15168 Beiträge

Rufus
Granadaseggl
Söder hat halt (leider) auch weniger zu verlieren als Laschet.

Sollte Laschet Kandidat werden, ist er mMn trotzdem beschädigt, weil eben auch CDU-"Granden" wie die zwei MPen (Hasselhöfer und Kretschmer) nicht zu ihm hielten.
Söder bleibt halt weiter in seinem Bundesland.

Sollte allerdings Söder Kandidat werden, ist Laschets Karriere wahrscheinlich schnell vorbei:
Als Bundesvorsitzender arg geschwächt, ebenso bei der nächsten NRW-Wahl.

Söder war mir schon immer suspekt, jetzt finde ich ihn gelinde gesagt zum :puke:
Ich glaube auch, aber nicht an den "Aber"

Gibts des
Benutzeravatar
Granadaseggl
Tja, wenn (also nur für den Fall dass) Seehofer überhaupt mal irgendwo vollumfänglich recht hatte, dann mit seiner Sentenz vom "schmutzelnden" Söder. :mrgreen:
...im übrigen bin ich dem Meinung: Judenverfolgung mit (angeblichem) Mobbing im Forum zu vergleichen ist kein Muckenschiß!

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Was bedeuten uns denn schon Laschet oder Söder?
Pinky-Gloves!
Das sind die Themen, die Deutschlands Startupper umtreiben:

https://taz.de/Kritik-an-Pinky-Gloves/!5761099/

Aus dem Inhalt:
.....
Vielleicht sollte ich eine Firma gründen, die eine schwarze Becherglaszange für den Mann verkauft. Damit sie nicht ihren eigenen verschwitzten Penis zum Urinieren anfassen müssen. Ich würde ihn „Penis Master“ nennen, und es würde ihn mit BBQ-Geruch geben. Werbespruch „Master your penis, master the world!“ Wer investiert in mich?
.....
Abstand halten, Nähe schaffen!


Rufus
Granadaseggl
Der Machtkampf bei der CDU geht weiter:

Das kurze Schreiben lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. »Wichtig! Einladung Kreisvorsitzendenkonferenz heute!«, lautet die Information, die an die Mitglieder des niedersächsischen CDU-Landesvorstands, der Landes-, Bezirks- und Kreisvorsitzenden ging. Aufgrund der »aktuellen Lage zur K-Frage« werde zu einem »Zoom-Meeting« am Sonntag um 20 Uhr gebeten.

Die kurzfristige Aufforderung des niedersächsischen CDU-Vorsitzenden Bernd Althusmann zeigt, wie heftig im Hintergrund um eine Entscheidung zwischen den Anhängern von Armin Laschet und Markus Söder gerungen wird. Offenbar wollen die Niedersachsen in der CDU auf ihrer Videoschalte ein Meinungsbild erheben.

Denn noch haben sich CDU-Bundesvorsitzender Laschet und CSU-Chef Söder nicht einigen können, wer von beiden die Union als Kanzlerkandidat in den Bundestagswahlkampf führt.

Anzeichen dafür, dass der Prozess entgleitet
In der CDU herrscht deswegen massive Unruhe über die offenbar stockenden Gespräche zwischen den beiden Parteivorsitzenden der Union. Ähnliche Initiativen wie in Niedersachsen werden auch in anderen Landesverbänden diskutiert. Am Abend wollen zudem die Landesverbände der Jungen Union (JU) über eine Positionierung in der K-Frage beraten.
...
Niedersachsen dürfte insofern wichtig für den weiteren Verlauf der Diskussion werden, da es innerhalb der CDU zu den Schwergewichten zählt. Für Parteichef Laschet könnte es daher ein ambivalentes Bild werden. Manche Kreisverbände aus dem Norden neigen dem Vernehmen nach mittlerweile einer Kanzlerkandidatur Söders zu.
...
Der Spalt zwischen Landesvorsitzenden, die teils auch im CDU-Präsidium sitzen, und ihren Bezirks- und Kreisverbänden hatte sich am Wochenende in mehreren Landesverbänden verschärft. In Rheinland-Pfalz steht CDU-Vize Julia Klöckner mit ihrer Unterstützung für Laschet zunehmend auf verlorenem Posten. In Schleswig-Holstein ist die Situation für Landeschef Daniel Günther ähnlich schwierig.

»An der Küste elektrisiert Markus Söder unsere Basis. Bei der anstehenden Entscheidung in der Fraktion weiß die übergroße Mehrheit der Abgeordneten um die notwendige und richtige Entscheidung«, sagte Oliver Grundmann (CDU), Chef der Küstenparlamentarier der Unionsfraktion und Befürworter von Söder als Kanzlerkandidat, der Zeitung »Die Welt«. Die Uhr ticke unaufhörlich, so der CDU-Bundestagsabgeordnete am Sonntag. Sollte eine Entscheidung nicht sehr zeitnah vor Dienstag fallen, werde sich durch »den beantragten Tagesordnungspunkt in unserer Fraktion« die historische Entscheidung der CDU/CSU-Fraktion wiederholen.
...
Hintergrund der Unruhe in den Landesverbänden sowie in der JU ist die Blockade in den Gesprächen zwischen Laschet und Söder. Beide Kandidaten seien seit mehreren Tagen »im Gespräch«, heißt es, wobei nicht klar ist, in welcher Form und wie intensiv.

Große Teile der CDU-Führung drängten darauf, bis zum Sonntag eine Lösung zu finden. Intern rechnet aber mit einer solchen Lösung bis zum Abend niemand mehr. Keiner der Kandidaten sei gewillt zurückzuziehen, heißt es. Indirekt wurde dem SPIEGEL damit eine Meldung der »Bild«– Zeitung vom Sonntag bestätigt. Das Blatt hatte gemeldet, eine Einigung am Sonntag sei »wohl« nicht in Sicht.

Wie es weitergeht, ist noch völlig offen. Jetzt rächt sich, dass die Union keinen Prozess zur Klärung der K-Frage organisierte, sondern sich nur darauf verließ, dass beide potenziellen Kandidaten es schon freundschaftlich unter sich ausmachen würden. Hinter den Kulissen versuchen führende Unionspolitiker nun zu verhindern, dass über die Kanzlerkandidatur in der Bundestagsfraktion abgestimmt wird, wie das schon 1979 einmal der Fall war. Schon am Dienstag kommt die Fraktion abermals zusammen. Längst kursieren unter den Abgeordneten Unterschriftenlisten, um ein solches Votum herbeizuführen, sollten sich Laschet und Söder bis dahin nicht geeinigt haben.


Geht die CDU nach Bayern?
Ein eigener Landesverband in Bayern: Diese Idee hat die CDU in der Geschichte der Union nicht nur einmal ins Spiel gebracht, wenn sie mit ihrer Schwesterpartei, der bayerischen CSU, aneinandergeriet. 2018 etwa, damals stritt man erbittert über die Flüchtlingspolitik, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, die CDU wäre im Notfall »schnell« in der Lage, einen Ableger in Bayern zu gründen.

Knapp drei Jahre später ist das Thema plötzlich zurück im politischen Tagesgeschehen – mit dem Unterschied, dass diesmal über Armin Laschet selbst gestritten wird. Es geht um die Frage, wer Kanzlerkandidat der Union wird: der CDU-Chef Laschet – oder doch Markus Söder, sein Rivale aus Bayern mit den derzeit besseren Umfragewerten?

Wie das ZDF berichtet, sagt nun ein CDU-Politiker aus Nordrhein-Westfalen als Erster, eine Gründung der CDU in Bayern dürfe »kein Tabu mehr sein« – jedenfalls dann nicht, »wenn Söder die Kanzlerkandidatur erzwingen will, wenn er die CDU zerstören will«.

Quelle jeweils Spiegel online
Ich glaube auch, aber nicht an den "Aber"

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
letzteres ist schlicht lachhaft und eine vollkommen zahnlose drohgebärde - aber die pfeife hat's auch mal in die zeitung geschafft
breng se, breng se - i hau se nai

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Da bin ich mir nicht so sicher.
Die CSU müsste sich in 15 Landesverbänden organisieren, die CDU nur in einem.
Und in diesem wäre sie dann Juniorpartner und könnte die regierende CSU in die Waden beißen, wie es ihr passt.
So halt wie Seehofer in Berlin.
Und die CSU wäre mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der Bundesregierung.
Ich jedenfalls würde diese Drohkulisse bis zum Gehtnichtmehr ausreizen. Irgendeinen Vorteil hätte ich immer.
So wie der Kandidat 1976.
Zuletzt geändert von Unter Westfalen am 18. April 2021 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
Abstand halten, Nähe schaffen!

Wundermann
Benutzeravatar
Lombaseggl
Diese Drohung gab es schon häufiger. Früher wurde von der CSU mit der sogenannten 4. Partei gedroht und die CSU auch bundesweit antreten zu lassen. Das hätte der CDU sicherlich einige Stimmen von rechten Hardlinern gekostet. Heutzutage werden solche Themen von der AFD abgedeckt. Dadurch kann die CSU kein Drohpotential in diese Richtung aufbauen.
Endo gut, alles gut

Tamasi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Armin Laschet hat geschrieben:Die SPD hat keinen der es kann, wir haben zwei.

Ja, das war zu Beginn der Söder-Laschet-Krise.

Inzwischen scheint's: Die CDU hat zwei, die es auch nicht können. Die zumindest nicht sonderlich geeignet wirken für das große Amt.

Eine Aachenerin hat geschrieben:Ein ehemaliger Klassenkamerad von Laschet, der Mann von der Ärztin der Kinder meiner Schulfreundin, nennt Laschet einen "Klugscheißer" und "unsportlichen Messdiener" - meint das aber nicht böse. "Der Laschet ist ein netter Kerl, aber als Unternehmer wäre er nicht übers mittlere Management hinausgekommen. Als Note würde ich ihm eine glatte Drei geben."

Armin Laschet gilt als integrativ, jovial, sympathisch, aber nicht mal ansatzweise genial oder faszinierend. Er ist Alemannia-Fan, trinkt Wein, raucht Zigarillos, hört zu und bildet sich seine Meinung gerne erst dann, wenn er weiß, welche gut ankommt. Wurde Laschet früher, als er noch Ratsherr in Aachen war, gebeten, bei einer Umfrage Stellung zu beziehen, soll seine Antwort zunächst stets gelautet haben: "Was haben denn die anderen gesagt?"

Zitat aus dem witzigen "Der Armin, das ist Familie"-Rheinland-Artikel der Aachenerin Ildikó von Kürthy, Bezahlpech:
https://www.sueddeutsche.de/meinung/las ... -1.5266033

Und Söders egomane Machtgier ist eh auserzählt. Weiß eigentlich jeder.

Beide nix.

Gibts des
Benutzeravatar
Granadaseggl
Was haben die gestern 3einhalb Stunden zu besprechen gehabt :?:
Ich bin der Bessere
Nein ich
Nein ich
Du doch nicht
Doch
3,5 Stunden :cyclops:
Ich meine, die Szenarien müssten doch seit Wochen beleuchtet sein.
Und wer entscheidet jetzt, wer mit Eimer und Schäufelchen losziehwn darf? :bounce:
...im übrigen bin ich dem Meinung: Judenverfolgung mit (angeblichem) Mobbing im Forum zu vergleichen ist kein Muckenschiß!


CoachingZone
Halbdaggl
Yep. Und bei denen hat man sich ja angeblich bereits auf den/die KK geeinigt. Und es wird NICHTS durchgestochen :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



Southern Comfort
Benutzeravatar
Halbdaggl
Mmmh, Verfassungundso...

Ansonsten. Der Kadidatenhickhack wird bei den Grünen eleganter gelöst. Der Unterschied ist aber zugleoch recht ironisch. Während man bei der CDU den Konflikt wohl nur über die Basis geregelt bekommt, setzen die Grünen einfach eine Direktive der Parteiführung um. Verkehrte Welt...
GLB-Tippspielmeister 2019/2020

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Wundermann hat geschrieben:Zwei Kanzler hätte was.
Jeweils einer für gerade Tage und einer für die ungeraden oder einer vor und einer nach 12.


Der eine wäre für das Grobe zuständig, der andere für die Wundversorgung.
Abstand halten, Nähe schaffen!

Tamasi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Baerbock, es ist offiziell. Wie erwartet und wohl folgerichtig.

Na, dann: Ich wünsche viel Glück & Erfolg!

Als überzeugter Basisdemokrat werde ich aber natürlich die CDU wählen. Die Grünen, da geht‘s ja zu wie unter Putin! Danke, SC, fürs Augenöffnen! :D

Tamasi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Annalena Baerbock:
"Ja ich war noch nie Kanzlerin, ich war noch nie Ministerin. Ich trete an für Erneuerung. Für den Status quo stehen andere. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass dieses Land einen Neuanfang braucht."

Drain the swamp! :-)

(Ich mache nur blöde Witze. Ich find‘s gut! Und ich bin zuversichtlich, dass Habeck sie im Wahlkampf sehr gut unterstützen wird.)
Zuletzt geändert von Tamasi am 19. April 2021 11:51, insgesamt 1-mal geändert.

Tamasi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Währenddessen auf der anderen Seite - böse Dinge geschehen:
"Die Gerüchte, dass unsere Präsidiumssitzung um 13 Uhr einen Rückzug bedeutet, sind frei erfunden"

Alexander Dobrindt über fiese Gerüchte, König Markus würde den Schwanz einziehen.

NIEMALS NICHT!!!

Spielgerät
Granadaseggl
Gute Entscheidung der Grünen!
Annalena hat das Zeug, die deutsche Jacinda Ardern zu werden (das Zeug, nicht die Zähne :D )
Zieht euch warm an, alte weiße Männer.
Wenn Sie zukünftig über Aufkleber an Laternenmasten reden wollen, bin ich der falsche Ansprechpartner
Thomas Hitzlsperger


jagdhuette
Benutzeravatar
Granadaseggl
Geil auch, dass die große C D U nun als letzte ihr Personal beisammen hat, wenn sie es denn hat. Eine wahre Volkspartei. Ähnlich der Volksmusik kaum zu ertragen und viel zu präsent.

Frank N Furter
Benutzeravatar
Himbeertoni
Grünenintern hatte Habeck gegen die Frau Baerbock wohl keine Chance. Hört sich vielleicht gemein an, aber ich kann mir kaum was anderes vorstellen. Hätte sich Habeck da durchsetzen wollen, hätten viele wieder die Geschichte vom weißen, alten Mann erzählt. Insofern: Hut ab an Herrn Habeck, dass er sich das verkneifen konnte.

Ich bin wirklich gespannt, ob Frau Baerbock mit ihrer Art genügend Vertrauen in der Gesamtbevölkerung finden kann. Vom Gefühl her, so wie ich meine Landsleute zu kennen glaube, hätte Habeck hier mehr erreichen können.

Aber ob nun Baerbock, Laschet oder Söder Kanzlerin werden, ist mir eh solange egal, wie ich bisher noch nicht ein einziges konkretes Wort darüber vernommen habe, was sie eigentlich genau machen wollen, wenn sie das Amt denn mal erringen würden? Ist eine der Personen aus diesem Triumvirat wirklich willens mit dem alten Politikstil der Ära Kohl und Merkel zu brechen? Und wäre ein solches Unterfangen in diesem erstarrten Land überhaupt noch realistisch?

Wenn keine dieser drei Person reformerische Traktion auf die Straße bekommt, können sie das wegen mir sogar am Ende komplett unter sich ausmachen und wir sparen uns gerne auch noch die albernen Wahlen. Macht ja dann eh kein Unterschied, über wessen Unterhaltungswert am Ende demoskopisch orakelt wird.
https://bit.ly/2x1Kpuf

halensee
Benutzeravatar
Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:...
Aber ob nun Baerbock, Laschet oder Söder Kanzlerin werden, ist mir eh solange egal, wie ich bisher noch nicht ein einziges konkretes Wort darüber vernommen habe, was sie eigentlich genau machen wollen, wenn sie das Amt denn mal erringen würden?
...

Welcher Bundeskanzlerin hat das in den letzten 50 Jahren getan und dann auch noch Wort gehalten? Ist eine rein rhetorische und keine politische Frage. Nächste Frage. Dienen sie dem Volk, der Partei oder sich? Ist da u.U. der Meineid schon vorprogrammiert?
Suicide Is Painless