- schwaebi
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- Grasdaggl
Zu den Möglichkeiten, die sich angeblich nicht mehr auftun werden, zählte Eberl explizit eine Verpflichtung des Stuttgarter Stürmers Nick Woltemade. „Wir haben uns um den Spieler bemüht. Stuttgart hat nicht signalisiert, reden zu wollen. Und damit ist die Sache für uns vom Tisch“, sagte Eberl in einem Tonfall der Selbstgewissheit, der ebenfalls seit 15 Monaten nicht zu hören war. Und so selbstgewiss wie das klang, darf man das womöglich auch für Taktik halten.
Die Bayern werden dem VfB nach SZ-Informationen zwar kein verbessertes Angebot für Woltemade mehr zustellen; bislang lief die Kommunikation über eine Ablöse exklusiv zwischen den Vorstandsvorsitzenden Dreesen und Alexander Wehrle. Das bedeutet aber nicht, dass die Personalie auf dem Wege eines Austauschs der Sportvorstände Eberl und Fabian Wohlgemuth nicht doch nochmal scharf gestellt werden könnte. Dreesen hätte den Transfer in diesem Szenario als bad cop vorbereitet und Eberl als good cop finalisiert. Spitzenmäßige Arbeitsteilung! Die Das-war’s-noch-nicht-Sentenz könnte am Ende auch für die Personalie Woltemade gelten.
SZ. Kneer kennt seine Pappenheimer...
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