Bei mir geht's. Aber ich bin ja auch beim Staat.

Im Grunde ein gutes Statement. Der Kritikpunkt, dass die Mitglieder Einfluss verlieren, ist richtig. Knackpunkt ist doch aber, ob das faktisch einen Unterschied macht. Mir graust es davor, dass sich "die Fans" irgendwann mal zusammenraufen und beim VfB das Szepter schwingen wollen. Das mag demokratisch eine tolle Sache sein, aber es bildet doch überhaupt nicht die Lebenswirklichkeit ab.
Das CC scheut das Risiko, das sagen sie ganz deutlich. Ich halte das irgendwie für nachvollziehbar. Aber ohne kalkuliertes Risiko sind wir halt mittelfristig am Arsch. Da müssen wir jetzt halt durch.
Ich vermute, dass das AG-Modell (auch) deshalb gewählt wurde, weil die "Partner" für den Fall der Fälle Einwirkungsmöglichkeiten haben wollen. Und jetzt oute ich mich mal und sage - das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sogar sehr gut so. Das CC hat insofern Recht, dass sichergestellt werden muss, dass von den neun AR-Posten immer (!) die Mehrheit beim e.V. bleiben muss - also mindestens fünf. Das ist der einzige Punkt, der nicht nur formal, sondern auch materiell wichtig ist. Denn man darf sich den Investoren, insb dem Daimler, nicht ausliefern. Ich vermute aber mal, dass die 50+1-Regularien das auch so fordern.
Beim "Thinking out of the box" rollen sich mir die Zähennägel hoch. Kommen Sie zu Douglas und finden Sie wieder raus...