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muffinho
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Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:@muffi

Bevor ich mir tiefschürfende Gedanken mache.
...



Ich finde dies ein sehr komplexes Thema, eben weil man nicht definieren kann, wer oder was wir sind und was uns ausmacht. Was muss denn den typischen Deutschen ausmachen, damit ein Einwanderer sich daran orientieren kann? Was assoziiert man mit uns Deutschen?

Pünktlichkeit? Haha, da könnte ich etliche Gegenbeispiele nennen. Sauberkeit? Haha Teil 2, der Kehrwoche, als man noch jedes einzelne Blatt in die Tonne getragen hat, trauern wohl nur noch ein paar Rentner hinterher. Was kommt sonst noch? Übermäßiger Konsum von Bier? Im Alter ein Hefegeschwür vor sich hertragen und die Liegestühle mit dem Handtuch reservieren, während man unter seinen Schlappen immer die weißen Tennissocken trägt?

Nein, ich habe diese Art von Diskussion schon mit dem einen oder anderen besorgten Bürger geführt, und es endet immer gleich, nämlich ohne Antworten. Die Menschen wollen dass die Anderen sich anpassen, wissen auf Nachfrage aber oft nicht an was genau. Es sind halt Schlagworte für allgemeinen Frust und Verunsicherung, mit seiner Angst den latenten Fremdenhass zu rechtfertigen.

Mir persönlich ist es scheißegal, ob es um Schorsch, Ali oder Mai Thai geht, ich erwarte von meinen Mitmenschen nur eines, und zwar dass sie sich an die Gesetze halten, und sofern sie das nicht tun (gilt auch für mich, man kann und will einfach nicht alles beachten, oder hat noch nie jemand eine Wespe erschlagen oder ist etwas zu schnell gefahren) müssen sie eben die Konsequenzen tragen. Ich weiß dass ich, sofern ich 60 in der City fahre, eine Ordnungswidrigkeit begehe... wenn ich dann geblitzt werde, heule ich dann aber nicht rum und schreie "Wegelagerei", sondern trage die Konsequenz und zahle die Strafe, ich wusste es ja und habe trotzdem so gehandelt. Straftaten sind natürlich drastischer und müssen entsprechend sanktioniert werden.

Alles in allem sehe ich uns hier als Gemeinschaft, und wie jede Gemeinschaft muss es Regeln geben. Diese haben wir in Form von Gesetzen, Verordnungen und sonstigem Scheiß auf Bundes-, Landes und Kommunalebene mehr als genug. Das muss reichen, und wer versteht dass wenn man eine Ordnungswidrigkeit begeht, eben dann die Konsequenzen trägt und bei Straftaten richtig eins aufs Dach bekommt, und (und das ist der wichtige Teil) ungefähr weiß was Recht und Unrecht bzgl Straftaten ist, der ist für mich integriert. Ob nun jemand Gott, Allah oder den Finanzwirt von Fiat Lux anbetet, oder wie ich überzeugter Atheist ist, ist jedermanns Privatsache, solange es nicht in den strafbaren Bereich fällt.

Aber mal schauen was unsere besorgten Bürger and friends zu diesem Thema sagen.

Kronenclub
Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:Jetzt haben wir wieder ein wenig Spaß gehabt, wird also Zeit wieder mal einen Reizpunkt zu setzen, Grund ist mir erst gestern Abend wieder passiert. Greift den Punkt auf, den Jemand hier im Forum (Tiffi?) erwähnt hat, nämlich dass die besorgten Bürger sich beschweren, dass man manche Dinge nicht ansprechen darf, was sie natürlich um so lauter die ganze Zeit versuchen, allerdings nur in Phrasen und sehr selektiv. Geht es dann weiter oder gar in eine Nachfrage, kommt Schweigen oder Aggression. Genau den Fall gestern hatte ich hier auch schon im Forum mit einem namentlich nicht genannten User (oder auch Userin :D), es wird einfach die Diskussion verweigert, wenn die Nachfrage auf zuvor getätigte Aussage kommt.

Fall gestern, Feier im weiten Familienkreis. Verwandter (um die 60, männlich, weit entfernt von verschwägerter Seite, den man max. 2 Mal im Jahr sieht, wenn überhaupt) empört sich, dass die ganzen Flüchtlinge sich doch bitte anpassen sollten, wenn man ihnen schon hier alles bezahlt. Muffi wittert Blut und fragt ganz vorsichtig nach, bei was genau sie sich denn anpassen sollten... Antwort war, dass sie sich richtig integrieren sollen, wie wir Deutschen halt auch. Muffi fragt wieder vorsichtig nach, was genau man denn machen sollte als Flüchtling, damit man als integriert gilt.... erst mal schweigen, dann wieder ein umschiffen in Form von dass man sich benehmen sollte wie Du und ich... Muffi fragt nach, wie man sich denn wie Du und ich benimmt? Ja als Beispiel dass man "Guten Morgen" sagt und sich in der Schlange anstellt... Muffi fragt nicht mehr so vorsichtig nach, ob dies denn auch alle Deutschen machen? Ob auch die braven Deutschen im fetten SUV sich schön in der Abbiegespur einordnen oder frech bis ganz nach vorne fahren und dann blinken und reindrücken?.... Schweigen. Nachfrage meinerseits, ob er jetzt ein Beispiel hätte, das ich auch nachvollziehen kann.... Schweigen, dummer Blick, dreht sich um, geht weg und schüttelt mit dem Kopf.

Und genau das ist die Scheiße, die besorgten Bürger wollen auf Missstände aufmerksam machen, etwa dass die Flüchtlinge hier nicht herpassen, weil es eine andere Mentalität wäre, sie sich nicht integrieren wollen, Parallelgesellschaften und sonstiger Mist, der herrlich der konservativen Leitkultur entgegenspricht. Nur was ist das? Was ist "deutsch"? Wie soll sich ein Flüchtling verhalten, wenn er als integriert gelten soll? Auf dem Wasen den Mädeln auf den Arsch klopfen? Die Bullen beim Fußballspiel provozieren? Mit dem Bollerwagen in Wacken eine Woche lang die Sau rauslassen? Beim Junggeselllenabschied saufen bis man in die Einfahrt oder das Taxi kotzt? Was ist denn typisch deutsch? Mit was soll sich denn ein Neuankömmling identifizieren? Etwa mit der Bundesflagge? Bedeutet das im Umkehrschluss dass wenn ich morgen nach Hamburg ziehe, ich dann Fan des HSV oder Pauli werden muss? Gibt es lokale Integration nach Stadt bzw. Bundesland oder zählt nur das Gesamtdeutsche? Was ist mit der Kehrwoche? Karneval in Köln, wo jeder jeden küsst?
Kann mir das einer der besorgten Bürger oder Besorger Bürger-Versteher mal erklären? Ein Versteher hier verweigert sich ja der Diskussion, nachdem ich meine Meinung hier gepostet habe, nachdem jemand dann hier integriert ist, sofern er sich an die hiesigen Gesetze hält, der Rest ist Teil des Individualismus und des Rechts auf freie Entfaltung innerhalb dieser Gesetze.... das ist halt das Problem, andere für deren Ansicht und Meinung kritisieren und dann auf Nachfrage nicht die eigenen Position verteidigen, sondern lieber abtauchen, gleichzeitig aber die mangelnde Diskussionsbereitschaft im Lande bemängeln, was aber nur selektiv angewandt wird, nämlich auf unterstem Level und nur sofern kein Gegenwind kommt.

Kommt @besorgte Bürger, nennt mir doch mal eure Eckpunkte der Leitkultur... ab wann ist ein Einwanderer integriert?


Eigentlich wollte ich dir nicht mehr antworten, aber ich will mal nicht so sein.
Für mich bedeutet erfolgreiche Integration, dass Ehen zwischen Deutschen und Einwanderern möglich sind bzw. auch Normalität sind.
Solange aber jeder unter sich bleibt gibt es für mich gröstenteils keine erfolgreiche Integration.
Das läuft dann eher auf Parallelgesellschaften hinaus.
Gibt sicherlich noch zig andere Punkte wie einheimische Sprache sprechen, Berufstätig sein, kulturelle Gegebenheiten der Einheimischen akzeptieren, etc.
Bevor du nachhakst, ich denke nicht dass es hier allgemeingültige Aussagen geben kann wann jemand integriert ist. Jeder sieht das anders.
Für mich ist eben der erste Punkt der entscheidende.
#2018/2019 wird unser Jahr#

Unter Westfalen
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Ich würde zunächst einmal trennen zwischen europäischen und nicht europäischen Migranten oder Flüchtlinge oder wie auch immer wir sie nennen wollen.

Das Argument von @KC ist sicher nicht von der Hand zu weisen.

Trennendes Element für eine Verbindung ist nach meiner Meinung häufig der Glaube. Da ist eine Verbindung zwischen Christen unterschiedlicher Konfessionen heute eigentlich normal.

Aber mein Gott, es ist doch noch gar nicht so lange her, dass die Ehen zwischen Katholiken und Protestanten als "Mischehen" bezeichnet worden sind. Was hat sich denn da gemischt? Der Glaube? So ein Schwachsinn.
Und wenn man die Konfession gewechselt hat, wurde man enterbt. Bekanntes Beispiel: Carlo Steeb aus Tübingen, Sohn des dortigen Lammwirts.

Vor einigen Monaten haben wir hier schon über das Thema diskutiert. Ich kann mich daran erinnern, dass @Haber aus seiner praktischen Erfahrung mit Mitbürgern ausländischer Herkunft sehr viel positive Gedanken eingebracht hat.

Wir im Westen haben ja schon jahrzehntelange Erfahrungen mit Eingebürgerten, angefangen von den "reingeschmeckten Flüchtlingen" aus Großdeutschland über die Italiener, Jugoslawen, Spanier, Griechen Portugiesen, Türken, Bürger Russlands und Polens mit deutschen Vorfahren. Und im Großen und Ganzen hat es doch super geklappt. Wir haben Flüchtlinge aus den jugoslawischen Kriegen in den 90er Jahren aufgenommen, im Rahmen der EU-Erweiterung kamen und kommen Polen, Bulgaren, Rumänen zu uns. So what?

Mit dem Burkini hätte ich keine Probleme, wohl aber mit der Burka. Vor 2 Jahren sah ich eine Frau (ich vermute, dass es eine Frau war), in der Burka im Abstand von 5 m ihrem Mann zur Universitätsklinik folgend. Das widerspricht in für mich höchstem Maße der Würde und Gleichstellung der Frau und gehört verboten, scheiß egal, was im Koran steht oder was alte spitzbärtige Gelehrte daraus ableiten.
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned

muffinho
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Granadaseggl
Ich bin echt überrascht, von Dir @KC hätte ich keine Antwort erwartet... das gibt einen Punkt auf der Muffi-Sympathieskala, auch wenn Dir das sicher scheißegal ist.
Aber der Vollständigkeit halber: ich verstehe nicht warum Ehen nicht möglich sein sollen.Ich kenne sehr entspannte Muslime und äußerst eifersüchtige Deutsche. Es gibt Frauen, die brauchen einen starken Gegenpart und es gibt Frauen, die eine starke Dominanz ausüben. Macht nicht gerade das uns Menschen aus, die Vielfältigkeit? Und selbst bei Ehen gibt es oft andere Gewichtungen wie Geld, Prestige oder sonstiges...

Zum den restlichen Punkten: Sprache ist es sehr wichtiger Punkt, stimme ich zu. Ich kenne einige ausländische Paare (Freunde, Bekannte, Kollegen oder Nachbarn), da gibt es die einen Extreme, wo nur in der Sprache der Eltern mit den Kindern gesprochen wird und das andere Extrem, wo nur auf Deutsch gesprochen wird, selbst wenn die Eltern sich damit sehr schwer tun, aber sie haben erkannt dass die Sprache der Schlüssel zum Erfolg ist.
Berufstätig, nun das ist oft nicht so einfach. Viele wollen, dürfen aber nicht. Ich kenne Menschen die in ihrem Heimatland eine akademische Bildung haben, die hier aber nicht anerkannt wird. Kann ich manchmal nachvollziehen, manchmal aber auch nicht. Manche Asylbewerber dürfen nicht arbeiten, da ist der Weg in die Kriminalität oft nicht weit. Aber wenn man die Statistik glauben mag, sind der Großteil der Hartz4 Empfänger Aufstocker und alleinerziehende Mütter.
Und Gegebenheiten der Einheimischen akzeptieren, ich denke das beruht auf Gegenseitigkeit.

Aber es freut mich dass Du dazu Stellung genommen hast, ich meine das jetzt völlig Ironiefrei!

Iron
Halbdaggl
muffinho hat geschrieben:ich verstehe nicht warum Ehen nicht möglich sein sollen.Ich kenne sehr entspannte Muslime und äußerst eifersüchtige Deutsche. Es gibt Frauen, die brauchen einen starken Gegenpart und es gibt Frauen, die eine starke Dominanz ausüben. Macht nicht gerade das uns Menschen aus, die Vielfältigkeit? ...


Entspannte Muslime... ja es gibt auch welche die essen Schweinefleisch und saufen Alkohol und kümmern sich einen Dreck um die Fastenzeit... aber die sind auch nicht das Problem... über die redet auch niemand... zumindest die meisten nicht...

Kronenclub
Granadaseggl
 ich verstehe nicht warum Ehen nicht möglich sein sollen.Ich kenne sehr entspannte Muslime und äußerst eifersüchtige Deutsche.


Weil wie so oft die Religion hier was dagegen hat.
Eine Muslimin darf keinen Christen heiraten.
Es gibt hier sicherlich auch ein paar an einer Hand abzählbare Ausnahmen aber grundsätzlich wird dies von muslimischer Seite auch so praktiziert.
In dem Moment gibt es für mich keine Integration in die Gesellschaft.
Dies mag sicherlich bei vielen gar keinen Unterschied machen, in der Summe führt dies aber eben dazu dass es kein Miteinander gibt.

Zu Uwe, wenn er schreibt, dass er vor 2 Jahren mal eine Burkaträgerin gesehen hat, da kann ich nur schmunzeln.
Das sieht man in Großstädten täglich, und nicht alle 2 Jahre mal.
#2018/2019 wird unser Jahr#

Unter Westfalen
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Granadaseggl
Ich glaube, dass der Islam, so wie er heute wohl in den meisten Moscheen verkündet wird, das Haupthindernis für eine gelungene Integration ist.
Leider ist der Islam moderner Prägung, so wie er von Mouhanad Korchide in Münster gelehrt wird, noch nicht so stark geworden, dass er als integrationsfördernd wirken könnte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mouhanad_Khorchide

Seit Erdogan scheint auch in der türkischen Gemeinde zu großen Teilen ein Rückfall in integrationshemmendes Denken erfolgt zu sein.
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned

Kronenclub
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ich glaube, dass der Islam, so wie er heute wohl in den meisten Moscheen verkündet wird, das Haupthindernis für eine gelungene Integration ist.
Leider ist der Islam moderner Prägung, so wie er von Mouhanad Korchide in Münster gelehrt wird, noch nicht so stark geworden, dass er als integrationsfördernd wirken könnte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mouhanad_Khorchide

Seit Erdogan scheint auch in der türkischen Gemeinde zu großen Teilen ein Rückfall in integrationshemmendes Denken erfolgt zu sein.


Sehr gut.

Und es dem Grund lehne ich eine weitere Migration aus dem muslimischen Bereich ab.
Unsere Gesellschaft schafft es nicht mal die bereits hier lebenden richtig zu integrieren, egal ob deutscher oder ausländischer Pass. Man war mal auf einem guten Weg, aber die mittlerweile wieder rückwärtsgewandte Entwicklung des Islam verhindert dies. Merkt man daran, dass sich die Enkel der Gastarbeiter zum großen Teil weniger mit Deutschland indetifizieren als die Gastarbeiter selbst.
Davor kann man nicht die Augen verschließen.
Eine weitere Integration aus diesem Kulturkreis wird deswegen komplett scheitern.
Das heisst nicht, dass man nun Schutzsuchenden keinen Schutz bieten soll, sondern dass sie eben auch konsequent rückgeführt werden alsbald dies möglich ist.
Die linke Politik, die aber dies steht's zu verhindern versteht, sieht man hier sicherlich anders, ist deswegen für mich die "Mutter aller Probleme" :mrgreen:
Jetzt aber genug Nazirethorik. Frühstück wartet.

Edit: ich glaube, dass die ganze Flüchtlingsproblematik ganz anders beurteilt werden würde, wenn genau in dem Punkt Rückführungen/Duldungen/Identitätsverschleierung kein Schindluder getrieben würde.
Solange sowas verharmlost, verhindert bzw. abgestritten wird, wird auch die Spaltung der hiesigen Gesellschaft zunehmen.
#2018/2019 wird unser Jahr#

RedBlues
Granadaseggl
Kronenclub hat geschrieben:
ich verstehe nicht warum Ehen nicht möglich sein sollen.Ich kenne sehr entspannte Muslime und äußerst eifersüchtige Deutsche.


Weil wie so oft die Religion hier was dagegen hat.
Eine Muslimin darf keinen Christen heiraten.
Es gibt hier sicherlich auch ein paar an einer Hand abzählbare Ausnahmen aber grundsätzlich wird dies von muslimischer Seite auch so praktiziert.
In dem Moment gibt es für mich keine Integration in die Gesellschaft.
Dies mag sicherlich bei vielen gar keinen Unterschied machen, in der Summe führt dies aber eben dazu dass es kein Miteinander gibt.


Ich kenne beruflich und zum Teil im weiteren Freundeskreis Leute die gehören Glauensgemeinschaften (evtl Sekten) an, da ist es genauso. Man heiratet nur innerhalb des Glaubens.

Bibel zum Vorbild genommen, aber haben interessante Interpretationen.

Die sind zwar im Prinzip Christen, im großen und ganzen integriert, aber heiraten und umgehen tun sie im regelfall unter ihres Gleichen.

Fragt mich nicht wie die Glaubensgemeinschaften heissen, irgendwas von gefallene mit Jesu im Himmel, und der Leichtturm der Auserwählten, kirche jesu Christi in Pleidelsheim, ...

RedBlues
Granadaseggl
Iron hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Neulich in einem Mineralbad.
Frau mit schickem Burkini
Mega Aufstand von ein paar Kunden, von wegen unhygienisch. Man wüsste nicht ob die noch Unterwäsche drunter trägt, da geht das ganze Becken leer.

Hinweise darauf, dass man früher auch hier Kopfbedeckung und lange bademode hatten, hat man ignoriert, auch darauf dass da weniger Haare im Becken landen, dass weniger Haut direkt in Berührung mit Wasser ist,...

Das Problem ist, da ist jemand anders. Und das geht nicht. Punkt


Warum will sie denn unbedingt anders sein bzw. warum lässt sie das mit dem Burkini nicht ... wäre doch am einfachsten.


Die Frau hat 3 Möglichkeiten, gegen ihre Überzeugung die Hüllen fallen lassen, nicht schwimmen gehen, Burkini tragen und schwimmen gehen,

1. wäre die perfekte integration, vielleicht sogar assimilation. Wäre toll. Wenn ich aber das von ihr fordern, sollten wir von unsren arischen Schwimmern auch eine landestypische Schwimkleidung fordern die zum äußerlichen erscheinen passt.

2. ist die schlechteste Variante, sich zurückzuziehen, gar nicht mit der Öffentlichkeit außerhalb des muslimischen Kulturkreis interagieren.

3. ist zwar ungewohnt, aber warum nicht, besser wie gar nicht rausgehen. Schwimmkleidung hat sich über die Jahrzehnte sehr verändert, früher war wenig Haut, heute eher viel. Und leider haben viel zu viele Schwimmkleidung an, die ihnen nicht mehr passt.

Ich könnte auch einen Aufstand machen, weil ich weder den Sack, noch den Arsch, noch die Tittem von 70jährigen, oder übergewichtigen sehen möchte.

Das entspricht nicht der christlichen Leitkultur

Manolo
Grasdaggl
Stichwort Rückfall:
Ich bin ja immer schwer dafür zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren. Damit haben wir Deutschen/Christen durchaus nicht wenig zu tun. Stichworte: Entlassung wegen zweiter Ehe, generell der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten, Demo für "alle", "Home-Ehe" als Untergang des Abendlands, Hetze gegen "Trans-Soldatin", die Nicht-Aufklärung sexuellen Missbrauchs von "Geistlichen" etc.

Und Nein, dass soll nicht heißen, dass man nicht auch Probleme anderer anprangern sollte/darf. Nur sollte man nicht so tun, dass "wir" fortschrittlich sind und "die" rückständig.
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Kronenclub
Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:Stichwort Rückfall:
Ich bin ja immer schwer dafür zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren. Damit haben wir Deutschen/Christen durchaus nicht wenig zu tun. Stichworte: Entlassung wegen zweiter Ehe, generell der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten, Demo für "alle", "Home-Ehe" als Untergang des Abendlands, Hetze gegen "Trans-Soldatin", die Nicht-Aufklärung sexuellen Missbrauchs von "Geistlichen" etc.

Und Nein, dass soll nicht heißen, dass man nicht auch Probleme anderer anprangern sollte/darf. Nur sollte man nicht so tun, dass "wir" fortschrittlich sind und "die" rückständig.


Das ist noch ein Grund sich nicht zusätzlich neue Probleme ans Bein zu binden wenn man schon die eigenen nicht gelöst bekommt.
#2018/2019 wird unser Jahr#

Manolo
Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:Stichwort Rückfall:
Ich bin ja immer schwer dafür zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren. Damit haben wir Deutschen/Christen durchaus nicht wenig zu tun. Stichworte: Entlassung wegen zweiter Ehe, generell der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten, Demo für "alle", "Home-Ehe" als Untergang des Abendlands, Hetze gegen "Trans-Soldatin", die Nicht-Aufklärung sexuellen Missbrauchs von "Geistlichen" etc.

Und Nein, dass soll nicht heißen, dass man nicht auch Probleme anderer anprangern sollte/darf. Nur sollte man nicht so tun, dass "wir" fortschrittlich sind und "die" rückständig.


Das ist noch ein Grund sich nicht zusätzlich neue Probleme ans Bein zu binden wenn man schon die eigenen nicht gelöst bekommt.



die Probleme sind eben nicht neu. der Adressatenkreis der wenig bis gar nicht toleranten Menschen wird nur größer. "Unser" deutsches Problem ist dabei, dass bei "uns" sogar schon der Minimal-Konsens über das zu erhaltende demokratische System bröckelt. Von daher würde ich mir klarere Botschaften gegen Intoleranz und für die Demokratie an alle Bürger gleich ihrer Herkunft und ihrer Religion wünschen
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Iron
Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:1. wäre die perfekte integration, vielleicht sogar assimilation. Wäre toll. Wenn ich aber das von ihr fordern, sollten wir von unsren arischen Schwimmern auch eine landestypische Schwimkleidung fordern die zum äußerlichen erscheinen passt.


Wäre hier normal. Weder Integration noch Assimalition, sondern ganz einfach den Umständen der westlichen Welt angepasst. Diese Freiheiten bezieht sich nicht nur beim schwimmen, sondern zur jeder Zeit an jedem Ort. Bei dieser Dame hätte ich jetzt eher das Gefühl dass sie unsere Toleranz ausnutzt um ihre eigene Weltanschauung zur Show stellen will. Klar kann man jetzt sagen sie bringt die muslimische Welt in die Schwimmbäder, aber man kann auch sagen sie provoziert bewusst um ihre rückständige Weltanschauung zu verbreiten. Ich würde es genau so verwerflich finden, wenn sie hier wieder ihre Kreuze verbreiten und Kirchen ihre Vormachtstellungen zurück bekommen oder die Kirche Leute aus ihren Beschäftigungsverhältnissen entlassen können, weil sich die Familienverhältnisse (Scheidungen) der aktuellen Zeit angepasst haben.


RedBlues hat geschrieben:3. ist zwar ungewohnt, aber warum nicht, besser wie gar nicht rausgehen. Schwimmkleidung hat sich über die Jahrzehnte sehr verändert, früher war wenig Haut, heute eher viel. Und leider haben viel zu viele Schwimmkleidung an, die ihnen nicht mehr passt.

Das kann schon sein, aber aktuell haben wir diese Vorschriften noch nicht. Wenn dir ein Weltbild gefällt, in der sich Frauen verstecken müssen, dann kannst du das gut finden. Vielleicht findest du es auch gut wenn deutsche Mitmenschen ihre Ausländerfeindlichkeit offen zur Show stellen... hier darf ja gerne seine Weltanschauung offen zeigen

Unter Westfalen
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Granadaseggl
Zwischendurch eine viel wichtigere Integrationsfrage.

Sollen Millionen von bislang nicht integrierten EU-Bürgern dieselbe wieder verlassen?

Oder soll folgendes Szenario greifen?:

https://www.tagesschau.de/ausland/khan- ... m-101.html

Ich meine, es gibt viele gute Gründe dafür, ein zweites Referendum abzuhalten.
Damals wurde z.T. falsch informiert und man konnte die Auswirkung eines Brexits auch nicht annähernd abschätzen.
Jetzt ist die Entscheidungsgrundlage doch etwas anders.

@NW

Was meinen Deine englischen Freunde dazu?

PS: Wenn ich mir in Youtube manche Kommentare zu den Videos der "Last Night of the Proms" lese, fühle ich mich manchmal in das imperialistische Zeitalter der "VorersterWeltkriegsära" versetzt.
Aber ich bin sicher, dass nicht alle Engländer so ticken.
Aber sind das wirklich 54%?
8)
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned

publicenemy
Granadaseggl
Der Brexit ist eine viel zu komplexe Thematik für einen Volksentscheid. Das hätten die Briten besser erst mal auf kommunaler Ebene gelernt.

Wenn die Entscheidung revidiert werden kann, dann vermutlich dennoch nur auf diesem Weg. Das Parlament wird es nicht hinbekommen.

Iron
Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:Stichwort Rückfall:
Ich bin ja immer schwer dafür zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren. Damit haben wir Deutschen/Christen durchaus nicht wenig zu tun. Stichworte: Entlassung wegen zweiter Ehe, generell der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten, Demo für "alle", "Home-Ehe" als Untergang des Abendlands, Hetze gegen "Trans-Soldatin", die Nicht-Aufklärung sexuellen Missbrauchs von "Geistlichen" etc.

Und Nein, dass soll nicht heißen, dass man nicht auch Probleme anderer anprangern sollte/darf. Nur sollte man nicht so tun, dass "wir" fortschrittlich sind und "die" rückständig.
Der grßter Teil der Bevölkerung gehört keiner Glaubensgemeinschaft an.

Unter Westfalen
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Granadaseggl
Der Prozentsatz der Konfessionslosen
ist zwar höher, als der jeder Religionsgemeinschaft.
Insgesamt sind es aber noch deutlich weniger als 50% der Gesamtbevölkerung.
Jezzd gang I ahans Brennale, drengg abor ned

de mappes
Spamferkel
Iron hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:Die Räumung des hambacher Forstes geht übrigens weiter
Grund: Brandschutzvorkehrungen wurden bei den baumhäusern nicht eingehalten

Das ist eine so dermaßen freche Geschichte rund um RWE...und passt wieder ins Politik-vertrauen...dass es nicht mehr gibt
RWE ist ja so wichtig...da lassen wir halt auch mal den Kohle-Gipfel so lange pausieren, bis der Wald weg ist...lächerlich

Und nach der Zeit in der Politik darf man seine Früchte ernten...man müsste die Weiterbeschäftigung von Politikern in einflussreichen Ämtern nach deren Zeit schlicht verbieten...sollen sie halt mehr Geld bekommen aber dafür danach die Füße still halten

Ich weiß...wird so nicht kommen...also bitte alles im Konjunktiv lesen...danke :mrgreen:


Jeder Depp hier liebt den Konsum, aber wenn wir mal vor Ort Natur opfern verfangen sich ein paar ungewaschene Zottelwesen darin und behindern deutsche Wertarbeit.


:lol: :lol: :lol:
Don't criticize what you can't understand

Strafraumgitarre
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Granadaseggl
Iron hat geschrieben:Der grßter Teil der Bevölkerung gehört keiner Glaubensgemeinschaft an.

Unter Westfalen hat geschrieben:Der Prozentsatz der Konfessionslosen
ist zwar höher, als der jeder Religionsgemeinschaft.
Insgesamt sind es aber noch deutlich weniger als 50% der Gesamtbevölkerung.


"Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit."
- Werner Hansch -

Manolo
Grasdaggl
Iron hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:Stichwort Rückfall:
Ich bin ja immer schwer dafür zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren. Damit haben wir Deutschen/Christen durchaus nicht wenig zu tun. Stichworte: Entlassung wegen zweiter Ehe, generell der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten, Demo für "alle", "Home-Ehe" als Untergang des Abendlands, Hetze gegen "Trans-Soldatin", die Nicht-Aufklärung sexuellen Missbrauchs von "Geistlichen" etc.

Und Nein, dass soll nicht heißen, dass man nicht auch Probleme anderer anprangern sollte/darf. Nur sollte man nicht so tun, dass "wir" fortschrittlich sind und "die" rückständig.
Der grßter Teil der Bevölkerung gehört keiner Glaubensgemeinschaft an.


Man muss nicht- zwingend einer Glaubensgemeinschaft angehören, um intolerant zu sein - besonders was Homo- oder Transsexuelle angeht.
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RedBlues
Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:Stichwort Rückfall:
Ich bin ja immer schwer dafür zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren. Damit haben wir Deutschen/Christen durchaus nicht wenig zu tun. Stichworte: Entlassung wegen zweiter Ehe, generell der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten, Demo für "alle", "Home-Ehe" als Untergang des Abendlands, Hetze gegen "Trans-Soldatin", die Nicht-Aufklärung sexuellen Missbrauchs von "Geistlichen" etc.

Und Nein, dass soll nicht heißen, dass man nicht auch Probleme anderer anprangern sollte/darf. Nur sollte man nicht so tun, dass "wir" fortschrittlich sind und "die" rückständig.
Der grßter Teil der Bevölkerung gehört keiner Glaubensgemeinschaft an.


Man muss nicht- zwingend einer Glaubensgemeinschaft angehören, um intolerant zu sein - besonders was Homo- oder Transsexuelle angeht.

Nur weil man ein iphone hat, ist man nicht fortschrittlich, völlig richtig


Iron
Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:Man muss nicht- zwingend einer Glaubensgemeinschaft angehören, um intolerant zu sein - besonders was Homo- oder Transsexuelle angeht.
Ja und bei denen die einer Gemeinschaft aktiv zugehören dürfte die Zustimmung/Toleranz deutlich geringer sein.

Manolo
Grasdaggl
Iron hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:Man muss nicht- zwingend einer Glaubensgemeinschaft angehören, um intolerant zu sein - besonders was Homo- oder Transsexuelle angeht.
Ja und bei denen die einer Gemeinschaft aktiv zugehören dürfte die Zustimmung/Toleranz deutlich geringer sein.


Wobei das für die meisten Gemeinschaften gilt. Fussballultras halte ich bsp. auch nicht für besondets tolerant gegenüber "andersgläubigen". Wie bereits geschrieben muss aber eine gewisse gemeinsame Basis gegeben sein. Und sei es "nur" die Ablehnung von Gewalt.
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cron