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Tamasi
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Allmachtsbachel
Ja, es war nicht schön anzuschauen. Hatte ich anders erwartet.

Aber trotz des 0-0 war das eine sehr gute Leistung von uns. Defensiv nahezu fehlerlos, quasi kein einziger langer Ball von Hoffenheim kam durch. Auch die flach gepassten Konter wurden gut abgefangen. Nach vorne hatten wir unsere Chancen, dieses Mal ging halt keine rein. Aber wir hatten Chancen, obwohl Hoffenheim gut und unfair verteidigt hat.

Daniel Siebert finde ich eigentlich ganz gut, heute war er schwach. Hoffenheim ist eine Arschlochtruppe, angeleitet vom polizeibekannten Kirmesschläger Lemperle und diesem dummen Coufal. Leweling hat hübsch dagegen gehalten. Aber Glückwunsch Hoffenheim, Ziel erreicht: Mehr als ein 0-0 hatten die heute anscheinend nicht geplant. Und auch nicht drauf.


de mappes
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Tamasi hat geschrieben:Ja, es war nicht schön anzuschauen. Hatte ich anders erwartet.

Aber trotz des 0-0 war das eine sehr gute Leistung von uns. Defensiv nahezu fehlerlos, quasi kein einziger langer Ball von Hoffenheim kam durch. Auch die flach gepassten Konter wurden gut abgefangen. Nach vorne hatten wir unsere Chancen, dieses Mal ging halt keine rein. Aber wir hatten Chancen, obwohl Hoffenheim gut und unfair verteidigt hat.

Daniel Siebert finde ich eigentlich ganz gut, heute war er schwach. Hoffenheim ist eine Arschlochtruppe, angeleitet vom polizeibekannten Kirmesschläger Lemperle und diesem dummen Coufal. Leweling hat hübsch dagegen gehalten. Aber Glückwunsch Hoffenheim, Ziel erreicht: Mehr als ein 0-0 hatten die heute anscheinend nicht geplant. Und auch nicht drauf.


:nod: :nod:
Dass der lemperle dann auf dem Feld seinen hobbies nachgehen darf vor einem berufsschiri schockiert umso mehr

Hatte Hoffenheim in 90 Minuten (heut gabs ja eher weniger Zeit als mehr, wir waren ja am Drücker) überhaupt einen gefährlichen Abschluss?

Wahnsinn, dass die sich mit riesendusel, Baumann und Schiri zu einem weihnachtspunkt bummeln
Don't criticize what you can't understand


Tamasi
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Allmachtsbachel
Aleks,
warum, was hat Baumann groß gemacht? Er hat sich - wie jeder Keeper - dem Schuss von Tomas entgegengeworfen. Aus nächster Nähe, mit Glück geht der Ball unter dem Torwart durch, meistens aber nicht. Die Trefferwahrscheinlichkeit dürfte gering gewesen sein.

Ähnlich beim Schuss von Mittelstädt. Er kommt zufällig & glücklich an den Ball, reagiert richtig und zieht sofort ab, der Ball geht auch perfekt durch die einzig mögliche Gasse der Gegenspieler - aber am Ende der Gasse steht Baumann, mittig in seinem Tor. Er muss quasi gar nichts machen.

Alle anderen Versuche gingen knapp am Tor vorbei.


letzterschwob
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Granadaseggl
Offenbar – und man verzeihe mir die spröde Nüchternheit dieser Feststellung, die doch nur den Auftakt zu einer unerquicklicheren Betrachtung bildet – hat Prömel dem Schiedsrichter Siebert nach dem Spiele seine Gratulation ausgesprochen, nicht sowohl wegen der eben beendeten Partie, als vielmehr wegen der künftigen Aussicht, nach dem Abtritt aus dem Schiedsrichteramt eine Stiftung unter der Ägide Dietmar Hopps zu leiten. Es war dies eine jener Szenen, wie sie sich im Halbdunkel des modernen Fußballs ereignen: ein Händedruck, ein Lächeln, ein Wort, das im Lärm des Stadions beinahe unterging, und doch den schalen Nachgeschmack hinterließ, den nur jene Verquickung von Sport, Gunst und Zukunftsverheißung erzeugt, bei der man nicht recht weiß, ob man Zeuge einer Höflichkeit oder einer stillschweigenden Übereinkunft geworden ist.

Nach ihrem erschummelten 0:0 gegen einen hochüberlegenen VfB muss man es den Spielern der TSG Hoppenheim wohl oder übel erlauben, die Scheißhäuser in der Gästekabine zu benutzen; denn der Mensch bleibt, selbst wenn er in fremdem Trikot und unter zweifelhaften Umständen auftritt, doch ein leibliches Wesen mit unveräußerlichen Bedürfnissen. Allein eben daraus erwächst das Misstrauen. Man sollte ihnen auf keinen Fall trauen, wenn sie dann behaupten, sie hätten die sanitären Einrichtungen selbst gereinigt. Die Erfahrung, jene strenge Lehrmeisterin, die Kleist so oft gegen die Leichtgläubigkeit ins Feld geführt hat, sagt uns, dass dort, wo viele Hände achtlos gewaltet haben, ein bloßes Abspülen der sichtbaren Flächen niemals ausreicht.

Man ist nun auf den erfahrensten und professionellsten Toiletten-Reinigungsdienst der Welt angewiesen, auf Leute, die wissen, dass Hygiene nicht an der Kante des Beckens endet und Reinlichkeit kein Gefühl, sondern ein Verfahren ist. Es genügt nicht, die Keramik zu benetzen und den glänzenden Schein herzustellen; vielmehr müssen die Fugen, in denen sich Feuchtigkeit hält wie ein schlechter Gedanke, mit alkalischen Reinigern behandelt, die verdeckten Übergänge zwischen Wand und Boden mit Bürsten verschiedener Härtegrade bearbeitet werden. Die Rückseiten der Armaturen, die Unterkanten der Sitze, die Lüftungsgitter, in denen sich Aerosole absetzen können, verlangen besondere Aufmerksamkeit. Selbst die Türgriffe und Spülknöpfe, jene unscheinbaren Kontaktflächen, tragen ein Risiko in sich, das nur durch systematische Desinfektion und ausreichend lange Einwirkzeiten gebannt werden kann. Wer die Materie versteht, weiß, dass nach intensiver Nutzung auch eine mikrobielle Belastung in Bereichen entsteht, die dem flüchtigen Blick entzogen sind, und dass nur durch wiederholtes Spülen, Trocknen und Kontrollieren ein Zustand erreicht wird, der den Namen Hygiene verdient.

Doch bei all dem handwerklichen Ernst bleibt ein Rest von Unbehagen, der sich nicht wegschrubben lässt. Eigentlich, so muss ich gestehen, würde ich mich am wohlsten fühlen, wenn man die Toiletten entsorgte und neue kaufte, als wolle man durch einen radikalen Schnitt die Erinnerung selbst tilgen. Der Gedanke, dass die Hoppenheim-Spieler bei Dietmar Hopps Weihnachtsfeier gespeist haben und dass irgendetwas, das dort auf dessen Tisch lag – sei es auch nur in der Vorstellung – nach dem Aufenthalt der Hoppenheimer in unseren sanitären Anlagen noch haftbar geblieben sein könnte, widert mich auf eine Weise an, die weniger körperlich als moralisch ist. Es ist jene tiefe, kaum zu besänftigende Abscheu, die entsteht, wenn sich sportliche Ungerechtigkeit, institutionelle Nähe und ganz alltägliche Notwendigkeiten zu einem Bild verbinden, das man lieber aus dem Gedächtnis löschen als reinigen möchte.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.


Aleksiander
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Aleks,
warum, was hat Baumann groß gemacht? Er hat sich - wie jeder Keeper - dem Schuss von Tomas entgegengeworfen. Aus nächster Nähe, mit Glück geht der Ball unter dem Torwart durch, meistens aber nicht. Die Trefferwahrscheinlichkeit dürfte gering gewesen sein.

Ähnlich beim Schuss von Mittelstädt. Er kommt zufällig & glücklich an den Ball, reagiert richtig und zieht sofort ab, der Ball geht auch perfekt durch die einzig mögliche Gasse der Gegenspieler - aber am Ende der Gasse steht Baumann, mittig in seinem Tor. Er muss quasi gar nichts machen.

Alle anderen Versuche gingen knapp am Tor vorbei.


Die Aktion bei dem Aufsetzer von Mittelstädt fand ich schon Bemerkenswert. Und final hatter er mehr zu tun als Nübel und den Kasten sauber gehalten.
Nichts muss, aber alles kann.