ohne Verhandlung ond faira Prozess.


Ach was, kurz kastrieren und dann kommst Du in eine Pflegefamilie... zur Auswahl stehen

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oder

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Wir können alles. Außer WLAN.


vivafernanda
Granadaseggl
Aus verschiedenen Gründen werde ich es wohl bereuen jetzt hier was rein zu schreiben.

Egal!

Ich machs trotzdem.

In irgendeinem Psalm steht der hochgradig treffende Vergleich, dass die Seele des Beters auf den Herrn wartet, mehr als der Wächter auf den Morgen.

Die Wächterin wartet nicht so sehr auf den Morgen als vielmehr auf das Ende aller Pflichten. Ich bin so urlaubsreif, dass es in den Gelenken schmerzt.

Dennoch hat es seinen eigenen Reiz. Jeden Monat ein paar Nächte. Im Gang durch das Jahr erlebt man verschneite Nächte, mondklare, stürmische, duftende, warme, stille.. Man wacht über friedlich schlafende Menschen wie auch über gequälte, angstvolle, einsame und sterbende.
Ich singe "Weißt Du wieviel Sternlein stehen..?" oder "Der Mond ist aufgegangen.." an den verschiedenen Betten, falls es angebracht scheint. In Stuttgart sang ich manchmal noch "Preisend mit viel schönen Reden.." oder " Wenn alle Brünnlein fließen".
Ich sitze im Schweigen an Sterbebetten und versuche zu erspüren, ob es dem Dahinscheidenden gutgeht. Ich unterstütze verzweifelte Angehörige oder welche, die dem Sterben nicht standhalten, obwohl sie es doch wünschen für den schwehrkranken geliebten Menschen.
Ich stelle mich dem Gesetz und kontrolliere das BTM-Buch, die Morgenmedikamente und die Kühlschranktemperatur. Ich wische über Flächen und trage allerhand Dinge von A nach B. Ich bilde mir ein, dass meine Schritte im Flur nicht stören, sondern im Unterbewusstsein der Schlafenden Geborgenheit durch Anwesenheit erzeugen. Ebenso wie die leise sanfte Musik, die ich immer im Stationszimmer laufen habe und die durch meine stets offene Tür nach draußen dringt.
Im Großen und Ganzen könnte man sagen, dass ich einfach mein Ding mache. Ich versuche meine Menschen nicht durch meine Fürsorge zu erschlagen, aber sie auch nicht zu vernachlässigen. Manchmal ein erstaunlich schwieriger Spagat. Denn nicht immer deckt sich unsere Wahrnehmung einer Situation mit der desjenigen um den es geht.
Ich habe keine Angst! erklärte mir kürzlich ein Sterbender. Ich durfte seine Frau nicht anrufen und auch alle meine Hinweise, dass er nicht alleine sei und wir jederzeit vorbeikommen würden, erschienen ihm übertrieben. So schied er dahin. Keine Ahnung, ob ihm überhaupt klar war, dass Sterben sein allernächster Move sein würde. Habe mir abgewöhnt, Menschen darauf hin zu weisen, dass "es jetzt soweit ist". Die einen wissen es eh und den anderen scheint es gut zu gehen mit der Negierung des Unumstößlichen. Außerdem: ich kann mich irren. Also lieber Klappe halten.
Kleiner Tipp am Rande: ein Fußballspiel im Fernsehen laufen lassen. Nicht nur bei ausgewiesenen Fans. Die Geräusche eines Kicks, die Zuschauer, die Schiedsrichterpfiffe, die monotonen Kommentare, das ganze Ding scheint irgendwie tröstlich zu wirken. Lebendig und echt, unaufdringlich im Vergleich zu einem Film. Ein Gemeinschaftserlebnis halt.
Wenn mal alles nur noch bei Paysendern läuft, wirds traurig.

So Ihr Armen.

Das wars mal wieder. Danke, dass ich hier einfach so drauflos tippen kann.
Für Euphorie ist´s stets zu früh.


Plan B
Granadaseggl
Auch solche Posts gehören zum Forum. Denn sie regen zum Nachdenken an. Schön geschrieben.
Dann hoffe ich für Dich, dass Dein Urlaub nicht mehr fern ist.
Meine Muttersprachen sind Ironisch, Sarkastisch und Zynisch.