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RedBlues
Halbdaggl
Dietrichs Aufgabe ist es das Beste für den VfB zu leisten, und das heisst für mich die Ausgliederung hinzubekommen.

Nebenbei, was hätte man gesagt wenn der vfb auf der mv sämtliche Partner präsentiert hätte, also ohne Mandat der Mitglieder Vorverträge zu einem Vorgang abgeschlossen hätte, bevor diese überhaupt die Grundlage, also Ausgliederung, beschlossen haben.








Manolo
Grasdaggl
Gut geschrieben, ABER wie bei jeder Kritik an der Ausgliederung fehlt mir jegliches Argument, welche Vorteile ein Verbleib beim reinen vereinstatus hätte. Im Gegenteil der cc räumt sogar selbst ein, dass Mitglieder schon jetzt quasi rechtlos seien. Was bleibt ist dann das man nicht mehr für die Entlastung zuständig sei (wie tragisch) und auch nicht für die Wahl ( die man zuletzt nie wirklich hatte).

Was mich auch nervt, dass es den cc stört, dass man zur mv gelockt werde. Will da jemand etwa gar nicht, dass die Mitglieder Einfluss nehmen, sondern in Wahrheit möglichst nur sie selbst?
Hier könnte ihre Werbung stehen.


Paleto Gaffeur
Halbdaggl
CC wird von unserem Filter als "suspicious" eingestuft, weiß gar nicht warum :arr:

Habs am Handy gelesen. Heißt das also im Umkehrschluss, sie werden die Ausgliederung torpedieren? Oder ist das einfach nur eine Aufzählung von Argumenten zur Hilfe der Meinungsbildung?

Die Argumente zur Rechtsformwahl sind weitgehend bedeutungslos, auch wenn es mächtig aufgeblasen klingt.

Die Argumente zur Finanzierung habe ich hundertfach gehört; das macht sie nicht valider, aber ich verstehe definitiv eins: Das Misstrauern ggü Daimler...das ist bei mir auch noch da, über Jahre gewachsen und schwer zu unterdrücken (auch wenn ich nicht wahlberechtigt bin und dies auch nicht sein will).

Unglücklicherweise läuft uns die Zeit weg so dass letztlich jeder über seinen Schatten springen muss.

Tifferette
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Grasdaggl
Bei mir geht's. Aber ich bin ja auch beim Staat. :D

Im Grunde ein gutes Statement. Der Kritikpunkt, dass die Mitglieder Einfluss verlieren, ist richtig. Knackpunkt ist doch aber, ob das faktisch einen Unterschied macht. Mir graust es davor, dass sich "die Fans" irgendwann mal zusammenraufen und beim VfB das Szepter schwingen wollen. Das mag demokratisch eine tolle Sache sein, aber es bildet doch überhaupt nicht die Lebenswirklichkeit ab.

Das CC scheut das Risiko, das sagen sie ganz deutlich. Ich halte das irgendwie für nachvollziehbar. Aber ohne kalkuliertes Risiko sind wir halt mittelfristig am Arsch. Da müssen wir jetzt halt durch.

Ich vermute, dass das AG-Modell (auch) deshalb gewählt wurde, weil die "Partner" für den Fall der Fälle Einwirkungsmöglichkeiten haben wollen. Und jetzt oute ich mich mal und sage - das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sogar sehr gut so. Das CC hat insofern Recht, dass sichergestellt werden muss, dass von den neun AR-Posten immer (!) die Mehrheit beim e.V. bleiben muss - also mindestens fünf. Das ist der einzige Punkt, der nicht nur formal, sondern auch materiell wichtig ist. Denn man darf sich den Investoren, insb dem Daimler, nicht ausliefern. Ich vermute aber mal, dass die 50+1-Regularien das auch so fordern.

Beim "Thinking out of the box" rollen sich mir die Zähennägel hoch. Kommen Sie zu Douglas und finden Sie wieder raus...
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


Southern Comfort
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Bei mir geht's. Aber ich bin ja auch beim Staat. :D

Im Grunde ein gutes Statement. Der Kritikpunkt, dass die Mitglieder Einfluss verlieren, ist richtig. Knackpunkt ist doch aber, ob das faktisch einen Unterschied macht. Mir graust es davor, dass sich "die Fans" irgendwann mal zusammenraufen und beim VfB das Szepter schwingen wollen. Das mag demokratisch eine tolle Sache sein, aber es bildet doch überhaupt nicht die Lebenswirklichkeit ab.

Das CC scheut das Risiko, das sagen sie ganz deutlich. Ich halte das irgendwie für nachvollziehbar. Aber ohne kalkuliertes Risiko sind wir halt mittelfristig am Arsch. Da müssen wir jetzt halt durch.

Ich vermute, dass das AG-Modell (auch) deshalb gewählt wurde, weil die "Partner" für den Fall der Fälle Einwirkungsmöglichkeiten haben wollen. Und jetzt oute ich mich mal und sage - das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sogar sehr gut so. Das CC hat insofern Recht, dass sichergestellt werden muss, dass von den neun AR-Posten immer (!) die Mehrheit beim e.V. bleiben muss - also mindestens fünf. Das ist der einzige Punkt, der nicht nur formal, sondern auch materiell wichtig ist. Denn man darf sich den Investoren, insb dem Daimler, nicht ausliefern. Ich vermute aber mal, dass die 50+1-Regularien das auch so fordern.

Beim "Thinking out of the box" rollen sich mir die Zähennägel hoch. Kommen Sie zu Douglas und finden Sie wieder raus...


Ich würde gerne signieren.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

fkAS
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Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:...
Ich vermute, dass das AG-Modell (auch) deshalb gewählt wurde, weil die "Partner" für den Fall der Fälle Einwirkungsmöglichkeiten haben wollen. Und jetzt oute ich mich mal und sage - das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sogar sehr gut so. Das CC hat insofern Recht, dass sichergestellt werden muss, dass von den neun AR-Posten immer (!) die Mehrheit beim e.V. bleiben muss - also mindestens fünf. Das ist der einzige Punkt, der nicht nur formal, sondern auch materiell wichtig ist. Denn man darf sich den Investoren, insb dem Daimler, nicht ausliefern. Ich vermute aber mal, dass die 50+1-Regularien das auch so fordern...

Ist naheliegend. Dadurch wird die AG auch zur aktuell lukrativsten Form der Ausgliederung. Nur so kriegt man den Ankerinvestor mit einem relativ hohen Wert rein. Und mit dem kann man dann auch weitere Investoren besser ködern. Mit einer KgaA kommt weniger zusammen.

Der CC-Beitrag spricht schon einige Punkte gut an, aber er ist halt - so wie die Werbeaktion des Vereins auch - voreingenommen oder befangen. Die AG hat ihren Preis (stärkerer formaler Einfluss der Investoren), die KgaA ebenfalls (geringere Bereitschaft zum Investment) und die Veräußerung von Vermarktungsrechten ebenfalls. Letztere ist ohnehin mit dem Verkauf von Anteilen nicht vergleichbar, weil die Anschubfinanzierung im Gegensatz zum Anteilsverkauf durch geringere Einnahmen in der Zukunft erkauft wird. Wenn dann der sportliche Erfolg hinter den Erwartungen zurückbleibt, ist das Risiko viel größer als bei der AG-Variante.