831 Beiträge

de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:mappes
ach komm...
man hält lieber das maul., als sowas zu sagen.
Passt auch prima dazu, dass er die "glückssiege" der rückrunde zum thema machte.

Hey jungs, ihr seid eigentlich viel schlechter als die ergebnisse
und ich viel besser als das, was ihr da so bringt


schneller erfolg bitte
- bevor sich dunkle seite noch deutlicher auslebt


siehst du...es ist im Prinzip egal was er sagt...schlechte Ergebnisse liefern immer Argumente, schuldige zu finden.
du hast keine Argumente...aber maul halten ist in diesem Geschäft nicht...krass dass das einfach ausgeblendet wird...das sind Personen der Öffentlichkeit...die bzw. also wir zahlen deren gehälter...die müssen sich stellen

und die Rückrunde beurteilte er ja direkt zu beginn des Engagements...ich war froh, dass er sie realistisch einschätzte und schon einige spiele der truppe beobachtet hatte...
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de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:mappes
hättest Du irgendeinen der letzten 20 trainer rausgeschmissen?


ja ich denke schon
korkut konnte ich nachvollziehen...Labbadia wenn dann zum Saisonende, der Zeitpunkt war scheisse
wen hatten wir noch?
Kramny früher...veh und wolf gingen ja selbst
huub wurde nicht entlassen...bei zorniger wars sehr schwer zu entscheiden

ich hätte aber Dutt zb nicht ersetzt...
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witzfeld
Lombaseggl
"Weinzierl wirkt in der Tat wie ein Unbeteiligter"

Stimmt vermutlich. Wenn einer nen neuen Job anfängt, wird er schon engagiert sein. Nach drei Wochen merkt er halt, dass er in einem Sauladen gelandet ist, in jeder Hinsicht. Weinzierl wird entweder rechtzeitig den Verein verlassen oder man schmeisst ihn raus. Kein Kriterium über seine Fähigkeit, einfach nur normale Reaktion. Kein wirklich guter, vernünftiger Trainer heuert beim VfB oder beim HSV oder bei---- an, alles Notlösungen bis zur nächsten Notlösung. Diese Vereine sind einfach verbrannt.




darkred
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Halbdaggl
Ich weiß, ich weiß... die aktuell handelnden Personen sind immer die,

1) die es am besten können
2) die es in der Vergangenheit schon bewiesen haben
3) bei denen man nicht weiß wieso es nicht funktioniert, aber man doch wegen 1) und 2) unbedingt Vertrauen schenken muss...

... bis halt der nächste kommt.

Hab ich das in ungefähr richtig dargestellt mappes?
8)


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Gibts des hat geschrieben:...(h)aber die Frage nach „besonderen Emotionen“ hat sich m.W. auf das Augschburg-Spiel bezogen, weil MW da halt zuletzt erfolgreich war...

Ich hatte das Interview noch unter dem Eindruck der Leverkusen-Niederlage gelesen, aber Du hast Recht - aus dem Zusammenhang bezieht sich das mit den Emotionen auf Augsburg als nächsten Gegner.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

exmatthes
Granadaseggl
war das hier schon?:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 2f4b0.html

speziell noml folgendes - weil glück/Pech auch hier im Forum eher geringgeschätzt werden:
Warum, das erklärt der Physiker und Fußballfan mit einem Phänomen, das er „Regression zur Mitte“ nennt. Konkret bedeutet das, dass sich Glück und Pech irgendwann ausgleichen. Dieser Faktor findet nach Meinung des Wissenschaftlers in der Betrachtung sportlicher Leistungen zu wenig Beachtung. Dabei speise sich Erfolg und Misserfolg meist nicht aus (fehlender) sportlicher Qualität allein, sondern genauso aus den berühmten fünf Zentimetern, die der Ball entweder ins Tor oder eben an den Pfosten kullert. Weil man nicht immer nur Pech haben kann, läuft es für Teams mit anfänglichen Misserfolgen irgendwann automatisch besser, hat Heuer herausgefunden

exmatthes
Granadaseggl
ich glaube das Glück hat viel mit Tüchtigkeit zu tun


schon klar wie's gemeint ist.

und trotzdem: nö!
das sog "glück des tüchtigen" ist eine Redensart, mehr nicht.
glück hat man, oder hat man nicht - gänzlich unabhängig von Tüchtigkeit, edlem gemüt oder der relativen mondkonstante.

ist eine ganz schlichte einsicht, unumstößliche Tatsache - und bei fans wenig gelitten.


wohl weil dafür niemand haftbar gemacht werden kann. kann keiner was dafür, keine schuldigen, verantwortlichen.


jüngst in nürnberg hatten wir mal wieder welches: gleich zwei mal kullerte der abgewehrte eckball einem der unseren vor die füße. baumgartls schuß fand wundersamerweise den weg durch etliche abwehrbeine - thommy traf in den winkel.


klaro: wer's öfter probiert, erhöht die wahrscheinlichkeit.

und gute stürmer schieißen öfter rein als daneben.


aber während eines spiels ist oft die stichprobengröße nicht groß genug, als daß mit hinreichender wahrscheinlichkeit gleich oft rot oder schwarz fällt.


letzte rückrunde hatten wir dusel in serie - bedeutend besser als zur zeit war unser spiel eher nicht.

de mappes
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Spamferkel
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Gibts des hat geschrieben:...(h)aber die Frage nach „besonderen Emotionen“ hat sich m.W. auf das Augschburg-Spiel bezogen, weil MW da halt zuletzt erfolgreich war...

Ich hatte das Interview noch unter dem Eindruck der Leverkusen-Niederlage gelesen, aber Du hast Recht - aus dem Zusammenhang bezieht sich das mit den Emotionen auf Augsburg als nächsten Gegner.


na also...wie geschrieben: zusammenhang wäre da schon immer interessant ;-)

exmatthes hat geschrieben:war das hier schon?:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 2f4b0.html

speziell noml folgendes - weil glück/Pech auch hier im Forum eher geringgeschätzt werden:
Warum, das erklärt der Physiker und Fußballfan mit einem Phänomen, das er „Regression zur Mitte“ nennt. Konkret bedeutet das, dass sich Glück und Pech irgendwann ausgleichen. Dieser Faktor findet nach Meinung des Wissenschaftlers in der Betrachtung sportlicher Leistungen zu wenig Beachtung. Dabei speise sich Erfolg und Misserfolg meist nicht aus (fehlender) sportlicher Qualität allein, sondern genauso aus den berühmten fünf Zentimetern, die der Ball entweder ins Tor oder eben an den Pfosten kullert. Weil man nicht immer nur Pech haben kann, läuft es für Teams mit anfänglichen Misserfolgen irgendwann automatisch besser, hat Heuer herausgefunden


es gibt noch Hoffnung :mrgreen: :vfb:
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de mappes
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Spamferkel
exmatthes hat geschrieben:
ich glaube das Glück hat viel mit Tüchtigkeit zu tun


schon klar wie's gemeint ist.

und trotzdem: nö!
das sog "glück des tüchtigen" ist eine Redensart, mehr nicht.
glück hat man, oder hat man nicht - gänzlich unabhängig von Tüchtigkeit, edlem gemüt oder der relativen mondkonstante.

ist eine ganz schlichte einsicht, unumstößliche Tatsache - und bei fans wenig gelitten.


wohl weil dafür niemand haftbar gemacht werden kann. kann keiner was dafür, keine schuldigen, verantwortlichen.


jüngst in nürnberg hatten wir mal wieder welches: gleich zwei mal kullerte der abgewehrte eckball einem der unseren vor die füße. baumgartls schuß fand wundersamerweise den weg durch etliche abwehrbeine - thommy traf in den winkel.


klaro: wer's öfter probiert, erhöht die wahrscheinlichkeit.

und gute stürmer schieißen öfter rein als daneben.


aber während eines spiels ist oft die stichprobengröße nicht groß genug, als daß mit hinreichender wahrscheinlichkeit gleich oft rot oder schwarz fällt.


letzte rückrunde hatten wir dusel in serie - bedeutend besser als zur zeit war unser spiel eher nicht.


selbstverständlich spielt dies eine gewichtige rolle...und die Auswirkungen dieser "Zentimeter" sind halt enorm...auf psysche, auf das vertrauen (auch im Umfeld)...

aber klar...es gibt nicht nur glück/Pech/zufall...man kann natürlich auch viel bewirken...
gerade für Diskussionen in fanforen taugt der zufall natürlich nicht großartig als Thema...Fehlleistungen der Personen kann man viel leidenschaftlicher diskutieren...und mit mehr Inhalt

nichts desto trotz werden durch die immer näher rückenden Teams in der Liga halt die einflüsse dieses zufalls auch immer größer
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Hätten wir in Rostock mit etwas mehr Abschlussglück gewonnen und dann auch in Mainz, wären wir zwar nicht Meister geworden, aber die Saison wäre sicher ganz anders verlaufen. Stimmungsbedingt. Soweit, so schlüssig.

Aber wenn man anschaut, wie diese zwei prägenden Niederlagen zustande gekommen sind, dann lag's halt eher weniger am fehlenden Glück (= auch Pech genannt). Und die Siegtreffer dieser Gegner waren auch keine Glückstreffer. "Den hoch stehenden Badstuber in Laufduelle schicken" war bestens planbar.

Insofern... Ja: Glück, Pech, Zufälle... spielt alles immer mit rein. Aber ein bissle was hat man schon auch selbst in der Hand.

Und wer es immer noch glaubt: Es war sicher weder Glück noch Zufall, dass Dortmund unter Klopp sukzessive zum Topteam wurde oder dass wir nach langen Siechjahren abgestiegen sind. Und dass die Bauern schon so oft Meister waren hat auch seine Gründe.

Wir sind aktuell zu Recht da, wo wir sind. Trotzdem - bzw. gerade deswegen!! - wünsche ich Markus Weinzierl für die nächsten Spiele... ein glückliches Händchen. :-)

exmatthes
Granadaseggl
ja das stimmt zweifellos tamasi.

es behauptet kein mensch, der Faktor glück/Pech habe alles andere überragende Bedeutung.
sondern: er ist wichtiger, als (so der eindruck) von vielen wahrgenommen bzw. akzeptiert.

noml: sicherlich standen wir letzte Rückrunde sicherer in der abwehr; haben weniger fehler gemacht.
und dennoch kam auch damals der Gegner zu etlichen guten Chancen.
nur: oft genug haben wir früh im spiel irgendwie einen reingemurmelt - und der Gegner, nicht selten überlegen, halt partout nicht.
der eine nennt's "überragende abwehrleistung" und "gnadenlose Effektivität"
der andere schlicht "Dusel".

Mainz z.b. wurde danach von den Kommentatoren (fernsehen und presse) ziemlich einhellig als "eigentlich ein nullnull" apostrophiert. beidseits recht mau, ein paar wenige Chancen hüben wie drüben.
hätte man - einen lauf (oder Dusel?) wie letzte Rückrunde fortsetzend grad so gut gewinnen können.
haben wir nicht. schwamm drüber.

gesagt werden soll ja nur: bei solch engen spielen, bei denen beide Mannschaften etwa gleich gut oder schlecht sind, da ist's eben sehr wohl öfter mal das glück, der zufall, z.b. jene 5 cm, die Innenpfosten von außenpfosten trennen, der den ausschlag gibt.

aber derlei können fußballstatistiker wohl nachweisen, so oft sie wollen - so richtig ankommen tut's bei vielen (wie xagt: so kommt's bei mir an) offenbar kaum.

de mappes
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Spamferkel
Sehe das wir Matthes
Und zu den ersten beiden Spielen:
Gerade in Rostock war es natürlich unglücklich
Ich glaube die torschussbilanz war 3:30
Klar sind nicht alle Torschüsse gefährlich, aber bei dieser Summe kann man schon von einer unglücklichen Niederlage sprechen

Es war gegen Rostock auch in meinen Augen weniger das Laufduell denn eine schlechte klärungsaktion von badstuber
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exmatthes hat geschrieben:war das hier schon?:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 2f4b0.html

speziell noml folgendes - weil glück/Pech auch hier im Forum eher geringgeschätzt werden:
Warum, das erklärt der Physiker und Fußballfan mit einem Phänomen, das er „Regression zur Mitte“ nennt. Konkret bedeutet das, dass sich Glück und Pech irgendwann ausgleichen. Dieser Faktor findet nach Meinung des Wissenschaftlers in der Betrachtung sportlicher Leistungen zu wenig Beachtung. Dabei speise sich Erfolg und Misserfolg meist nicht aus (fehlender) sportlicher Qualität allein, sondern genauso aus den berühmten fünf Zentimetern, die der Ball entweder ins Tor oder eben an den Pfosten kullert. Weil man nicht immer nur Pech haben kann, läuft es für Teams mit anfänglichen Misserfolgen irgendwann automatisch besser, hat Heuer herausgefunden


Hier wieder das Beispiel, als Klopp mit Dortmund mal auf einen Abstiegsplatz rutschte: betrachtet man die Qualität der Chancen, so hätten die sich nie und nimmer da unten befinden dürfen. Es war demnach auch nicht zu erkennen, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielt oder sonst irgendwas – es war ein Faktor, der analytisch nicht zu erfassen war.

Nochmal kurz zur Erläuterung: die Methode mit den expected Goals ist nicht allumfassend, aber sie funktioniert und ist überprüfbar: die Qualität der erspielten Chancen entspricht statistisch gesehen den erzielten Toren. Guckt man sich die Spiele einer einzelnen Mannschaft an, kann man sehen, ob und wie weit sie davon abweicht. Die Dortmunder lagen seinerzeit meilenweit von ihrer xG entfernt, davor und danach zeigte keine Mannschaft so eine hohe Abweichung, und das Team aus dieser Saison gilt unter Statistik-Nerds nach wie vor als der größte Pechvogel in Europa.

Hat niemand gemerkt, auch der BVB selbst nicht. Bringt uns zum Punkt “Glück des Tüchtigen”: die Dortmunder taten seinerzeit alles dafür, dem Glück den Weg zu bereiten, aber es lief einfach nix zusammen. Das Glück des Tüchtigen hat man, oder man hat es nicht – der Spruch bedeutet halt, dass man nicht aufgeben soll. Passt ja eigentlich auch, wenn man die These von Herrn Heuer zugrunde legt – nur kann es halt sein, dass sich Glück und Pech erst ausgleichen, wenn es schon zu spät ist. Das Glück nimmt keine Rücksicht auf Spieltermine in einer Fußballsaison.

Dieser Heuer sagt, dass Glücks- und Pechsträhnen früher oder später enden, Dortmund war die große Ausnahme. Ich weiß nicht warum er sagt, dass das zu wenig Beachtung findet – vielleicht meint er sogenannte Schicksalsspiele: die Ergebnisse sind oft knapp, und dann können fünf Zentimeter auch mal entscheiden, ob ein Trainer entlassen wird oder weiterarbeitet. Aber er will ja herausgefunden haben, dass das Glück auf längere Sicht kein großer Faktor ist.

Wenn du zweimal den Pfosten triffst und 0:1 verlierst, dann muss man natürlich sagen, dass Glück und Pech eine Rolle spielen, aber man kann ja auch sehen, ob du zweimal oder zehnmal in aussichtsreicher Position vor dem Tor des Gegners aufgetaucht bist.


Iron
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben: "Den hoch stehenden Badstuber in Laufduelle schicken" war bestens planbar.


Tja, nicht nur Badstuber war/ist das Problem, sondern dass Spieler nicht mehr genügend mitarbeiten. Ein Maffeo ist stehen geblieben, er hatte gute Chancen dann mitzuverteidigen, statt Pavard alleine zu lassen.

cron