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muffinho
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
naja von mir aus...ich finde es bei aller Kritik ihm gegenüber menschlich


Was? Dass er sich weigert, die Gründe für die Entlassung zu benennen und stattdessen versucht ihn nach über einem Jahr öffentlich zu diskreditieren? Klar ist es menschlich, menschlich ist alles was Menschen tun, aber ist es auch akzeptabel, dass sich der Präsident eines Vereins so aufführt?

die aussage kam von wolf selbst und die reschke-aussage wurde ja von reschke selbst schnell relativiert...sehe da nicht den zwang, dass er sich einmischt.
wieviel sich reschke eingemischt hat weiß ich nicht aber in der Halbzeit des Hoffenheim-spiels war er vor dem Trainer in der Kabine..das war aber schon Weinzierl.


Die Aussage, dass Wolf zweifelt, kam nicht von Wolf sondern von Dietrich, der angeblich Wolf am Telefon zitiert hatte. Aber ein Präsident, der andere Menschen diskreditiert, einstimmige Entscheidungen trifft und dünnhäutig auf Kritik reagiert, würde nicht lügen....

Und ich würde einen Rostbraten darauf verwetten, dass wenn Reschke sich schon bei einem erfahrenen Wunschtrainer wie Weinzierl eingemischt hat, dies auch bei einem Neuling wie Wolf macht.

er hat JS und Wolf werkeln lassen


Das würde ich so nicht unterschreiben, denn die Entlassung von Schindelmeiser kam Dietrich bestimmt nicht im Juni nach dem Aufstehen, das hatte bestimmt eine längere Vorgeschichte.

witzfeld hat geschrieben:Den werdert ihr nie mehr los, wenn er sich weiterhin zur Wiederwahl stellt. Wir sind 400 Kickersmitglieder ,die seit 3 Jahren auch VfB Mitglied beim sind. ER bekommt definitiv solange unsere Stimmen, bis do VfB auf unserem Niveau angekommen ist, Oberliga.


:D



George Best
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Schoofseggl
Weiß nicht, ob das hier schon geposted wurde.
Aus einem StZ-Plus-Artikel („Dietrich und das „Gschmäckle“):

Peter Stolterfoht (15.04.2019) hat geschrieben:
Stuttgart - Vor gut zweieinhalb Jahren, am 11. September 2016, ist in der Stuttgarter Zeitung unter dem Titel „Der König eines Firmendschungels“ ein Artikel erschienen, der sich intensiv mit den Geschäften von Wolfgang Dietrich beschäftigte.

[...]

Nachdem Wolfgang Dietrich zuvor von seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Quattrex Sports AG zurücktrat und seine Anteile an der Firma zunächst auf 15 Prozent verringerte, sah erst der Aufsichtsrat des VfB Stuttgart sowie dessen Vorstand und dann auch die Deutsche Fußball-Liga keinen Grund, dieser Konstellation einen Riegel vorzuschieben. Was maßgeblich damit zu tun hatte, dass Wolfgang Dietrich die Führung des Quattrex-Firmenkonglomerats in weiten Teilen zuvor an seinen Sohn Christoph und an eine weitere Person übergeben hatte.

[...]

Damals wie heute ist der Zweitligist Union Berlin neben den Stuttgarter Kickers, dem 1. FC Heidenheim und dem 1. FC Kaiserslautern ein Quattrex-Kunde. Weil es in den Relegationsspielen – wie schon in der zweiten Liga – nun wieder zu einem direkten Aufeinandertreffen zwischen dem VfB Stuttgart und den Berlinern, aber auch mit den Heidenheimern kommen könnte, steht das Thema Interessenskonflikt erneut im Raum. Nach der Stuttgarter Zeitung und dem SWR hat sich nun auch der „Kicker“ in seiner Montagsausgabe mit dem Fall beschäftigt und die mögliche Brisanz solcher Begegnungen ebenfalls in den Fokus gerückt.

[...]

Bei seiner Recherche ist das Fußball-Fachmagazin wie schon die StZ vor zweieinhalb Jahren auf moralische Fragezeichen gestoßen und kommt zu dem Schluss. „Von der Firma (Quattrex Finance GmbH, Anmerk. d. Red.) hat sich Dietrich senior zwar rechtzeitig als Geschäftsführer zurückgezogen, allerdings dürfte er ein starkes Interesse an deren Entwicklung haben.“

Über die Firma VMM, deren alleiniger Gesellschafter Wolfgang Dietrich ist, hatte er bis vor Kurzem 50 Prozent an der Quattrex Finance GmbH gehalten. Dietrich sagt in diesem Zusammenhang jetzt: „Ich bzw. die VMM GmbH hat mittlerweile alle Anteile, die etwas mit dem Fußball zu tun haben, also die an der Quattrex AG, an der Quattrex GmbH und am Quattrex-Fonds, verkauft. Von einem Interessenskonflikt kann auch deshalb keine Rede sein, weil ich ausschließlich von Verträgen, die vor meiner Amtszeit als VfB Präsident zwischen 2014 und 2016 mit den betreffenden Vereinen abgeschlossen wurden, profitiere. Die damals vereinbarten Ausschüttungen, sofern Erträge anfallen, stehen mir zu“, sagt Dietrich, der damit aber auch einräumt, weiter mit den Quattrex-Clubs Geld verdienen zu können.

Im „Kicker“ wird der mögliche VfB-Relegationsgegner Union Berlin als besonders attraktives Investment beschrieben. Dort heißt es, dass der Quattrex-Fonds dem Club insgesamt 6,3 Millionen zur Verfügung gestellt hat. Der Wert des Geschäfts wird mittlerweile auf 7,8 Millionen taxiert, Tendenz stark steigend. Im Fall des Berliner Aufstiegs würde sich das Union-Geschäft dank der enormen TV-Mehreinnahmen noch einmal extrem verbessern.

Der Finanzvorstand des VfB Stuttgart sieht im erneuten Aufploppen des Themas keine Brisanz.

[...]



Gewinnt Union gegen den VfB in der Relegation, profitiert Dietrich davon mit einem Millionenbetrag.


George Best
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Schoofseggl
Du bist doch auch VfB-Fan, oder? Da bist du echt ein bisschen hart zu dir.

Sehe da vor allem ein Versagen des Aufsichtsrats. Man hätte darauf bestehen müssen, dass sich Dietrich aus diesen Geschäften vollständig zurückzieht. Und wenn er das nicht wollte, ist er kein geeigneter Kandidat für den Posten.





Hasenrupfer
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Granadaseggl
George Best hat geschrieben:Weiß nicht, ob das hier schon geposted wurde.
Aus einem StZ-Plus-Artikel („Dietrich und das „Gschmäckle“):


Gewinnt Union gegen den VfB in der Relegation, profitiert Dietrich davon mit einem Millionenbetrag.


Das hat schon kein Gschmäckle mehr, sondern stinkt zum Himmel...

Danke für's Reinstellen, Georgie, gerade wenn die lokale Presse das hinter ner Paywall verbergen will.


de mappes
Spamferkel
Den werdert ihr nie mehr los, wenn er sich weiterhin zur Wiederwahl stellt. Wir sind 400 Kickersmitglieder ,die seit 3 Jahren auch VfB Mitglied beim sind. ER bekommt definitiv solange unsere Stimmen, bis do VfB auf unserem Niveau angekommen ist, Oberliga.


Endlich das Bekenntnis
Jetzt kann man ihn noch einfacher ignorieren
Don't criticize what you can't understand

de mappes
Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
er hat JS und Wolf werkeln lassen


werkeln?
Wie passt das mit dem Aufstieg zusammen?


In einem Handwerkerland wie dem Saarland ist werkeln keinesfalls negativ behaftet
Don't criticize what you can't understand



Unter Westfalen
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
er hat JS und Wolf werkeln lassen


werkeln?
Wie passt das mit dem Aufstieg zusammen?


In einem Handwerkerland wie dem Saarland ist werkeln keinesfalls negativ behaftet


Ein saarländischer Handwerker
und ein Tübinger Gog treffen sich.
"Ja Buale, was machsch denn morga?"
"Ich werkle."
"Ach so, duasch a bissle schäffla."
Wolle, Dei Frau haod aogruafa, Du sollsch hoimkomma!!




Tamasi
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:https://vertikalpass.de/wolfgang-dietrich-der-trixxer/

Und die Kommentare erst!
Einer scheint echt Ahnung zu haben.

Oh ja, danke fürs reinstellen!

Und dass das CWA-Dingens vom Sohnemann auf den Biritish-Virgin-Islands registriert ist, ist auch ein hübsches Detail, das einfach bestens ins Bild passt.

Aber vielleicht ging es dir bei dem "Ahnung haben" gar nicht um (den einen längeren) Finanz-bezogenen Kommentar, sondern um die psychologischen Überlegung eines anderen Schreibers, Stichwort "Narzissmus"... Mir scheint, beide haben Ahnung. :D

Unter Westfalen
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:ja...aber fand es nicht allzu lustig...sorry :/

wollte aber auch nicht ohne Reaktion bleiben...das wäre unhöflich...deswegen dieser "gemischte" Smiley-kopf


Hatte Dir mehr Humor zugetraut.
"Werkeln" kommt halt in der Rangliste der schwäbischen Tätigkeitsverben deutlich unter "schaffen".
Und in "schäffla" ist sogar noch eine kleine Anerkennung enthalten. Ein Schwabe hätte das sofort mit einem ;) kommentiert.

Nun gut, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Werde mich zukünftig solcher Vergleiche enthalten. :oops:
Wolle, Dei Frau haod aogruafa, Du sollsch hoimkomma!!

de mappes
Spamferkel
Ich denke das hat weniger mit der Menge des vorhandenen Humors denn der Art zu tun.
Gegebenenfalls hängt es sogar an der Frage der Generation :oops:

"Werkeln" kommt halt in der Rangliste der schwäbischen Tätigkeitsverben deutlich unter "schaffen".
Und in "schäffla" ist sogar noch eine kleine Anerkennung enthalten. Ein Schwabe hätte das sofort mit einem ;) kommentiert.


war aus dem Kontext zu entnehmen aber dennoch für mich jetzt kein brüller-Witz

Nun gut, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Werde mich zukünftig solcher Vergleiche enthalten. :oops:


bist du keineswegs...insbesondere da es sich um einen Witz handelte...und bitte tu dir keinen zwang an in bezug auf vergleiche stellen ;)
Don't criticize what you can't understand